RIK I Institut für Konfliktforschung und präventive Beratung

RIK I Institut für Konfliktforschung und präventive Beratung Wissenstransfer zwischen Praxis, Forschung und Lehre an der Rheinischen Hochschule Köln

02/02/2024

Die einen mussten sich alles in ihrer Karriere erkämpfen, die anderen bekommen Viertagewoche, Sabbatical und Home-Office hinterhergeschmissen. Kein Wunder, dass das manche unfair finden.

08/12/2023

DAS WORT DES JAHRES 2023 IST "KRISENMODUS"

Das Wort des Jahres 2023 “Krisenmodus” spiegelt die derzeit düstere Realität. “Krisen gab es schon immer”, so die Jurybegründung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) vom 08.12.2023. “Aber in diesem Jahr scheinen die Krisen und ihre Bewältigung zu kulminieren.” Noch nicht bewältigte Krisen wie Klimawandel, der Russland-Ukraine-Krieg oder die Energiekrise würden von neuen Krisen eingeholt. Nahostkrieg, Inflation und Schuldenkrise kämen nun hinzu und auch die Bildungskrise spitze sich zu. Der Ausnahmezustand sei längst zum Dauerzustand geworden.

Die GfdS-Wörter des Jahres werden 2023 zum 47. Mal in Folge bekannt gegeben. Mitglieder des GfdS-Hauptvorstandes und die wissenschaftlichen GfdS-Mitarbeitenden suchen nicht nach den am häufigsten verwendeten Ausdrücken, sondern wählen solche, die das zu EndeDAS WORT DES JAHRES 2023 IST "KRISENMODUS"
gehende Jahr in besonderer Weise charakterisieren.

Wort des Jahres 2022 war “Zeitenwende”. Auf Platz 2 und Platz 3 kamen 2022 “Krieg um Frieden” und “Gaspreisbremse”.

EU-MEDIATIONSZENTRUM FÜR STREITIGKEITEN IM BEREICH DES GEISTIGEN EIGENTUMSDas neue Mediationszentrum des Amtes der Europ...
08/12/2023

EU-MEDIATIONSZENTRUM FÜR STREITIGKEITEN IM BEREICH DES GEISTIGEN EIGENTUMS

Das neue Mediationszentrum des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) nimmt seine Arbeit auf. Das EUIPO ist die zweitgrößte dezentrale Agentur der Europäischen Union. Die kostenfreien Dienstleistungen des Zentrums zumfassen Mediation, Schlichtung und Schiedsgutachten. Sie sollen die Beteiligten bei der Beilegung eines breiten Spektrums von Streitigkeiten in einem einzigen Verfahren unterstützen, bei dem die Kosten und die Komplexität von Rechtsstreitigkeiten wirksam vermieden und schnelle, effiziente und globale Einigungen erleichtert werden sollen. Dies sei für kleine Unternehmen besonders wertvoll, da die Streitbeilegung, vor allem in grenzüberschreitenden Fällen, kostengünstiger wird.

https://www.presseportal.de/pm/162103/5654994

Alicante (ots) - Heute (22. November) kündigte Exekutivdirektor João Negrão offiziell die Einrichtung des neuen Mediationszentrums des Amtes der Europäischen Union für...

SENSIBILITÄTEN - TABUDie neueste Schwerpunkt-Ausgabe "Sensibilitäten - Tabu" der Fachzeitschrift Perspektive mediation (...
21/09/2023

SENSIBILITÄTEN - TABU
Die neueste Schwerpunkt-Ausgabe "Sensibilitäten - Tabu" der Fachzeitschrift Perspektive mediation (3/2003) beschäftigt sich unter anderem mit dem spannenden Thema "Tabu in der Mediation": Inwieweit können/dürfen Tabus, mit denen starke Gefühlen wie Angst, Scham, Schuld und Abscheu verbunden sind, in der Mediation überhaupt bearbeitet werden? Diese Gefühle, über die niemand gerne spricht, sind die wichtigsten Motoren der Tabuisierung. Hier bedarf es einer klaren Abgrenzung zur Therapie. - Ich freue mich, an diesem Heft (S. 211/212) mit einem kurzen Erfahrungsbericht zum Tabuthema "Konflikte unter Führungskräften" beteiligt gewesen zu sein. Dieses Tabuthema hätte durchaus guten Platz in einer Mediation. Entscheidend ist dabei die innere Bereitschaft der Führungskräfte, sich überhaupt auf einen gemeinsamen Konfliktlösungsprozess einzulassen. Doch über laterale Konflikte, das heißt Konflikt zwischen den Führungsebenen, spricht keine Führungskraft wirklich gerne offen. Denn die Luft da oben ist dünn" und das Misstrauen untereinander mitunter groß. Da schweigt man sich lieber aus, geht sich aus dem Weg und fokussiert sich allein auf die Leitung und Leistung seines Teams - oder man wählt eine:n externen Coach als Sparringspartner:in, was im Zweifelsfall zu empfehlen wäre.

