Institut für Weltkirche und Mission

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Institut für Weltkirche und Mission Das IWM ist ein missionswissenschaftliches Institut der Deutschen Bischofskonferenz

150 Jahre Joseph Schmidlin – ein Anlass, die Geschichte der katholischen Missiologie in den Blick zu nehmen: Am 4. und 5...
09/10/2026

150 Jahre Joseph Schmidlin – ein Anlass, die Geschichte der katholischen Missiologie in den Blick zu nehmen: Am 4. und 5. Dezember 2026 findet in Mainz die Jahrestagung des Internationalen Instituts für missionswissenschaftliche Forschungen e. V. (IIMF) statt. Unter dem Titel „Beyond Schmidlin – Akteure katholischer Missiologie und ihre Themen seit Beginn des 20. Jahrhunderts“ richtet sie den Blick auf die Entwicklung der katholischen Missionswissenschaft.

Joseph Schmidlin steht dabei zunächst für die frühen institutionellen und wissenschaftlichen Entwicklungen der katholischen Missionswissenschaft. Sein 150. Geburtstag bietet zugleich Anlass, genauer danach zu fragen, wer neben Schmidlin die Missiologie geprägt hat und welche Themen dabei eine Rolle spielten.
Im Mittelpunkt stehen damit auch weniger beachtete Akteure und Perspektiven: der Schülerkreis Schmidlins und unterschiedliche Positionen innerhalb der damaligen Missiologie, aber auch die Rolle der Frauen in der akademischen Theologie und die Frage nach dem Verhältnis von Mission, Wissenschaft und kirchlichen Kontexten.
Der Blick reicht dabei über die europäische Missionswissenschaft hinaus. Mit Fragen nach Mission und Indigenität in Indien am Beispiel der Arbeit von Fr. John Baptist Hoffmann SJ unter den Adivasi sowie nach dem Wandel des Missionsdiskurses in afrikanischen Kirchen und Gesellschaften unter postkolonialen Bedingungen eröffnet die Tagung interkulturelle Perspektiven und schlägt zugleich eine Brücke zu aktuellen kirchlichen Entwicklungen weltweit.

📍 Mainz, Erbacher Hof
📅 4.–5. Dezember 2026
Anmeldung und Informationen: https://iwm.sankt-georgen.de/beyond-schmidlin/

Die Tagung wird vom IIMF in Kooperation mit der Akademie des Bistums Mainz durchgeführt.

Auszeichnung für einen Absolventen des Albertus Magnus Programms!Wie lässt sich das Verständnis Gottes aus der philippin...
09/10/2026

Auszeichnung für einen Absolventen des Albertus Magnus Programms!
Wie lässt sich das Verständnis Gottes aus der philippinischen Kultur heraus erschließen? Mit seiner Dissertation „Renegotiating the Sacred. A Search Towards a New Way of Understanding the Filipino Consciousness of God“ widmet sich Dr. Kenneth Centeno dieser Frage. Für seine Arbeit erhält er den Forschungspreis für Interkulturelle Theologie der Deutschen Gesellschaft für Missionswissenschaft (DGMW).

Centeno untersucht, wie das Verständnis des Heiligen in der philippinischen Kultur geprägt ist und im Zusammenhang mit gesellschaftlichen, politischen und philosophisch-theologischen Entwicklungen verstanden werden kann. Seine Dissertation ist 2022 bei Brill als Buch erschienen.

Im März 2026 konnte Dr. Centeno im Rahmen der Sankt Georgener Sommerschule in Manila besucht werden. Er ist dort unter anderem als Leiter des Fachbereichs Philosophie am SVST sowie als Dozent für Philosophie und Theologie tätig.

Das Albertus Magnus Programm gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung und freut sich über die Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit!

Wie wird christliche Identität im digitalen Raum ausgehandelt?Social Media, Podcasts und YouTube sind längst auch Räume ...
08/10/2026

Wie wird christliche Identität im digitalen Raum ausgehandelt?
Social Media, Podcasts und YouTube sind längst auch Räume religiöser Selbstverständigung. Welche christlichen Identitäten dort sichtbar werden – und wo dabei Bezüge zu rechtem Gedankengut erkennbar werden können – untersucht Dr. Sophia Omokanye, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IWM.

