Deutsches Stiftungszentrum im Stifterverband

Deutsches Stiftungszentrum im Stifterverband Wir sind das Dienstleistungszentrum für Stiftungen. Jede Stiftung hat ihren persönlichen Ansprechpartner.

Wir sind immer in Ihrer Nähe: Das DSZ ist mit Büros in Essen, Berlin, Hamburg, München und Stuttgart vertreten.

27/08/2026

“Back to Work” bedeutet auch back to events, back to community, back to face-to-face und back to networking. Wir freuen uns auf zahlreiche Veranstaltungen im dritten Drittel 2026.
Alle Infos dazu auf unserer Webseite. Sehen wir uns?

Raus aus der Sommerpause, rein in die neuen Transparenzpflichten des EU AI Acts, der seit 2. August in Kraft getreten is...
19/08/2026

Raus aus der Sommerpause, rein in die neuen Transparenzpflichten des EU AI Acts, der seit 2. August in Kraft getreten ist und auch von Vereinen, Stiftungen und anderen gemeinnützige Organisationen zu beachten ist.

👉 Anders als häufig dargestellt, begründet der AI Act zwar keine allgemeine Kennzeichnungspflicht für sämtliche KI-generierten Inhalte. Vielmehr gelten die Transparenzpflichten nur für bestimmte, gesetzlich definierte Fallgruppen.
Für Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen ist Transparenz aber ohnehin ein wesentlicher Bestandteil guter Governance, weil es das Vertrauen der Öffentlichkeit in sie stärkt.

👉 Die neuen gesetzlichen Vorgaben ergänzen damit bestehende Anforderungen an verantwortungsvolles Handeln.

👉 Wir haben für Sie einen Überblick mit Praxisbeispielen zusammengestellt, der für alle Non-Profits gilt. ☝️☝️☝️

Um die Macht des Geldes, die Möglichkeiten von Stiftungen, Gerechtigkeit nach John Rawls, Glück und Demut ging es beim S...
22/07/2026

Um die Macht des Geldes, die Möglichkeiten von Stiftungen, Gerechtigkeit nach John Rawls, Glück und Demut ging es beim StifterCafé 2026, zu dem das DSZ mit der Caritas Stiftung Stuttgart eingeladen hatte.

„Geld verleiht Menschen die größte Macht“, führte Andrea Schildhorn, DSZ Stuttgart, mit einem Zitat des Dichters Euripides in das Thema ein. Geld könne, in eine Stiftung eingebracht, aber auch Wohnraum schaffen, Jugendlichen Chancen eröffnen und Menschen ein würdevolles Leben im Alter ermöglichen, ergänzte Oliver Hans, Caritas Stiftung.

Das frühere Daimler-Vorstandsmitglied und heutige Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Stuttgart, Wilfried Porth, und der Vorsitzende der Geschäftsführung des DSZ, Matthias Schmolz diskutierten anschließend unter Moderation von Kimsy von Reischach.

Braucht es mehr Stiftungen oder mehr Staat?
„Wir befinden uns in einer tiefen Strukturkrise. Wir brauchen mehr Mut zur Zukunft“, sagte Porth. Das Problem sei, dass viele Menschen dem Staat nicht mehr zutrauten, öffentliche Mittel richtig einzusetzen. Stiftungen könnten helfen, Zukunft zu gestalten, vor allem dann, wenn sie über kontinuierliche Geldzuflüsse von Unternehmen verfügten oder als Verbrauchsstiftungen angelegt seien. „Wir haben zu viel totes Kapital“, so Porth.
👉 Ungleichheit sei weniger ein ökonomisches als ein Problem des gesellschaftlichen Zusammenhalts, betonte Schmolz. Auf große Resonanz stießen seine Erläuterungen zum Rawls’schen Differenzprinzip: Gerechtigkeit sei nicht dann erreicht, wenn alle gleich große Stücke eines Kuchens erhalten, sondern wenn das kleinste Stück größer ist als in einer anderen denkbaren Verteilung.
Pauschale Kritik an Ewigkeitsstiftungen wies Schmolz zurück. Wir könnten heute nicht alle Probleme unserer Zeit lösen. Deshalb sei es wichtig, dass Stiftungen auch in 30 Jahren noch da seien. Stiftungen müssten aber ambitionierter werden, dazu gehöre auch ein aktives Vermögensmanagement, um mit dem Kapital mehr Wirkung zu erzielen.
Beide Gesprächspartner warben für mehr Engagement und sprachen über Glück, Verantwortung und die Motivation, sich gesellschaftlich zu engagieren.

