Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen

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Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstraße 224
60599 Frankfurt am Main

Interview mit Hochschulrektor Stephan Herzberg zum 100-jährigen Jubiläum der Hochschule:
13/10/2026

Interview mit Hochschulrektor Stephan Herzberg zum 100-jährigen Jubiläum der Hochschule:

Die Jesuiten-Hochschule Sankt Georgen wird 100. Warum Rektor Stephan Herzberg im Zeitalter der KI eine Lanze für die Zukunft der Geisteswissenschaften bricht.

Feierliche Eröffnung des Wintersemesters 2026/27Am 12. Oktober wurde das neue Semester mit einem Gottesdienst in der Cam...
13/10/2026

Feierliche Eröffnung des Wintersemesters 2026/27

Am 12. Oktober wurde das neue Semester mit einem Gottesdienst in der Campuskirche und der anschließenden akademischen Feier in der Aula der Hochschule eröffnet. In seiner Begrüßung hieß der neue Hochschulrektor, Prof. Stephan Herzberg, unter anderem die 18 neuen Studierenden im Magisterstudiengang und 15 neuen Studierenden im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang „Kirchliche Praxis in säkularer Gesellschaft“ (www.kirchliche-praxis.de) sowie die neuen postgradualen Studierenden herzlich willkommen.

Es folgte das Grußwort der AStA-Vorsitzenden Florian Fascher und Felix Beck. Anschließend wurden die Abschlusszeugnisse vergeben. Den Magisterstudiengang abgeschlossen haben Dr. Maria Decker, Philipp Heindel und Johannes Weiler. Die Promotionszeugnisse wurden an Paul Biya Ndi und Franz-Jakob Quirin vergeben. Thomas Wolf hat das Philosophische Orientierungsjahr abgeschlossen und ebenfalls sein Zertifikat erhalten.

Als abschließendes Wort der Absolventen ging Johannes Weiler darauf ein, dass das persönliche Wachstum im Theologiestudium nicht einfach trotz, sondern gerade durch Herausforderungen geschehe. Schließlich wurde ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an Carolina Quintana für ein Praktikum in Mexiko übergeben, die im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang „Kirchliche Praxis in säkularer Gesellschaft“ studiert.
Mit dem anschließenden Empfang wurde die Semestereröffnung feierlich beschlossen. Musikalisch wurde der Abend von Norbert Hoppermann gestaltet.

Herzliche Einladung zur feierlichen Semestereröffnung am 12. Oktobernachdem derzeit bereits die Präsenzphase unseres ber...
09/10/2026

Herzliche Einladung zur feierlichen Semestereröffnung am 12. Oktober

nachdem derzeit bereits die Präsenzphase unseres berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs "Kirchliche Praxis in säkularer Gesellschaft" läuft, folgt am kommenden Montag die feierliche Eröffnung des Wintersemesters 2026/27. Los geht es um 17:45 Uhr mit der Eucharistiefeier in der Campuskirche, um 19:00 Uhr folgt dann die Akademische Feier in der Aula mit Zeugnisverleihung an die Absolvent:innen unserer verschiedenen Studiengänge. 🥂

Herzliche Einladung zur Parkbeleuchtung im Rahmen unserer Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum!
06/10/2026

Herzliche Einladung zur Parkbeleuchtung im Rahmen unserer Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum!

Am 29.09.26 verstarb Prof. em. Dr. Dr. h.c. Jörg Splett, langjähriger Professor für Philosophische Anthropologie und Rel...
01/10/2026

Am 29.09.26 verstarb Prof. em. Dr. Dr. h.c. Jörg Splett, langjähriger Professor für Philosophische Anthropologie und Religionsphilosophie an unserer Hochschule. 1936 in Magdeburg geboren, besuchte er das Aloisiuskolleg in Bad Godesberg und studierte anschließend Philosophie, Psychologie, Fundamentaltheologie und Pädagogik in Pullach, Köln und München. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. an der Universität München mit der Arbeit "Die Trinitätslehre G.W.F. Hegels" war er von 1964 bis 1971 Assistent von Karl Rahner sowie ab 1968 Dozent am Berchmanskolleg in Pullach. 1971 erfolgte die Habilitation an der Universität München mit der Arbeit "Die Rede vom Heiligen. Über ein religionsphilosophisches Grundwort". Am 27.07.1971 wurde er zum Ordentlichen Professor für Philosophie an die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen berufen. Seine Antrittsvorlesung unter dem Titel "Anthropo-theologie. Zum Verhältnis zweier philosophischer Grunddisziplinen" markierte den Beginn einer anspruchsvollen und die argumentative Auseinandersetzung nicht scheuenden Lehrtätigkeit. Über viele Jahre war er zugleich Gastprofessor an der Hochschule für Philosophie in München. Nach seiner Abschiedsvorlesung am 09.02.2005 ("Im Dienst der Wahrheit") hielt er noch viele Jahre Seminare und Kolloquien außerhalb des Curriculums. Im Jahr 2014 wurde ihm von der Theologischen Fakultät der Universität Augsburg die Ehrendoktorwürde verliehen.

