08/06/2026
Vor zwei Jahren haben Simone Neßlinger und Rebecca Erhardt, Kunststudierende an der KU, den Wettbewerb „Ein Kunstwerk für Eichstätt“ gewonnen. Jetzt wird ihr Entwurf "Ein Stadttor für Eichstätt" Realität. Bei der Metallbaufirma Gerstner in Geislohe wurden die Bauteile aus 20 mm starkem Cortenstahl per Laserschnitt gefertigt. Die Künstlerinnen waren dabei, als ihr Kunstwerk Stück für Stück Wirklichkeit wurde.
Das 4 Meter hohe Tor ist von den barocken Fassaden der Eichstätter Altstadt inspiriert und verbindet historische Formensprache mit modernem Material. Entstanden ist der Entwurf im Rahmen einer Lehrveranstaltung zum Thema Kunst im öffentlichen Raum an der KU. Ziel: den öffentlichen Raum als gestaltbaren Erlebnisraum für Stadt und Region sichtbar machen.
Besonders schön: In die Entwicklung flossen nicht nur Recherchen zu Architektur, Landschaft und Stadtgeschichte ein, sondern auch Rückmeldungen aus der Bevölkerung und von Experten aus dem Metallbau. Bei einer Ausstellung der Entwürfe erhielt das „Stadttor“ die meisten Stimmen, danach wurde die Idee weiter ausgearbeitet.
Im Spätsommer soll das Kunstwerk an einem Radweg an der Altmühl mit Blick auf die Willibaldsburg aufgestellt werden – als neues Tor zur Stadt und vielleicht als neuer 📷 Fotospot für Eichstätt 📍
🎥 Christian Klenk