Institut für Weltkirche und Mission

Institut für Weltkirche und Mission Das IWM ist ein missionswissenschaftliches Institut der Deutschen Bischofskonferenz

Synodalität als Frage kirchlicher Kultur – nicht nur von Strukturen.Die Debatte um Synodalität wird häufig auf instituti...
08/06/2026

Synodalität als Frage kirchlicher Kultur – nicht nur von Strukturen.
Die Debatte um Synodalität wird häufig auf institutionelle Reformen oder neue Beteiligungsformate reduziert. Doch damit greift sie zu kurz.

Denn Synodalität betrifft nicht allein Strukturen, sondern die grundlegende Frage kirchlicher Kultur:
Wie wird Verantwortung wahrgenommen?
Wie entstehen Entscheidungsprozesse?
Und welche Formen von Transparenz, Rechenschaft und Beteiligung prägen das kirchliche Handeln?

Genau an diesem Punkt setzt das Panel „Organizational Change Potential of Synodality“ im Rahmen der Konferenz „Engaging Synodality“ an.
Ausgehend von den aktuellen synodalen Prozessen wird deutlich: Für eine tragfähige Weiterentwicklung synodaler Praxis fehlt es bislang an einer differenzierten Reflexion dessen, was „kirchliche Kultur“ konkret bedeutet und wie sie sich verändern kann.

Das Panel, bestehend aus Carolina Bacher, Estela Padilla und Bernhard Spielberg, bringt daher Perspektiven aus der Pastoraltheologie und angrenzenden Disziplinen zusammen, um Ansätze für organisationale Veränderung zu diskutieren – nicht abstrakt, sondern im Blick auf konkrete kirchliche Praxis.

👉 Jetzt anmelden und Einblicke in diese grundlegenden Fragestellungen gewinnen.

Engaging Synodality. Intercultural Perspectives for Re-Imagining Pastoral Possibilities
Die internationale Jahrestagung des IWM findet in Kooperation mit der Universität Würzburg und PACTPAN statt.
• 📅 Termin: 1.–3. Juli 2026
• 📍 Veranstaltungsort: PTH Sankt Georgen, Frankfurt a. M.
• 🔗 https://iwm.sankt-georgen.de/conference/jahrestagung-2026-engaging-synodality/

Wie wird Synodalität konkret – jenseits abstrakter Konzepte?Die Frage, wie sich synodale Prozesse tatsächlich in kirchli...
02/06/2026

Wie wird Synodalität konkret – jenseits abstrakter Konzepte?
Die Frage, wie sich synodale Prozesse tatsächlich in kirchlicher Praxis niederschlagen, steht im Zentrum vieler aktueller Debatten. Dabei zeigt sich eine grundlegende Herausforderung: Zwischen theologischer Lehre und gelebter Wirklichkeit besteht häufig eine Distanz, die nicht einfach durch strukturelle Reformen überbrückt werden kann.

Die Eröffnungs-Keynote der Konferenz „Engaging Synodality“, gehalten von Klara A. Csiszar, setzt genau an dieser Schnittstelle an. Im Fokus steht die Frage, wie sich die Grunddimensionen katholischer Kirchlichkeit – insbesondere Universalität und Sendung – in konkreten Lebens- und Handlungskontexten erfahrbar machen lassen.

Dabei wird Synodalität nicht als zusätzliche Struktur verstanden, sondern als dynamischer Prozess:
– als gemeinsames Lernen
– als dialogische Unterscheidung
– als wechselseitige Transformation von Glauben und Praxis

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Rolle der Pastoraltheologie als vermittelnde Disziplin, die diese Wechselbeziehung nicht nur reflektiert, sondern aktiv mitgestaltet.
Die Keynote markiert damit einen zentralen Ausgangspunkt für die weiteren Diskussionen der Konferenz.

👉 Jetzt anmelden und den Diskurs mitverfolgen.

Engaging Synodality. Intercultural Perspectives for Re-Imagining Pastoral Possibilities
Die internationale Jahrestagung des IWM findet in Kooperation mit der Universität Würzburg und PACTPAN statt.
• 📅 Termin: 1.–3. Juli 2026
• 📍 Veranstaltungsort: PTH Sankt Georgen, Frankfurt a. M.
• 🔗 https://iwm.sankt-georgen.de/conference/jahrestagung-2026-engaging-synodality/

Wie kann christliche Mission heute universal gedacht werden, ohne kulturelle Vielfalt zu übergehen?Mit dieser Frage besc...
02/06/2026

Wie kann christliche Mission heute universal gedacht werden, ohne kulturelle Vielfalt zu übergehen?
Mit dieser Frage beschäftigte sich P. Prof. Markus Luber SJ, IWM, auf der internationalen Konferenz „Theology of Relationship and Gift – a Direction Towards the Society of the Future“, die im April 2026 an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität (UKSW) in Warschau stattfand.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 22 Ländern diskutierten dort die Bedeutung von Beziehung und Gabe für die Zukunft moderner Gesellschaften. Im Zentrum stand die Frage, wie menschliche Beziehungen und Selbsthingabe Orientierung bieten können – gerade in einer Zeit, die von technologischer Entwicklung, Individualisierung und Globalisierung geprägt ist.