Jörg Splett hat Generationen von Studierenden nicht nur in die Grundfragen der Anthropologie, der Religionsphilosophie und der Philosophie der Neuzeit und Gegenwart eingeführt, sondern auch zum eigenen Nachdenken über Grunderfahrungen des Menschen im Lichte des christlichen Glaubens angeregt. Seinem Ansatz einer "Anthropo-Theologie" weiß sich bis heute ein großer Kreis von Philosophen und Theologen verpflichtet. Er hat eine immense Zahl an Publikationen hinterlassen. Er war, solange es seine Kräfte zuließen, unermüdlich im argumentativen Austausch, sei es mit Kollegen, Studierenden, Schülern, Künstlern, Gläubigen oder Nicht-Gläubigen.

Die Hochschule Sankt Georgen verdankt ihm sehr viel. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Möge er den dreifaltigen Gott, dem er sein Leben lang in seinem Denken gedient und von dem er Zeugnis abgelegt hat, in Freude schauen. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Söhnen.

Nähere Angaben zu den Trauerfeierlichkeiten erfolgen in Kürze.



Prof. Dr. Stephan Herzberg
Rektor

Am 10.-11. September 2026 fand die philosophische Tagung „Religious Language and Communication” in der Aula der Hochschu...
18/09/2026

Am 10.-11. September 2026 fand die philosophische Tagung „Religious Language and Communication” in der Aula der Hochschule statt.

Sowohl die Möglichkeit genuiner Meinungsverschiedenheiten im religiösen Bereich als auch die Möglichkeit genuiner Verständigung im Dialog hängen von bestimmten sprachphilosophischen Voraussetzungen ab, die den semantischen Gehalt sowie die referentiellen Eigenschaften religiös gebrauchter Ausdrücke betreffen. Dies wurde bislang nur selten ausdrücklich zum Gegenstand der Diskussion gemacht. Durch eine sprachphilosophische Vertiefung der religionsphilosophischen Diskussion über Meinungsverschiedenheiten und Dialog wollte diese Tagung zur Schließung dieser Forschungslücke beitragen.

Am ersten Tag beleuchtete Michael Scott (Manchester) grundlegende semantische und pragmatische Aspekte religiöser Sprache, während Jacob Hesse (Bochum) gezielt die sprachliche Bezugnahme auf Gott vor dem Hintergrund gegenwärtiger Referenztheorien untersuchte. Oliver J. Wiertz (Sankt Georgen) zeigte überzeugend, wie Habermas’ Idee der Übersetzung religiöser Gehalte in eine säkulare Sprache in ein Dilemma führt, dem man nur durch eine Absage an bestimmte „nachmetaphysische“ Prämissen entkommen kann. Im Vortrag von Lorraine J. Keller (Philadelphia) ging es um apophatische Aspekte der Gottesrede und um die Frage, wie sich diese an der Schnittstelle zwischen Semantik und Pragmatik verhandeln lassen.
Der zweite Tag war dem Themenblock „Weltanschauung und Dissens“ gewidmet. Mikael Stenmark (Uppsala) beleuchtete den religiös-säkularen Dialog ausgehend vom Weltanschauungsbegriff, während Winfried Löffler (Innsbruck) für eine Deutung religiöser Aussagen argumentierte, wonach diese auf der Ebene weltanschaulicher Überzeugungen zu verorten sind. Åke Wahlberg (Sankt Georgen) trug eine differenzierte semantische Analyse religiöser Meinungsverschiedenheiten vor, während Marc Andree Weber (Mannheim) für die Alternativlosigkeit der sogenannten „Equal Weight View“ in der Debatte über peer disagreement argumentierte. Die Tagung wurde durch Amber Griffioen (Konstanz) mit einem Vortrag beschlossen, der sowohl die generelle Plausibilität als auch die pastorale Fruchtbarkeit von Meister Eckharts Deutung des Gottesbegriffs aufzeigte.

Die Relevanz einer sprachphilosophisch informierten Religionsphilosophie wurde nicht nur durch die lebendigen Diskussionen unterstrichen, sondern auch durch die Sichtbarmachung zahlreicher Querbezüge zwischen aktuellen sprachphilosophischen Debatten einerseits und neueren religionsphilosophischen Überlegungen zu Weltanschauungsdissensen und zur Gottesrede andererseits.

Mit Wirkung zum 01.10.2026 wurde Prof. Dr. Stephan Herzberg vom Vikar des Generaloberen der Gesellschaft Jesu, P. Arturo...
17/09/2026

Mit Wirkung zum 01.10.2026 wurde Prof. Dr. Stephan Herzberg vom Vikar des Generaloberen der Gesellschaft Jesu, P. Arturo Sosa SJ, in seiner Eigenschaft als Großkanzler der Hochschule zum neuen Rektor ernannt. Der Ernennung ging die Wahl durch die Hochschulkonferenz am 17.06.2026 und die Erteilung des Nihil obstat durch das Dikasterium für die Kultur und die Bildung am 07.09.2026 voraus. Stephan Herzberg ist seit 2017 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Philosophie und Praktische Philosophie. Außerdem ist er nebenamtlich als Ständiger Diakon im Bistum Limburg tätig.

