Institut für Theater- und Medienwissenschaft

Institut für Theater- und Medienwissenschaft Offizielle Seite des Instituts für Theater- u. Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität an einer Kunsthochschule oder Medienakademie.

Das Erlanger Institut bietet eine in dieser Form einmalige Verbindung von Theater- und Medienwissenschaft sowie von Theater- und Medienpraxis:

Unsere Studiengänge befassen sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Künste und Medien: von Theater, Tanz und Performance-Kunst über Film, Fernsehen, Fotografie, die akustischen und digitalen Medien bis hin zu Aufführungen in Kultur, Politik und Alltag.

Die Studierenden werden befähigt, die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Formen und Techniken des Theaters und der Medien wissenschaftlich zu analysieren und zu reflektieren. Geboten wird ein wissenschaftliches Studium, also keine künstlerisch-praktische Ausbildung wie z.B. Allerdings wird das theoretische Wissen immer wieder auf praktische Erfahrungen bezogen, so dass sich theoretische und praktische Studienanteile produktiv ergänzen und gegenseitig inspirieren. Dafür steht auch die technische Infrastruktur des Instituts bereit, u.a. ein professionell ausgestatteter Bühnenraum („Experimentiertheater“), Audio- und Videostudios sowie Schnittplätze. In Übungen, Projektseminaren und Workshops, durch Kooperationen mit Kulturinstitutionen und Festivals sowie durch die Einladung von künstlerischen Gastdozenten eröffnen sich weitere Perspektiven auf Theorie und Praxis. Eine wichtige Rolle spielen auch die eigenständigen studentischen Initiativen (z.B. das Performancefestival ARENA… der jungen Künste, die Kurzfilmplattform [ki‘ta:so], das Radio unimax) und die Freiräume für künstlerisch-gestaltende Projektarbeiten der Studierenden. Als Teil des Departments Medienwissenschaft und Kunstgeschichte bietet das Institut für Theater- und Medienwissenschaft vielfältige Möglichkeiten der individuellen Berufsvorbereitung für diejenigen, die gestaltend und / oder kritisch-reflektierend in Theater, Film, Fernsehen, Rundfunk, digitalen Medien, Presse und anderen kulturellen Einrichtungen tätig sein wollen.

HENRI SCHOENMAKERS (1944-2026)Das ITM trauert um seinen ehemaligen Leiter Prof. Dr. Henri Schoenmakers. Ein Nachruf folg...
01/09/2026

HENRI SCHOENMAKERS (1944-2026)

Das ITM trauert um seinen ehemaligen Leiter Prof. Dr. Henri Schoenmakers. Ein Nachruf folgt.

Das ITM trauert um seinen ehemaligen Leiter Prof. Dr. Henri Schoenmakers. Ein Nachruf folgt.

FESTIVAL: 46. Erlanger Poet*innenfest vom 28. bis 30. August 2026Vom 28. bis 30. August werden wieder über 80 Schriftste...
25/08/2026

FESTIVAL: 46. Erlanger Poet*innenfest vom 28. bis 30. August 2026

Vom 28. bis 30. August werden wieder über 80 Schriftsteller*innen, Publizist*innen und Wissenschaftler*innen in Erlangen zu Gast sein. Bei den langen Lesenachmittagen im Schlossgarten stellen Helene Bukowski, Miriam Carbe, Elena Fischer, Anja Gmeinwieser, Lena Gorelik, Norbert Gstrein, Sabrina Janesch, Thilo Krause, Son Lewandowski, Ilija Matusko, Christoph Peters, Kerstin Preiwuß, Lena Schätte, Nea Schmidt, Nadine Schneider, Alexander Schnickmann, Thomas von Steinaecker, Karosh Taha, Kinga Toth und Dana Vowinckel ihre Neuerscheinungen vor. Die abendlichen Autor*innenporträts sind Lukas Bärfuss, Alex Capus und Gabriele von Arnim gewidmet. Gespräche und Diskussionen behandeln, wie wir unsere Gegenwart wahrnehmen. Zum Programm zählen des Weiteren die Bayern 2 Live-Sendung »Die Zwei vor Ort«, Aufzeichnungen des Podcasts »Buchgefühl« sowie das TikTok-Format »Literally«, ein Open Air Poetry Slam, die Buchkunstausstellung »Druck & Buch«, ein umfangreiches Filmprogramm und Veranstaltungen für Kinder und Familien. (hfb)

