Fakultät Rehabilitationswissenschaften TU Dortmund

Fakultät Rehabilitationswissenschaften TU Dortmund „In Wirklichkeit ist Behinderung die Form der Verschiedenheit, die benachteiligt wird.“
(Richard

In Deutschland leben etwa 8 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Je nach Alter und Lebensphase erhalten sie vorschulische, schulische oder außerschulische Förderung und Therapie, Hilfen bei beruflicher Eingliederung und Unterstützung bei der Lebensgestaltung im Wohn- und Freizeitbereich. Der Unterstützungsbedarf von Menschen mit Behinderung ist Bezugspunkt von Forschung und Lehre an der Fakul

tät Rehabilitationswissenschaften. Die Fakultät versteht sich als Teil gesellschaftlicher Prozesse und wirkt mit an Bildung und Integration, Emanzipation und selbstständiger Lebensführung von Menschen mit Behinderung. Die Fakultät Rehabilitationswissenschaften orientiert sich in ihrem Verständnis von Behinderung an den individuellen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung, insbesondere aber an ihren Ressourcen und Kompetenzen. Leitideen für Forschung und Lehre der Fakultät sind:

- Wissen, dass Verschiedenheit der Menschen normal ist.
- Respekt vor der Individualität jedes Menschen.
- Sicht auf die Kompetenzen und Ressourcen jedes Menschen.
- Wege zur Teilhabe an den vielfältigen Systemen der Gesellschaft.

Projektgruppe „Get Online Week 2022“ publiziert ForschungsergebnisseStudierende der Projektgruppe "Get Online Week 2022"...
23/03/2023

Projektgruppe „Get Online Week 2022“ publiziert Forschungsergebnisse

Studierende der Projektgruppe "Get Online Week 2022" schulten über 400 Personen zu den Themen Online Mobbing, Datensicherheit und Bewerbungsschreiben.

Die Projektgruppe „Get Online Week 2022“ (Leitung: Bastian Pelka, Tutorin: Marcia Gößmann) hat nun ihre Ergebnisse aus dem Projektstudium im Wintersemester 2022/23 veröffentlicht. In der wissenschaftlichen Studie beschreiben sie ihre selbstentwickelten Kurse zu den Themen „Online Mobbing“, „Datensicherheit“ und „Bewerbungsschreiben“, mit denen sie in 25 je 2-stündigen Kursen insgesamt 434 digital benachteiligte Menschen schulen konnten.

Die zehn Studierenden beschäftigten sich zwei Semester mit dem Thema digitale Teilhabe und identifizierten drei Themen, in denen sie durch konkrete Kurse in Dortmund zu mehr Chancen für digital benachteiligter Menschen beitragen konnten. Diese drei Kursformate wurden in 15 Partnereinrichtungen durchgeführt und erreichten Zielgruppen wie Menschen mit Behinderungen in WfbM und Förderschulen, aber auch Jugendliche in allgemein bildenden Schulen, der Abendrealschule und in den Stadtteilbibliotheken.

Ihre Kurse haben die Studierenden mit einem aufwändigen Methodengerüst evaluiert. Dazu konnten sie 137 Prä- und 88 Posttests auswerten; darunter auch eine Version in einfacher Sprache. Ihre Ergebnisse haben die Studierenden nun in der wissenschaftlichen Reihe „Beiträge aus der Forschung“ veröffentlicht:
https://sfs.sowi.tu-dortmund.de/storages/sfs-sowi/r/Publikationen/Beitraege_aus_der_Forschung/GOW22_BadF215.pdf

(Bildnachweis: Cozine​/​stock.adobe.com)

DFG fördert Forschungsprojekt DiaFit zum Thema „Beurteilung der Modell-Fit-Passung für kognitive Diagnosemodelle“Im Proj...
21/03/2023

DFG fördert Forschungsprojekt DiaFit zum Thema „Beurteilung der Modell-Fit-Passung für kognitive Diagnosemodelle“

Im Projekt werden in einer Simulationsstudie verschiedene Methoden zur Beurteilung der Modellfit-Passung für kognitive Diagnosemodelle untersucht.

