Ökocampus HNE Eberswalde

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Aktuelles aus den Studiengängen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und dem Innovationszentrum für nachhaltige Ernährungssysteme. Facebook-Seite der Ökolandbau und Ernährungs-Studiengänge der HNE Eberswalde

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27/08/2026

🌾 Weiter wie bisher? Nicht mit dem Klima von morgen!

Hitze, Trockenheit und sandige Böden stellen den Pflanzenbau in Brandenburg schon heute vor große Herausforderungen. Aber der 10. Zukunftsdialog Ökolandbau 2026 hat auch gezeigt: Es gibt Hoffnung – und spannende Ideen für die Landwirtschaft der Zukunft. 🌱

Rund 45 Menschen aus Praxis, Beratung und Wissenschaft kamen auf der Lehr- und Forschungsstation Gut Wilmersdorf der HNEE zusammen, um über die Frage zu sprechen: Wie kann sich der Ökolandbau an das Klima von morgen anpassen? Schau hier den ZDF-Beitrag davon an: https://kurzlinks.de/zukunftsdialogtrockenheit

Tobias Conradt vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung macht klar: Ertragsrückgänge sind bei allen Hauptkulturen zu erwarten mit einem Klima wie heute z. B. in Niederösterreich und im Nordwesten Ungarns. Dort werden im Vergleich zu Brandenburg z. B. mehr Sonnenblumen, Soja, Sommergerste und Körner- statt Silomais angebaut – diese können daher potentielle Zukunftskulturen darstellen.

Ralf Bloch (HNEE) beleuchtete Anpassungsmaßnahmen für kalte Winter und heiße Sommer: Bodenbedeckung und Beschattung können durch vielfältige neue Anbausysteme, von reduzierter Bodenbearbeitung über Weide-Ackerbau-Fruchtfolgen bis hin zu Agroforst gefördert werden um Trockenheits- und Hitzestress zu reduzieren.

Im weiteren Verlauf der Tagung diskutierten Sabrina Scholz, Ralf Bloch und Andreas Muskolus von der HNEE, Stefan Kühne und Jürgen Schwarz vom Julius Kühn-Institut (JKI) sowie die Teilnehmenden die zukünftigen Klimaveränderungen, Ertragserwartungen, Anbaumethoden sowie das Auftreten neuer Schaderreger.

Auch bei den Sonderkulturen wird es spannend: Quinoa, Rispenhirse, Saflor und Kichererbsen könnten künftig eine größere Rolle auf Brandenburgs Feldern spielen. Sie sind hitze- und trockenheitstolerant, nahrhaft und können neue regionale Wertschöpfungsketten schaffen.
In jeder Herausforderung steckt auch die Chance, Landwirtschaft neu zu denken. 💚

👉 Welche Zukunftskultur würdest du gerne bald häufiger auf den Feldern in Brandenburg sehen? Schreib es uns in die Kommentare!

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20/08/2026

Niedrigwasser in Flüssen, Waldbrände und dürrebedingte Ernteausfälle zeigen zunehmend deutlich: Die Landwirtschaft muss sich schneller und gezielter an die Folgen des Klimawandels anpassen. Doch welche Maßnahmen sind in der Praxis wirksam – und wie lassen sie sich auf landwirtschaftlichen Betrieben umsetzen?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich 12 Studierende eine Woche lang im Rahmen der Summer School Agroforst und Regenerative Agrikultur. Das gemeinsame Lehrmodul der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) fand in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt.

Im Mittelpunkt stand das Lernen direkt in der landwirtschaftlichen Praxis: In Brandenburg und Sachsen-Anhalt besuchten die Studierenden Betriebe, die als „Anpassungspioniere an den Klimawandel“ innovative Wege für eine klimaresiliente Landwirtschaft erproben. Dabei erhielten sie Einblicke in konkrete Strategien und Maßnahmen, die auf den Betrieben bereits umgesetzt werden.

