Bienenweide-Pflanzen

Bienenweide-Pflanzen Hier gibt es Wissen zu Pflanzen für Bienen, Wildbienen und Schmetterlingen (Bestäuber-Insekten) Bienen holen sich von überall, was sie brauchen. dazu.

Wir schicken die Kühe auf die Weide, die Pferde und Schafe ebenso. Und wir wissen: Dort wachsen saftige Gräser und mit etwas Glück leckere, gesunde Kräuter. Bienen aber - die drittwichtigste Nutztiergruppe überhaupt - kann man nicht hofnah ernähren. Sie sind zwingend darauf angewiesen, in diesem "überall" zu finden, was sie brauchen. Doch über Obstbäume, Rapsfelder und Linden - weil es die Standar

d-Bienenhonig-Sorten sind - hinaus ist oft nicht bekannt, mit was den Bienen der Tisch gedeckt werden kann. Diese Seite informiert u.a. Hinter der Seite Bienenweide-Pflanzen steht das Beratungsbüro für nachhaltiges Gärtnern der Landschaftsplanerin und Imkerin Gitta Stahl aus Verden (Aller).

Gut für viele – die Schlehe (Prädikat: super wertvoll!!)Heimischer geht’s kaum. Die Schlehe oder auch Schwarzdorn (Prunu...
10/04/2020

Gut für viele – die Schlehe (Prädikat: super wertvoll!!)

Heimischer geht’s kaum. Die Schlehe oder auch Schwarzdorn (Prunus spinosa) ist das dominierende Feldgehölz im April, weil sie ganze Landschaften in ein weißes Blütenmeer verwandelt.

Vielfachnutzen:
Frühjahr: mit mäßigem Nektar- und reichem Pollenangebot (die-honigmacher.de) als eine der wichtigsten Frühjahrsbienenweiden besonders auch für die ersten Wildbienen, aber auch für andere Insekten. Auch Honigbienen nutzen den reichlichen Pollen für die Larvenfütterung (Eiweißfutter).

Sommer: Da überwiegend als Feldhecke im Einsatz, Lebensraum für alles, was kreucht und fleucht. Durch starke Sprossdornen ein sicherer Zufluchtsort für Vögel und Feldtiere. Windschutz. Eine der wichtigsten Raupenfutterpflanzen für sehr viele Falterarten (Schmetterlinge).

Herbst: Früchte (Schlehen) reifen in großer Menger heran, dienen Wildtieren als Nahrung, so sie denn nicht schon im „Schlehenfeuer“ (Selbstangesetzter Likör) oder der Marmelade gelandet sind (Ernte erst nach dem ersten Frost).

Einzusetzen: Echtes Feldgehölz und für den Garten nur sehr bedingt brauchbar, da Ausläufer treibend (überall kommen junge Schlehen aus dem wurzeldurchsetzen Boden). Einige Gartencenter haben sie als Bienenweiden im Angebot, doch wer nicht wirklich viele Quadratmeter Garten hergeben will oder kann, der von diesen dornigen Gesellen davon Abstand nehmen. Stattdessen für mehr Hecken mit Schlehe in der Feldflur kämpfen.

Von meiner anderen Seite hergeteilt
09/04/2020

Von meiner anderen Seite hergeteilt

23/03/2020

Und so funktioniert’s:
Ihr mailt mich an oder schreibt mir über den Messenger. Wir machen einen Termin aus.

Ihr fotografiert Euren Garten / Euren Vorgarten, Pflanzen auch aus der Nähe, mailt mir die Bilder oder zeigt sie mir über Euren Bildschirm.

Ich lade Euch zum Videogespräch ein, für das Ihr einmal eine kleine App laden müsst und dann nur einen Link bestätigen. Geht mit fast allen Endgeräten und aktueller Software. Dann haben wir eine Stunde Zeit, über Euren Garten, Eure Wünsche und über Eure Möglichkeiten zu reden. Wer weder Bildschirmkamera hat noch Lust auf Videotechnik, der kann auch einfach nur anrufen (nach Termin).

Ladet auch Eure Kinder ein, mit mir Euren Garten zu erkunden. Vielleicht haben die ja Spaß daran oder gar spezielle Wünsche. Bleibt dabei, damit Ihr mitbekommt, was wir reden.

Ich freue mich auf Euch. Gitta Stahl
www.nachhaltig-gaertnern.de und per Mail [email protected]

Für alle Kräuterfans hier ein Tipp, den ich auf meiner Seite "Der Schulgarten" eingestellt habe. Nachmachen und Freunde ...
11/04/2019

Für alle Kräuterfans hier ein Tipp, den ich auf meiner Seite "Der Schulgarten" eingestellt habe. Nachmachen und Freunde beglücken.