Mit Hilfe der statistischen Kognitiven Diagnosemodelle können aussagekräftige Profile für Schüler:innen erstellt werden. Im Projekt DiaFit werden in einer Simulationsstudie verschiedene Methoden zur Beurteilung der Modellfit-Passung für kognitive Diagnosemodelle untersucht. Die Ergebnisse der Simulationsstudie werden angewandt auf empirische Daten aus einem Large-Scale-Assessment zu arithmetischen Fähigkeiten aus Luxemburg.

Zum Projekt:
https://pd.reha.tu-dortmund.de/forschung/projekte/aktuelle-projekte/cdms/

(Bildnachweis: FK13/TU Dortmund, DFG)

„Erinnermich“: Der MArS – der Medien- und Arbeitsraum für StudierendeIn den Lockdowns in Vergessenheit geraten, aber ein...
13/03/2023

„Erinnermich“: Der MArS – der Medien- und Arbeitsraum für Studierende

In den Lockdowns in Vergessenheit geraten, aber ein „Erinnermich“ wert: Der Medien- und Arbeitsraum für Studierende (MArS) in 4.418b (EF50).

Der MArS in Raum 4.418b in der vierten Etage der EF50 bietet Studierenden Arbeitsplätze, die in einem ruhigen Raum liegen und dabei die Möglichkeit eröffnen, sich zu unterhalten, auszutauschen und lebhafte Diskussionen zu führen. An diesen Arbeitsplätzen finden sich auch sieben fest installierte PCs mit lizensierter Software (MAXQDA, SPSS und Citavi). Dieselbe Software bekommt man auch mobil zum Ausleihen auf Laptops, falls das eigene Endgerät für die Bachelor- oder Masterarbeit nicht ausreicht. Dafür reicht eine E-Mail mit der benötigten Software und einer Bestätigung der betreuenden Person – und dann kann nach kurzer Zeit der Laptop für maximal sechs (plus zwei) Wochen entliehen werden.

Der MArS verleiht aber auch Laptops, Beamer und iPads an Dozierende für ihre Lehre, ob Präsenz, digital oder hybrid. Auch hier genügt eine E-Mail.

Und wirklich alle Mitglieder der Fakultäten 12 und 13, Studierende und Lehrende, können sich über den MArS das Mobile Kinderzimmer (MoKi) ausleihen, falls mal ein Kind mit in die Uni muss, ob klein oder groß – es gibt Bauklötze und iPads!

Weitere Informationen
Ort: EF 50, 4.418b
Öffnungszeiten: 08-18 Uhr
Kontakt: [email protected]
Webseite: https://reha.tu-dortmund.de/studium/mars/

(Bild: Nina Crescoli​/​Pixabay)

Studierende knüpfen Praxis-KontakteAuch diesem Jahr werden wieder BA-Studierende im Rahmen der „Get Online Week“ Kurse z...
21/02/2023

Studierende knüpfen Praxis-Kontakte

Auch diesem Jahr werden wieder BA-Studierende im Rahmen der „Get Online Week“ Kurse zur Stärkung digitaler Teilhabe in Einrichtungen für vulnerable Zielgruppen anbieten.

Zehn Studierende im Projektstudium im Seminar von Vertr.-Prof. PD Dr. Bastian Pelka (TIP-Cluster) haben Leitungen aus Dortmunder Einrichtungen eingeladen und mit ihnen die Bedarfe ihrer Zielgruppen besprochen.

Die Studierenden haben drei Kurse zu den Themen „Datenschutz“, „Bewerbungsschreiben“ und „Wohnungssuche“ entwickelt und wollen diese im März in Dortmunder Einrichtungen durchführen. Die Kurse dauern jeweils zwei Stunden und richten sich an Schüler*innen aus Förderschulen, Beschäftigte in WfbM und Menschen in Wohneinrichtungen. Eine weitere Zielgruppe sind in diesem Jahr jugendliche Strafgefangene, denn ein Kooperationspartner ist der JVA Iserlohn.

