Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

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Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) Auf dieser Facebook-Seite informieren wir Sie über unsere Arbeit sowie über neue Entwicklungen im Öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehr.
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Besuchen Sie uns auch auf Instagram () und LinkedIn (die-verkehrsunternehmen) Im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sind rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personenverkehrs und des Schienengüterverkehrs in Deutschland organisiert. Zusätzlich zur Hauptgeschäftstelle in Köln ist der VDV mit einer Geschäftsstelle in Brüssel und mit dem Hauptstadtbüro in Berlin präsent. Neben dem VDV nutzen auch die VDV-Akademie und VDV eTicket Service GmbH & Co. KG diese Seite. Mit der VDV-Akademie engagiert sich der VDV seit 2001 auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Sie setzt insbesondere Standards für berufsbezogene Weiterbildung und wird von den Verkehrsunternehmen, deren Bildungseinrichtungen sowie Persönlichkeiten aus Industrie, Wissenschaft und Politik getragen. https://www.vdv-akademie.de/

Die VDV eTicket Service GmbH & Co. KG entwickelt den technischen Standard für das "e-Ticket Deutschland". http://www.eticket-deutschland.de/

1.000 Arbeitsplätze in Gefahr: Geplante Kürzung der E-Bus-Förderung bedroht den Wirtschaftsstandort Deutschland. ❗ Der E...
18/10/2026

1.000 Arbeitsplätze in Gefahr: Geplante Kürzung der E-Bus-Förderung bedroht den Wirtschaftsstandort Deutschland.
❗ Der Entwurf des Bundeshaushalts 2027 sieht vor, die Förderung von Elektrobussen von 403 Millionen Euro in diesem Jahr auf nur noch 130 Millionen Euro zu kürzen. Das wären mehr als zwei Drittel weniger Bundesmittel.
Welche Folgen das für Wirtschaft, Beschäftigung und Klimaschutz hätte, zeigt eine neue Studie des Beratungsunternehmens PwC Deutschland im Auftrag des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen ( ) und der Klima-Allianz Deutschland.
Die zentralen Ergebnisse:
🔹 Rund 1.000 Arbeitsplätze könnten betroffen sein. Gegenüber einer Fortführung der bisherigen Förderung drohen Deutschland jährlich rund 150 Millionen Euro weniger Bruttowertschöpfung.
🔹 Rund 7.200 weniger könnten bis 2030 beschafft werden, verglichen mit einem Szenario, in dem die Förderung langfristig ausgeweitet wird. Stattdessen drohen zusätzliche Dieselbus-Beschaffungen oder der Verlust von Aufträgen an außereuropäische Hersteller.
🔹 1,6 bis 2 Milliarden Euro Wertschöpfung erwirtschaftete der deutsche Stadtbusmarkt 2025. Damit verbunden sind rund 10.300 bis 12.600 Arbeitsplätze bei Herstellern und entlang der Zulieferkette.

Die der Busflotten ist eine industriepolitische Erfolgsgeschichte. Mehr als 6.000 lokal emissionsfreie Busse waren zum 1. Juli 2026 bereits im Einsatz. Deutsche und europäische Hersteller gehören zu den Marktführern. Verkehrsunternehmen haben erheblich in Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Betriebshöfe investiert.
🗨️ VDV-Vizepräsident Paul Hemkentokrax warnt:
„Wenn der Bund tatsächlich seine Förderung von diesem auf nächstes Jahr um mehr als zwei Drittel absenkt, dann wird die E-Bus-Beschaffung ausgebremst und vielen Verkehrsunternehmen bleibt nichts anderes übrig, als wieder Dieselbusse zu beschaffen.“
Dabei bleiben die gesetzlichen Vorgaben zur Umstellung der Busflotten bestehen. Elektrobusse sind in der Anschaffung weiterhin deutlich teurer als Dieselbusse. Hinzu kommen Investitionen in Ladeinfrastruktur, Werkstätten und Betriebshöfe, die viele Kommunen finanziell erheblich belasten.

