EnergyCultures Nachwuchsforschungsgruppe

EnergyCultures Nachwuchsforschungsgruppe Forschung über Epistemische Governance für nachhaltige Energietransformationen an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.

Profil

Die For­schung der En­er­gy­Cul­tu­res Nach­wuchs­grup­pe be­schäf­tigt sich mit drei zen­tra­len For­schungs­the­men: Der wech­sel­sei­ti­gen Ver­knüp­fung von En­er­gie mit ge­sell­schaft­li­cher Ord­nung und Kul­tur (=En­er­gie­kul­tu­ren), der Suche nach nach­hal­ti­ge­ren En­er­gie­kul­tu­ren und der Frage, wie ein sol­cher kul­tu­rel­ler Wan­del be­ein­flusst wer­den kann. Energiekul

turen: Die Verknüpfung von Energie mit gesellschaftlicher Ordnung und Kultur

Mo­der­ne in­dus­tria­li­sier­te Ge­sell­schaf­ten be­ru­hen zu einem gro­ßen Teil auf der Ver­füg­bar­keit und dem Ein­satz von En­er­gie. Die kom­ple­xen Sys­te­me zur Er­zeu­gung von En­er­gie ge­hö­ren zu den zen­tra­len und wich­tigs­ten In­fra­struk­tu­ren mo­der­ner Ge­sell­schaf­ten. Deren Struk­tu­ren und Kul­tu­ren be­ru­hen zu einem er­heb­li­chen Teil dar­auf, dass En­er­gie (v.a. in den Be­rei­chen Strom, Wärme, Mo­bi­li­tät) zu jeder Zeit, an fast jedem Ort und für alle Teile der Ge­sell­schaft ver­füg­bar ist. Schließ­lich ist En­er­gie nicht ein­fach eine phy­si­ka­li­sche oder tech­ni­sche Größe, son­dern wird stets von Men­schen und Or­ga­ni­sa­tio­nen er­zeugt, ge­han­delt, re­gu­liert, ver­braucht oder ge­spart. Die Pro­duk­ti­on und der Ver­brauch von En­er­gie durch­zieht alle Ebe­nen und Teil­be­rei­che un­se­rer Ge­sell­schaft und steht immer in re­kur­si­vem Ver­hält­nis zu so­zia­lem Han­deln und Kul­tur. Diese wech­sel­sei­ti­ge Ver­schrän­kung von Ge­sell­schaft und En­er­gie kann mit dem Be­griff der En­er­gie­kul­tu­ren sicht­bar ge­macht und ana­ly­siert wer­den. Kultureller Wandel: Auf der Suche nach nachhaltigeren Energiekulturen

