14/08/2026
Unsere Rektorin Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm spricht in der Sächsischen Zeitung über die Folgen der aktuellen Trockenheit für Dresden
„Gewässer sind Umweltwächter. Die Elbe zeigt den Dresdnerinnen und Dresdnern unmittelbar, was im gesamten Einzugsgebiet geschieht“, erklärt Heike Zimmermann-Timm. Niedrige Wasserstände, steigende Wassertemperaturen, austrocknende Zuflüsse und belastetes Stadtgrün seien keine voneinander getrennten Entwicklungen, sondern Folgen eines veränderten Landschaftswasserhaushalts.
Im Beitrag ordnet die Limnologin die aktuelle Situation wissenschaftlich ein und zeigt, wie sich Trockenheit auf die Lebensräume von aquatischen Pflanzen und Tieren auswirkt. Auch die Folgen für Dresden werden sichtbar: Trockene Böden, trockene Elbwiesen, Grünflächen verlieren einen Teil ihrer natürlichen Kühlwirkung. Dadurch kann sich die Stadt stärker aufheizen und nachts schlechter abkühlen.
Die aktuelle Trockenheit macht zugleich deutlich, dass Nachhaltigkeit weit über den Natur- und Gewässerschutz hinausgeht. Sie betrifft wirtschaftliche Entscheidungen, die Gestaltung klimaangepasster Lebensräume sowie soziale und gesundheitliche Fragen.
Damit sind auch drei Fakultäten der FHD - Fachhochschule Dresden gefragt: Die Betriebswirtschaft beschäftigt sich mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und resilienten Organisationen, die Fakultät Design mit der Gestaltung nachhaltiger Produkte, Räume und Kommunikation sowie die Angewandten Sozialwissenschaften mit den gesellschaftlichen und gesundheitlichen Folgen des Klimawandels.
Gerade im Zusammenspiel dieser Perspektiven liegt die Stärke der Fachhochschule Dresden: Nachhaltige Lösungen entstehen dort, wo ökologische Herausforderungen gemeinsam mit ihren wirtschaftlichen, gestalterischen und sozialen Auswirkungen betrachtet werden.