📍 Gemeinsam mit der Klima-Allianz Deutschland fordern wir die Bundesregierung auf, die geplanten Kürzungen zurückzunehmen und die E-Bus-Förderung langfristig und verlässlich abzusichern.
Die laufenden Haushaltsberatungen müssen genutzt werden, um die bisherigen Erfolge zu sichern. Denn die Förderung von Elektrobussen ist nicht nur eine Investition in klimafreundliche Mobilität. Sie stärkt auch die industrielle Wertschöpfung, qualifizierte Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hersteller.
👉 Die vollständige PwC-Studie verlinken wir im ersten Kommentar.

(Foto: Adobe Stock, Margarita Ratatosk)

Ein Abend voller Wertschätzung für Menschen, die jeden Tag für andere da sind.Ein Busfahrer, der seinen Bus abstellt, um...
16/10/2026

Ein Abend voller Wertschätzung für Menschen, die jeden Tag für andere da sind.

Ein Busfahrer, der seinen Bus abstellt, um einem blinden Mann über eine viel befahrene Straße zu helfen. Eine Busfahrerin, die jedes Schulkind beim Namen kennt und dafür sorgt, dass die Jüngsten sicher sitzen. Ein Fahrer, der einer verletzten Frau Erste Hilfe leistet und eine Stunde bei ihr bleibt, bis der Rettungswagen eintrifft.

Es sind Geschichten wie diese, die gestern Abend bei der Verleihung von Deutschlands Lieblingsbusfahrer:innen 2026 in Berlin für bewegende Momente und viel Applaus gesorgt haben.
Mehr als 3.000 Fahrgäste haben in diesem Jahr ihre persönlichen Erlebnisse und sogar selbst gemalte Bilder eingereicht. So viele wie noch nie zuvor!

Aus diesen Einsendungen wurden zunächst die TOP 30 ausgewählt und gestern im Kulturzentrum Peter Edel fünf Fahrerinnen und Fahrer besonders ausgezeichnet:

🏆 Stefanie Kleen von J. Jacobs Verkehrsbetriebe (Schülerverkehr)

🏆 Sven Leihener von WSW mobil und Mehmet Yurtsever von der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven (Alltagshelden)

🏆 Michael Preuß von der Rostocker Straßenbahn AG (Außergewöhnliche Leistung)

🏆 Antony Chandrasegaram von LTB Bus Bocholt im Auftrag von Flix (erstmals in der Kategorie Fernbus)

Hinter jeder Auszeichnung steht die ganz persönliche Geschichte eines Fahrgastes. Manchmal geht es um außergewöhnliche Hilfe in einer schwierigen Situation. Manchmal um ein freundliches Wort, ein Lächeln oder die Geduld, die jemand im richtigen Moment braucht.

Diese Geschichten zeigen, wie viel Menschlichkeit im Busalltag steckt. Und wie wichtig die Menschen am Steuer für einen guten und verlässlichen öffentlichen Verkehr sind.
🎉 Wir gratulieren allen fünf Preisträger:innen und den TOP 30 von Herzen! Und wir danken den vielen Fahrgästen, die mit ihren Geschichten ihre Wertschätzung zum Ausdruck gebracht haben.

Als VDV freuen wir uns, diesen Wettbewerb gemeinsam mit dem Fahrgastverband PRO BAHN, DB Regio und dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) zu tragen.

Danke auch an unsere Unterstützer KRAVAG Versicherung, DEVK Versicherungen, MAN Truck & Bus und Daimler Buses sowie an die DVV Media Group als Medienpartner.

(📸 VDV / Michael Fahrig)

(((etiCORE, der neue Standard für digitales Ticketing in Deutschland, ist da und wird bis Ende 2031 die bisherige VDV-Ke...
15/10/2026

(((etiCORE, der neue Standard für digitales Ticketing in Deutschland, ist da und wird bis Ende 2031 die bisherige VDV-Kernapplikation vollständig ablösen.
Ihr habt Fragen? Von „Was ist (((etiCORE“ über „Wie funktioniert das“ bis zu Details rund um Komponenten, Prozesse und Sicherheitsmanagement: VDV eTicket hat die Antworten!