Ge­ra­de ihr enor­mer Hun­ger nach En­er­gie stellt mo­der­ne Ge­sell­schaf­ten vor mas­si­ve Her­aus­for­de­run­gen. Dass die Er­wär­mung der Erde maß­geb­lich vom Ver­brauch fos­si­ler En­er­gie­trä­ger ge­trie­ben wird steht heute außer Frage. Un­ab­hän­gig vom Kli­ma­wan­del gehen diese Brenn­stof­fe zur Neige oder wer­den von un­si­che­ren Re­gi­men kon­trol­liert. Die Kern­ener­gie gilt ge­ra­de in Deutsch­land nicht erst seit der Ka­ta­stro­phe im ja­pa­ni­schen Kraft­werk Fu­kus­hi­ma Dai­ichi als un­kal­ku­lier­ba­res und teu­res Ri­si­ko. Deutsch­land ist nicht das ein­zi­ge Land, in dem durch eine ‚En­er­gie­wen­de’ die kom­plet­te En­er­gie­ver­sor­gung um­ge­stal­tet wer­den soll und nun die lange und schwie­ri­ge Suche nach neuen Wegen, En­er­gie her­zu­stel­len, zu ver­tei­len, zu spei­chern, und zu spa­ren be­gon­nen hat. Auch die Eu­ro­päi­sche Union hat sich ein drei­fa­ches 20-Pro­zent-Ziel für das Jahr 2020 ge­setzt: 20% we­ni­ger Treib­haus­ga­se (im Ver­gleich zu 1990), 20% der Ge­samt­ener­gie aus er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en, 20% En­er­gie­ein­spa­run­gen durch Ef­fi­zi­enz­stei­ge­run­gen. Aber: Ge­ra­de weil En­er­gie alle Ge­sell­schafts­be­rei­che durch­zieht und weil un­se­re Kul­tur so sehr von ihr ab­hängt, sind alle – von der Po­li­tik bis zur all­täg­li­chen Pra­xis der Bür­ger, vom Recht bis zum Markt - von einer um­fas­sen­den En­er­gie­trans­for­ma­ti­on be­trof­fen. Dem­entspre­chend viel­fäl­tig sind die Ent­wick­lungs­pfa­de, Re­ak­tio­nen, Er­war­tun­gen und Kon­flik­te, die im Laufe eines sol­chen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­ses zu Tage tre­ten. So schlie­ßen sich zum Bei­spiel am einen Ort Bür­ger zu Ge­nos­sen­schaf­ten zu­sam­men, die mit Hilfe eines Wind­parks ihre En­er­gie­ver­sor­gung in die ei­ge­ne Hand neh­men wol­len. An an­de­rer Stel­le tref­fen Wind­rä­der auf hef­ti­gen Wi­der­stand der Be­völ­ke­rung, die diese als Zer­stö­rung der Land­schaft wahr­nimmt. Nachhaltigkeitswissen, Wissenschaft und Wissenspolitik oder: (Wie) kann man den Wandel von Energiekulturen beeinflussen? Jeder Ver­such, unter der­ar­ti­gen Be­din­gun­gen Wan­del zu ge­stal­ten, ver­langt nach viel­fäl­ti­gem und um­fas­sen­dem Wis­sen. Die­ses Wis­sen darf sich aber nicht auf tech­no­lo­gi­sche In­no­va­tio­nen oder neue Markt­in­stru­men­te be­schrän­ken, son­dern muss ge­nau­so die so­zio­kul­tu­rel­len Grund­la­gen der Pro­duk­ti­on und Nut­zung von En­er­gie in einer Ge­sell­schaft, d.h. ihre En­er­gie­kul­tur, be­rück­sich­ti­gen. Um die wech­sel­sei­ti­ge Ver­net­zung von En­er­gie, Ge­sell­schaft und Kul­tur neu zu ge­stal­ten ist somit auch Wis­sen über Kon­flikt­po­ten­tia­le und deren Neu­ver­hand­lung sowie die In­no­va­ti­on al­ter­na­ti­ver Or­ga­ni­sa­ti­ons­for­men, Prak­ti­ken und Deu­tungs­rah­men von zen­tra­ler Be­deu­tung. Wis­sen­schaft ist die­je­ni­ge In­sti­tu­ti­on, die für eine Ge­sell­schaft kom­ple­xe Si­tua­tio­nen durch­schau­bar und be­herrsch­ba­rer ma­chen soll. Die Rolle der Wis­sen­schaft im Kon­text nach­hal­ti­ger En­er­gie­trans­for­ma­tio­nen stellt des­we­gen eine wei­te­re zen­tra­le The­ma­tik in der Ar­beit der En­er­gy­Cul­tu­res Nach­wuchs­grup­pe dar. Dar­über hin­aus wer­den auch an­de­re ge­sell­schaft­li­che Ak­teu­re – von Um­welt­ak­ti­vis­ten bis zu Un­ter­neh­men – be­trach­tet, die ei­ge­ne Kon­zep­te, Lö­sungs­vor­schlä­ge und Deu­tungs­mus­ter ent­wi­ckeln. Die Nach­wuchs­grup­pe geht dabei der Frage nach, ob sich im Rah­men der Suche nach nach­hal­ti­ge­ren En­er­gie­kul­tu­ren auch die ge­sell­schaft­li­che Rolle der Wis­sen­schaft ver­än­dert oder ver­än­dern muss. Gefördert vom BMBF
DLR-Projektträger

Wie sieht eigentlich der EnergyCultures Ansatz in der wissenschaftlichen Praxis aus? Unsere Nachwuchswissenschaftlerin S...
08/10/2019

Wie sieht eigentlich der EnergyCultures Ansatz in der wissenschaftlichen Praxis aus? Unsere Nachwuchswissenschaftlerin Sarah beschreibt ihn im Rahmen ihres Engagements im Energy-SHIFTS Projekt:

arah is a PhD researcher at the Zeppelin University in Friedrichshafen, Germany, and a Fellow in the EnergyCultures research group, which is interested in th...