Er hat ein Buch über „Misstrauensgemeinschaften” geschrieben und ist damit der Experte zum Thema Vertrauen: Für unseren ...
16/07/2026

Er hat ein Buch über „Misstrauensgemeinschaften” geschrieben und ist damit der Experte zum Thema Vertrauen: Für unseren Jahresbericht hat DSZ-Geschäftsführer Matthias Schmolz ein spannendes Gespräch mit dem Soziologen Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani , TU Dortmund , über Vertrauen als Grundlage gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit geführt. Sein Leitsatz: „Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser.“

Zudem enthält der Bericht viele Beispiele, die zeigen, welche Rolle Stiftungen spielen können, um Vertrauen über Transparenz, Verlässlichkeit und Gemeinwohlorientierung zu stärken.
Den Bericht gibt es zum Download auf unserer Webseite, das Interview auch hier ☝️☝️☝️!

Rund 80 Prozent der an Krebs erkrankten Kinder können heute geheilt werden. Für rund jedes fünfte an Krebs erkrankte Kin...
15/07/2026

Rund 80 Prozent der an Krebs erkrankten Kinder können heute geheilt werden. Für rund jedes fünfte an Krebs erkrankte Kind reichen die heutigen Therapien noch immer nicht aus.

👉 Forschung macht den Unterschied:

Die Henrik-Kreibohm-Stiftung zeichnet auch 2026 herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der pädiatrischen Onkologie mit dem mit 5.000 Euro dotierten Henrik-Kreibohm-Preis aus und vergibt zusätzlich Research Grants von 10.000 Euro zum Seed Funding von innovativen Projekten.

Sie forschen in der pädiatrischen Onkologie oder kennen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich? Bewerben Sie sich oder teilen Sie diesen Beitrag mit Ihrem Netzwerk!

Anträge können bis zum 31. August 2026 an die Stiftung gerichtet werden.
Alle Informationen auf unserer Webseite (Link in den Kommentaren)!

Die Henrik-Kreibohm-Stiftung wurde Ende 2023 durch die Familie Kreibohm in Erinnerung an Henrik Kreibohm errichtet.
Henrik Kreibohm verstarb im Jahr 2022 im Alter von nur zehn Jahren an Krebs. Seiner Familie ist es ein Anliegen, dass Henrik auch weiterhin seinen Footprint auf dieser Erde hinterlassen kann. Dem dient unter anderem die in seinem Namen gegründete Stiftung.

Auch über eine Unterstützung der Förderprojekte durch Spenden freuen wir uns sehr. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie der Stiftung eine Spende oder Zustiftung zukommen lassen möchten.

Immer ein ganz besonderer Termin: Wir freuen uns sehr auf das StifterCafé 2026, zu dem wir erneut mit der Caritas Stiftu...
09/07/2026

Immer ein ganz besonderer Termin: Wir freuen uns sehr auf das StifterCafé 2026, zu dem wir erneut mit der Caritas Stiftung Stuttgart einladen.
Zum moderierten Dialog begrüßen wir:
Wilfried Porth, ehemals Vorstandmitglied der Daimler AG und heutiger Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Stuttgart
und
Matthias Schmolz, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Stiftungszentrums und Geschäftsführer des Stifterverbandes
unter Moderation von Kimsy von Reischach.

+ + + DSZ-Newsletter Juli 2026 + + + Darin: Der neue Jahresbericht mit einem Interview mit Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani...
07/07/2026

+ + + DSZ-Newsletter Juli 2026 + + + Darin: Der neue Jahresbericht mit einem Interview mit Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani zum Titelthema “Vertrauen” + + + Ein Roundtable zu 70 Jahren Stiftungsbetreuung im Stifterverband + + + Ausschreibungen, Preisverleihungen, News aus unseren Stiftungen u.v.m +++

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Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, Schule völlig neu zu denken? Wann, wenn nicht jetzt, ist es Zeit, Innovationsproze...
29/06/2026

Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, Schule völlig neu zu denken? Wann, wenn nicht jetzt, ist es Zeit, Innovationsprozesse neu anzugehen und zu verstehen?
„Education for innovation“ heißt das Konzept des Hammerbrooklyn Youth Innovation Centers (HYIC), das die Stiftung Hammerbrooklyn im Rahmen der Hamburger Stiftungswoche vorgestellt hat.
👉 Wenn Künstliche Intelligenz ohnehin die schulische Bildung auf den Kopf stellt, dann kann Schule jetzt doch auch von Grund auf neu gedacht werden!
DSZ-Geschäftsführer Matthias Schmolz betonte bei der Begrüßung, dass Innovation ein zentrales Thema des Stifterverbandes darstellt, und verwies dabei auf die „überragende Bedeutung“, die Innovationsökosystemen zukomme.
🚀 In die Praxis ging es in den Ausführungen von HYIC- und Schulleiter Michael Koops und seinen Schülern, die lässig und sehr selbstbewusst ihre beeindruckenden Projekte vom Drohnenbau bis zu Wurmbestrahlungen vorstellten.
Das Erfolgsgeheimnis des HYIC fasste Koops unter dem Motto „Nichts ist unmöglich“ zusammen: Wenn Schüler eine Idee vorschlagen, wird sie am HYIC in der Regel auch umgesetzt. Dabei ist niedrigschwelliger Zugang entscheidend.
Kann ein solches Projekt Blaupause für Veränderung sein? Als Vertreter des Stiftungspräsidiums erläuterte Dr. Rüdiger von Stengel unter der Moderation von Professor Henning Voepel (ebenfalls Stiftungspräsidium) seine Ideen einer neuen Schule, die er in Köln in einer Neugründung umsetzt.
Prof. Dr. Sünje Lorenzen (BSP Campus Hamburg) beleuchtete auch in Anlehnung an Erich Fromm die soziale Seite von Innovationen, die sich in den Projekten des HYIC wiederfinden: Schüler müssen sich trauen, überhaupt ein Projekt zu beginnen, müssen sich austauschen, Projekte organisieren und das Selbstverständnis entwickeln, sich Unterstützung zu holen.
Für ein neues Mindset für Innovationen plädierte Arne Schultchen (design for human nature). Seine Botschaft: Wir brauchen den Fokus und die Energie eines „Lifelong Kindergarten“.
Fazit: Eine tolle, coole Veranstaltung, an einem „tollen, coolen Ort“, wie Matthias Schmolz zu Beginn die Räume der Factory Hammerbrooklyn beschrieben hatte!

25/06/2026

„Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Mut.“ Unter diesem Motto stand der gemeinsame Sommerempfang 2026 der und des DSZ im Würth Haus am Berliner Wannsee. Die Energie stimmte trotz Hitze bis in den späten Abend, was an sehr inspirierenden Impulsen, einem Eiswagen, musikalischer Begleitung durch die Würth Band, dem wunderschönen Ambiente aber vor allem an unseren großartigen Gästen lag.

👉 Benjamin Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth Gruppe , forderte in seinem Eröffnungsimpuls erneut eine tiefgreifende und machte keinen Hehl aus seiner Frustration zum Thema Innovationsstandort Deutschland, wenn bspw. der Einsatz eines Dübel, der die Lebensdauer von Brücken deutlich verlängern könnte, an Budgetierungslogiken der öffentlichen Hand scheitert.

👉 Melanie Maas-Brunner, Präsidentin des Stifterverbandes, forderte alle gesellschaftlichen Kräfte von Stiftungen über den Staat bis zu Unternehmen zu mehr Kooperation und mehr Mut auf, in diesen Zeiten des Umbruchs Verantwortung zu übernehmen, auch unter Unsicherheit Entscheidungen zu fällen und Risiken einzugehen.

👉 Matthias Schmolz , Geschäftsführer des Deutschen Stiftungszentrums und Kaufmännischer Leiter des Stifterverbandes, richtete seinen Blick vor allem auf eine konsequente Umsetzung von Innovationen. Dazu gab Heiko Rosskamp, Leiter Forschung und Entwicklung bei Würth, einen Einblick in die Innovationskultur des Unternehmens.

🩺 Bühne frei für Dr. med. , Gründer der Stiftung .erde.gesunde.menschen . In einer sehr kurzweiligen Tour de Force durch den ganz normalen Wahnsinn unserer Zeit von Deep Fakes, den Klimadebatten, medizinischer Irrläufer über mediale Verwerfungen bis zur grassierenden Wissenschaftsskepsis und einer damit auch einhergehenden gewissen Ohnmacht des Wissenschaftsjournalismus zeigte er auf eine sehr anrührende Weise vor allem eins: Demut vor dem Leben, der Natur und unserer Erde. Bis zum späten Abend signierte er Exemplare seines Buchs und war offen für die Kerndisziplin unserer Zeit: Dem Dialog.

🙏 Ein besonderer Dank für diesen Abend an Johannes Schmalzl , St

Adresse

Baedekerstraße 1
Essen
45128

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