Für 2027 haben die Kolleg*innen wieder ein umfangreiches Seminarprogramm zusammengestellt:

🆕 An vier Terminen könnt ihr das (((etiCORE-Basismodul buchen, zum ersten Mal am 20. Januar 2027

🆕 Wer tiefer einsteigen will, bucht Modul 2: Komponenten, Prozesse und Migrationshilfen und/oder Modul 3: Security Management & Data Structures. Modul 2 findet im März, Juni und September, Modul 3 im April und Oktober statt

🆕 In sogenannten CLINICS stehen zusätzliche Spezialthemen auf dem Themenplan: Zum Beispiel am 9. April das Thema Kontrolle und am 3. Mai das Thema Parallelbetrieb

Mitarbeitende von Verkehrsunternehmen finden das vollständige Seminarprogramm auf der Kollaborationsplattform (((efi im Bereich (((etiTRAIN. Merkt euch die Termine für 2027 jetzt schon vor – die Anmeldung startet demnächst!
https://efi.eticket-deutschland.de/pages.406/show/seminare

Die für 2028 drohenden   wären für den   in Teilen ruinös.“ ❗ Statement von VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff zum ak...
14/10/2026

Die für 2028 drohenden wären für den in Teilen ruinös.“ ❗
Statement von VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff zum aktuellen Trassenpreisantrag der Deutsche Bahn InfraGo für 2028 bei der Bundesnetzagentur:

„Die uns vorliegenden Zahlen und Daten aus dem Antrag der DB InfraGO für die Trassenpreise 2028 sind aus Sicht der Schienengüterverkehrsunternehmen erschreckend. Sollte die Bundesnetzagentur diesen Antrag bewilligen, drohen dem Güterverkehr teils ruinöse Steigerungen der Trassenpreise. Das wäre das Aus für zahlreiche Gütertransporte auf der Schiene. Gerade die für den Schienengüterverkehr prädestinierten Marktsegmente Schwer- und Gefahrgut sollen mit exorbitant hohen von Steigerungsraten von 84,5 bzw. 102 Prozent im Vergleich zu 2026 belegt werden.

Der DB InfraGO ist dabei kein Vorwurf zu machen, denn sie schöpft lediglich den gesetzlich festgelegten Rahmen aus. Unsere Kritik richtet sich vielmehr in Richtung Bund: Man hat nicht nur jahrzehntelang insgesamt zu wenig in die Eisenbahninfrastruktur investiert, sondern auch in dieser Legislaturperiode - obwohl im Koalitionsvertrag angekündigt - nach wie vor keine grundlegende Reform des Trassenpreissystems vorgelegt. Der Bund muss insbesondere aus dem Bundesfinanzministerium heraus endlich für eine sachgerechte Finanzierung sorgen.

Denn die Erhöhung der Transportkosten in solchen Dimensionen gefährdet nicht nur den Güterverkehr auf der Schiene. Sie trifft auch in wirtschaftlich ohnehin schwierigen Zeiten die für den Standort Deutschland zentralen Industrien wie Stahl, Chemie, Bauwirtschaft, da es für diese Transporte keine Alternativen gibt. Das bedeutet, das am Ende der Wirtschaftsstandort Deutschland darunter leidet und weniger Steuereinnahmen für den Bundeshaushalt generiert werden, wodurch wiederum weniger Mittel für die großen Reformen im Sozialbereich zur Verfügung stehen. Dies muss dringend verhindert werden. Die kurzfristigen Steigerungen bei den Trassenpreisen müssen deshalb durch entsprechende Förderung des Bundes kurzfristig ausgleichen werden – hier ist in den Haushaltsberatungen auch der Bundestag als Haushaltsgesetzgeber in der Pflicht.“

Der   2026 ist da. Das Bundesministerium für Verkehr und die DB InfraGO haben heute vorgestellt, welche Maßnahmen für da...
06/10/2026

Der 2026 ist da. Das Bundesministerium für Verkehr und die DB InfraGO haben heute vorgestellt, welche Maßnahmen für das bis 2030 vorgesehen sind.
Der VDV begrüßt, dass Erhalt und Ausbau gemeinsam betrachtet werden. Entscheidend ist jetzt, aus dieser Übersicht einen verbindlichen und langfristig finanzierten Weg zur Umsetzung zu machen.