Sarah Glück, eine unserer Nachwuchsforscherinnen ist Teil des Energy-Shifts EU Projektes, dass sich für die Stärkung soz...
25/06/2019

Sarah Glück, eine unserer Nachwuchsforscherinnen ist Teil des Energy-Shifts EU Projektes, dass sich für die Stärkung sozial- und geisteswissenschaftlicher Energieforschung einsetzt!

Sarah Glück Zeppelin University Sarah is a PhD researcher at the Zeppelin University in Friedrichshafen, Germany, and a Fellow in the EnergyCultures research group, which is interested in the mutual linking of

Es war uns eine Freude gemeinsam mit der HTWG Konstanz, der FH Vorarlberg und der ZU Graduate School diese der Energiewe...
12/06/2018

Es war uns eine Freude gemeinsam mit der HTWG Konstanz, der FH Vorarlberg und der ZU Graduate School diese der Energiewende verschriebenen Summer School war werden zu lassen! Danke an alle Unterstützer*innen; Internationale Bodenseehochschule, SAP, RENN.süd, WirundJetzt, Blaue Blume, Hints & Fonts!

Rund 30 Menschen kamen in der vergangenen Woche an der ZU zusammen, um anhand von Fallbeispielen die Energiewende in der Bodenseeregion gemeinsam zu gestalten: bei der „Energie.Wende.Punkt. Summer School“. „Es war eine großartige Woche voller Ideen, Impulse und Inspirationen“, resümiert unsere Nachwuchswissenschaftlerin Sarah Glück von der EnergyCultures Nachwuchsforschungsgruppe. Organisiert wurde die Summer School von der ZU, der FH Vorarlberg und der HTWG Konstanz, gefördert wurde sie von der Internationalen Bodensee-Hochschule.

Verantwortungsbewusste Wissensbeziehungen: Über das gemeinsame Schnüren von Problem-LösungspaketenÖFFENTLICHER VORTRAG V...
12/04/2018

Verantwortungsbewusste Wissensbeziehungen: Über das gemeinsame Schnüren von Problem-Lösungspaketen

ÖFFENTLICHER VORTRAG VON PROF. DR. ULRIKE FELT

Ulrike Felt studierte Physik, Astronomie und Mathematik an der Universität Wien. In den 1980ern war sie am Kernforschungszentrum CERN tätig und leitete von 2004 bis 2014 das Institut für Wissenschafts- und Technikforschung. Seit 2014 ist Felt Dekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften der Uni Wien.

Ort: Zeppelin Universität, Seemooser Horn

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Mittwoch, 6. Juni | 17:00 Uhr | ULRIKE FELT

Photo-Copyright: https://medienportal.univie.ac.at/uniview/uni-intern/detailansicht/artikel/6-fragen-an-dekanin-ulrike-felt-2014-16/?no_cache=1

MARTIN HAHN kommt nach Friedrichshafen!Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen BAWÜ, wird am 4. Juni  Eröffnungsred...
05/04/2018

MARTIN HAHN kommt nach Friedrichshafen!

Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen BAWÜ, wird am 4. Juni Eröffnungsreder bei unserer Summer School sein!

Damit der Bodenseekreis auch weiterhin als attraktiver Lebensraum gelten kann, setzt sich der Bio-Landwirt und Agrarpolitiker für eine Stärkung des ländlichen Raumes unter Einbezug der für ihn wichtigen Themen der Energiewende, Mobilität und Bildungsgerechtigkeit ein.

Wir freuen uns auf ihn!
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Montag, 4. Juni | 09:30 Uhr | MARTIN HAHN

Foto-Copyright: http://www.gruene-landtag-bw.de/fraktion/abgeordnete/abgeordnete/hahn.html

Unser Kontakt trägt Früchte! ANTJE DANIELSON von der MIT Energy Initiative wird am 4. Juni im Rahmen unserer Summer Scho...
03/04/2018

Unser Kontakt trägt Früchte!

