Cego - das Badische Kartenspiel

Cego - das Badische Kartenspiel Gstieß, Mond und Geiß. Diese Seite ist für Cego Fans und die, die es werden wollen. Eine Seite findet ihr unter www.cego.ganter.net. Prof.

Karten gibt es bei www.simple-systems.biz Das Cegospiel
Regeln von Prof. Dr. Gerold Blümle, Schopfheim,
em. für Allgemeine Wirtschaftstheorie an der Universität Freiburg im Breisgau

Während vom über Deutschland verbreiteten Skat aus dem Jahr 1813 eine erste Quelle berichtet, worüber das erste Regelbuch 1848 erschien und 1927 in Altenberg, dem Ort seiner Erfindung, sogar ein Skatgericht eingerich

tet wurde, dürfte das Cegospiel sogar etwas älter sein, aber sein Ursprung ist nicht geklärt. Es wird vermutet, dass badische Soldaten das Spiel aus dem Spanienfeldzug mit Napoleons Truppen 1808 – 1813 mitgebracht haben. Zum Teil aus vorderösterreichischen Gebieten stammend, nahmen sie wohl die typischen Karten des Großtarock mit, änderten aber bei der Begegnung mit dem spanischen Spiel Tresillo, einer Variante des Ombrespiels, die Spielregeln und verringerten auch die Zahl der Karten. Beim Großtarock kommen zu den 22 speziellen Trumpfkarten für jede der vier Farben Kreuz, P*k, Herz und Karo jeweils 14 Karten -die Bildkarten König, Dame, Reiter und Bube und die Leeren von 1 -10 - hinzu, womit sich insgesamt ein Blatt von 78 Karten ergibt. Die Zahl der Leeren wurde beim Cego auf jeweils vier verringert. Jede Farbe hat also noch acht Karten, womit sich mit den 22 Trümpfen das für das Cego typische Blatt mit 54 Karten ergibt. In Spanien war bei den Leeren die Stichfolge bei den schwarzen Karten (P*k und Kreuz) so, dass die höhere Karte immer die niedrigere stach, während es bei den roten (Herz und Karo) umgekehrt war. Beim Cego hat man diese Stichfolge beibehalten und jeweils die niedrigsten sechs Karten entsprechend der spanischen Stichfolge entfernt. Bei den Schwarzen blieben also die vier Karten sieben bis zehn und bei den roten die Karten vier bis eins übrig, die Stichfolge wurde aber beibehalten. Für die Herkunft des Spiels aus Spanien spricht auch, dass ciego im Spanischen (im lateinischen caecus) blind bedeutet (portugiesisch cego!) und in manchen Quellen auch von Zigo statt Zego oder Cego gesprochen wird. Die Verbreitung des Cego beschränkte sich ursprünglich auf die früheren Länder Baden und Hohenzollern, die auch heute noch die Grenzen des Erzbistums Freiburg ausmachen. Da der Geistliche und Dichter Heinrich Hansjakob dem Cego auch ein literarisches Denkmal gesetzt hat, kann man davon ausgehen, dass das Spiel durch die Geistlichen der Erzdiözese aber wohl auch die badischen Beamten verbreitet worden ist. Im Unterschied zum Skat, der streng geregelt überall gleich gespielt wird, stellt das Cego ein gewachsenes Spiel dar, das regional unterschiedlich gespielt wird.

26/02/2026

eine neue Veranstaltung erstellen..... am 2. März geht's wieder rund ...

Eine Auffrischung gefällig!?Wir sind zwar nicht die besten Spieler, aber die besten Erklärer😄👍
28/10/2025

Eine Auffrischung gefällig!?
Wir sind zwar nicht die besten Spieler, aber die besten Erklärer😄👍

Mit dem Herbst beginnt die Cego-Saison im Hochschwarzwald und die Cego-Kurse haben inzwischen „Kult-Status“ an der VHS. Wie jedes Jahr bieten Nikolaus König, Achim Laber, Martin Wangler und Klaus Disch Cego-Kurse in gemütlicher Runde an. In Neustadt, Rötenbach und in Bonndorf wird den „Rii-gschmeckten“ (Zugezogenen) und Einheimischen das Schwarzwälder Kartenspiel beigebracht.

Adresse

Freiburg Im Breisgau

Telefon

+49761703140

Webseite

http://www.simple-systems.biz/, http://www.cego.de/

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Cego - das Badische Kartenspiel erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Universität Kontaktieren

Nachricht an Cego - das Badische Kartenspiel senden:

Teilen