Auf der Tagung „20 Jahre Zentrum Theologie interkulturell und Studium der Religionen. Paradoxe Beziehungen? Individuelle Spiritualität und politisierte Religion“ der Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS) stellte sie ihr Forschungsthema „Rechtes Christentum durch die progressive Brille: Der digitale Raum als Aushandlungsort christlicher Identität“ in einem Panel vor.

Aus digital-ethnographischer Perspektive geht es dabei um eine differenzierte Betrachtung religiöser Kommunikation im Netz: Nicht jede Form digitaler Religiosität verfolgt ein ausdrücklich politisches Ziel. Über Sprache, Symbole und bestimmte Deutungsmuster können jedoch auch – mitunter unbewusste oder nicht reflektierte – Näheverhältnisse zu rechtsradikalen Strömungen sichtbar werden.
Die Untersuchung fragt deshalb danach, wie religionswissenschaftliche Ansätze solche Dynamiken erfassen können, ohne unterschiedliche Formen religiöser Identitätsbildung vorschnell gleichzusetzen.

👉 https://iwm.sankt-georgen.de/project/die-virtuelle-welt-als-missionsfeld/

Was verändern digitale Medien in christlichen Gemeinschaften?Der diesjährige Mediensonntag richtet den Blick auf eine Fr...
09/09/2026

Was verändern digitale Medien in christlichen Gemeinschaften?
Der diesjährige Mediensonntag richtet den Blick auf eine Frage, die weit über den Einsatz Künstlicher Intelligenz hinausreicht: Wie können technologische Entwicklungen gestaltet werden, ohne den Menschen und seine Verantwortung aus dem Blick zu verlieren?

Kardinal Reinhard Marx (Deutsche Bischofskonferenz) betont in seiner Stellungnahme zum 60. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, dass nicht allein die Frage entscheidend sei, ob KI eingesetzt wird, sondern welche Gesellschaft mit ihrer Hilfe gestaltet werden kann.
Ein ähnlicher Perspektivwechsel ist auch für Kirche und Theologie interessant: Nicht nur wie nutzt Kirche digitale Medien – sondern was verändern digitale Medien in Kirche und christlichen Gemeinschaften?

Mit dieser Frage beschäftigt sich Dr. Sophia Omokanye im IWM-Forschungsprojekt „Digital Christianities“.
Ethnografisch untersucht sie, wie soziale Medien und digitale Technologien in die Transformationsprozesse christlicher Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum eingebunden sind. Ein besonderer Fokus liegt auf der digitalen Glaubensvermittlung.
Dazu arbeitet sie mit christlichen Content-Creator:innen, Medientechniker:innen und Medienhäusern verschiedener Konfessionen zusammen.
Im Zentrum steht die Beobachtung, dass digitale Medien nicht nur neue Wege eröffnen, um über Glauben zu sprechen. Sie können auch verändern, wie Gemeinschaft entsteht, wie religiöse Inhalte vermittelt werden und wie Christinnen und Christen miteinander in Beziehung treten.

Der Mediensonntag ist daher auch ein Anlass, die digitale Transformation der Kirche aus wissenschaftlicher Perspektive zu betrachten.
👉zum Projekt: https://iwm.sankt-georgen.de/project/die-virtuelle-welt-als-missionsfeld/

Mission und Wissenschaft: Wie Kapuziner Wissen über indigene Gesellschaften produzierten.Was verbindet die Missionsgesch...
09/09/2026

Mission und Wissenschaft: Wie Kapuziner Wissen über indigene Gesellschaften produzierten.
Was verbindet die Missionsgeschichte der bayerischen Kapuziner unter den Mapuche in Südchile mit der Geschichte Rapa Nuis?

