Autonome Tutorien TU Darmstadt

Autonome Tutorien TU Darmstadt Autonome Tutorien von Studierenden für Studierende. Behandelt werden können wissenschaftliche Themen aus allen Fachbereichen.

„Es ist der Gedanke, daß das Studium an der Universität nicht bloß bessere wirtschaftliche und gesellschaftliche Möglichkeiten erschließt, nicht bloß eine Karriere verspricht, sondern zur reicheren Entfaltung der menschlichen Anlagen, zu einer angemessenen Erfüllung der eigenen Bestimmung die Gelegenheit bietet.“ – Max Horkheimer

Für alle, die es noch nicht kennen: ein Autonomes Tutorium ist ein

Tutorium von Studierenden für Studierende, abseits des vorgeschriebenen Lehrbetriebs. Autonome Tutorien bieten die Möglichkeit, wissenschaftlichen Neigungen ungezwungen nachzugehen und diese gemeinsam zu vertiefen. Und zwar ohne die Anleitung durch Dozierende und abseits von Bologna-Zwängen. Hierfür möchten wir einen Freiraum schaffen, in dem sich interessierte Studierende zusammenfinden können, die sonst im anonymen Studienalltag nicht zusammengefunden hätten. Ein Autonomes Tutorium lebt von der Mitgestaltung und Mitarbeit aller Teilnehmenden. Hierbei sind die „Tutor_innen“ keine Dozierenden. Denn es sollte schließlich darum gehen, sich gemeinsam ein wissenschaftliches Thema zu erarbeiten und sich gegenseitig zu bereichern. Die Autonomen Tutorien möchten weiterhin Räume eröffnen, um neben den verdichteten Studienplänen eine andere Art des Studierens zu fördern. Hierzu bieten wir Euch auch in diesem Semester wieder ein abwechslungsreiches Angebot. Alle Veranstaltungen sind grundsätzlich für Studierende aller Fachbereiche offen. Die Tutorien sind dabei nicht an Lehrveranstaltungen gebunden. Getragen wird das Projekt von Eurem Allgemeinen Studierendenschuss (AStA). Die Gestaltung der Tutorien hingegen obliegt den Studierenden, die eines anbieten und den Studierenden, die daran teilnehmen. Dabei fungiert der AStA als Koordinator und hält sich aus allen inhaltlichen Belangen heraus. Ausgesucht werden die Tutorien von einer vom AStA ernannten Auswahlkommission in einem anonymen Bewerbungsverfahren. Vielleicht planst du dich im kommenden Semester selbst für ein Autonomes Tutorium zu bewerben? Auf unserer Seite zur Ausschreibung erhältst du alle nötigen Informationen. Kontakt: tutorium [at] asta.tu-darmstadt.de

In den gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Debatten zum Geschlechterverhältnis gibt es eine fast unüberscha...
30/04/2026

In den gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Debatten zum Geschlechterverhältnis gibt es eine fast unüberschaubare Menge von Ansichten und Meinungen darüber wie das Verhältnis zwischen Männern und Frauen zu gestalten sei. Dabei fällt auf, dass kaum eine Position ohne die Verwendung des Begriffs Patriarchats auskommt. Dieser Begriff wird in den meisten Kontexten allerdings nur als Kampfbegriff oder Buzzword verwendet. Selten macht man sich die Mühe einer genauen Einordnung oder Beschreibung, gar einer Theorie oder historische Genealogie. Im Rahmen des Tutoriums möchten wir deshalb der Frage nachgehen, wie eine Reaktualisierung des Patriarchatsbegriffs unter dem Vorzeichen einer kritischen Gesellschaftstheorie aussehen kann. Dabei gehen wir von der recht trivial anmutenden aber gleichzeitig voraussetzungsreichen Annahme aus, dass der Begriff des Patriarchats auf die Rolle des Vaters verweist.