Antidiskriminierungsstelle des Bundes18.08.2006: ALLGEMEINE GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ (AGG)Am 18. August 2006 trat das All...
18/08/2023

Antidiskriminierungsstelle des Bundes
18.08.2006: ALLGEMEINE GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ (AGG)

Am 18. August 2006 trat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, Diskriminierung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu verhindern und gleiche Chancen und Rechte für alle Menschen sicherzustellen. Niemand soll aufgrund seines Geschlechts, Rasse, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexuellen Identität benachteiligt wird. Menschen sollen unabhängig von ihren persönlichen Merkmalen fair behandelt werden und gleiche Möglichkeiten haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Darüber hinaus soll das AGG dazu beitragen, ein Bewusstsein für Diskriminierung zu schaffen und die Sensibilität für dieses Thema in der Gesellschaft zu erhöhen.

Das Gesetz verbietet Diskriminierung in allen Phasen des Beschäftigungsverhältnisses, einschließlich Stellenausschreibung, Bewerbungsverfahren, Einstellung, Arbeitsbedingungen, Beförderung, Weiterbildung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Es verpflichtet Arbeitgeber:innen, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um Diskriminierung zu verhindern und Chancengleichheit zu fördern. Das Gesetz will Arbeitnehmer:innen ermutigen, Diskriminierung zu melden und ihre Rechte einzufordern.
Bei Verstößen gegen das AGG können Betroffene Schadensersatzansprüche geltend machen. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Antidiskriminierungsstelle einzuschalten, die bei der Durchsetzung der Rechte unterstützt.

www.antidiskriminierungsstelle.de



IW: PARTIZIPATION UND KONFLIKTMANAGEMENTAnhand des Personalpanels des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) wurde unte...
03/08/2023

IW: PARTIZIPATION UND KONFLIKTMANAGEMENT
Anhand des Personalpanels des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) wurde untersucht, welche Konfliktthemen in einem Unternehmen auftreten und wie betriebliche Konflikte gelöst werden. Laut diesen Daten gab es 2022 in 11 Prozent der Unternehmen einen Betriebsrat.

Weitere 12,7 Prozent verfügten über ein alternatives Vertretungsorgan (AVO). Zentrale Konfliktthemen waren bei Unternehmen mit Betriebsrat oder AVO Mehrarbeit, Eingruppierung und Reorganisation. In Betriebsrats-Unternehmen fiel die Intensität der Konflikte höher aus als in Unternehmen mit AVO oder ohne kollektive Interessensvertretung. In Unternehmen ohne Vertretungsorgan kam es bei diesen, wie auch bei anderen abgefragten Themen, seltener zu Konflikten. Unabhängig von der Partizipationsform wurden Interessenunterschiede mehrheitlich intern beigelegt.

Quelle: IW Institut der Deutschen Wirtschaft (Stand: 03.08.2023)

https://www.iwkoeln.de/studien/carolin-denise-fulda-hagen-lesch-partizipationsformen-und-konfliktmanagement-im-betrieb.html

Anhand des IW-Personalpanels wurde untersucht, welche Konfliktthemen auftreten und wie betriebliche Konflikte gelöst werden. Laut den Daten gab es 2022 in 11 Prozent der Unternehmen einen Betriebsrat.

