Wohnen wie in Manhattan
Das Projekt „Seven Stones“ setzt neue Maßstäbe an der Bochumer Universitätsstraße
Wissenschaftler angereist für ein Forschungsprojekt „auf Zeit“. Studenten und auswärtige Mitarbeiter Bochumer Firmen mit Zeit-Auftrag an der Ruhr. Junge oder Junggebliebene, die in modernen Gemeinschaften wohnen wollen. So vielfältig wie die neue Lebens- und Arbeitswelt sind die Zielgruppen f
ür das jüngste Bochumer Wohnungsbauprojekt. 2016 ist Baubeginn, gut ein Jahr danach sollen die ersten Mieter einziehen im „Seven Stones“ an der Universitätsstraße. Nach Entwürfen des Bochumer Architektenbüros Peinelt & Partner entwickelt die Kappel-Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft mbH. hier eine Wohnanlage, die es so in der Metropole Ruhr noch nirgendwo sonst gibt. Die Idee dazu stammt aus der Weltmetropole Manhattan. Fast exakt auf der Mitte zwischen Ruhr-Universität und Bochumer City-Kern sind die rund 120 Wohneinheiten geplant.
„Immer mehr Menschen leben als Singles, immer häufiger wechseln sie aus beruflichen oder auch privaten Gründen ihren Lebensmittelpunkt. Den Bedarf nach Unabhängigkeit und freier Ortswahl können herkömmliche Wohnformen mit festem Standort gar nicht mehr befriedigen. Wie planen jetzt mit kurzfristigen Verträgen für unsere Mieter“, sagt Projektmanagerin Anja Kappel-Stiegemann. Die „Seven Stones“, sieben kubische Baukörper mit bis zu fünf Geschossen, sollen modellhaft zeigen, wie flexibles Wohnen und hoher Ausstattungs- und Service-Komfort sich verbinden lassen. Die projektierten Wohnungstypen – alle mit Balkon – werden durch luftige und lichte Laubengänge verbunden. Sie sind zwischen 39 und 105 Quadratmetern groß, teilweise Appartements, Zwei- oder Dreieinhalbraum-Einheiten, teilweise teilmöbliert. Anja Kappel-Stiegemann nennt neben Singles jeden Alters auch „Familien oder Wohngemeinschaften“ als Zielgruppen. Die Küchen sind komplett und zeitgemäß ausgestattet, es gibt jeweils einen Wohnraum, eine Küche, alle übrigen Räume sind gleich – aber ausreichend – dimensioniert, alle Wohnungen sind barrierefrei, also mit bodengleichen Duschbädern und breiten Türen im Innern und mit Fahrstuhl im Treppenhaus versorgt. Glasfaserkabel ermöglichen bestmögliche Nutzung elektronischer Medien. Vorgesehen ist zudem, Arbeit und Wohnen zu verbinden – Gewerbeflächen sind ebenso im Quartier vorhanden und können auch als kleinteilige Büroflächen für Therapeuten oder Mediziner genutzt werden. Gemeinschaftsleben kann sich im großzügig begrünten Innenhof der „Seven Stones“ entwickeln. Das Service-Angebot endet längst nicht mit dem Hausmeister-, Gärtner- und Reinigungsdienst für die öffentlichen Flächen. 120 Stellplätze stehen in der eigenen Tiefgarage zur Verfügung. Es gibt einen Waschsalon, Caf’es, Restaurant, Geldautomaten, Bikesharing und Carsharing ebenso wie die Nahversorgung mit Lebensmitteln. Und natürlich hält die U-Bahn vor der Haustür. Extrem günstig sind die „Nebenkosten“ kalkuliert – das wird durch ganzheitliche Nutzung regenerativer Energien möglich: Geothermie, Photovoltaikanlagen, dazu Wärmepumpen zum heizen und kühlen je nach Jahreszeit. Dabei sorgt die technisch bestmögliche Ausstattung für Warm- Mieten, die es für diese Wohnqualität tatsächlich wohl nur im Ruhrgebiet so geben kann. Haben Sie Anregungen oder Ideen? Wir sind offen für kreative Vorschläge.