Beispielsweise lernten die Studierenden, wie Agroforstsysteme dazu beitragen können, landwirtschaftliche Flächen zu kühlen und Wasser in der Agrarlandschaft zu halten. Darüber hinaus wurde vermittelt, wie sich durch gezielte Beweidungskonzepte die Bodenfruchtbarkeit auf Ackerflächen fördern und langfristig aufbauen lässt.

Die Summer School verbindet damit wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung und vermittelt zukünftigen Fach- und Führungskräften Kompetenzen für die Gestaltung einer klimaresilienten Landwirtschaft. Der direkte Austausch mit landwirtschaftlichen Betrieben ermöglicht es den Studierenden, Anpassungsmaßnahmen unter realen Bedingungen kennenzulernen, kritisch zu reflektieren und auf ihre Übertragbarkeit zu prüfen.

Das Lehrmodul ist Bestandteil des Masterstudiengangs Ökologische Landwirtschaft und Ernährungssysteme an der HNEE. Interessierte können sich noch bis zum 31. August für den Studiengang bewerben.

Was gibt es zu gewinnen? 🏆 Ausgezeichnet werden die beste Bachelorarbeit 🥇mit einem Preisgeld von bis zu 2.000 Euro und ...
29/07/2026

Was gibt es zu gewinnen? 🏆

Ausgezeichnet werden die beste Bachelorarbeit 🥇mit einem Preisgeld von bis zu 2.000 Euro und die beste Masterarbeit 🏅mit bis zu 3.000 Euro.

Neben dem Preisgeld erhalten die Gewinner*innen öffentliche Sichtbarkeit auf der BIOFACH, in Fachmedien sowie über die Netzwerke der Träger*innen. Darüber hinaus bietet BioThesis die Chance, mit Akteur*innen der Bio-Branche in Kontakt zu treten und die eigene Forschung einem breiten Publikum vorzustellen.

Die BioThesis bietet die Möglichkeit, innovative Forschung sichtbar zu machen und zur Weiterentwicklung der Bio-Branche beizutragen – eine Chance, Teil einer zukunftsorientierten Bewegung zu werden.
Eingereicht werden können Abschlussarbeiten aus den Jahren 2025 und 2026.

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28/07/2026

Wie wird man eigentlich Biobäuerin?

Heute durfte ich eine Hafer-Ernte in Sachsen begleiten – und jedes Mal bin ich aufs Neue beeindruckt.

Zwischen Mähdrescher, Getreide und spannenden Gesprächen wird klar: Hinter jeder Ernte steckt unheimlich viel Wissen, Erfahrung und Leidenschaft. Gleichzeitig sieht man, wie unterschiedlich die Erträge je nach Standort, Wetter und Bewirtschaftung ausfallen können.

Für mich ist jede Mitfahrt eine Gelegenheit, etwas Neues zu lernen. Genau das liebe ich an der ökologischen Landwirtschaft: Sie fordert uns heraus, genau hinzuschauen, Zusammenhänge zu verstehen und immer weiter dazuzulernen.

Du möchtest selbst Biobäuerin oder Biobauer werden und Landwirtschaft nachhaltig gestalten? Dann schau dir das Ökolandbaustudium an – das kannst du sogar dual studieren und Theorie direkt mit der Praxis auf einem Betrieb verbinden.

🌿 Wenn du auch Biobäuerin oder Biobauer werden möchtest, bewirb dich jetzt für das duale oder reguläre Ökolandbaustudium!

25/07/2026

Da hab ich doch direkt mal die Chance ergriffen und beim Solawi-Arbeitseinsatz den Simon, der nur auf der Rückreise vom Urlaub vorbei geschaut hat, gefragt, ob er vor dem Handy erzählen würde, was ihm das duale Studium gebracht hat! Hättet ihr noch andere Fragen an einen Absolventen gehabt? Schreibt’s gern in die Kommentare!