NEU: ÄNDERUNG DER ZERTIFIZIERTE-MEDIATOR:INNEN-AUSBILDUNGSVERORDNUNG (ZMEDIATAUSBV 🙃 ) AB 01.03.2024Seit dem 01. 09.2017...
13/07/2023

NEU: ÄNDERUNG DER ZERTIFIZIERTE-MEDIATOR:INNEN-AUSBILDUNGSVERORDNUNG (ZMEDIATAUSBV 🙃 ) AB 01.03.2024

Seit dem 01. 09.2017 ist die Befugnis reglementiert, sich als „zertifizierte:r Mediator:in“ bezeichnen zu dürfen. Die Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung legt fest, innerhalb welcher Fristen bestimmte Aus- und Fortbildungsmaßnahmen wie eine erste praktische Mediation, Einzelsupervisionen und Fortbildungsstunden zu absolvieren sind, damit Mediator:innen die Bezeichnung führen dürfen.
Folgende Änderung der ZMEDIATAUSBV 🙃 sind jetzt ab 01.03.2024 vorgesehen:
1. Die vorgeschriebenen vier Praxisfälle sowie vier Supervisionen werden zeitlich in die Ausbildung integriert .
2. Eine Beschießung der Ausbildungsinstitute für die Teilnahme an einer den Anforderungen entsprechenden Ausbildung ist Voraussetzung dafür, dass sich eine Mediator:in als „zertifiziert“ bezeichnen darf.
3. In der Verordnung soll ausdrücklich geregelt werden, welcher Teil des Ausbildungslehrgangs ausschließlich in physischer Präsenz und welcher auch in Online-Formaten durchgeführt werden darf.
4. Die Digitalkompetenz und die Kompetenz zur Durchführung von Online-Mediationen sollen als Lehrinhalt vorgeschrieben werden.
5. Den Ausbildungsteilnehmenden soll die Wahlfreiheit zwischen Einzel- und Gruppensupervisionen eröffnet werden.

https://www.bmj.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/0713_Mediatoren.html


Ausbildung zertifizierter Mediatorinnen und Mediatoren wird praxisgerechter und digitaler - Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann hat gestern die Änderung der Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) unterzeichnet, die zum 1. März 2024 in Kraft tritt.

perspektive mediationWir freuen wir uns sehr, dass die 5teilige Erhebung des RIK | Institut für Konfliktforschung und pr...
20/06/2023

perspektive mediation

Wir freuen wir uns sehr, dass die 5teilige Erhebung des RIK | Institut für Konfliktforschung und präventive Beratung zu Konflikten während der Corona-Krise in den Jahren 2020 bis 2022 jetzt in der Fachzeitschrift Perspektive Mediation 02.2023. S. 153-158 im Verlag Österreich veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse finden darüber nun auch in Österreich und in der Schweiz Verbreitung.

https://www.verlagoesterreich.at/konflikte-waehrend-der-corona-krise/99.105005-pm202302015301perspektive

Das RIK, Institut für Konfliktforschung und präventive Beratung an der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) führte zwischen April 2020 und Juni 2022…

Gereizt, frustriert, erschöpft - Stressmanagement durch SupervisionStressmanagement durch Supervision Stress in der Pfle...
22/03/2023

Gereizt, frustriert, erschöpft - Stressmanagement durch Supervision

Stressmanagement durch Supervision Stress in der Pflege kann krank machen. Supervision ist eine Maßnahme, die präventiv, akut und nachsorgend stressreduzierend wirksam sein kann. Sie wird aber in der Pflege immer noch zu wenig eingesetzt und nachgefragt.

Die zertifizierte Mediatorin und (Lehr-)Supervisorin Dr. Bettina Janssen, Köln, hat im Fachmagazin HEILBERUFE 03/2023 S. 51f. erneut einen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.

https://www.springerpflege.de/heilberufe-3-2023/24078064

Frühere Artikel zum Thema:

- Personal&Führung – Supervision: Keine Angst vor Ehrlichkeit. Health&CareManagement 01/2021, S. 16f.
- Warum wir uns mehr um die kümmern müssen, die sich kümmern. Supervision in der Altenpflegeausbildung. Ein Projektbericht. Journal Supervision 02/2019 (August) S. 10-12.
- Supervision in der Altenpflegeausbildung – eine präventive Maßnahme NOVAcura Ausgabe 2-2019 (März 2019), S. 53-55.
- Supervision in der Pflegeausbildung, CAREkonkret Ausgabe 7 v. 15.02.2019, S. 5.

01/02/2023

CALL FOR PAPERS 2023: KONFLIKTMANAGEMENT & MEDIATION IN INSTITUTIONEN: KITAS, SCHULEN UND HOCHSCHULEN.