Kontakt: Johannes (s9189060[at]stud.uni-frankfurt.de)
Termin: Donnerstags, 14:25
Erste Sitzung: 07.05.
Raum: S1|02/344

Die neue Rechte und der Kampf um kulturelle HegemonieIn einer Zeit wachsender politischer Polarisierung wird die Analyse...
29/04/2026

Die neue Rechte und der Kampf um kulturelle Hegemonie

In einer Zeit wachsender politischer Polarisierung wird die Analyse der Strategien der Neuen Rechten immer relevanter. Dieses Autonome Tutorium beleuchtet, wie rechte Akteure politische Diskurse beeinflussen und unterwandern. Im Zentrum steht die Frage, wie Konzepte wie die Konstruktion von Feindbildern, die Etablierung eines Opfernarrativs und die sprachliche Enthemmung eingesetzt werden, um gesellschaftliche Machtverhältnisse zu verschieben und eine kulturelle Hegemonie zu errichten. Die Theorie von Antonio Gramsci dient dabei als Analysewerkzeug, um diese politischen Strategien zu entschlüsseln und auf die moderne politische Landschaft anzuwenden. Das Tutorium soll eine tiefere Auseinandersetzung mit Gramscis Theorie ermöglichen und hiermit die Chance bieten, diese auf aktuelle Entwicklungen und Diskurse zu Übertragen. Es ist eine Einladung, gemeinsam tiefer in die Verbindung von Kultur, Sprache und Politik einzutauchen und mögliche Gegenstrategien im Kontext rückläufiger demokratischer Systeme zu entwickeln.

The new right and the struggle for cultural hegemony

At a time of growing political polarisation, analysing the strategies of the New Right is becoming increasingly relevant. This Autonomous Tutorial will shed light on how right-wing actors influence and infiltrate political discourses. The focus is on the question of how concepts such as the construction of enemy images, the establishment of a victim narrative and linguistic disinhibition are used to shift social power relations and establish cultural hegemony.

Antonio Gramsci's theory serves as an analytical tool to decipher these political strategies and apply them to the modern political landscape. The tutorial is intended to enable a deeper examination of Gramsci's theory and thus offer the opportunity to transfer it to current developments and discourses. It is an invitation to delve deeper into the connection between culture, language and politics and to develop possible counter-strategies in the context of declining democratic systems.

Kontakt: Till (till.wuttke[at]yahoo.de)
Termin: Donnerstags, 14:25
Erste Sitzung: 30.04.
Raum: S1|02/331

Feministische TechnikphilosophieWas ist feministische Technikphilosophie? Warum spielt Feminismus eine Rolle in der Tech...
28/04/2026

Feministische Technikphilosophie

Was ist feministische Technikphilosophie? Warum spielt Feminismus eine Rolle in der Technikphilosophie? Mit diesem Tutorium möchten wir gemeinsam eine Annäherung an die Technikphilosophie aus verschiedenen feministischen Strömungen wagen. Wir möchten außerhalb des Drucks von Leistungsnachweisen unserem Interesse an dem Thema nachgehen. Die Auseinandersetzung mit den neueren Entwicklungen von Robotern und Künstlicher Intelligenz führen, unseres Erachtens nach, zwangsläufig zu einem feministischen Nachdenken über diese neuen Entwicklungen - Stichwort Sexroboter - aber auch schon vorher stellt sich die Frage warum die meißten KI-Chatbots weiblich gelesene Namen tragen. Verschiedene Strömungen von Cyborg Feminismus zu Technofeminismus möchten wir näher kennenlernen und verstehen. In erster Linie möchten wir einen ersten Einblick in die feministische Technikphilosophie gewinnen, daher setzen wir keine Vorkenntnisse voraus. Wir selbst beschäftigen uns auch das erste Mal eingehender mit diesen Fragen und möchten euch dazu einladen mit uns zu lesen und Neues zu lernen.

Kontakt: Isabel & Johanna (feministische.technikphilosophie[at]mail.de )
Termin: Donnerstags, 16:15
Erster Termin: 30.04.
Raum: S1|02/144

Vom liberalen zum autoritären Staat?Nachdem der öffentliche „Diskurs“ zunehmend von Debatten über die allgemeine Bedeutu...
26/04/2026

Vom liberalen zum autoritären Staat?

