01/09/2026
Echte Barrierefreiheit heißt nicht, dass alle denselben Weg gehen müssen – sondern dass alle die Möglichkeit haben, ihr Ziel zu erreichen. 💜
An der Hochschule Bremerhaven wird seit rund 15 Jahren daran gearbeitet, Barrieren abzubauen – sichtbar und unsichtbar. Denn Inklusion umfasst weit mehr als rollstuhlgerechte Wege, Aufzüge und automatische Türen. Auch Seh- und Hörbeeinträchtigungen, psychische Erkrankungen, Autismus oder ADHS gehören dazu.
Ein Beispiel ist Dipl.-Inf. Dirk Hagelstein, der während seines Informatikstudiums im Rollstuhl an die Hochschule kam. Obwohl Barrierefreiheit damals noch ein Randthema war, wurden bereits nach einer Woche seine Lehrveranstaltungen in barrierefreie Räume verlegt – ohne dass er darum bitten musste. Für ihn ein Zeichen für Offenheit und gelebte Inklusion. 🤝
Heute gilt an der Hochschule das Prinzip „Design für alle“: Lösungen sollen möglichst nicht nur einzelnen Menschen helfen, sondern für alle funktionieren.
Und auch bei unsichtbaren Beeinträchtigungen gibt es Unterstützung. Studierende können sich bereits vor dem Studienstart individuell beraten lassen und beispielsweise Nachteilsausgleiche wie alternative Prüfungsformen, besondere Pausenregelungen oder Fristverlängerungen in Anspruch nehmen.
Du möchtest studieren und hast eine körperliche oder psychische Beeinträchtigung? Dann hol dir Unterstützung – am besten schon vor dem Studienstart. Claudia Krieten berät als Beauftragte für inklusives Studieren individuell und vertraulich zu den verschiedenen Möglichkeiten 👉 [email protected]