06/07/2026
Was passiert, wenn Du Zukunft nicht planst, sondern baust? 🧱
Genau darum ging es beim LEGO Serious Play Workshop an der IU Internationale Hochschule in Dresden. Ein Format, das ganz bewusst außerhalb des regulären Studienalltags stattfand, damit Studierende sich auch abseits der Kurse vernetzen konnten.
Das LEGO Serious Play fand als partizipatives Format im Rahmen des "Future Skills Summits" statt – einer Veranstaltungsreihe des Projekts "ZuKo4Saxony – Entwicklung von Zukunftskompetenzen in Praxisbetrieben Dualstudierender". Diese Maßnahme ist gefördert von der Europäischen Union und mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes im Freistaat Sachsen.
Mit bunten Legosteinen wird sichtbar, was sonst abstrakt bleibt: die eigene Zukunft, der eigene Weg, die eigenen Stärken. Studierende lernen, ihre Zukunft aktiv zu gestalten, statt sie einfach geschehen zu lassen.
„Wir gehen spielerisch mit Kompetenzen um, indem wir Menschen ihre eigenen Probleme lösen lassen."
Ein wichtiger Gedanke kam dabei immer wieder auf: Future Skills sind kein Selbstzweck. Es geht nicht darum, sich im Hamsterrad der Selbstoptimierung zu verlieren. Die Umgebung, in der jemand lernt und arbeitet, spielt eine ebenso große Rolle. Erst das Zusammenspiel aus individuellem Potenzial und einer Organisation, die dieses Potenzial auch zulässt, entscheidet darüber, ob Future Skills überhaupt wirksam werden können.
Wie stark das Format überzeugt, zeigt sich am Ende des Videos: Prof. Dr. Helge Fischer (Projektleiter von ZuKo4Saxony) und Ulrike Schroer, berichtet, dass sie LEGO noch nie so konstruktiv zur Selbstreflexion genutzt hat und selbst darüber nachdenkt, die Methode künftig einzusetzen.
Wie würde Dein eigenes Zukunftsmodell aussehen, wenn Du es aus Klemmbausteinen bauen würdest?