Nachdem der öffentliche „Diskurs“ zunehmend von Debatten über die allgemeine Bedeutung der Arbeit, die Dimension der Arbeitszeit oder den Umfang der Arbeitsleistung beherrscht wurde, lagen unter dem versöhnlichen Dach des Wohlfahrtsstaates zuletzt einige Federn. In wirtschaftspolitisch weltweit ohnehin schon besorglichen Zeiten wurde eine sozialdemokratische Arbeitsministerin mit ihrer Ankündigung, die Sanktionen gegen Bürgergeld empfangende Arbeitsverweigerer:Innen bis zur verfassungsrechtlichen Grenzlinie zu treiben zur profillosen Rolle eines hiesigen Trauerspiels. Auch die jüngste rhetorische Aufrüstung gegen einen „Lifestyle der Teilzeit“ zeugt von immer schärferen Tönen: Ende mit der Faulenzerei, wer nicht arbeitet, den ereile die Sanktion. Dabei werden tastende Eingriffsversuche in die Privatautonomie der Einzelnen mit Verweis auf die „Solidargemeinschaft“ legitimiert. Fragt man sich indessen, nach welchem Mechanismus der Wirtschaftsliberalismus allmählich autoritärere Züge gewinnt, nach welchem Muster Solidarität ausgelegt wird und zu wessen Interesse beziehungsweise Schaden derartige Schrullen die Öffentlichkeit benebeln, erscheinen die frühen Analysen der Kritischen Theorie wieder zusehends aktuell. Im Rahmen des Tutoriums wollen wir die Aktualität der „Kontinuitätsthese“ sowie der „Racket-Theorie“ prüfen und das Wandlungsmotiv des liberalen in den autoritären Staat unter dem Druck ökonomischer Sachzwänge untersuchen.

Kontakt: Tim (s7079237[at]stud.uni-frankfurt.de)
Termin: Mittwochs, 16:15
Erste Sitzung: 29.04.
Raum: S1|02/34

Innere Nötigung und objektiver Zwang: Zum Verhältnis von Psychoanalyse und MarxismusSowohl die Psychoanalyse als auch de...
25/04/2026

Innere Nötigung und objektiver Zwang: Zum Verhältnis von Psychoanalyse und Marxismus
Sowohl die Psychoanalyse als auch der Marxismus, werden im aktuellen Wissenschaftsbetrieb stiefmütterlich behandelt und zu handzahmen Begriffen wie „Sozialpsychologie“ oder „Gesellschaftstheorie“ degradiert. Dabei waren sie einmal die wesentlichen Bezugspunkte der kritischen Theorie. Grund dafür war nicht, dass Freud und Marx, wie es zum Beispiel der Freudo-Marxismus der 68er Bewegung versprach, sich einfach so praktisch ergänzen ließen, sondern weil sie beide die Herrschaft eines objektiven Zwangs anprangerten, „der sich doch nur im subjektiven Handeln ausdrücken vermag“ (Krug 2016). Marx zeigte in der Kritik der politischen Ökonomie die Selbstverwertung des Werts auf und beschrieb das kapitale Subjekt als bloßen Ausdruck eines anonymen Zwangs. Freud wiederum kritisierte die seelische Ökonomie und entthronte den vermeintlichen freien Willen jenes bürgerlichen Subjektes als hochgradig von unbewussten – als äußerer Zwang erscheinenden – Triebregungen bestimmt. Beiden gemeinsam ist die tiefe Kränkung, die ihre Kritik am Ideal der bürgerlichen Autonomie auslöste: Das bürgerliche Ich war weder Herr auf dem Markte noch im eigenen Haus.

Das Tutorium setzt sich auf dieser Grundlage mit Freud und Marx auseinander. Dabei soll die „Triebhaftigkeit des Werts und die autonome Psychologie der Verhältnisse“ (Krug 2016, S. 15) im Vordergrund stehen: Marxens (Tausch-) Wert als kapitalistische Hypostasierung von Hegels Geist und Freuds Es, dass, mit Marx gesprochen als „Tradition aller toten Geschlechter wie ein Alp auf dem Gehirn[en] der Lebenden“ lastet. Im Tutorium lesen wir gemeinsam überwiegend abwechselnd Marx und Freud Texte. Es soll nicht darum gehen, Marx oder Freud orthodox herunter zu beten, sondern vielmehr ein Gefühl dafür zu bekommen, was in den jeweiligen Texten alles entdeckt werden kann. Das Tutorium sollte sich sehr gut für den Einstieg in Freud und Marx sowie den Subjektbegriff der kritischen Theorie eignen.