Die Themen sind für die Zielgruppe hoch relevant, was auch die Praxispartner*innen bestätigen, die am Kontakttag in den Räumen der Sozialforschungsstelle teilnahmen. Die eingeladenen Vertreter*innen von Einrichtungen konnten die Kurse bei den Studierenden buchen und Termine für ihre Einrichtungen ausmachen. Jeder Kurs wird von den zehn Studierenden rund fünfmal angeboten. So entsteht ein dreiseitiger Nutzen: Die Einrichtungen erhalten von den Studierenden Innovationsimpulse und bekommen frische Ideen für digitale Teilhabe; die Teilnehmenden erhalten Chancen, ihre Teilhabe an Arbeit, Wohnen und digitalen Medien zu verbessern; und die Studierenden können sich in unterschiedlichen Kontexten und bei unterschiedlichen Zielgruppen als Dozentinnen erproben.

Die Get Online Week wird dieses Jahr in der letzten Märzwoche durchgeführt. Bis dahin werden die Studierenden ihre Kurse mit den Einrichtungen vorbereiten sowie ein Erhebungsinstrument zur Evaluation ihrer Kurse entwickeln.

(Bildnachweis: Bastian Pelka/TU Dortmund)

Drei Hochschuldidaktik-Zertifikate an Lehrende der Fakultät verliehenGleich drei Mitarbeiterinnen der Fakultät konnten i...
17/01/2023

Drei Hochschuldidaktik-Zertifikate an Lehrende der Fakultät verliehen

Gleich drei Mitarbeiterinnen der Fakultät konnten im vergangenen Jahr das NRW-Qualifizierungsprogramm „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ erfolgreich abschließen.

Über die vergangenen vier Jahre hinweg bewiesen Katharina Limbach, Regina Moritz und Helen Schneider vom Fachgebiet Sehen, Sehbeeinträchtigung & Blindheit einen langen Atem und absolvierten Basis-, Erweiterungs- und Vertiefungsmodul im Zentrum für HochschulBildung der TU Dortmund. Nun haben alle drei nach Beendigung ihrer Abschlussprojekte das NRW-Zertifikat „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ erhalten.

Das Zertifikat der Hochschuldidaktik NRW umfasst die drei genannten Module und beinhaltet die Themenfelder „Lehren & Lernen“, „Prüfen und Bewerten“, „Studierende Beraten“, „Evaluation und Feedback“ sowie „Innovationen in Lehre und Studium entwickeln“ im Gesamtumfang von 200 bis 240 Arbeitseinheiten à 45 Minuten.

Während Katharina Limbach sich im Vertiefungsmodul mit dem selbstorganisierten Lernen auseinandersetzte und eine Ausarbeitung zum Thema „Sei dabei – kontinuierliches und selbstorganisiertes Lernen in der Lehre unterstützen“ vorlegte, war Helen Schneider mit ihrer Ausarbeitung „Do It Yourself – Konzept zur Entwicklung von Lernmaterial als Prüfungsleistungen“ im Bereich des Prüfens und Bewertens aktiv. Regina Moritz konnte ihr Abschlussprojekt „Wissenschaftstheorie - Einen fachdidaktischen Block mit Flipped Classroom in ein bestehendes Seminar implementieren“ in der einschlägigen Fachzeitschrift „die hochschullehre“ publizieren (Themenheft „Wissenschaftliches Arbeiten lehren und lernen“; Beitrag in Druck).

Mehr Infos zum Zertifikat der NRW-Hochschuldidaktik:
https://hd-nrw.de/qualifizierungsprogramm/

(Bildnachweis: manfredsteger/Pixabay)

33. Akademische Abschlussfeier der Fakultät mit Verleihung des Lotte-Kaliski-Preises gefeiertBereits zum 33. Mal verabsc...
05/12/2022

33. Akademische Abschlussfeier der Fakultät mit Verleihung des Lotte-Kaliski-Preises gefeiert

Bereits zum 33. Mal verabschiedete die Fakultät am Freitag, den 18. November, im Rudolf-Chaudoire-Pavillon ihre diesjährigen Absolventinnen und Absolventen.