VDV-Präsident Ingo Wortmann:
„Der vom BMV vorgelegte Infraplan ist ein begrüßenswerter und wichtiger Schritt hin zu einer besseren Infrastrukturplanung für die Schiene. Er betrachtet Erhalt und Kapazitätsausbau integriert und schafft mehr Transparenz über den Planungs- und Entwicklungsstand von Maßnahmen im bundeseigenen Schienennetz. Positiv ist, dass kleinere und mittlere Maßnahmen sowie Vorhaben für den Güterverkehr – etwa das 740-Meter-Netz und KV-Terminals – ausdrücklich berücksichtigt werden.
In seiner jetzigen Form ist der Infraplan aber noch kein Planungs- und vor allem kein Priorisierungsinstrument. Vor allem beschreibt er keinen verbindlichen, durchfinanzierten Umsetzungspfad. Auch die Digitalisierung ist bislang nur bedingt abgebildet. Bei zentralen Zielgrößen bis 2030 zeigt sich, dass Deutschland beim Ausbau des Schienennetzes nur sehr langsam vorankommt. Ein Elektrifizierungsgrad von 63,7 Prozent und 155 Kilometer neue Gleise liegen zum Teil deutlich unter früheren Planungen. Das ist zwar ehrlich - der Anspruch sollte aber deutlich ambitionierter sein.
Klar ist auch, der Infraplan darf keine reine Projektliste bleiben. Er muss mit einer verbindlichen, langfristigen und belastbaren Finanzierungsgrundlage verknüpft werden – etwa, wie vom VDV schon länger gefordert, mit einem Eisenbahninfrastrukturfonds. Außerdem braucht es eine klare Priorisierung und Reihung der Maßnahmen danach, welchen Beitrag sie zu mehr Kapazität, Zuverlässigkeit und Wachstum im Schienenverkehr leisten. Zudem müssen die bislang bestehenden Lücken bei Digitalisierung und Korridorsanierung schnell und verlässlich konzeptionell geschlossen werden. Auch die Bedarfe der militärischen Mobilität, die im jetzigen Infraplan gänzlich fehlen, gehören in den Blick genommen.
Für die Weiterentwicklung ist die Einbeziehung der Branche zwingend. Die Verkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreiber bringen die praktische Erfahrung ein, die es braucht, damit aus dem Infraplan ein wirksames Instrument für ein leistungsfähigeres Schienennetz wird. Der VDV und seine Mitglieder stehen dafür bereit.“

(Foto: Cristina Tarantino / Pexels)

Wer entscheidet eigentlich darüber, welche Fahrzeuge gebaut, welche Strecken geplant und wie Arbeitsplätze in der Mobili...
05/10/2026

Wer entscheidet eigentlich darüber, welche Fahrzeuge gebaut, welche Strecken geplant und wie Arbeitsplätze in der Mobilitätsbranche gestaltet werden?

Noch immer viel zu selten Frauen. Weltweit sind nur rund 17 Prozent der Führungskräfte in Verkehrs- und Lieferkettenunternehmen weiblich. Im gesamten Transport- und Lagerwesen sind weltweit nur etwa zwölf Prozent der Beschäftigten weiblich. Unter den Eigentümer von Transportunternehmen, deren Vorstandsgremien und dort, wo über Kapital entschieden wird, ist der Anteil noch geringer.

Die mittlerweile achte Ausgabe von „Remarkable Voices in Transport“ legt den Fokus deshalb in diesem Jahr auf die Wirtschaft und stellt Frauen aus aller Welt vor, die Mobilität gestalten, betreiben und finanzieren.