Die neue Prorektorin der Hochschule ist Prof.in Dr. Melanie Peetz. Sie ist seit 2014 Inhaberin des Lehrstuhls für Exegese des Alten Testaments und Geschichte des antiken Israels.

Die neue Hochschulleitung ist für die Amtszeit vom 01.10.2026 bis zum 30.09.2028 ernannt.

Du interessierst dich für Theologie und Philosophie? - Dann ist Sankt Georgen der richtige Ort für Dich!Bis zum 25. Sept...
31/08/2026

Du interessierst dich für Theologie und Philosophie? - Dann ist Sankt Georgen der richtige Ort für Dich!

Bis zum 25. September ist noch eine Einschreibung für das Studium im Wintersemester 2026/27 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen möglich: https://www.sankt-georgen.de/button-menue/mediathek/nachrichten-aus-sankt-georgen/detail/immatrikulationen-vom-0106-bis-zum-25092026-moeglich-930/

Als weitgehend digitales Angebot bietet die Hochschule Sankt Georgen den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Kirchliche Praxis in säkularer Gesellschaft an, der sich insbesondere an angehende GemeindereferentInnen sowie an Nicht-TheologInnen im kirchlichen Dienst und alle theologisch Interessierten, z.B. Ehrenamtliche richtet: https://www.sankt-georgen.de/studium/studiengaenge-akademischer-grad/bachelor-kirchliche-praxis-in-saekularer-gesellschaft/

Der Magisterstudiengang Katholische Theologie schließt nach zehn Semestern mit dem Titel Magistra oder Magister Theologiae (Mag. theol.) ab. Es ist ein Studiengang mit einem vielfältigen Themenspektrum: Inhalte sind die verschiedenen Fächer der Philosophie sowie der biblischen, systematischen, historischen und praktischen Theologie. Die systematische Reflexion auf die Grundlagen des Glaubens bildet in Sankt Georgen dabei einen besonderen Schwerpunkt: https://www.sankt-georgen.de/studium/studiengaenge-akademischer-grad/magister-in-theologie-mag-theol/

Neben diesen Studiengängen kann an der Hochschule Sankt Georgen das philosophische Studienprogramm „Philosophicum“ sowie ein „Philosophisches Orientierungsjahr“ absolviert werden. Sowohl für das „Philosophicum“ als auch das „Philosophische Orientierungsjahr“ schreibt man sich über den Magisterstudiengang ein.

Darüber hinaus arbeiten Studierende in Aufbaustudien an eigenen Forschungsprojekten. Sie können mit dem Lizentiat, dem Doctor of Philosophy, dem theologischen Doktorat oder mit der Habilitation abgeschlossen werden.

Konferenz: Religious Language and Communication, 10.-11. September 2026, Aula der HochschuleAuf dieser Konferenz wird da...
31/08/2026

Konferenz: Religious Language and Communication, 10.-11. September 2026, Aula der Hochschule

Auf dieser Konferenz wird das Thema der religiösen Kommunikation durch das Prisma der gegenwärtigen Sprachphilosophie reflektiert. Die semantischen, pragmatischen, aber auch erkenntnistheoretischen und kulturellen Grundlagen religiöser Kommunikation werden offengelegt. Zentrale Fragen, die im Rahmen der Konferenz thematisiert werden, sind u. a.: Was ist und wie funktioniert religiöse Sprache? Was bedeutet das Wort „Gott“ und wie beeinflussen Annahmen über seine Bedeutung den intra- und interreligiösen Dialog? Welche Konsequenzen haben apophatische Ansätze für den religiösen Dialog und wie wirken sich fiktionalistische, expressivistische oder realistische Interpretationen religiöser Sprache auf intra- und interreligiöse Verständigung aus? Welche sind die sprachphilosophischen Voraussetzungen für genuine interreligiöse Dissense? Welche Rolle spielt die Semantik religiöser Sprache in Gesprächen zwischen Anhängern religiöser und säkularer Weltanschauungen?

Mitwirkende: Amber Griffioen (Konstanz), Jacob Hesse (Bochum), Lorraine J. Keller (Philadelphia), Winfried Löffler (Innsburck), Eva Schmidt (Dortmund), Michael Scott (Manchester), Mikael Stenmark (Uppsala), Åke Wahlberg (Frankfurt), Oliver J. Wiertz (Frankfurt)

Organisation: Åke Wahlberg (PTH Sankt Georgen, Frankfurt) und Jacob Hesse (Ruhr-Universität Bochum)

Anmeldung bis spätestens 03.09.2026 an ake.wahlberg(at)sankt-georgen.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Adresse

Offenbacher Landstraße 224
Frankfurt
60599

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