10/04/2026
Der Countdown bis zum Beginn des 31. DPT läuft. Wir freuen uns auf zahlreiche Gespräche am neu gestalteten Messestand der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention. Darüber hinaus sind wir natürlich noch mit weiteren Beiträgen im Programm vertreten. Bitte plant auf jeden Fall am Dienstag, 14. April 2026, 15:00 - 16:00 Uhr im Roten Saal unsere Abschlussrunde ein. In der von Harald Schmidt moderierten Abschlussrunde geht es um die „Cybersicherheitsstrategie des Bundes vs. Sorglosigkeit der Bürger*innen im Netz“. Mit Caroline Krohn-Atug, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Isabell Rosière, Deutschland sicher im Netz e.V., Dennis Miether, Technische Universität Braunschweig, Institut für Psychologie Abteilung Psychologie soziotechnischer Systeme und Matthias Kornmann Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention diskutieren renommierte Akteure digitaler Prävention: Greifen klassische Präventionskonzepte und -strukturen im digitalen Alltag bisher zu kurz? Wie lässt sich das Sicherheitsbewusstsein der Anwender erhöhen? Könnte eine Vernetzung der vielen Akteure sowie der stark zersplitterten Angebote das Schutzverhalten steigern? Repräsentative Bevölkerungsumfragen zeigen, dass IT-Schutzmaßnahmen in der Bevölkerung trotz tlw. stark steigender Fall- und Opferzahlen im digitalen Raum eher abnehmen und Sorglosigkeit zunimmt. Viele schützen sich kaum (ca. 25 % gar nicht) und gerade Jüngere und Ältere in der Bevölkerung unterschätzen ihr persönliches Risiko. Jede/r Vierte hat digitale Gewalt erlebt, Schäden wie Vertrauensverlust, emotionale Belastungen (Angst, Kränkung) sind häufig, finanzielle Schäden sind gestiegen, vor allem durch Datendiebstahl. Dennoch klären nur wenige Eltern Kinder und Jugendliche vor dem Kauf eines Smartphones oder anderen Gerätes über Gefahren im Internet auf und über 80 % der Eltern gibt an, sich nicht ausreichend mit IT-Sicherheit auszukennen, um dem Kind ein Vorbild zu sein. Diese Befunde fehlender digitaler Kompetenzen und Ressourcen in der Gesellschaft wirken auch auf Schule, KiTa und Kommunen und stehen im Kontrast zur Cybersicherheitsstrategie des Bundes, deren Evaluation (BMI 2025) die Förderung digitaler Kompetenzen von Anwendern fordert. Wie kann das gelingen?
Deutscher Präventionstag
Alle Veranstaltungen im Überblick: Programmfaltplan des 31. DPT
🗂️ Der Programmfaltplan des 31. DPT bietet einen kompakten Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen an beiden Tagen. Vor Ort liegt er an verschiedenen Stellen bereit und hilft bei der Orientierung.
Zusätzlich findet sich auf unserer Website die PDF-Version sowie das Online-Programm mit weiterführenden Informationen – unter anderem auch mit ausführlichen Abstracts zu den einzelnen Beiträgen.
🔗 https://www.praeventionstag.de/nano.cms/31-dpt-kongressprogramm
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Der 31. Deutsche Präventionstag (DPT) findet am 13. und 14. April im Hannover Congress Centrum (HCC) statt und gilt als weltweit größter Fachkongress der Gewalt- und Kriminalprävention. Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Politik, Polizei, Justiz und Sozialarbeit tauschen sich hier über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze aus.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses steht das Thema „KI in der Prävention“. Diskutiert wird, welche Chancen und Herausforderungen Künstliche Intelligenz für Sicherheit, Kriminalitätsprävention und das gesellschaftliche Zusammenleben mit sich bringt. 🤖