Zuversicht in schwierigen Zeiten – vom 28. bis 30. August werden wieder über 80 Schriftsteller*innen, Publizist*innen und Wissenschaftler*innen in Erlangen zu Gast sein. Bei den langen Lesenachmittagen im Erlanger Schlossgarten stellen Helene Bukowski, Miriam Carbe, Elena Fischer, Anja Gmeinwiese...

NEUE PUBLIKATION: »Bildliche Aktanten in der Filmproduktion« von Dr. Thorsten Singer Im Juli 2026 ist Thorsten Singers D...
30/07/2026

NEUE PUBLIKATION: »Bildliche Aktanten in der Filmproduktion« von Dr. Thorsten Singer

Im Juli 2026 ist Thorsten Singers Dissertation »Bildliche Aktanten in der Filmproduktion« erschienen, die von Prof. Dr. Lars Nowak betreut und von Prof. Dr. Kay Kirchmann mitbegutachtet wurde. Die Untersuchung zeigt, dass Bilder, die im Rahmen filmischer Arbeitsprozesse – insbesondere zur intersubjektiven Vermittlung von Vorstellungen und zur Planung der Einstellungen – erzeugt werden, als Aktanten zu betrachten sind, die in den kreativen und produktionellen Handlungsverkettungen wichtige Funktionen erfüllen und somit eine kontextabhängig verschieden ausgeprägte Handlungsmacht entfalten. (hfb)

Im Juli 2026 ist Thorsten Singers Dissertation Bildliche Aktanten in der Filmproduktion erschienen, die von Prof. Dr. Lars Nowak betreut und von Prof. Dr. Kay Kirchmann mitbegutachtet wurde.

BUCHVORSTELLUNG UND GESPRÄCH: »Kommunikationsethik. Grundlagen – Debatten – Lösungsansätze« von Prof. Dr. Christian Schi...
02/07/2026

BUCHVORSTELLUNG UND GESPRÄCH: »Kommunikationsethik. Grundlagen – Debatten – Lösungsansätze« von Prof. Dr. Christian Schicha am 7. Juli 2026, 19 Uhr im Haus der Kirche (Kreuz + Quer, Bohlenplatz 1, 91054 Erlangen)

Christian Schicha skizziert Kommunikationsmodelle sowie ethische Anforderungen an Kommunikationsprozesse wie Öffentlichkeit, Demokratie, Freiheit und Wahrheit. Es folgen Hinweise auf Normverletzungen in Form von Propaganda, Populismus, Desinformation und Antisemitismus. Zudem werden Debattenräume in Form von Talkshows und Boulevardformaten thematisiert, in denen diese Kontroversen diskutiert werden. Im letzten Teil werden Wege zu einer konstruktiven Debattenkultur aufgezeigt und Initiativen vorgestellt, die darüber berichten und Menschen unterstützen, die durch menschenfeindliche Handlungen betroffen sind. Mit Madlen Geidel, M.A. und Prof. Dr. Florian Höhne. (hfb)

Buchvorstellung und Gespräch am Dienstag, den 07.07.2026 um 19.00 UhrChristian Schicha skizziert in seinem neuesten Buch Kommunikationsmodelle und ethische Anforderungen an Kommunikationsprozesse wie Öffentlichkeit, Demokratie, Freiheit und Wahrheit. Er analysiert Phänomene wie Desinformation, Po...

