28/08/2026
Was, wenn mehr hinter den Symptomen steckt?
Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lohnt es sich, auch das im Blick zu behalten, was sich vielleicht nicht auf den ersten Blick zeigt.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: 2025 wurde bei rund 79.800 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt – 10 % mehr als im Vorjahr und bereits der vierte Höchststand in Folge.
Seit Beginn der Erhebung im Jahr 2012 hat sich die Zahl der festgestellten Fälle damit mehr als verdoppelt.
Dabei bedeutet der Anstieg nicht automatisch, dass auch Kindeswohlgefährdungen im gleichen Maße zugenommen haben. Eine höhere Aufmerksamkeit und Meldebereitschaft kann ebenso eine Rolle spielen – genauso wie eine bessere Zusammenarbeit und Qualifizierung von Fachkräften.
Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu bleiben, mögliche Anzeichen ernst zu nehmen und genau hinzuschauen, damit Gefährdungen frühzeitig erkannt und betroffene Kinder geschützt werden können.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 13.08.2026