Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung

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Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung Das ZfTI ist ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum zu Fragen der Migration und Einwandererintegrati Das ZfTI ist Institut an der Universität Duisburg-Essen.

Das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) wurde 1985 mit dem Ziel der Intensivierung der deutsch-türkischen Beziehungen gegründet. Seitdem hat es sich zu einem wichtigen wissenschaftlichen Kompetenzzentrum zu relevanten Entwicklungen in der Türkei sowie zu Fragen der Migration und Einwandererintegration entwickelt; und dies nicht nur mit Blick auf die deutsch-türkische Migration. Die Aufgaben des ZfTI umfassen heute die deutsche, türkische und europäische Migrations- und Integrationsforschung, die Anregung und Vernetzung wissenschaftlicher Forschung mit der Türkei und die Förderung des Wissenschaftleraustauschs zwischen der Türkei und Deutschland. Das Institut ist eine Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen und genießt als NGO Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen.

Antalya International Science Forum (ANISF) 2026 im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP3114.10.2026 - Vom 14. bis 16. Okto...
14/10/2026

Antalya International Science Forum (ANISF) 2026 im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP31

14.10.2026 - Vom 14. bis 16. Oktober 2026 findet an der Akdeniz-Universität in Antalya das Antalya International Science Forum (ANISF 2026) statt. Das ZfTI ist seit 2023 Kooperationspartner der internationalen Wissenschaftsveranstaltung.

Unter dem Leitthema „Climate Change at the Epicenter of Multiple Crises: From Local to Global“ widmet sich das diesjährige Forum den Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und globalen Herausforderungen wie Migration, sozialer Ungleichheit sowie Ernährungs-, Wasser- und Energiesicherheit. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen der Klimakrise auf lokaler Ebene sowie politische Handlungsansätze und Anpassungsstrategien.

Besondere Bedeutung erhält das diesjährige Forum durch die Nähe zur 31. UN-Klimakonferenz (COP31), die vom 9. bis 20. November 2026 ebenfalls in Antalya stattfindet. Das ANISF 2026 schafft damit schon vor dem Klimagipfel einen Raum für den interdisziplinären Austausch über die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Klimawandels.

Mehr dazu:

ANISF 2026 CALL FOR THE ANTALYA INTERNATIONAL SCIENCE FORUM "Climate Change at the Epicenter of Multiple Crises: From Local to Global" OCTOBER 14-16, 2026 Climate change is situated at the center of multiple interconnected crises, progressing through mutual interactions with disasters, migration, fo...

Angekommen in Europa – 65 Jahre Anwerbung türkischer Arbeitskräfte: ZfTI beteiligt sich an Film- und Diskussionsabend in...
14/10/2026

Angekommen in Europa – 65 Jahre Anwerbung türkischer Arbeitskräfte: ZfTI beteiligt sich an Film- und Diskussionsabend in Oberhausen

14.10.2026 - Am 28. Oktober 2026 findet in Oberhausen unter dem Titel „Angekommen in Europa – 65 Jahre Anwerbung türkischer Arbeitskräfte“ ein Film- und Diskussionsabend statt. Die Veranstaltung erinnert an das deutsch-türkische Anwerbeabkommen von 1961 und blickt auf die Geschichte der türkischen Arbeitsmigration nach Deutschland. Organisiert wird der Abend vom Büro für Interkultur der Stadt Oberhausen gemeinsam mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen. Das ZfTI beteiligt sich als Kooperationspartner.

Die Internationalen Kurzfilmtage präsentieren vier Kurzfilme aus den Jahren 1973 bis 1990, die sich mit dem Ankommen und Arbeiten in Deutschland sowie der Rückkehr in die Türkei auseinandersetzen.

Im anschließenden Podiumsgespräch diskutiert ZfTI-Programmleiter Cem Şentürk gemeinsam mit Prof. Ömer Alkin (Hochschule Niederrhein), Lale Arslanbenzer (Kommunales Integrationszentrum Oberhausen) und Paul Hofmann (Kinemathek im Ruhrgebiet) über die deutsch-türkische Migrationsgeschichte und ihre gesellschaftliche Bedeutung. Die Moderation übernimmt Madeleine Bernstorff, künstlerische Leiterin der Kurzfilmtage.