Ihre Geschichten führen unter anderem nach Uganda, Nigeria, Indien, Indonesien, auf die Philippinen sowie nach Kolumbien und Ecuador. Sie entwickeln Batterien für elektrische Motorradtaxis, bauen Ladenetzwerke auf, leiten Logistikunternehmen oder gestalten als Mechanikerinnen und Unternehmerinnen den Verkehrssektor neu.

Herausgegeben wird die Reihe seit 2019 von Women Mobilize Women, einer Initiative der Transformative Urban Mobility Initiative (TUMI). Und ab 2027 ist auch Women in Mobility Partner des Reports. 🙌

Wer die aktuelle Ausgabe nicht nur digital lesen, sondern auch gedruckt in den Händen halten möchte: Women in Mobility verlost zehn Exemplare.

👉 Mehr über den Report und die Verlosung erfahrt ihr im aktuellen Beitrag von Women in Mobility: https://www.womeninmobility.org/post/diese-menschen-bestimmen-welche-fahrzeuge-gebaut-welche-strecken-geplant-und-welche-arbeitspl%C3%A4tze

Den Eisenbahnunternehmen drohen weitere massive Kostensteigerungen bei den Trassenpreisen.Das Verwaltungsgericht Köln ha...
04/10/2026

Den Eisenbahnunternehmen drohen weitere massive Kostensteigerungen bei den Trassenpreisen.

Das Verwaltungsgericht Köln hat im Eilverfahren entschieden, dass die DB InfraGO einen Anspruch auf Erhöhung der Obergrenze der Gesamtkosten um 886 Millionen Euro hat.

VDV-Präsident Ingo Wortmann:
„Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln ist ein weiteres alarmierendes Signal für alle . Mit diesem Urteil drohen der Branche weitere massive Belastungen durch steigende . Und der Bund hat bisher keine Lösung parat. Das Gericht hat mehr als deutlich benannt, woran es mangelt: an einer dem Grunde nach feststehenden Zuwendung – diese gab und gibt es nicht. Die Bundesregierung hatte mehr als ausreichend Zeit zu liefern und hätte Vorsorge treffen können – und aus Sicht der Branche auch müssen. Nun ist Eile geboten, um weiteren Schaden abzuwenden: kurzfristig mit einer wirksamen Entlastung von den steigenden Trassenpreisen und nachhaltig mit einer auskömmlichen, verlässlichen Finanzierung der Infrastruktur sowie einer grundlegenden Reform des Trassenpreissystems. Es braucht ein System, das bezahlbar, planbar und dauerhaft tragfähig ist. Ein funktionierendes und bezahlbares Eisenbahnsystem ist essenziell für den Wirtschaftsstandort Deutschland und für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger in diesem Land. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Eisenbahn immer teurer wird und im Wettbewerb mit der Straße weiter zurückfällt. Eisenbahninfrastruktur braucht eine auskömmliche Finanzierung. Aber diese Verantwortung darf nicht auf diejenigen abgewälzt werden, die Verkehre auf der Schiene organisieren und betreiben. Die permanent steigende Belastung der Eisenbahnunternehmen muss jetzt gestoppt werden.“

(Bild: Adobe Stocks/Mykola Mazuryk | Adobe Stocks/Ammak)

Wie sorgt man dafür, dass Sicherheitstechnik für den Bahnverkehr zuverlässig entwickelt wird?Genau damit beschäftigt sic...
01/10/2026

Wie sorgt man dafür, dass Sicherheitstechnik für den Bahnverkehr zuverlässig entwickelt wird?

Genau damit beschäftigt sich Norma Weskamp als stellvertretende Entwicklungsleiterin bei ZÖLLNER Signal in Kiel. Das Unternehmen entwickelt Sicherheitstechnik für Bahn- und Schiffsverkehr – etwa Warnsysteme für Arbeiten im Gleisbereich, Lösungen für Bahnübergänge oder Signalhörner für Schienenfahrzeuge.

