September 2005 eigenständigen Seminar für Osteuropäische Geschichte hervorgegangen. Dabei stehen die Geschichten von Imperien und Nationsbildungen, globalgeschichtliche Zusammenhänge und Erinnerungskonflikte im Mittelpunkt. In der Lehre ist die Geschichte des östlichen Europas seit dem 16. Jahrhundert in ihrer ganzen Breite vertreten. Die Abteilung wird von Martin Aust geleitet, der am 1. Er promo
vierte 2002 in Berlin und habilitierte sich 2008 in Kiel. Seine Forschungsschwerpunkte liegen chronologisch auf der Geschichte Russlands um 1900 und seit 1991 sowie thematisch in der Geschichte der Imperien, globalgeschichtlichen Zusammenhängen und der Geschichte von Geschichtspolitiken und Erinnerungsdiskursen insbesondere in Polen und der Ukraine. Zuvor war Dittmar Dahlmann, der 1983 in Düsseldorf promovierte und sich 1994 in Freiburg habilitierte, Professor für Osteuropäische Geschichte. Im Zentrum seiner Forschungen stehen Russland bzw. die Sowjetunion vom 18. Jahrhundert bis zur Zeitgeschichte.