Veranstaltungsinformationen

Datum: Mittwoch, 28. Oktober 2026

Ort: Lichtburg Oberhausen, Elsässer Straße 26

Beginn: 17:00 Uhr mit Live-Musik im MAKAI

Filmprogramm: 18:15 Uhr

Podiumsdiskussion: 20:00 Uhr

Eintritt frei

Neue ZfTI-Studie: Menschen mit Einwanderungsgeschichte in NRW häufiger erwerbstätig als Menschen ohne Einwanderungsgesch...
28/09/2026

Neue ZfTI-Studie: Menschen mit Einwanderungsgeschichte in NRW häufiger erwerbstätig als Menschen ohne Einwanderungsgeschichte

28.09.2026 - In Nordrhein-Westfalen sind Menschen mit Einwanderungsgeschichte häufiger erwerbstätig als Menschen ohne Einwanderungsgeschichte. Das zeigt eine aktuelle Studie des ZfTI auf Grundlage von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

Die Erwerbsquote von Menschen mit Einwanderungsgeschichte liegt bei 61 Prozent, unter Angehörigen der Nachfolgegeneration sogar bei 69 Prozent. Menschen ohne Einwanderungsgeschichte erreichen hingegen eine Erwerbsquote von 56 Prozent. Maßgeblich für diesen Unterschied ist die Altersstruktur: Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind im Durchschnitt deutlich jünger, während der Anteil von Rentnerinnen und Rentnern in der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte mehr als doppelt so hoch ist.

Studie unter:

Neue ZfTI-Studie: Menschen mit Einwanderungsgeschichte in NRW häufiger erwerbstätig als Menschen ohne Einwanderungsgeschichte

Stellenausschreibung:Studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) gesuchtDie Stiftung Zentrum für Türkeistudie...
30/06/2026

Stellenausschreibung:

Studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) gesucht

Die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI)

in Essen sucht für das Projekt „MitStimmen“ – Systematische Ansprache unterrepräsentierter Wahlberechtigter im Vorfeld der NRW-Landtagswahl 2027

eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d)

mit guten Ortskenntnissen in Essen

für eine befristete Teilzeittätigkeit (19,5 Stunden/Woche, ca. 9 Monate)

Mehr dazu:

     E-Mail: [email protected]                                                                 

Vom Anwerbeabkommen zum Generalkonsulat: Zwei Jubiläen, eine GeschichteAm 30. Oktober 1961 unterzeichneten die Bundesrep...
29/04/2026

Vom Anwerbeabkommen zum Generalkonsulat: Zwei Jubiläen, eine Geschichte

Am 30. Oktober 1961 unterzeichneten die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Türkei das Anwerbeabkommen – ein nüchternes Verwaltungsdokument, das eine der folgenreichsten Migrationsgeschichten Europas in Gang setzte. Was als temporäre Arbeitsmigration geplant war, wurde zu einer dauerhaften gesellschaftlichen Transformation: Aus „Gastarbeitern" wurden Nachbarinnen und Nachbarn, Unternehmerinnen und Unternehmer, Abgeordnete, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – Menschen, die Deutschland mitgebaut und mitgeprägt haben.

65 Jahre nach dem Anwerbeabkommen und 60 Jahre nach der Gründung des Türkischen Generalkonsulats in Essen lud die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI, Veranstaltungsorganisation: Programmbereich Transnationale Verbindungen Deutschland-Türkei) gemeinsam mit der Stiftung Zollverein und dem Generalkonsulat der Republik Türkei in Essen zu einem Symposium ein, das beide Jubiläen bewusst zusammendachte. Denn die Geschichte des Generalkonsulats und die Geschichte der türkischen Migration in Deutschland sind nicht voneinander zu trennen: Seit seiner Gründung 1966 war das Konsulat in Essen für Hunderttausende Menschen in der Region erste Anlaufstelle und institutionelle Begleiterin zugleich.