Zum Verwildern geeignet: Die Traubenhyazinthe Und wieder öffnen Leckerbissen ihre Blütenkelche. Die Traubenhyazinthen (M...
28/03/2019

Zum Verwildern geeignet: Die Traubenhyazinthe

Und wieder öffnen Leckerbissen ihre Blütenkelche. Die Traubenhyazinthen (Muscari), manchmal auch Perlhyazinthen oder Bergmännchen genannten Frühjahrsblüher, sind heiß begehrt bei den Bienen. Denn jetzt – wo die Hochzeit der Krokusse vorbei ist – sind diese zierlichen blauen Tuffs in vielen Gärten zu finden.

Sie überwintern oft schon mit Grünzeug, bilden lange dünne Blätter, die sich platt hinlegen. Das ist natürlich für die Blütenansätze ein Frostschutz. Wenn es aber Zeit wird, die Köpfe ins Licht zu strecken, dann kann man diese Blätter auch unbeschadet einkürzen. Dann kommen die Blütenstände besser und schöner zur Geltung. Honigbienen kommen sowieso. Bei den Wildbienen freuen sich die zu der Zeit schon fliegenden Mauerbienen über das Angebot.

"Besonders bedroht sind Wildbienen auf dem Land, die im Spätsommer nach Futter suchen." Zu diesem Resultat kommt eine ne...
11/03/2019

"Besonders bedroht sind Wildbienen auf dem Land, die im Spätsommer nach Futter suchen." Zu diesem Resultat kommt eine neue wissenschaftliche Studie. "Denn dann finden sie in unserer intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaft kaum noch Blüten und müssen hungern."

Doch die Landwirtschaft ist nicht alleine schuld. In diesen beiden Sätzen spiegelt sich das Drama gerade der Landgemeinden: Hier denken die Einwohner oft noch, die Welt sei doch noch in Ordnung. Und sehen nicht, wie schön ausgeräumt die eigenen Gärten sind, die nur noch über Lebensbaum- oder Kirschlorbeerhecken mit Rasen verfügen, auf dem zudem auch noch ein Rasenroboter jeden Blütenansatz im Keim erstickt. Oder - auch das macht hier Schule - über Kies- und Schottergärten mit kleinen immergrünen Nadelgehölzen. Lesenswert!

Bienen sind für die Bestäubung unverzichtbar – doch den pelzigen Fluginsekten geht es schlecht. Welche Wildbienen in Deutschland gefährdet sind und warum,

Leckeres Heilkraut für die Lunge Passend zur Erkältungszeit und in diesem Jahr zugegebenermaßen früh zeigt sich jetzt sc...
04/03/2019

Leckeres Heilkraut für die Lunge

Passend zur Erkältungszeit und in diesem Jahr zugegebenermaßen früh zeigt sich jetzt schon ein Kraut mit wenig attraktivem Namen, dafür aber attraktivem Blattwerk und hübschen, hoch köstlichen Blüten: Das Lungenkraut (Pulmonaria). Seinen Namen hat es durch seine schleimlösende Wirkung durch Kieselsäure und Schleimlöser und ist zumindest in Form von Tees oder Globuli auch heute noch gängiges Erkältungsmittel.

Im Bienen- und besonders Wildbienengarten sollte es als frühe Futterquelle sowohl für Nektar als auch Pollen nicht fehlen. Außerdem ist es ein herrliches Anfänger-Gewächs, denn von allen naturbelassenen Sorten zeigen selbst die Jungpflanzen schon über gut erkennbare Formen und Farben, will heißen auch das getüpfelte Blatt. Die Sortenbildung ist überwiegend wohl der natürlichen Hybridisierung zu verdanken, weshalb wohl auch alle als Bienenweide funktionieren. Dennoch der Rat: Lieber Jungpflanzen von Freunden schenken lassen aus Bestandsgärten als kaufen. Hier auf dem Bild ist es wohl P. officinalis.

An optimalen Standorten (nicht zu mager, nicht zu trocken, Halbschatten) zeigt sich das Lungenkraut über die ganze Vegetationsperiode ansehnlich. An weniger guten Standorten nicht verzagen, da zieht es früher ein, kommt aber i.d.R. zuverlässig im Frühjahr wieder. Jungpflanzen, die ggf. überall auflaufen, können bequem im Herbst zusammengepflanzt werden, um damit Beet zu gestalten.

