01/07/2026
Bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Bürgerstiftung Rheinviertel, Forum Bad Godesberg und der katho wurde über Telefonbetrug gegen Senior_innen informiert.
🎓Luise Dinger, Wolfgang-Picken-Stipendiatin der katho, stellte ihre Forschung zu den Auswirkungen von Schockanrufen vor. Ihre Forschung zeigt, dass diese Form des Betrugs aus zwei Erfahrungen besteht: dem emotionalen Schock durch die vorgetäuschte Katastrophe und der späteren Erkenntnis, Opfer eines Betrugs geworden zu sein.
🕵️♂️ Von der Bonner Polizei erläuterten Jörg Mittelstädt (Kriminalhauptkommissar) und Bernhard Sodoge (Seniorenberater), wie diese Betrugsmasche funktioniert: Innerhalb weniger Stunden wird das Geld ins Ausland transferiert oder Schmuck eingeschmolzen. Ältere Menschen sind besonders gefährdet, da sie oft Vertrauen in Behörden haben und unter Stress weniger widerstandsfähig sind.
💡 Habt ihr Familienangehörige oder Freunde im Seniorenalter? Dann informiert sie unbedingt über diese Präventionstipps:
✔️ Am Telefon nur mit „Hallo“ melden
✔️ Namen nicht bestätigen
✔️ Festnetznummer aus dem Telefonbuch streichen
✔️ Anrufe kritisch hinterfragen und bei Zweifeln auflegen
📷 Stiftung Rheinviertel (v.l.n.r.): Agnes Leinweber, Luise Dinger, Bernhard Sodoge, Jörg Mittelstädt, Julia Heidler