Am 27. April 2026 kamen im UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen – selbst ein Symbol für den industriellen Aufbau, an dem türkeistämmige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer maßgeblich beteiligt waren – Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um diese Geschichte zu würdigen und ihre Perspektiven zu diskutieren.

Eröffnet wurde das von Aslı Sevindim (MKJFGFI NRW) moderierte Symposium durch den wissenschaftlichen Leiter des ZfTI, Prof. Dr. Hacı-Halil Uslucan, Stefanie Reichart (Stiftung Zollverein), Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie Generalkonsul Taylan Özgür Aydın. In den Eröffnungsvorträgen sprachen Staatsministerin Serap Güler (Auswärtiges Amt), Ministerin Verena Schäffer (MKJFGFI NRW), Landtagsvizepräsident Rainer Schmeltzer und der türkische Botschafter Gökhan Turan. Sie alle würdigten die Leistungen türkeistämmiger Menschen in Deutschland und betonten ihren kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Beitrag sowie ihre selbstverständliche Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft – verbunden mit dem klaren Appell, Diskriminierung konsequenter zu begegnen als auch grenzüberschreitender politischer Einflussnahme entgegenzutreten.

In verschiedenen Panels kamen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Migrationsforschung, kommunaler Integrationsarbeit, Politik und Wirtschaft zu zentralen Fragen zusammen: zur historischen Bedeutung des Anwerbeabkommens und der Rolle des Generalkonsulats ebenso wie zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beitrag türkeistämmiger Menschen in NRW heute. Dabei diskutierten u.a. die Eröffnungsredner*innen im ersten Panel miteinander, während Panel II Generalkonsul Taylan Özgür Aydın, Dr. Robert Fuchs (DOMID), Yunus Ulusoy (ZfTI) und Reyhan Güntürk (Kommunales Integrationszentrum Dortmund) vereinte. Panel III brachte Gönül Eğlence (MdL Grüne), Alexander Vogt (MdL SPD), Britta Oellers (MdL CDU) und Dr. Ilker Kavuk (VALEARA Unternehmensgruppe) zusammen.

Das Symposium hat gezeigt: Der 30. Oktober 1961 ist kein abgeschlossenes Kapitel. Er ist der Anfang einer Geschichte, die NRW und Deutschland bis heute prägt – und die es verdient, erinnert, erforscht und weitererzählt zu werden, mit all ihren Verletzungen, Hürden und Erfolgsgeschichten.

Foto: ZfTI
v. l. n. r. Prof. Dr. Hacı-Halil Uslucan (ZfTI), Generalkonsul Taylan Özgür Aydın, Yunus Ulusoy (ZfTI), Oberbürgermeister Thomas Kufen, Botschafter Gökhan Turan, Staatsministerin Serap Güler (Auswärtiges Amt), Aslı Sevindim (MKJFGFI NRW), Ministerin Verena Schäffer (MKJFGFI NRW), Rainer Schmeltzer (Erster Vizepräsident des Landtags NRW), Stefanie Reichart (Stiftung Zollverein), Dr. Ilker Kavuk (VALEARA Unternehmensgruppe), Generalkonsul Mehmet Özgün Arman

Policy Paper Nr. 14 erschienen: Arbeitsmarktpolitik für Geflüchtete und Ukrainer*innen – Zwischen Job-Turbo und Sparkurs...
29/04/2026

Policy Paper Nr. 14 erschienen: Arbeitsmarktpolitik für Geflüchtete und Ukrainer*innen – Zwischen Job-Turbo und Sparkurs

29.04.2026 - Wie gelingt die nachhaltige Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt – und welche Rolle spielt die aktuelle Sparpolitik dabei? Das neue Policy Paper Nr. 14 des ZfTI stellt zentrale Forschungsergebnisse zum Verständnis der Dynamik der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten vor und zeigt pragmatische Strategien zu deren Unterstützung auf.

