11/06/2026
„KI macht vieles einfacher. Aber sie ersetzt nicht Urteilskraft, Fachwissen und Verantwortung."
Das sagte Johannes Schätzl, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, gestern auf einer Diskussionsveranstaltung in Berlin, zu der IU Internationale Hochschule eingeladen hatte.
Thema: Wie bereiten wir Menschen systematisch auf eine KI-geprägte Arbeitswelt vor?
Die Diskussion machte deutlich, dass das kein Hochschulthema ist. Es ist ein gesellschaftliches.
Vertreter:innen aus Politik, Arbeitsmarkt und Bildung waren sich einig: KI-Wissen darf nicht dem Zufall überlassen werden. Es braucht gemeinsame Standards. Von der Schule bis in den Beruf.
Was IU dazu beiträgt: das Job Readiness Framework. Seit April läuft die Pilotphase mit über 800 Studierenden. Bis Ende 2026 wird es in allen Studiengängen verfügbar sein. Das Ziel: jede:r Absolvierende verlässt IU mit einem nachweisbaren KI-Kompetenzprofil.
Mit dabei: Dr. Sven Schütt, Prof. Dr. Kamal Bhattacharya (Prorektor für Forschung und Transfer, IU), Dr. Diana Knodel (Geschäftsführerin fobizz) und Maria Zerhusen (Head of Research, Empion).
Danke an das Marie. – das inklusive Bistro im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus – für den schönen Rahmen und eine Mission, die zum Thema des Abends passt: Menschen eine echte Chance geben.