In seinem Vortrag „Relationships as a Key to Understanding Missional Universalism“ zeigte P. Luber auf, wie sich christliche Mission heute als relationaler und dialogischer Prozess verstehen lässt. Dabei griff er Überlegungen des Sozialphilosophen Hans Joas auf, dessen Konzept der „Sakralität der Person“ neue Perspektiven für ein universales Missionsverständnis eröffnet, das kulturelle Vielfalt ernst nimmt.

Synodalität lernen – zwischen Reflexion und PraxisDie Diskussion um Synodalität bleibt oft auf der Ebene von Konzepten u...
21/05/2026

Synodalität lernen – zwischen Reflexion und Praxis
Die Diskussion um Synodalität bleibt oft auf der Ebene von Konzepten und Strukturen stehen. Doch ihre eigentliche Bewährungsprobe liegt in der konkreten Praxis: Wie lässt sich synodales Handeln erlernen, einüben und weiterentwickeln?

Die Workshops der Konferenz „Engaging Synodality“ setzen genau hier an. Sie schaffen Räume, in denen zentrale Fragen nicht nur diskutiert, sondern praktisch bearbeitet werden:

⭐️ Welche Kompetenzen (Haltungen, Fähigkeiten, Wissen) sind notwendig, um synodale Prozesse zu gestalten?
⭐️ Wie kann gemeinsame Unterscheidung gelingen – insbesondere in konflikthaften Situationen?
⭐️ Was lässt sich aus Organisationsentwicklung und partizipativer Governance für kirchliche Kontexte lernen?

Dabei wird deutlich: Synodalität entsteht nicht allein durch strukturelle Vorgaben, sondern durch konkrete Praktiken des Zuhörens, Entscheidens und gemeinsamen Lernens.
Die Workshops eröffnen damit einen praxisorientierten Zugang zu den Themen der Konferenz und verbinden theologische Reflexion mit konkreter Handlungsperspektive.

👉 Jetzt anmelden und teilnehmen.

Engaging Synodality. Intercultural Perspectives for Re-Imagining Pastoral Possibilities
Die internationale Jahrestagung des IWM findet in Kooperation mit der Universität Würzburg und PACTPAN statt.
• 📅 Termin: 1.–3. Juli 2026
• 📍 Veranstaltungsort: PTH Sankt Georgen, Frankfurt a. M.
• 🔗 https://iwm.sankt-georgen.de/conference/jahrestagung-2026-engaging-synodality/

Synodalität neu denken – zwischen Anspruch und gelebter Praxis.Die Frage, wie eine synodale Kirche konkret Gestalt gewin...
11/05/2026

Synodalität neu denken – zwischen Anspruch und gelebter Praxis.
Die Frage, wie eine synodale Kirche konkret Gestalt gewinnt, gehört zu den zentralen Herausforderungen gegenwärtiger Theologie und Pastoral. Spätestens seit den weltweiten synodalen Prozessen ist deutlich geworden: Synodalität ist kein abstraktes Konzept, sondern lebt von kultureller, struktureller und praktischer Umsetzung.

Die internationale Jahrestagung 2026 des IWM „Engaging Synodality“ setzt mit 22 Speakern aus 16 Ländern FhtKgenau hier an: Sie bringt pastoraltheologische und interkulturelle Perspektiven ins Gespräch und eröffnet einen Raum für differenzierte Reflexion und Austausch.
Im Mittelpunkt stehen u. a.:
– gelebte Formen von Synodalität
– organisationale und kulturelle Transformationsprozesse
– interkulturelle Erfahrungen aus unterschiedlichen Weltregionen

👉 Infos und Anmeldung: https://iwm.sankt-georgen.de/conference/jahrestagung-2026-engaging-synodality/

Engaging Synodality. Intercultural Perspectives for Re-Imagining Pastoral Possibilities
Die internationale Jahrestagung des IWM findet in Kooperation mit der Universität Würzburg und PACTPAN statt.
• 📅 Termin: 1.–3. Juli 2026
• 📍 Veranstaltungsort: PTH Sankt Georgen, Frankfurt a. M.

📚 Archive neu denken – zwischen Erinnerung, Macht und VerantwortungBei der 28. Jahrestagung der AGOA brachte P. Prof. Ma...
23/04/2026

📚 Archive neu denken – zwischen Erinnerung, Macht und Verantwortung
Bei der 28. Jahrestagung der AGOA brachte P. Prof. Markus Luber SJ, IWM, eine zentrale Perspektive in die Diskussion ein: Archive sind keine neutralen Orte. Sie entscheiden mit darüber, was erinnert – und was vergessen wird.

In seinem Vortrag zum Umgang mit Museumsgut in Ordensarchiven betonte er die wachsende Bedeutung postkolonialer Theorien für die Missionsgeschichte. Diese lenken den Blick auf die Frage, wessen Stimmen überliefert sind – und wessen Erfahrungen bislang marginalisiert wurden.