Abrufbar unter: https://www.zfti.de/policypaper

Dortmund: Infos zu Studienangeboten in der TürkeiAm 9. und 10. Mai finden in Dortmund die Türkischen Hochschulinfotage s...
22/04/2026

Dortmund: Infos zu Studienangeboten in der Türkei

Am 9. und 10. Mai finden in Dortmund die Türkischen Hochschulinfotage statt, bei denen sich Studieninteressierte über Angebote staatlicher Universitäten aus verschiedenen Regionen Anatoliens informieren können. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet an beiden Tagen von 11.00 bis 16.00 Uhr im Türkischen Bildungszentrum Dortmund statt.

Essen/Dortmund, 27.04.2026 – Organisiert wird die Veranstaltung von der Bildungsabteilung des Generalkonsulats der Republik Türkei in Essen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI).

Es beteiligen sich folgende Hochschulen: Alanya Alaaddin Keykubat-Universität (Antalya), Anadolu-Universität (Eskişehir), Erciyes-Universität (Kayseri), Fırat Universität (Elazığ), Hacettepe Universität (Ankara), Kırşehir Ahi Evran Universität (Kırşehir) sowie die Zonguldak Bülent Ecevit-Universität (Zonguldak). An diesen Universitäten absolvieren momentan rund 231.000 Studierende in der Türkei ein Präsenzstudium. Darüber hinaus ermöglichen die Fernstudiengänge der Anadolu-Universität rund 640.000 Studierenden eine akademische Ausbildung.

Ziel der Veranstaltung ist es, über Studienmöglichkeiten in der Türkei zu informieren und so auch einen Beitrag zur Deckung des wachsenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften in Deutschland und der Türkei zu leisten.

Transnationale Bildungschancen nutzen

Der Bildungsattaché der Republik Türkei in Essen, Sabri Yolcu, weist darauf hin, dass in Deutschland aufgrund begrenzter Studienplatzkapazitäten insbesondere in Fächern wie Medizin, Zahnmedizin und Veterinärmedizin viele leistungsstarke Abiturientinnen und Abiturienten trotz sehr guter Abschlussnoten keinen Studienplatz erhalten. „Die von den teilnehmenden Universitäten angebotenen Studienplätze, insbesondere im Gesundheitsbereich, stellen für viele junge Menschen eine wichtige Chance dar. Zugleich sind wir überzeugt, dass diese Veranstaltung auch denjenigen neue Perspektiven eröffnet, die aus unterschiedlichen Gründen bislang keinen Zugang zu einem Hochschulstudium gefunden haben. Wir laden alle Interessierten herzlich ein“, so Yolcu.

Er betont zudem, dass es sich bei sämtlichen teilnehmenden Hochschulen um staatliche Universitäten mit sehr niedrigen Studiengebühren handelt.

Enge akademische Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei

Das ZfTI hat die Aufgabe, den deutsch-türkischen Wissenschaftsaustausch zu stärken. „An diesem Ziel halten wir gerade in Zeiten von Renatoinalisierung, bedrohter gesellschaftlicher Offenheit und bedrohter grenzüberschreitender Zusammenarbeit fest und wollen die Chancen internationalen Austauschs weiter nutzen“, so Cem Şentürk, Programmleiter für Partizipation in Wirtschaft und Kommune am ZfTI. Şentürk verweist auf die große Tradition der akademischen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland: 211 Hochschulen in Deutschland unterhalten mit 149 Hochschulen in der Türkei insgesamt rund 1.500 Kooperationsvereinbarungen.

JRF-Jahresbericht 2025 veröffentlicht13.04.2026 - Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) hat ihren Jahresbericht ...
13/04/2026

JRF-Jahresbericht 2025 veröffentlicht

13.04.2026 - Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Mitglieder der JRF, darunter auch das ZfTI, geben darin unter anderem spannende Einblicke in aktuelle Projekte. Der Bericht ist ab sofort unter folgendem Link verfügbar:

https://jrf.nrw/aktuelles/detail/jrf-jahresbericht-2025

Adresse

Altendorfer Str. 3a
Essen
45127

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