27/08/2026
Im Rahmen des MoJa-Studiums besuchen unsere Studierenden auch japanische Familien, die in Düsseldorf leben. Mehr dazu findet Ihr auf dem Blog und in diesem Beitrag!
Übersetzung (in dieser Reihenfolge):
Anastasia und Lennart:
„Am 21. Juni haben wir Familie Torii zu Hause besucht.
[...] Zuerst zeigte uns Herr Torii eine Speisekarte, die wie die eines Izakaya (japanischen Lokals) gestaltet war. Wir konnten unsere Lieblingsgetränke und Vorspeisen auswählen. Während wir Tee tranken, haben wir uns über viele verschiedene Dinge unterhalten und hatten dabei sehr viel Spaß. Danach haben wir gemeinsam Okonomiyaki zubereitet. Die Zubereitung war einfacher, als ich gedacht hatte, deshalb waren wir echt erleichtert.
Außerdem kann die Tochter sehr gut Kalligrafie (Shodō). Sie zeigte uns, wie man japanische Kalligrafie schreibt. Danach durften wir es selbst ausprobieren. Ich habe mein Lieblings-Kanji und meinen eigenen Namen geschrieben. [...] Der Hausbesuch war sehr interessant, und alle waren sehr freundlich.“
Anja, Dennis und Sophie:
„Am Sonntagnachmittag um 13 Uhr besuchten Anja, Dennis und ich die Familie Semi zu Hause. Alle haben uns herzlich willkommen geheißen.
Zuerst zogen wir, wie es in Japan üblich ist, unsere Schuhe aus und überreichten als Mitbringsel einen Blumenstrauß und selbst gebackene Muffins.
Anschließend wurden wir ins Wohnzimmer geführt. Dort bekamen wir etwas zu trinken: kalten grünen Tee und schwarzen Tee.
Danach haben wir alle gemeinsam Maki-Sushi zubereitet. Mayuko zeigte uns, wie man leckeres Maki-Sushi macht, und bereitete es nicht nur gemeinsam mit ihren eigenen Kindern, sondern auch mit uns zu. Anschließend machten wir auch Temaki-Sushi (Sushi zum Selberrollen). Das war etwas einfacher als Maki-Sushi. Als Zutaten gab es Gemüse, Fisch, Ei und sogar Natto.
Zum Schluss haben wir alle gemeinsam Origami gemacht. Das (Origami-)Buch war zwar für Kinder gedacht, aber es war schwieriger, als wir erwartet hatten. Trotzdem konnte am Ende jeder von uns ein eigenes Origami-Kunstwerk herstellen. [...] Wir sind sehr dankbar für diesen schönen Tag und dafür, dass wir eine so wertvolle Erfahrung machen durften.“