Norma koordiniert in der Entwicklung die Ressourcen und Projekte von rund 45 Mitarbeitenden, kümmert sich um Budgetplanung und Schnittstellen und behält dabei das große Ganze im Blick. „Ich bin bei uns die Spinne im Netz und stehe als Kommunikatorin in der Mitte“, beschreibt sie ihre Rolle.

Dabei kommt Norma ursprünglich gar nicht aus einer technischen Disziplin: Sie hat Regionalwissenschaften China studiert, zehn Jahre in China gelebt und unter anderem in der Modebranche gearbeitet. Über die Windkraft führte ihr Weg schließlich in die Bahnbranche – und mitten hinein in die Entwicklung von Sicherheitstechnik.

Wie dieser ungewöhnliche Karriereweg entstanden ist, warum Neugier für Norma dabei eine entscheidende Rolle spielt und weshalb ihr Motto lautet „Glaub nicht alles, was du denkst“, erzählt sie im Interview mit Women in Mobility.

👉 Den ganzen Beitrag lest ihr hier: https://www.womeninmobility.org/post/glaub-nicht-alles-was-du-denkst

Wie kann Mobilität in Sachsen im Alltag wirklich funktionieren?Darüber hat unser Geschäftsführer der VDV-Landesgruppe Sa...
29/09/2026

Wie kann Mobilität in Sachsen im Alltag wirklich funktionieren?

Darüber hat unser Geschäftsführer der VDV-Landesgruppe Sachsen/Thüringen, Marko Feldmann, letzte Woche bei MDR Sachsen in der Sendung „Dienstags direkt“ gesprochen.
In den großen Städten ist das Angebot mit Bus und Bahn gut. Im ländlichen Raum braucht es dagegen oft andere und besser miteinander verknüpfte Lösungen.
Wie können ÖPNV, Fahrrad und Carsharing zusammenspielen? Wie sichern wir die Finanzierung des Deutschlandtickets? Und was braucht es, damit Beschäftigte im ÖPNV sicher arbeiten können?
Auch darum ging es in der Gesprächsrunde mit Prof. Dr.-Ing. Udo Becker und Matthias Uhlig vom Ökolöwen Umweltbund Leipzig e. V.

🎧 Die ganze Sendung gibt es bei MDR Sachsen zum Nachhören: https://www.mdr.de/sachsenradio/programm/sendungen/dienstags-direkt-mobilitaet-100.html

Begegnungen auf der InnoTrans 2026 🚆Was passiert, wenn vermeintliches berufliches Scheitern plötzlich öffentlich verhand...
28/09/2026

Begegnungen auf der InnoTrans 2026 🚆

Was passiert, wenn vermeintliches berufliches Scheitern plötzlich öffentlich verhandelt wird?

Genau darum ging es bei einem „Kamingespräch“ im Rahmen der diesjährigen InnoTrans. Am Stand von Vossloh Rolling Stock kamen unter anderem Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, ehemalige Chefin von DB Cargo, und Eva Kreienkamp, ehemalige BVG-Chefin, miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch.

Das Thema: Was bedeutet es, eine Spitzenposition zu verlieren? Und wie geht man damit um, wenn Zeitungen und Social Media anschließend über das vermeintliche Scheitern spekulieren? Dabei zeigt sich auch, dass Karrierebrüche bei Männern und Frauen noch immer unterschiedlich bewertet werden.

Nikutta und Kreienkamp berichteten offen von ihren Erfahrungen – und davon, dass ein solcher Wechsel bei Frauen schneller als persönliches Scheitern interpretiert werde. Bei Männern heiße es dagegen eher: „Es hat eben nicht gepasst – dann geht es woanders weiter.“

💬 Aus dem Kamingespräch wurden anderthalb Stunden intensiver und sehr persönlicher Austausch. Rund 30 Frauen und einige Männer waren gekommen und brachten viele interessierte Fragen mit.

Möglich gemacht hat diese besondere Begegnung Verena Jarosch, Hub-Managerin des Women-in-Mobility-Hubs Schleswig-Holstein. Vielen Dank dafür! 💜

Adresse

Kamekestrasse 37/39
Cologne
50672

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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