Dieser Frage geht Dr. Markus A. Scholz in seinem Kapitel “More than conversion: The Bavarian Capuchins and their scientific activities among the Mapuche and Rapanui peoples in Chile” nach. Der Beitrag ist im neu erschienenen Sammelband German-Rapanui Entanglements: Collecting, Knowing and Remembering Easter Island erschienen.
Scholz zeigt, dass die Tätigkeit der Kapuziner weit über die Evangelisierung hinausging. Bereits die erste Generation bayerischer Kapuziner im Missionsgebiet der Mapuche entwickelte Praktiken des Sammelns, Dokumentierens und Erforschens von Sprache, Kultur und Natur. Das dabei entstandene Wissen diente der Mission, wurde zugleich aber auch für wissenschaftliche Zwecke relevant.
Diese Form der Wissensproduktion wurde von einer späteren Generation von Missionaren weitergeführt und schließlich auch auf Rapa Nui angewandt. Damit wird eine Verbindung sichtbar, die religiöse und wissenschaftliche Aktivitäten ebenso umfasst wie transnationale Wissensnetzwerke.

Der Sammelband untersucht drei Jahrhunderte deutsch-rapanuischer Verflechtungen und nimmt dabei Missionare, Wissenschaftler, Institutionen und indigene Akteure ebenso in den Blick wie die materiellen und visuellen Spuren dieser Begegnungen.

Das Buch ist als Open-Access-Publikation frei zugänglich, unter anderem über OAPEN Library, JSTOR, MUSE und Open Research Library.
👇 Link in den Kommentaren

What happens when Pentecostalism is not only visible in a place, but becomes audible?(🇩🇪 Deutsche Zusammenfassung am End...
08/09/2026

What happens when Pentecostalism is not only visible in a place, but becomes audible?
(🇩🇪 Deutsche Zusammenfassung am Ende des Beitrags.)

In her new article, “Sounds of Sub-urbia: Shifting from Triumphalist Pentecostalism to Sonic Practices of Accommodationist Pentecostalism in Diasporic Settings,” Dr. Sophia Omokanye examines how African Pentecostalism sonically takes shape in North American diasporic contexts.
Rather than focusing primarily on the highly visible presence of megachurches, the article turns to the sonic presence of Pentecostalism in its diasporic settings in North America.
A key contribution of the article is its focus on the relationship between religious and ambient sounds. How do religious practices sound in urban and suburban environments? And how can sound sonically connect these spaces?
Drawing on examples from North American cities such as Toronto, Omokanye brings together perspectives on mobility, space and sound and proposes a shift from the visual study of diasporic Pentecostalism towards its sonic component.
The article has been published in the Journal of Anthropological Research, published by the University of Chicago Press.

👇link in comments

🇩🇪Dr. Sophia Omokanye richtet in ihrem neuen Artikel den Blick auf Formen des Afrikanischen Pentekostalismus in nordamerikanischen Diaspora-Kontexten. Sie verbindet dabei drei Perspektiven: Mobilität, Raum und Klang. Anhand des nordamerikanischen Beispiels der Großstadt Toronto zeigt sie, wie religiöse Praktiken im öffentlichen Raum eine akustische Präsenz einfordern, die nicht nur das Stadtbild prägt, sondern auch Einfluss auf die Art und Weise hat, wie Pentekostalismus in Zukunft erforscht wird.

📖 Journal of Anthropological Research, University of Chicago Press.

Wissenschaftliche Mitarbeit am IWM: Promotionsstelle ausgeschrieben.Das Institut für Weltkirche und Mission (IWM) sucht ...
02/09/2026

Wissenschaftliche Mitarbeit am IWM: Promotionsstelle ausgeschrieben.
Das Institut für Weltkirche und Mission (IWM) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) (50 %) für eine auf drei Jahre befristete Promotionsstelle.

Die Stelle bietet die Möglichkeit, ein eigenständiges Promotionsprojekt in einem der folgenden Bereiche zu entwickeln und durchzuführen:
• Missionswissenschaft
• Interkulturelle Theologie
• Globales Christentum

Neben der wissenschaftlichen Qualifizierung umfasst die Tätigkeit die Mitwirkung in Forschung und Lehre sowie bei Veranstaltungen, Publikationen und der Öffentlichkeitsarbeit des IWM.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossenem Studium der katholischen Theologie, sehr guten Deutsch- und Englischkenntnissen sowie einer selbstständigen, strukturierten und teamorientierten Arbeitsweise.