Kontakt: Martha (freudundmarx[at]proton.me)
Termin: Mittwochs, 13:30
Erste Sitzung: 29.04.
Raum: S1|03/10

Drohnen jenseits der FrontDrohnen prägen den Ukrainekrieg in bislang ungekanntem Ausmaß und wirken zunehmend weit hinter...
23/04/2026

Drohnen jenseits der Front
Drohnen prägen den Ukrainekrieg in bislang ungekanntem Ausmaß und wirken zunehmend weit hinter der Frontlinie. Doch was bedeutet diese Entwicklung für das zivile Leben vor Ort? Wie verändern sich Alltag, Schutzpraktiken und humanitäre Arbeit unter Bedingungen permanenter technologischer Bedrohung? Das Tutorium richtet den Blick bewusst auf die zivile Erfahrungsdimension neuer Drohnentechnologien. Im Zentrum stehen wissenschaftliche Analysen ebenso wie Erfahrungsberichte von humanitärem Helfer*innen, technischen Expert*innen und Betroffenen. In einem offenen, diskursiven Format werden die sozialen Folgen technologischer Entwicklungen gemeinsam erschlossen und in aktuelle Debatten zu Dual-Use, ziviler Verwundbarkeit und technologischer Verantwortung eingeordnet.

Da im Tutorium wiederholt Erfahrungen von Gewalt und Bedrohung thematisiert werden, wird auf einen sensiblen und respektvollen Umgang im gemeinsamen Lernprozess geachtet. Vorkenntnisse nicht erforderlich.

Drones beyond the front lines

Drones are shaping the war in Ukraine to an unprecedented extent and are increasingly operating far behind the front line. But what does this development mean for civilian life on the ground? How are everyday life, protection practices, and humanitarian work changing under conditions of permanent technological threat?

This tutorial deliberately focuses on the civilian experiential dimension of new drone technologies. It brings together academic analyses as well as first-hand accounts from humanitarian workers, technical experts, and affected civilians. In an open, discursive format, participants will collaboratively explore the social consequences of technological developments and situate them within current debates on dual-use technologies, civilian vulnerability, and technological responsibility.

As experiences of violence and threat will be addressed repeatedly throughout the tutorial, particular attention will be paid to maintaining a sensitive and respectful learning environment.

No prior knowledge required.

Kontakt: Marie (marie-gregor[at]stud.uni-frankfurt.de)
Termin: Mittwochs 16:15
Erste Sitzung: 29.04.
Raum: S1|02

Arbeitszeitrechnung bei MarxPositive Bemerkungen darüber, wie eine postkapitalistische Produktionsweise konkret aussehen...
21/04/2026

Arbeitszeitrechnung bei Marx

Positive Bemerkungen darüber, wie eine postkapitalistische Produktionsweise konkret aussehen könnte, sind in den zumeist rein negativ verbleibenden ökonomiekritischen Texten von Marx eine Seltenheit. Und auch jene Textstellen, wo alternative Produktionsverhältnisse angedeutet werden, bleiben vage. Das zeigt sich insbesondere an Marx' ambivalenten Bezug auf das Problem der „Arbeitszeitrechnung" als Grundprinzip der Planwirtschaft. In der Literatur steht die Arbeitszeitrechnung für eine alternative Produktions- und Distributionsform, in der die Arbeitenden ein „tatsächliches" Äquivalent – in Form von „Arbeitsscheinen" – für ihre geleistet Arbeit erhalten. Im Gegenteil zur Mehrwertproduktion, in welcher die Arbeitenden nur den zur Reproduktion der Arbeitskraft notwendigen Teil des produzierten Gesamtwertes erhalten, soll die Arbeitszeitrechnung für eine "proportionale", also "gerechte" Produktion sorgen: Der individuelle Anteil an dem gesellschaftlichen Gesamtprodukt soll der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit entsprechen.