30/06/2026

Du hast noch Fragen zum Einschreibeprozess oder was dich in den Studiengängen erwartet?
Dann melde dich bei uns unter [email protected] , teile uns deinen Wunsch-Studiengang mit und du bekommst den Einladungslink zur Onlineberatung.

🤔 Kleines Studien-Rätsel:Welcher unscheinbare Rohstoff steckt in unserer neuen Pasta und macht sie zur echten Protein- u...
29/06/2026

🤔 Kleines Studien-Rätsel:

Welcher unscheinbare Rohstoff steckt in unserer neuen Pasta und macht sie zur echten Protein- und Omega-3-Bombe?

A) Trester aus der Apfelsaftproduktion
B) Leinmehl aus der Ölgewinnung
C) Schalen von Sonnenblumenkernen

👇 Auflösung:

Im ERNA-Studium entwickeln wir derzeit Pasta mit unterschiedlichen Anteilen von Leinmehl. Das Leinmehl stellt uns die Ölmühle Moog zur Verfügung – ein wertvolles Nebenprodukt der Ölgewinnung.

Warum das spannend ist? Leinmehl enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren und viel Protein und könnte unsere Pasta ernährungsphysiologisch deutlich aufwerten.

Dafür haben wir verschiedene Rezepturen mit 10 bis 100 % Leinmehlanteil hergestellt und untersucht:
🍝 Kochverlust
💧 Wasseraufnahme
⏱️ Optimale Kochzeit
🌾 Verkleisterungseigenschaften
🎨 Farbe

Am Freitag folgt der vielleicht wichtigste Teil: die Sensorik. Aus allen Versuchen wählen wir vier Varianten aus, die verkostet werden. Dabei geht es um Geschmack, Konsistenz und Mundgefühl.

Noch ist alles ein Experiment – aber natürlich wäre es großartig, wenn am Ende eine Pasta entsteht, die nicht nur ernährungsphysiologisch überzeugt, sondern auch so gut schmeckt, dass sie tatsächlich einmal verkauft werden könnte. 😊

18/06/2026

🌱 Was glaubst du: Woran erkennt man, dass Heu trocken genug ist?

A) App auf dem Handy 📱
B) Feuchtesensor 📊
C) Deine Hände 🤲

… und wofür wird neben der Silage auch Heu gebraucht?
Doro erklärt es …

Manchmal steckt in einer Handvoll Heu mehr Wissen als man denkt.

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16/06/2026

Theorie und Praxis verbunden!
Im dualen Studium bleibt das Wissen nicht im Hörsaal. Die Studierenden bearbeiten Fragestellungen aus ihrem Ausbildungsbetrieb, erstellen Belegarbeiten oder halten Vorträge zu Themen, die ihnen in der Praxis begegnen.
So entsteht echter Theorie-Praxis-Transfer: Herausforderungen vom Hof werden wissenschaftlich betrachtet – und neue Ideen finden ihren Weg zurück in den Betrieb.
Genau das macht duales Studieren so spannend.

14/06/2026

🌾 Du willst die Zukunft von Ernährung, Umwelt und ländlichen Räumen mitgestalten?

An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde kannst du genau das lernen.

Ob im Bachelor Ernährungs- und Agrarkultur nachhaltig gestalten, Ökolandbau und Vermarktung – auch dual studierbar – oder im Master Ökologische Landwirtschaft und Ernährungssysteme: Hier verbindest du Praxis, Wissenschaft und die großen Fragen unserer Zeit.

Wie produzieren wir Lebensmittel nachhaltig? Wie gestalten wir zukunftsfähige Höfe? Wie bringen wir ökologische Produkte erfolgreich zu den Menschen? Und wie können Landwirtschaft und Ernährungssysteme den Herausforderungen von Klima- und Artenkrise begegnen?

Wenn dich diese Fragen bewegen, bist du in Eberswalde genau richtig.

👉 Bewirb dich jetzt für das Studium!
📅 Bewerbungsschluss: 31.08.

Adresse

SchicklerStr. 5
Eberswalde
16228

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

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