14/10/2026
Immerhin zeigen unsere Anmerkungen ein wenig Wirkung…
Änderung am Gesetzentwurf zur Besoldungsreform: Die Ausgleichszulage soll über zehn statt sieben Jahre abgebaut werden. Das teilte das Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen mit. Auch die Rheinische Post hat heute auf ihrer Titelseite darüber berichtet.
Für Beamtinnen und Beamte, bei denen die geplante Neustrukturierung der Familienzuschläge zum 1. Januar 2027 zu einer Differenz gegenüber dem bisherigen Betrag führt, soll die Ausgleichszulage eingeführt werden. Statt der zunächst vorgesehenen 15 Prozent soll sie ab 2028 jährlich um 10 Prozent des Ausgangsbetrags abschmelzen. Das Landeskabinett beschloss die überarbeitete Fassung am Dienstag, 13. Oktober, nachdem die Landesregierung die Anhörung von Gewerkschaften und Berufsverbänden ausgewertet hatte. Der Landtag befasst sich ab Donnerstag, 15. Oktober, damit.
Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW, sagte der Rheinischen Post: „Dass es aufgrund der Verbändeanhörung zu dieser Änderung kommt, wird von uns begrüßt. Eine endgültige Bewertung werden wir noch vornehmen.“
Mehr zum geänderten Gesetzentwurf in der Pressemitteilung des Ministeriums der Finanzen: https://www.finanzverwaltung.nrw.de/uebersicht-rubrik-aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/besoldungsreform-landesregierung-staerkt
Foto: DBB NRW