ITM: GASTVORTRAG »Re-reading the Geisha – Übertragungen im Transit von Performance-Kulturen« von Prof. Dr. Dr. h.c. Gabr...
25/06/2026

ITM: GASTVORTRAG »Re-reading the Geisha – Übertragungen im Transit von Performance-Kulturen« von Prof. Dr. Dr. h.c. Gabriele Brandstetter am 30. Juni 2026, 16 Uhr (c.t.) im Großen Hörsaal (Bismarckstraße 1a, Erlangen)

Die Geisha war eine populäre Figur in den Künsten der westlichen Moderne, da sie Weiblichkeit im »anmutigen« Gewand der Fremdheit verkörperte. Das exotistische Stereotyp war zunächst gezeichnet durch die Verbindung von Pose, Performance und Rollenzuschreibung. Mit dem Auftreten japanischer Tänzerinnen auf europäischen Bühnen erhielt dieses Bild Risse und widersprüchliche Züge. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bilden sich weitere Darstellungen – wie die Punk-Geisha oder die hybriden Butoh-Performances – heraus, die nun vom Geist der Rebellion geprägt sind. – Gabriele Brandstetter ist Professorin für Theater- und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte und Ästhetik von Tanz, Theater und Literatur vom 18. Jh. bis zur Gegenwart, Virtuosität in Kunst und Kultur, die Beziehung von Körper, Bild und Bewegung. 2022 wurde ihr, die einst in Erlangen ihr Studium begonnen hatte, die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der FAU verliehen. (hfb)

Die Geisha war eine populäre Figur in den Künsten der westlichen Moderne, da sie Weiblichkeit im »anmutigen« Gewand der Fremdheit verkörperte. Das exotistische Stereotyp war zunächst gezeichnet durch…

ARENA 2026: 36. Internationales Festival für Tanz, Theater und Performance vom 11. bis 14. JuniDas diesjährige ARENA-Fes...
09/06/2026

ARENA 2026: 36. Internationales Festival für Tanz, Theater und Performance vom 11. bis 14. Juni

Das diesjährige ARENA-Festival steht unter dem Motto »KRAWALL«: »Wir wollen keinem System gefallen. Wir feiern das Unschöne, das Rebellische und das Dynamische. KRAWALL verwandelt unsere Bühnen zu einem Schlachtfeld der Emotionen, verwickelt in einem Kampf gegen die Ordnung. Gehe das Risiko ein, mit jeder Geste, jedem Ton und jedem Blick, dich der Norm unserer Gesellschaft zu widersetzen.« – Aus dem ITM dabei: die Produktion »Agathe« sowie Studierende aus einem Projektseminar mit experimentellen Nachgesprächsformaten. (hfb)

ARENA existiert seit 1991 als internationales Theater- und Performancefestival in der Universitätsstadt Erlangen. Das studentisch organisierte Festival versteht sich als Plattform für junge…

EXPEIMENTIERTHEATER: Nachspiel zu »Bühnenbeschimpfung« am 2. Juni im Anschluss an die Vorstellung Ein Nachgesprächeforma...
31/05/2026

EXPEIMENTIERTHEATER: Nachspiel zu »Bühnenbeschimpfung« am 2. Juni im Anschluss an die Vorstellung

Ein Nachgesprächeformat, organisiert und durchgeführt von Studierenden des MA Theater – Forschung – Vermittlung. Wir fruen uns auf einen regen Austausch über Theater, Kritik und Erfahrung! (hfb)

Ein Nachgesprächeformat, organisiert und durchgeführt von Studierenden des MA Theater – Forschung – Vermittlung – am 2. Juni im Anschluss an die Vorstellung von »Bühnenbeschimpfung«. Wir fruen uns auf…

EXPERIMENTIERTHEATER: »Bühnenbeschimpfung« am 2. und 3. Juni, 19 UhrWir gestalten einen Theaterabend, der sich gegen sei...
31/05/2026

