19/08/2026
Im Repowering Windpark Elster haben wir erlebt, wie Energiewende aussieht, wenn man sie dort diskutiert, wo sie stattfindet: direkt unterm Windrad.
Im Repowering-Windpark Elster in Zahna-Elster und Jessen entwickeln wir einen seit mehr als 25 Jahren bestehenden Windenergiestandort weiter. Aus 50 älteren Anlagen sind 16 moderne Windenergieanlagen geworden; zwei weitere kommen hinzu. Das Ergebnis: weniger Anlagen, deutlich mehr erneuerbarer Strom und ein effizient genutzter Standort.
Beim Format „Politik unterm Windrad“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, aus Verbänden, Unternehmen, Landwirtschaft und Vereinen zusammen. Im Mittelpunkt standen Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und die Frage, wie Flächennutzung, Naturschutz, Landwirtschaft und Wirtschaft besser zusammengehen können.
Das neue Akzeptanz- und Beteiligungsgesetz in Sachsen-Anhalt schafft dafür einen verbindlichen Rahmen: Neue Windenergie- und Repowering-Anlagen müssen betroffene Kommunen finanziell beteiligen. Entscheidend ist nun, dass diese Beteiligung vor Ort spürbar wird.
Unser Fazit: Energiewende entscheidet sich nicht allein auf dem Papier. Sie braucht klare Regeln, verlässliche Umsetzung und den offenen Austausch aller Beteiligten.
Vielen Dank an alle Diskutantinnen und Diskutanten für das gute Gespräch und an Bundesverband WindEnergie e.V.e e.V. sowie LEE Sachsen-Anhalt für das gelungene gemeinsame Event.
📸 Das Foto zeigt v. l. n. r.: Nicolas Bilo (Leiter Kommunikation und Länder, Bundesverband WindEnergie e.V.), Thomas Winkler (Geschäftsführer VSB Deutschland), Bärbel Heidebroek (Präsidentin Bundesverband WindEnergie e.V.), Thomas Wünsch (Staatssekretär im MWU Sachsen-Anhalt), Christian Tylsch (Landrat des Landkreis Wittenberg), Peter Müller (Bürgermeister der Stadt Zahna-Elster) und Michael Jahn (Bürgermeister der Stadt Stadt Jessen (Elster)) im Anschluss an die Panel-Diskussion im Repowering-Windpark Elster.