Die lädt alle ein, sich mit einem Abstract zu bewerben, die in dem thematisch ausgerichteten Kolloquium „Konfliktmanagement & Mediation in Institutionen: Kitas, Schulen und Hochschulen “ ihre Qualifikationsarbeit oder ein Forschungsprojekt einem interdisziplinären Fachkreis vorstellen möchten.
Sowohl aktuelle Forschungsprojekte als auch geplante & laufende Qualifikationsarbeiten (MA./DISS./HABIL.) sind als Beitrag willkommen!

Ihre Bewerbung richten Sie bitte per E-Mail bis zum 28.02.2023 an: [email protected]

Alle weiteren Informationen erhalten Sie über https://forschungsgruppe-mediation.weebly.com

Das 18. der Forschungsgruppe Mediation findet Ende April in Berlin statt.

DIGITALER ZUGANG ZUR AUTONOMEN KONFLIKTLÖSUNG Seit 12. Januar 2023 ist die interaktive Internet-Plattform rechtohnestrei...
17/01/2023

DIGITALER ZUGANG ZUR AUTONOMEN KONFLIKTLÖSUNG

Seit 12. Januar 2023 ist die interaktive Internet-Plattform rechtohnestreit.de online – ein Forschungsprojekt, mit dem untersucht werden soll, ob der Zugang zur autonomen Konfliktlösung durch Legal Design gefördert werden kann.

Weil Konfliktbetroffene zu wenig darüber wissen, wie sie ohne Richterspruch zu „ihrem Recht“, einer von ihnen als gerecht empfundenen Lösung kommen.

Konfliktbetroffene und Berater können sich über rechtohnestreit.de umfassend über alle Möglichkeiten der außergerichtlichen Streitbeilegung informieren – allgemein oder auf ihren Fall bezogen
Durch ein interaktives Tool können sie herausfinden, welche Vorgehensweise der individuellen Interessenlage am besten entspricht. Sie werden darin unterstützt, diese Vorgehensweise in die Tat umzusetzen. Dabei wird der Zugang möglichst niederschwellig angesetzt.

Die Plattform bietet auch Begriffserklärungen, Hinweise auf Anbieter außergerichtlicher Streitbeilegung, weiterführende Internetadressen, Fallbeispiele, Musterbriefe.

Die Informationen sind wissenschaftlich fundiert, objektiv und unabhängig.

Die Nutzung ist kostenfrei; es werden keine persönlichen Daten erhoben

vgl. linkedin-Eintrag von Professor Reinhard Greger, Richter am BGH a.D., Univ.-Prof. i.R. am 16.01.2023

Wir wollen Menschen, Unternehmen oder Institutionen, die von einem zivilrechtlichen Konflikt betroffen sind, dazu motivieren und darin unterstützen, diesen Konflikt ohne einen Rechtsstreit vor Gericht zu lösen.

QVM - NEUE UNABHÄNGIGE ZERTIFIZIERUNGSSTELLE FÜR MEDIATOR:INNEN !?Die QualitätsVerbund Mediation gGmbH i.G. (QVM) in Ber...
13/12/2022

QVM - NEUE UNABHÄNGIGE ZERTIFIZIERUNGSSTELLE FÜR MEDIATOR:INNEN !?

Die QualitätsVerbund Mediation gGmbH i.G. (QVM) in Berlin will in Zukunft auf Basis eines verbandsübergreifend erarbeiteten Ausbildungsstandards (QVM-Standard) als unabhängige Zertifizierungsstelle eine transparente Qualitätsbestätigung für Mediator:innen vornehmen.

Der QVM wurde gegründet von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation BAFM e.V., dem Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V. (BMWA), dem Deutsches Forum für Mediation e.V. (DFfM) und der Deutschen Gesellschaft Mediation e.V. (DGM).

Der Bundesverband MEDIATION e.V. verließ 2021 den QVM.

Alle Informationen, insbesondere zu der Entstehungsgeschichte, den Voraussetzungen und Kosten für Mediator:innen dazu unter https://qv-mediation.de/

Quelle: QVM-Pressemeldung vom 12.12.2022


QualitätsVerbund Mediation…

Adresse

Rheinische Hochschule Köln Schaevenstraße 1 A/b
Cologne
50676

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