Lungenkraut ist eine der dekorativsten Halbschatten-Stauden, die gut dort zur Geltung kommen, wo die Sonnenanbeter längst klein beigeben.

Kleintiere sind nicht die einzigen Opfer. Rasenroboter mähen stets und ständig. Nicht umsonst konnten sie derart den Sie...
26/02/2019

Kleintiere sind nicht die einzigen Opfer. Rasenroboter mähen stets und ständig. Nicht umsonst konnten sie derart den Siegeszug antreten. Sie hinterlassen uns schön geleckte Grünflächen. Zum Leidwesen der biologischen Vielfalt. Denn keine Blüte von Löwenzahn, Wiesenblümchen, Gundermann und Co. hat eine Chance, ihre für die frühen Bestäuberinsekten so wichtigen Kleinstfuttermengen wirklich zu präsentieren. Kaum reckt sie sich als Blütenknospe, schnipp, schnapp, ab. Menschen, die denken, schaffen die Dinger gar nicht erst an oder wieder ab.

Wir haben jahrhundertelang nachts nicht gemäht und sollten damit erst gar nicht anfangen. Alle Nachtaktiven Kleintiere und Insekten sind nach Einbruch der Dämmerung gefährdet und für viele wird auch die Nahrungsgrundlage Insekten zerschreddert. Deshalb fordert die Igelhilfe-Rostock ein Nachtverb...

Ein Hoch (und zwei und drei und vier) auf die Krokusse Frühjahrsgeophyten sind Zwiebel-, Knollen- und Rhizom-Pflanzen, d...
21/02/2019

Ein Hoch (und zwei und drei und vier) auf die Krokusse

Frühjahrsgeophyten sind Zwiebel-, Knollen- und Rhizom-Pflanzen, die über den Sommer hinweg verborgen im Erdreich überdauern, um mit dem Licht des Frühjahrs aus dem Vorrat ihrer Speicherorgane heraus zu wachsen und zu blühen. Sie ziehen ihr Blattwerk wieder ein, wenn über ihnen Bäume und Sträucher das Licht rauben und es ihnen zudem zu trocken wird. Diese Pflanzen sind ganz wichtige "erste" Nahrungsquellen für Insekten, denn sie blühen früher als fast alle Sträucher und Bäume, von Stauden ganz zu schweigen.

Doch lange nicht alle sind gleich gut, gleich wichtig, gleich begehrt. Zu den absoluten Favoriten zählen eindeutig die Krokusse (Crocus vernus), die deshalb in keinem Garten und keiner Grünanlage fehlen sollten. Hier funktionieren netterweise die Wildformen ähnlich gut wie die Zuchtformen, zumal es kaum ein Angebot an „nutzlosen“ gefüllten Krokussen gibt.

Laut „die-honigmacher.de“ bieten Krokusse reiches Angebot an Nektar und mäßiges Angebot an Pollen. In die Honigmägen der Bienen können wir nicht reingucken, aber die immer schwerer werdenden Pollenpakete, mit denen die emsigen Staatenaufbauerinnen im Frühjahr von Blüte zu Blüte fliegen, sprechen Bände auch für die Qualität der Pollen.

Krokusse pflanzt man ab September. Wer also noch keine hat, sollte im Spätsommer die Augen aufhalten im Handel. Man kann sie gut auch im Rasen einbringen, darf dann aber erst mähen, wenn das Laub eingezogen hat. Grundsätzlich gilt für Frühjahrsgeophyten: Sie machen keine Arbeit, aber dort, wo sie stehen, darf nicht gehackt oder gegraben werden. Und nach der Blüte muss man eine gewisse Zeit lang die „Unordnung“ des Laubeinziehens ertragen. Nur so kann die Pflanze genug Kraft in die Überdauerungsorgane (Zwiebeln, Knollen, Rhizome/Speicherwurzeln) packen.

Tun wir was für einen "Grünen Kosmos" https://www.facebook.com/nachhaltig.gaertnern/

Der Winterling (Eranthis) wird bald seine ersten gelben Blüten öffnen. Der Frühjahrsgeophyt, der nach Blüte und Samenbil...
12/01/2019

Der Winterling (Eranthis) wird bald seine ersten gelben Blüten öffnen. Der Frühjahrsgeophyt, der nach Blüte und Samenbildung sein Blattwerk einzieht und unter Laubgehölzen im "Sommerschlaf" seine Kräfte spart, ist im zeitigen Frühjahr eine sehr wichtige erst Nektarquelle für Bienen. Die lockt er mit verlockendem Duft an.

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