Über 180 Personen waren gekommen, um die Absolventinnen und Absolventen des vergangenen akademischen Jahres in einem feierlichen Rahmen zu verabschieden. Zum nun 33. Mal wurden dabei nicht nur die Absolventinnen und Absolventen der fachlichen und der schulischen Studiengänge, sondern auch die Promovendinnen und Promovenden der Fakultät gewürdigt.

Traditionell wird auf der Absolventenfeier auch der Lotte-Kaliski-Preis vergeben. Der Preis ist mit 500€ dotiert und wird jährlich ausgelobt und von der Fakultät sowie der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Dortmund e.V. finanziert. Dieser Studien-Preis, der außerordentliche fachliche Leistungen und ehrenamtliches Engagement im Verlauf des Studiums würdigen soll, ging in diesem Jahr an Frau Larissa Pliska, die mit ihren Forschungsaktivitäten in einer empirisch-quantitativen Studie zum Thema „Das Belastungserleben von alleinerziehenden Müttern im Kontext der COVID-19-Pandemie“ (Masterarbeit) überzeugen konnte. Darüber hinaus war und ist Frau Pliska im außeruniversitären Bereich vielseitig, vor allem in den Bereichen Inklusion und kulturelle Teilhabe (in der Kirchengemeinde und im Sportverein), engagiert. Daneben war Sie während ihres Studiums zuerst als studentische und dann als wissenschaftlich Hilfskraft an der Fakultät tätig.

Die Stimmung war gut, nicht zuletzt, weil die Feier von dem beliebten Jazzquartett „Jazz Pack“ musikalisch begleitet wurde und auch die Fachschaft in diesem Jahr wieder für das leibliche Wohl der Gäste sorgte.

Die Fakultät dankt „Jazz Pack“ und der Fachschaft für diese Unterstützung und gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen, allen Promovendinnen und Promovenden und der Preisträgerin!

(Fotos: Anja Willms/TU Dortmund)

Habilitationsurkunden an Dr. habil. Christoph Kaletka und Vertr.-Prof. Dr. habil. Bastian Pelka verliehenAm 03.11.2022 h...
07/11/2022

Habilitationsurkunden an Dr. habil. Christoph Kaletka und Vertr.-Prof. Dr. habil. Bastian Pelka verliehen

Am 03.11.2022 haben Dr. Christoph Kaletka und Dr. Bastian Pelka im Rahmen ihrer Habilitationsverfahren ihre Antrittsvorlesungen in den Räumen des Erich-Brost-Institut vor interessiertem Publikum aus Hochschulöffentlichkeit und Vertreter*innen der Gesellschaft gehalten. Bevor Sie mit ihren Antrittsvorträge starteten, überreichte der Dekan Prof. Dr. Jan Kuhl beiden Wissenschaftlern, die an der Sozialforschungsstelle beheimatet sind, ihre Habilitationsurkunden.

Die Antrittsvorträge, die wechselweise vorgetragen wurden und kurzweilig gestaltet waren, hatten Innovation der Inklusion zum übergeordneten Thema.

Während Herr Dr. habil. Christoph Kaletka zur Bedeutung Sozialer Innovation für gesellschaftliche Teilhabe sprach, nahm Vertr.-Prof. Dr. habil. Bastian Pelka (Fachgebiet Rehabilitationssoziologie) Ansatzpunkte zur Innovation von Teilhabeförderung in den Blick. Der gemeinsame Ausblick auf weitere Themen im Feld von Innovationen in Bezug auf Lehre und professionelle Kompetenzen rundeten die Vorträge ab.

Erfolgreicher Auftakt des Drittmittelprojekts RehaLandDas Projekt RehaLand, das durch die Stiftung Innovation in der Hoc...
25/10/2022

Erfolgreicher Auftakt des Drittmittelprojekts RehaLand

Das Projekt RehaLand, das durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wird, ist erfolgreich angelaufen.