👉 Fazit: Postkoloniale Ansätze eröffnen nicht nur neue Zugänge zur Vergangenheit, sondern fordern auch eine reflektierte wissenschaftliche Praxis in der Gegenwart.

Die AGOA vernetzt rund 150 Ordensgemeinschaften und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Erforschung kirchlicher Überlieferung.

Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Catalina Cerda-Planas hat zwei Wochen in der Diözese Talca (Chile) geforscht,...
01/04/2026

Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Catalina Cerda-Planas hat zwei Wochen in der Diözese Talca (Chile) geforscht, um Perspektiven synodaler Praxis in der Ortskirche zu untersuchen.

Gespräche mit dem Bischof, dem Generalvikar, Pastoralverantwortlichen sowie Pfarrern und Diakonen ermöglichten erste Einblicke in Struktur, Geschichte und pastorale Dynamiken der Diözese.
Talca verfügt über eine lange synodale Tradition seit der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Besonders prägend sind die Ständigen Diakone – hier wurde der erste Ständige Diakon Lateinamerikas geweiht – sowie der Dienst des „ministro enviado“: Laien aus den Gemeinden fördern das kirchliche Leben und übernehmen liturgische Aufgaben in Regionen ohne priesterliche Präsenz.

Die erhobenen Materialien werden aktuell ausgewertet und bilden die Grundlage für eine zweite Forschungsphase gegen Ende des Jahres, in der auch Stimmen aus den Gemeindemitgliedern einbezogen werden sollen.
👉 https://iwm.sankt-georgen.de/synodalitaet-vor-ort-erforschen/

„Jesus ist wirklich gestorben. Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen und „hinabgestiegen in das Reich des...
01/04/2026

„Jesus ist wirklich gestorben. Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen und „hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Er hat unserem Tod die Bitterkeit genommen. Wir wissen, unsere Gemeinschaft mit Christus überdauert den Tod.
Christus ist unser Leben und unsere Auferstehung. Das muss in unserem gegenwärtigen Leben sichtbar werden: in der Freude, die aus der Hoffnung und aus der Liebe geboren wird.“

Aus: https://schott.erzabtei-beuron.de/fastenzeit/karwoche/Karsamstag.htm?datum=2026-04-04&r=1

In der Feier der heiligen Geheimnisse gehen wir mit Jesus durch das Dunkel zum Licht. Allen unseren Albertus Magnus-Stipendiatinnen und -Stipendiaten, unseren Alumnae und Alumni, Ihren Familien, Angehörigen und Gemeinschaften wünschen wir die Kraft der Auferstehung, die Frieden und Freude erleben lässt, auch dort, wo noch Bedrängnis herrscht.

Neue Veröffentlichung aus der Forschung des IWM 📚Dr. Sophia Omokanye hat einen aktuellen Research Article publiziert, de...
26/03/2026

Neue Veröffentlichung aus der Forschung des IWM 📚
Dr. Sophia Omokanye hat einen aktuellen Research Article publiziert, der sich mit globalen Dynamiken innerhalb des nigerianischen Pentekostalismus auseinandersetzt.

Unter dem Titel „Performing the Nigerian Pentecostal Global: transcending local travel restrictions toward global mega-mobility“ untersucht der Beitrag, wie religiöse Praktiken globale Mobilität symbolisch und sozial zugänglich machen.

Im Zentrum steht die ethnografische Analyse eines Gottesdienstes in Abuja. Dabei wird gezeigt, wie durch rituelle Inszenierungen, Narrative und körperliche Performanz – insbesondere durch die Figur der „First Lady of Global Evangelism“ – Vorstellungen von globaler Zugehörigkeit und „Mega-Mobilität“ erzeugt werden. Die Verleihung der US-Staatsbürgerschaft fungiert dabei als symbolisches Mittel, um lokale Begrenzungen zu überschreiten und Teil einer transnationalen Gemeinschaft zu werden.

Der Artikel liefert neue Impulse für die Diskussion um Globalität jenseits klassischer „glokaler“ Ansätze.

👇
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13537903.2026.2637374

19/03/2026

📖 Der IWM-Jahresbericht 2025. Eine Dokumentation der vielfältigen Aktivitäten des Instituts für Weltkirche und Mission:

- spannende Forschungsprojekte
- internationale Tagungen mit Teilnehmenden aus aller Welt
- Programme für Mitarbeitende kirchlicher Organisationen und das Albertus Magnus-Stipendienprogramm

Der Bericht macht sichtbar, wie theologische Forschung global vernetzt und welche Impulse daraus entstehen.

🔗 https://iwm.sankt-georgen.de/iwm-jahresbericht-2025-veroeffentlicht/

Adresse

Offenbacher LandStr. 224
Frankfurt
60599

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

+49696061710

Webseite

http://www.weltkircheundmission.tv/, http://www.youtube.com/user/weltkircheundmission,

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