Je nach dem kann die Arbeitszeitrechnung bei Marx als Utopie („Verein freier Menschen"), Übergang („Erste Phase") oder Gegenstand der Kritik („inhärenter Widerspruch") interpretiert werden. In dem Tutorium wollen wir dieser Ambivalenz auf den Grund gehen: Welche Rolle spielte die Arbeitszeitrechnung für Marx? Um der Beantwortung dieser Frage näher zu kommen, wollen wir uns vor allem an Primärtexte von Marx wagen. Das Tutorium dient dabei nicht nur der Beantwortung philologischer Fragen zu Marx' Ökonomiekritik. Durch neue Publikationen ist die Debatte um die Rolle der Arbeitszeitrechnung in postkapitalistischen Gesellschaftsentwürfen wieder aufgegriffen worden. Zudem können wir durch die Beschäftigung mit der Arbeitszeitrechnung auch historische Probleme des "Realsozialismus" thematisieren – nicht zuletzt, weil die Arbeitszeitrechnung dort Eingang in praktizierte Planwirtschaften gefunden hat. Das Tutorium will an den theoretischen Voraussetzungen dieser Debatten ansetzen – der Ökonomiekritik von Marx.

Kontakt: Finn (finn.goelitzer[at]stud.tu-darmstadt.de)
Termin: Donnerstags, 18:05
Erster Termin: 30.04.
S1|03/10

Von Lokomotiven, Kanonen und Liebe – feministische Perspektiven auf RevolutionDie Idee der Revolution ist sowohl realges...
16/04/2026

Von Lokomotiven, Kanonen und Liebe – feministische Perspektiven auf Revolution

Die Idee der Revolution ist sowohl realgeschichtlich als auch sozialwissenschaftlich-theoretisch komplex und schwierig greifbar. Popkulturell ruft sie vor allem Assoziationen auf, die mindestens kriegsähnliche Zustände darstellen. Dabei liegt Revolution als bewaffneter Kampf gegen die Mächtigen häufig sehr nahe an antisemitischen Verschwörungserzählungen und soldatischer Männlichkeit. In dem Autonomen Tutorium wollen wir uns der Revolution aus feministischer Perspektive nähern: Dabei beschäftigen wir uns vor allem mit der Frage wie Revolution gedacht und konzeptualisiert werden kann, wenn damit nicht lediglich ein gewaltsamer (politischer) Machtumwälzungsprozess gemeint sein soll, sondern Beziehungen im Allgemeinen und Sorgebeziehungen im Besonderen stärker in den Fokus rücken. Dabei können Beziehungen sowohl Ausgangspunkt, Mittel als auch Ziel revolutionärer Praktiken sein. Während wir gemeinsam verschiedene theoretische Perspektiven erarbeiten, begleiten uns die Kurzgeschichten der russischen Kommunistin Alexandra Kollontai. Die Geschichten über die Probleme und Lichtblicke während der russischen Revolution sollen als gemeinsamer Gegenstand dienen, auf den wir die theoretischen Inhalte immer wieder beziehen können.

Kontakt: Hannah (hannah.kaufmann[at]posteo.de)
Termin: Dienstags, 16:15
Erste Sitzung: 28.04.
Raum: S1|02/330

Autonome Tutorien widmen sich Themen, die im Lehrplan der Form und dem Inhalt nach keinen Platz finden. Sie bieten die M...
13/04/2026

Autonome Tutorien widmen sich Themen, die im Lehrplan der Form und dem Inhalt nach keinen Platz finden. Sie bieten die Möglichkeit, eigenen wissenschaftlichen Interessen ungezwungen nachzugehen.
Solltet ihr an einem der geplanten Termine keine Zeit haben, dann meldet euch gerne bei den Leiter:innen des Tutoriums. Manchmal ist eine Terminänderung in Absprache mit den Teilnehmer:innen möglich. Auch ein späterer Einstieg ist kein Problem. Wir hoffen auf reges Interesse und freuen uns auf eure Teilnahme!
Am 28.04. um 18 Uhr wird es eine Vorstellung der Autonomen Tutorien dieses Semesters und des Projekts im Allgemeinen im Schlosskeller geben. Hier könnt ihr die Tutor:innen und ihre Themen kennen lernen. Kommt vorbei!