In den kommenden Monaten wird unter der Leitung von Dr. Nadine Elstrodt-Wefing (Fachgebiet Sprache & Kommunikation) und Dr. Michélle Möhring (Fachgebiet Qualitative Forschungsmethoden und Strategische Kommunikation für Gesundheit, Inklusion und Teilhabe) das durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre im Programm Freiraum22 geförderte Projekt „RehaLand – Die digitale Landkarte der Rehabilitations­pädagogik" durchgeführt. Nachdem erste Arbeiten bereits im September angelaufen sind, ist nun auch das Team aus Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen (Michelle Grengel, Marie-Christin Lueg und Frederik Winkelkotte), studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften (Elena Griwatz, Antonia Marquard, Valerie Garcia Vogt und Lisa Schirrmacher) und den beiden Projektleiterinnen vollständig.

Kurzzusammenfassung des Projekts
Die geplante Lehrinnovation stellt eine kontextualisierende Ergänzung zu den bislang im Curriculum verankerten Einführungsveranstaltungen im Bachelor Rehabilitations­pädagogik dar und soll unsere Bachelor-Studierenden dabei unterstützen, Wissenschaft und Praxis der Rehabilitationslandschaft besser miteinander zu verknüpfen. Relevante Begrifflichkeiten, Praxisfelder und verwandte Wissenschaftsdisziplinen werden mit Hilfe didaktisch-fundierter Erklärvideos digital aufbereitet und auf einer digitalen Landkarte zueinander in Beziehung gesetzt. In der Einführungsveranstaltung erarbeiten sich die Studierenden RehaLand über digitale Fallarbeit.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

"Freiraum22" der Stiftung Innovation in der Hochschule:
https://stiftung-hochschullehre.de/foerderung/freiraum2022/

(Bildnachweis: Michelle Grengel/TU Dortmund)

Einladung zur Akademischen AbschlussfeierAuch in diesem Jahr möchten wir mit der feierlichen Übergabe der Abschlussurkun...
14/10/2022

Einladung zur Akademischen Abschlussfeier

Auch in diesem Jahr möchten wir mit der feierlichen Übergabe der Abschlussurkunden im Rahmen der 33. Akademischen Abschlussfeier gemeinsam ein Zeichen für den Beginn eines neuen Lebensabschnitts setzen. Neben Absolvent*innen und Promovend*innen sind auch Freund*innen, Familienmitglieder und alle interessierten Gäste aus der TU Dortmund herzlich eingeladen! Des Weiteren stellen wir die Promovendinnen und Promovenden des akademischen Jahres 2022 vor.

Wann: Freitag, 18. November 2022 ab 17.00 Uhr
Wo: Rudolf-Chaudoire-Pavillon (Baroper Straße 297, 44227 Dortmund)

Im Rahmen der Abschlussfeier wird weiterhin der Lotte-Kaliski-Studienpreis für eine hervorragende Abschlussarbeit sowie soziales Engagement im rehabilitationspädagogischen Kontext vergeben. Für eine gute Stimmung wird durch musikalische Unterhaltung gesorgt. Im Anschluss an die Feier möchten wir gerne mit Ihnen anstoßen, hierzu wird die Fachschaft einen Sekt-Empfang im Foyer vorbereiten.

Die Anmeldung zur Abschlussfeier ist bis zum 12. November 2022 unter folgender Adresse möglich:
https://reha.tu-dortmund.de/fakultaet/abschlussfeier/

Programm als PDF:
https://reha.tu-dortmund.de/storages/reha/r/News/2022/13-10-2022_Ankuendigung_Abschlussfeier/Programm_Abschlussfeier2022.pdf

Einladung als PDF:
https://reha.tu-dortmund.de/storages/reha/r/News/2022/13-10-2022_Ankuendigung_Abschlussfeier/Einladung_Absolvent_innen_2022_barrierefrei.pdf

Studierende beraten Dortmunder PolitikDigitale Teilhabe für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen: TU-Studierende dis...
13/10/2022

