Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften

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Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften Zentrum zur Förderung, Vernetzung und Unterstützung interdisziplinärer Forschung und Lehre in den Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt.

29/09/2026

🎞️ CineScience-Reihe "On Edge" startet mit "S*x on Screen"

Historikerin Anja Laukötter zeigt zum Auftakt der neuen CineScience-Reihe, wie sich Körpervorstellungen und S*xualitätsnormen auf der Leinwand verändert haben.

❤️‍🔥 Die Darstellung von S*xualität war von jeher emotional aufgeladen und umkämpft: Was darf in welchem Maß auf die Leinwand? Und was ist "richtiger" S*x?

👨‍❤️‍💋‍👨 Aufklärungsfilme, die im Namen der Gesundheit vor S*xualkrankheiten wie Syphilis oder HIV/AIDS warnten, bewegten sich stets auch an den Grenzen des Darstellbaren und waren moralisch aufgeladen.

Im Wintersemester 2026/27 geht CineScience mit der Ausgabe „On Edge“ ans Limit des emotional, körperlich oder gedanklich Erträglichen, über sprichwörtliche Rote Linien und an die Grenzen des Sag- und Zeigbaren.

Alle Termine:https://www.kulturwissenschaften.de/wp-content/uploads/2026/07/260915_kwi_cinescience_on-edge_v2.pdf

13.10.2026: https://www.kulturwissenschaften.de/veranstaltung/sex-on-screen/

Konzept: Roxanne Phillips & Armin Flender

25/09/2026

+++Save the Date+++

Symposium »Zukunftsbilder. Demokratie nach den Zeiten ihrer Regression«
10. Dezember 2026, 10 Uhr
2og:dondorf

Veranstaltung in der Reihe »Brüche«, einer Kooperation von Institut für Sozialforschung, Sigmund-Freud-Institut und der Oper Frankfurt im Forschungsverbund DemoReg.

23/09/2026

🚀 Wissenschaftskarriere planen statt nur hoffen, dass es schon irgendwie läuft?

Ob Advanced PhD, Postdoc oder Senior Postdoc – die Frage „Wie will ich meine Karriere eigentlich gestalten?“ begleitet uns durch alle Karrierestufen. Zeit, sie strategisch anzugehen!

📅 Mittwoch, 28. Oktober 2026, 9:30–12:00 Uhr
💻 Online, auf Deutsch
🎯 Für Fortgeschrittene Promovierende und Postdocs (R2/R3) aller Fachbereiche
🎤 Workshopleitung: Dr. Juliane Lorenz

In diesem interaktiven Online-Workshop reflektiert ihr typische Herausforderungen wissenschaftlicher Laufbahnen, identifiziert eure individuellen Erfolgsfaktoren und entwickelt konkrete nächste Schritte für eure Karriereplanung. Außerdem gibt’s erste Einblicke in strategisches Netzwerken, Mentoring und gezielte Positionierung im Wissenschaftssystem – plus Austausch mit Kolleg*innen aus unterschiedlichen Disziplinen.

✍️ Anmeldung über den Link auf der Webseite – Plätze sind begrenzt!

22/09/2026

Goethe liest: Forschung zwischen den Seiten 📚

Im UniReport 2.26 stellen wir wieder spannende Publikationen aus der Goethe-Uni vor: Von der Geschichte der Frankfurter Universitätsaugenklinik über Arbeit im Zeitalter von Digitalisierung und KI bis hin zu politischen Vorbildern, Demokratie, globalen Wachstumsmodellen und medialen Perspektiven auf Afrika. Die Themen zeigen einmal mehr, wie vielfältig an der Goethe-Uni geforscht, diskutiert und publiziert wird.

👉 Weitere Infos findest du im UniReport 2.26 auf S. 26: https://www.uni-frankfurt.de/de/newsroom/uni-report.

21/09/2026

📣 Für das Heft „Medien | Reste“ sucht die Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften „Navigationen" (Universität Siegen) Beiträge über das Verhältnis zwischen Medien und Resten. Herausgeber: Franzsika Barth (KWI), Henriette Gunkel (Ruhr-Universität Bochum) und Felix Hasebrink (Ruhr-Universität Bochum).

Das Leeren des Papierkorbs stellt heute vor allem eine symbolische Geste dar. Inszeniert wird ein restloses Verschwinden, das sich jedoch weder im Analogen noch im Digitalen vollständig einlöst. Werden Computerdateien gelöscht, bleiben sie als Rest auf dem Datenträger liegen, bis sie überschrieben werden, und lassen sich mit forensischen Mitteln wieder lesbar machen. Ebenso wenig verschwindet, was in analogen Abfallbehältern entsorgt wird. Das Weggeworfene wird lediglich aus dem Blickfeld verschoben, infrastrukturell abtransportiert, umgearbeitet, in neue Wertschöpfungskreisläufe eingespeist oder andernorts provisorisch angelagert. Die kulturelle Praxis des Wegwerfens erweist sich als Operation, die Dinge nicht zum Verschwinden bringt, sondern selbst Reste erzeugt 🚮

Der Heftschwerpunkt lädt ein, diesen Phänomenen anhand konkreter Fallstudien nachzugehen und den Begriff des Rests medientheoretisch weiterzuentwickeln. Beiträge können sich dabei an drei thematischen Annäherungen orientieren: 1. Medien als Restproduzenten, 2. Reste als Medien & 3. Ästhetik des Rests.