Autonomous tutorials are dedicated to topics that have no place in the curriculum in terms of form and content. They offer the opportunity to pursue your own academic interests in an informal way.
If you do not have time on one of the scheduled dates, please contact the tutorial leaders. Sometimes a change of date is possible in consultation with the participants. Joining later is also no problem. We hope there will be a lot of interest and look forward to your participation!
On April 28 at 6 p.m., there will be a presentation of this semester’s Autonomous Tutorials and the project in general in the Schlosskeller. This is your chance to meet the tutors and learn about their topics. Come on by!

Dieses mal mit den Tutorien:
• Warenform gleich Rechtsform? Zur materialistischen Rechtskritik Eugen Paschukanis’
• On Touching Grass: Rethinking Debate, Identity, and Political Change
• Von Lokomotiven, Kanonen und Liebe – feministische Perspektiven auf Revolution
• Will Your Future Partner be a Robot?
• Innere Nötigung und objektiver Zwang: Zum Verhältnis von Psychoanalyse und Marxismus
• Kritische Theorie der Familie
• Drones beyond the front lines
• From a liberal to an authoritarian state?
• Der Vater in der Moderne
• The new right and the struggle for cultural hegemony
• Feministische Technikphilosophie
• Arbeitszeitrechnung bei Marx

Link zu den Beschreibungen in der Bio!

– english version in slides and below –Ausschreibung der Autonomen Tutorien für das Sommersemesester 2026 in der Bio.Auc...
16/01/2026

– english version in slides and below –

Ausschreibung der Autonomen Tutorien für das Sommersemesester 2026 in der Bio.

Auch für das kommende Semester suchen wir wieder Studierende aus allen Fachbereichen, die gemeinsam mit Kommiliton:innen ein Semester lang einer selbst gewählten wissenschaftlichen Fragestellung nachgehen und dies als Tutorium anbieten möchten.

Vergütet wird die Leitung eines Tutoriums mit einer Aufwandsentschädigung von 360€ pro Monat.

- english version -

Call for applications fpr the autonomous tutorials for the summer semester 2026:
Link in Bio

For the coming semester, we are once again looking for students from all departments who would like to work with fellow students for a semester on a scientific topic of their choice and offer this as a tutorial.

The management of a tutorial is remunerated with an expense allowance of €360 per month.

Militarismus und AntimilitarismusDie Kriegsgefahr steigt spürbar an. Nicht nur der Krieg in der Ukraine und die Eskalati...
25/10/2025

Militarismus und Antimilitarismus

Die Kriegsgefahr steigt spürbar an. Nicht nur der Krieg in der Ukraine und die Eskalationen im Gaza-Streifen, sondern auch die vorherrschende Militarisierung in Deutschland macht die Gefahr einer militärischen Eskalation allgegenwärtig. Insbesondere unter jungen Menschen ist die Angst vor einem Krieg in den letzten Jahren radikal angestiegen.

In diesem autonomen Tutorium soll ein kritischer Blick auf die beinahe konsensuell akzeptierte Militarisierung in Deutschland geworfen werden. Wir werden uns mit Imperialismustheorien, dem Zusammenhang von Krieg und Ökonomie, historischen sowie gegenwärtigen Kriegen, den Interessen geopolitischer Akteure und auch damit, wie sich die Aufrüstung ideologisch legitimiert, auseinandersetzen. Zusätzlich sollen die theoretischen Perspektiven auf Krieg, Militarisierung und Ideologie durch eine Diskussion und Betrachtung antimilitaristischer Strategien ergänzt werden. Ob Antimilitarist oder Militarist, nehmt gerne Teil und lasst uns gemeinsam diskutieren.

Kontakt: Jannis ([email protected])
Termin: Donnerstags, 13:30
Erste Sitzung: 30.10.
Raum: S1|03/015

Adresse

Hochschulstraße 1
Darmstadt
64289

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