Bewerbungsschluss: 30. September 2026
Weitere Informationen zu Aufgaben, Anforderungen und Bewerbung:
https://iwm.sankt-georgen.de/stellenausschreibung-am-iwm-3/

Engaging Synodality: Die Konferenz endete mit einer lebendigen Abschlussrunde. Die Teilnehmenden brachten ihre Erfahrung...
07/07/2026

Engaging Synodality: Die Konferenz endete mit einer lebendigen Abschlussrunde. Die Teilnehmenden brachten ihre Erfahrungen, ihre Meinungen, ihre Kritik, ihre Anregungen und vieles mehr in die Gruppe ein: spontan, ehrlich und von Herzen! Vielen Dank an alle, die dabei waren – und danke für den spannenden und offenen Austausch, für den Einblick in das eigene Denken und in die eigene Praxis. Eine echte synodale Erfahrung!

Engaging Synodality. Intercultural Perspectives for Re-Imagining Pastoral Possibilities
Die internationale Jahrestagung des IWM fand in Kooperation mit der Universität Würzburg / Katholisch-Theologische Fakultät Würzburg und PACTPAN statt.

🔗 Weitere Informationen: https://iwm.sankt-georgen.de/conference/jahrestagung-2026-engaging-synodality/

Engaging Synodality: Am gestrigen Nachmittag berichteten Francesco Zaccaria, Katharina Karl, Markus Dünberger, Ikenna Ok...
03/07/2026

Engaging Synodality: Am gestrigen Nachmittag berichteten Francesco Zaccaria, Katharina Karl, Markus Dünberger, Ikenna Okafor und Estela Padilla von ihren synodalen Erfahrungen in Italien, Deutschland, Nigeria und von den Philippinen. Anschließend diskutierten sie miteinander und mit dem Publikum über den Fortgang der synodalen Prozesse in ihren Ländern, über auftretende Schwierigkeiten, blinde Flecken, nahezu unüberwindbare Hürden und ermunternde Aufbrüche. Eines ist klar: Synodalität geht weiter!

Engaging Synodality. Intercultural Perspectives for Re-Imagining Pastoral Possibilities
Die internationale Jahrestagung des IWM findet in Kooperation mit der Universität Würzburg und PACTPAN statt.
• 📅 Termin: 1.–3. Juli 2026
• 📍 Veranstaltungsort: PTH Sankt Georgen, Frankfurt a. M.
• 🔗 Weitere Informationen: https://iwm.sankt-georgen.de/conference/jahrestagung-2026-engaging-synodality/

Engaging Synodality: P. Prof. Luber SJ sieht in seinem Keynote-Vortrag Synodalität als eine Lernerfahrung, wie der unive...
03/07/2026

Engaging Synodality: P. Prof. Luber SJ sieht in seinem Keynote-Vortrag Synodalität als eine Lernerfahrung, wie der universale Heilswille Gottes in unterschiedlichen Kulturen und Kontexten Realität gewinnt.
Dass es hierbei zu Reibung, Umkehr und Neuorientierung kommt, ist kein Zeichen von Unvollkommenheit. Vielmehr führen synodale Prozesse zu einem besseren Verständnis des Evangeliums. Partikulare und hegemoniale Tendenzen in der Kirche können überwunden werden. Das machten auch die Diskutanten deutlich, die ihre Erfahrungen aus unterschiedlichen Kontexten einbringen konnten.

Engaging Synodality. Intercultural Perspectives for Re-Imagining Pastoral Possibilities
Die internationale Jahrestagung des IWM findet in Kooperation mit der Universität Würzburg und PACTPAN statt.
• 📅 Termin: 1.–3. Juli 2026
• 📍 Veranstaltungsort: PTH Sankt Georgen, Frankfurt a. M.
• 🔗 Weitere Informationen: https://iwm.sankt-georgen.de/conference/jahrestagung-2026-engaging-synodality/

Adresse

Offenbacher LandStr. 224
Frankfurt
60599

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Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
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Freitag 09:00 - 15:00

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