Einreichungen sind in deutscher oder englischer Sprache möglich. Das Heft wird im Herbst 2027 erscheinen. Weitere Informationen zur Zeitschrift Navigationen. Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften unter https://www.universi.uni-siegen.de/katalog/zeitschriften/navigationen/?lang=de

📆 Die Deadline ist der 02.10.2026. Weitere Informationen gibt es in der vollständigen Ausschreibung:https://www.kulturwissenschaften.de/wp-content/uploads/2026/09/cfp_medienreste.pdf

09/09/2026
08/09/2026

🎧 : Neue Folge zu literaturwissenschaftlichen Perspektiven auf das Komische

🎭 Es wird unterhaltsam in der aktuellen Krummen Straße. KWI-Komikexpertin Roxanne Phillips ist zu Gast bei Hanna Engelmeier und Ekkehard Knörer (Merkur. Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken). Gemeinsam sprechen sie über das Komische, von der Figur des Hanswurst (und seiner Vertreibung von der Bühne) im Theater des 18. Jahrhunderts bis zur heutigen Standup-Comedy der Gegenwart, u.a. am Beispiel von US-Komikerin Jacqueline Novak.

🎧 Jetzt anhören: https://www.kulturwissenschaften.de/podcast/

07/09/2026

Ausschreibung:
PROMOTIONSSTIPENDIUM AM FRITZ BAUER INSTITUT ZU VERGEBEN
Gefördert durch die Stiftung Ökohaus Frankfurt

Am Fritz Bauer Institut, das sich mit der Erforschung der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, beschäftigt, wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Promotionsstipendium ausgeschrieben.
Das Stipendium wird für Forschungsvorhaben im Bereich der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, vergeben. Voraussetzung ist ein sehr guter akademischer Abschluss im Fach Neuere und Neueste Geschichte bzw. Zeitgeschichte oder im Fach Politikwissenschaft (Master, Magister oder Staatsexamen). Zweck des Stipendiums ist es, neue Erkenntnisse über Geschichte, Wirkung und Repräsentationen der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, zu erlangen und bislang unerforschte historische Quellen zu erschließen. Das Forschungsvorhaben wird am Lehrstuhl zur Geschichte und Wirkung des Holocaust am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main betreut.

Die Vergabe erfolgt nach den Förderrichtlinien des Fritz Bauer Instituts.
›https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/download/formulare/Foerderrichtlinien-Stipendien.pdf

Das Stipendium beruht auf der Unterstützung, die das Fritz Bauer Institut durch die Stiftung Ökohaus Frankfurt erfährt. Die Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, sie unterstützt politisch und religiös Verfolgte sowie Geflüchtete, Vertriebene und Kriegsopfer und setzt sich darüber hinaus für Toleranz, Völkerverständigung und das demokratische Staatswesen in der Bundesrepublik Deutschland ein.
Das Fritz Bauer Institut strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Frauen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Auskunft erteilt: Manuela Ritzheim, Verwaltungsleitung und Projektmanagement des Fritz Bauer Instituts, Telefon: 069/798 322-33, E-Mail: [email protected].
Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Hochschulzeugnissen, ggf. Publikationsverzeichnis, einem Motivationsschreiben von maximal zwei Seiten und einer Projektskizze von maximal fünf Seiten richten Sie bitte in einer gemeinsamen Datei per E-Mail bis zum 20. September 2026 an die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Sybille Steinbacher, [email protected]. Bitte geben Sie im Betreff »Ökohaus-Stipendium« an.

AUSSCHREIBUNG ALS PDF-DATEI:
https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/download/pdf-Dateien/2026-08-31_StipOEko-Ausschreibung.pdf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fritz Bauer Institut
Geschichte und Wirkung des Holocaust
www.fritz-bauer-institut.de

26/08/2026

📣 : Buchvorstellung „Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist“ (Suhrkamp Verlag, 2026) mit Autorin Judith Schalansky

Moderation: Hanna Engelmeier

Eine Veranstaltung der Reihe "Literatur: Literatur!" der Literarischen Gesellschaft Ruhr in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI)

📖 Wie immer bei Judith Schalansky geht es in ihrem neuen Buch um alles: den Nährwert von Marmorschweinen, das Gewicht der Erde, den Belegungsplan der Arche Noah, die Wahrhaftigkeit mexikanischen Wrestlings oder das Brockengespenst – um Phänomene also, in denen sich die widerspenstige Wirklichkeit spiegelt und vervielfacht. Ihre drei windungsreichen, immer überraschenden Texte, mal Essay, mal Erzählung, erkunden mit spielerischer Präzision die materiellen Bedingungen des Lebens und nicht zuletzt des eigenen Schreibens.

⏰1. September 2026, 19:30 Uhr
📍 LeseRaum in der Akazienallee (Akazienallee 18, 45127 Essen)
ℹ️ Zur Veranstaltung: https://www.kulturwissenschaften.de/veranstaltung/judith-schalansky-marmor-quecksilber-nebel/
👓 Zum Buch: https://www.suhrkamp.de/buch/judith-schalansky-marmor-quecksilber-nebel-t-9783518432013

Adresse

Goethe-Universität, Campus Westend
Frankfurt
60323

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