Studierende beraten Dortmunder Politik

Digitale Teilhabe für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen: TU-Studierende diskutieren Forschungsergebnisse mit Wohlfahrtsverbänden und Sozialdezernentin

Die digitale Transformation verändert unsere Gesellschaft auf allen Ebenen. Doch wie erreichen die neuen Möglichkeiten die Menschen, die nicht über das technische Wissen, die Endgeräte oder die Fähigkeiten, diese zu nutzen, verfügen? Diesen und weiteren Fragen rund um die Digitalisierung von Gesundheit, Arbeit und Teilhabe geht eine aktuelle Forschungsarbeit von Studierenden der Rehabilitationswissenschaften unter Betreuung von Vertr.-Prof. Dr. Bastian Pelka, Dr. Susanne Dirks, Dr. Jan Jochmaring und Dr. Jana York in Kooperation mit den Wohlfahrtsverbänden aus Dortmund nach. Ihre Ergebnisse stellten die Studierenden am 26. September 2022 der Dortmunder Politik vor.

In einem „Dortmunder Modell“ wurden die Handlungsempfehlungen für die Verbände und die städtische Sozialpolitik zusammengefasst, um sich gemeinsam und mit Weitsicht für eine Digitalisierung von sozialen Diensten für Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen zu rüsten. Soziale Angebote in Dortmund, etwa Beratungsstellen oder Betreuungsdienste und -angebote, sollten ihre Kompetenzen vereinen, so eine Kernaussage des „Dortmunder Modells“: Vernetzte Träger klären gemeinsam, welche digitalen Angebote die Einrichtungen und vor allem die Menschen, die sie in Anspruch nehmen, entlasten könnten und wie diese gestaltet sein sollten. Dies geschieht im Dreieck mit Stadtverwaltung und -politik. Gemeinsam sollen die Träger die Qualitätsstandards festlegen, Verfahren entwickeln und Informationen austauschen, so weitere Kernaussagen.

Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit haben neun Studierende im Master Rehabilitationswissenschaften 30 geförderte Digitalisierungsprojekte untersucht, die in den vergangenen zwei Jahren von Wohlfahrtsverbänden — also Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische und die Jüdische Kultusgemeinde — umgesetzt wurden. Die von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW mit insgesamt 2,2 Millionen Euro geförderten Projekte hatten das Ziel Menschen jeden Alters, mit und ohne Beeinträchtigungen oder mit und ohne Migrationshintergrund mit dem Umgang mit digitalen Medien vertraut zu machen und sie bei Bedarf mit Geräten auszustatten und Beratungs- und Austauschforen in digitaler Form zu schaffen. Beispiele dafür sind digitale Selbsthilfegruppen, eine Beschwerde-App, Online-Beratungszeiten oder die Bereitstellung von und die Schulung zur Nutzung von Tabletcomputern.

Während sich die Forschungsergebnisse auf allgemeine Handlungsempfehlungen beschränkten, wurden die Erfahrungen der Einrichtungen mit den Projekten weitaus greifbarer: Alle Träger trafen hier auf große Nachfrage. Schließlich, und auch das war Ausgangslage der Forschung, leben allein in Dortmund immerhin rund neun Prozent der Erwachsenen völlig offline. Sie nutzen keinerlei Geräte oder digitale Dienstleistungen rund ums Internet. Zu ihnen gesellen sich zusätzliche sechs Prozent der Stadtgesellschaft, so genannte „Minimal-Onliner*innen“. „Das sind Menschen, die zwar ein Smartphone oder ein Tablet besitzen, aber keinerlei Wissen über die Funktionen abseits des Telefonierens oder Nachrichtenschreibens haben“, erklärte Vertr.-Prof. Dr. Pelka. Diese beiden Gruppen der digital Abgehängten beziffert er mit ca. 88.200 Bürgerinnen und Bürgern allein in Dortmund. Die meisten seien älter und verfügten über eine eher niedrige Bildung, nicht wenige nutzen Unterstützungsangebote der Wohlfahrtsverbände. „Hier verstehen wir uns als Anwalt für sozial Benachteiligte. Armut und mangelnde digitale Teilhabe hängen zusammen“, betonte Diakonie-Geschäftsführer Niels Back bei der Vorstellung der Untersuchung und ergänzte: „Natürlich müssen öffentliche Dienstleistungen auch immer analog möglich sein, doch gibt es so viele Möglichkeiten, Menschen besser zu vernetzten. Etwa durch die Stärkung einer digitalen Nachbarschaft. Schließlich ist Vereinsamung eines der ganz wichtigen sozialen Themen unserer Gesellschaft und damit auch unserer Arbeit.“

