23/01/2025
Das Netzwerk „fib – Frauen im Ingenieurberuf im VDI“ (Verband Deutscher Ingenieure) wurde 1965 ins Leben gerufen, um Frauen im Ingenieurberuf eine starke Stimme zu verleihen und ihre Sichtbarkeit in der Branche zu erhöhen. Seit 2001 gibt es auch eine regionale Gruppe in Ostwestfalen-Lippe (OWL), die gezielt Ingenieurinnen aus der Region unterstützt und Vernetzungsmöglichkeiten schafft. Der VDI bietet hierbei eine wertvolle Plattform, die es Frauen im Ingenieurwesen ermöglicht, sich weiterzubilden, auszutauschen und zu wachsen.
ITES Mitglied Heike Wulf ist seit 2006 ehrenamtlich im erweiterten Vorstand des VDI tätig und engagiert sich besonders im Netzwerk fib. Als Leiterin des Netzwerks organisiert sie Netzwerktreffen, um Ingenieurinnen zusammenzubringen. Ein zentrales Ziel von fib ist es, Ingenieurinnen in der Öffentlichkeit stärker zu positionieren. Ein bedeutendes Projekt in diesem Zusammenhang ist die Initiative „Ingenieurin der Woche“. Dabei werden herausragende Ingenieurinnen vorgestellt, deren Profile regelmäßig auf der VDI-Website und über LinkedIn veröffentlicht werden. Diese Maßnahme fördert nicht nur die Anerkennung ihrer Leistungen, sondern trägt auch dazu bei, den Dialog innerhalb der Ingenieurbranche zu stärken und die Vernetzung zu erweitern.
Ein weiteres Highlight des fib-Netzwerks ist das Mentoring-Programm WoMentorING, das gezielt Ingenieurinnen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, mit erfahrenen Mentorinnen zusammenbringt. Dieses Programm unterstützt den beruflichen Werdegang und fördert den Austausch von Erfahrungen und Wissen, um die nächste Generation von Frauen im Ingenieurberuf auf ihrem Karriereweg zu begleiten.
Darüber hinaus wird der Dr.-Wilhelmy-VDI-Preis verliehen, ein Preis, der herausragende Dissertationen im Ingenieurwesen auszeichnet. Er würdigt besonders exzellente wissenschaftliche Leistungen von Frauen und trägt dazu bei, sie in der akademischen und ingenieurwissenschaftlichen Forschung stärker sichtbar zu machen.
Weitere Infos dazu findet ihr in den Kommentaren.