EXPERIMENTIERTHEATER: »Bühnenbeschimpfung« am 2. und 3. Juni, 19 Uhr

Wir gestalten einen Theaterabend, der sich gegen seine eigenen Regeln stellt. Bühnenbeschimpfung ist keine klassische Erzählung, sondern eine Bestandsaufnahme. Ein moderner, radikaler Blick auf die Bretter, die die Welt bedeuten sollen. Ein Abend über Identität, Machtstrukturen und die Provokation der Präsenz. Ein Stück, das den Spiegel nicht nur vor das Gesicht hält, sondern ihn zerbricht. Eine Einladung, das Theater neu zu denken. Eine Aufforderung, genau hinzusehen – auch wenn es unbequem wird. (hfb)

Wir gestalten einen Theaterabend, der sich gegen seine eigenen Regeln stellt. Bühnenbeschimpfung ist keine klassische Erzählung, sondern eine Bestandsaufnahme. Ein moderner, radikaler Blick auf die…

LAMM-LICHTSPIELE: Filmreihe zum Seminar »Bodies in Action« mit Dr. habil. Vincent Fröhlich (ITM) Im Rahmen des Seminars ...
19/05/2026

LAMM-LICHTSPIELE: Filmreihe zum Seminar »Bodies in Action« mit Dr. habil. Vincent Fröhlich (ITM)

Im Rahmen des Seminars »Bodies in Action« zeigen die Lamm-Lichtspiele Erlangen zwei Klassiker des amerikanischen Actionkinos, beide im Original mit deutschen Untertiteln (OmU). Den Auftakt macht am 9. Juni 2026 um 20:15 Uhr Kathryn Bigelows »Gefährliche Brandung« (»Point Break«, USA 1991) – ein Film, der das Genre mit seiner Verbindung aus Körperlichkeit, Adrenalin und existenzieller Sehnsucht nachhaltig geprägt hat. Am 7. Juli 2026, ebenfalls um 20:15 Uhr, folgt Michael Manns »Heat« (USA 1995), der sich durch kühle Präzision auszeichnet und dessen monumentale Konfrontationssequenz bis heute Maßstäbe setzt. – Beide Vorstellungen werden von Dr. habil. Vincent Fröhlich mit einer kurzen Einführung eröffnet. (hfb)

Im Rahmen des Seminars »Bodies in Action« am Institut für Theater- und Medienwissenschaft (ITM) zeigen die Lamm-Lichtspiele Erlangen zwei Klassiker des amerikanischen Actionkinos…

FOYERGESPRÄCH zu »Endsieg« am 21. Mai, 19 Uhr  im Markgrafentheater (Rangfoyer) mit Prof. Dr. Antje Kley (Amerikanistik,...
18/05/2026

FOYERGESPRÄCH zu »Endsieg« am 21. Mai, 19 Uhr im Markgrafentheater (Rangfoyer) mit Prof. Dr. Antje Kley (Amerikanistik, Literatur- und Kulturwissenschaft) und Prof. Dr. Christian Schicha (ITM)

Trump 2024. Der von einer entfesselten Menge gerade wegen seiner gewaltbereiten, menschen- und demokratieverachtenden Absichten geliebte und bewunderte Anführer? In ihrem Text »Endsieg« (aktuell in einer Inszenierung von Nina Mattenklotz am Schauspiel Erlangen, nächste Vorstellungen: 20. Mai und 26. Juni) ruft Jelinek mit dem schwer toxischen Wort der Kriegssprache des deutschen Nationalsozialismus schreckliche Assoziationen hervor. Thema ist das Volk, das Trump gewählt und zu seinem »Erlöser« gekrönt hat. Und die radikalen Netzwerke hinter ihm … Die Krise der Demokratie sitzt tief: »Denn das alles handelt von uns.« – Eine Veranstaltung des Fördervereins Theater Erlangen e.V. (hfb)

schauspiel erlangen

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Erlangen
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