Birgit Zoerner, Dezernentin für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Stadt Dortmund, bilanzierte nach der Präsentation, dass Perspektiven und Empfehlungen der Forschung mit den Diskussionen in der städtischen Kommission „Soziale Stadt“ in Einklang seien: „Dort haben wir das Thema unter drei Überschriften aufgegriffen: Digitale Vernetzung von Nachbarschaften, Technische Unterstützung von Menschen ohne Zugang und digitale Bereitstellung von Service und Angeboten rund um Beteiligung, Freizeit und Aktivitäten in unserer Stadt.“ Ziel sei es, unter dem Motto „Dortmund wird einfacher“, Hürden in der Verwaltung abzubauen und Zugänge durch digitale Angebote zu vereinfachen.

Dezernentin und Wohlfahrtsverbände dankten den Studierenden für ihre Studie und diskutierten Wege, die Empfehlungen in den nächsten Jahren in die Dortmunder Politik zu integrieren.

Bildnachweis: Tim Cocu​/​Diakonie Dortmund
Bildunterschrift: Renate Lanwert-Kuhn und Gunther Niermann (vorne, v.l.) vom Paritätischen Wohlfahrtsverband mit Sozialdezernentin Birgit Zoerner, Vertr.-Prof. Dr. Bastian Pelka und Diakonie-Geschäftsführer Niels Back bei der Präsentation der Ergebnisse durch die Studierenden der TU Dortmund (Hintergrund).

Veranstaltungshinweis: Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters NRW für inklusives Musikprojekt (Freier Eintritt)- Beg...
11/10/2022

Veranstaltungshinweis: Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters NRW für inklusives Musikprojekt (Freier Eintritt)

- Beginn: 21.10.2022, 19:00 Uhr
- Ende: 21.10.2022, 21:00 Uhr
- Veranstaltungsort: Audimax, Vogelpothsweg 87, 44227 Dortmund

Im Rahmen des Projekts „Grundrechte in Leichter Sprache“ veranstaltet die Fakultät Rehabilitationswissenschaften gemeinsam mit dem Landespolizeiorchester NRW ein Benefizkonzert.

Während des Konzerts wird im Beisein von NRW-Innenminister Herbert Reul Musik aus unterschiedlichsten Genres von professionellen Musiker*innen gespielt. Der Erlös durch Spenden ermöglicht das Projekt „Grundrechte in leichter Sprache“, welches vom Fachgebiet Rehabilitation und Pädagogik bei intellektueller Beeinträchtigung zusammen mit dem Landespolizeiorchester ab dem WS 2022/23 durchgeführt wird.

Das unterstützte Projekt vermittelt im Rahmen vieler Mitmach-Konzerte Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung die Grund- und Menschenrechte auf dem Wege der gemeinsamen musikalischen Gestaltung. Dafür wird u.a. ein Musikvideo erstellt, in welchem in Leichter Sprache die Diversität aller Menschen und ihre Gleichwertigkeit transportiert werden. Das Video soll sich langfristig u.a. für den Einsatz als Lehrmaterial an Förderschulen für geistige Entwicklung und Einrichtungen für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung eignen. Im Rahmen des Benefizkonzertes wird die Teilhabe an diesem innovativen Weg der TU Dortmund durch eine Spende ermöglicht.

Der Eintritt ist frei und die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

Adresse

Emil-Figge-Straße 50
Dortmund
44227

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