ANTJE DANIELSON von der MIT Energy Initiative wird am 4. Juni im Rahmen unserer Summer School einen Input für alle Teilnehmer*innen geben. Die Expertin für interdisziplinäre Lern-Modelle spricht über die methodischen Herangehensweisen bei der Erforschung der Energiewende als gesellschaftliche Herausforderung.

Dr. Antje Danielson ist seit 2016 Director of Education am MITEI und war zuvor Leiterin des Tufts Institute of the Environment sowie Dozentin am Department of Public Health.
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Montag, 4. Juni | 13:30 Uhr | ANTJE DANIELSON

Antje Danielson joined MITEI after eight years at Tufts University, where she directed the Tufts Institute of the Environment and was an assistant professor in the Department of Public Health. Her areas of interest are energy education and carbon capture and storage. She is also interested in resear...

Der Prozess läuft! Gemeinsam mit den Praxispartnern feilten wir im Rahmen eines eintägigen Didaktikworkshops an den letz...
01/04/2018

Der Prozess läuft! Gemeinsam mit den Praxispartnern feilten wir im Rahmen eines eintägigen Didaktikworkshops an den letzten inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitungen für unsere Summer School. Dabei stand uns Moritz Engbers von der Leuphana Universität in Lüneburg als Experte im Bereich transdisziplinäre Energieforschung beratend zur Seite.

Mehr von Moritz’ Forschung, interkulturelle Kommunikation und kooperative Lernmethoden findet ihr auf seinem Blog LEVERAGE POINTS FOR SUSTAINABILITY TRANSFORMATION.

https://leveragepoints.org

+++ Fall Nr.5 : ENERGIEATLAS BADEN-WÜRTTEMBERG +++FALLGEBER: LUBW | Landesanstalt für Umwelt Baden-WürttembergDer Energi...
23/03/2018

+++ Fall Nr.5 : ENERGIEATLAS BADEN-WÜRTTEMBERG +++

FALLGEBER: LUBW | Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

Der Energieatlas Baden-Württemberg ist ein gemeinsames Internet-Portal des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und der LUBW. Seit Dezember 2015 sind unter www.energieatlas-bw.de digitale Kartenübersichten, Daten und Hintergrundinformationen zu Erneuerbaren Energien und der Energiewende zu finden.
Mit dem Energieatlas wurde eine Plattform geschaffen, die zum Ziel hat einen Überblick über die grundsätzlichen Nutzungsmöglichkeiten und ‑potenziale von erneuerbaren Energien zu geben und den Stand der Energiewende in Baden-Württemberg aufzuzeigen. Durch die Darstellung von Möglichkeiten effizienter Energieverwendung anhand von Praxisbeispielen mit Vorbildfunktion sollen außerdem Anregungen zum Mitmachen geschaffen werden. Der Energieatlas möchte alle Akteure im Energiebereich, zum Beispiel die öffentliche Hand, private Haushalte, Unternehmen, Handwerker oder auch Forscher im Land ansprechen.
Wir stellen uns die Frage, ob der Energieatlas wie er sich heute darstellt die oben genannten Ziele erfüllt. Es soll gemeinsam erarbeitet werden, wie diese Ziele erreicht werden können, welche Maßnahmen hierfür zielführend wären und wie der Energieatlas bekannter gemacht werden kann.

16/03/2018

+++ Fall Nr.2 : ERNÄHRUNG & LANDWIRTSCHAFT +++

FALLGEBER: Zukunftsbüro der Zeppelin Universität, Mensa Leitung Zeppelin Universität, regionale Landwirtschaftsakteur*innen

Lebensmittel, die auch vor Ort verfügbar wären, werden um die halbe Welt bis zu ihren Konsument*innen geflogen. Sogenannte “Super Foods”, deren Superkräfte in Anbetracht ihrer Ökobilanz mehr als fragwürdig sind, erfahren derzeit einen Hype. Supermärkte quillen über von einem Angebot exotischer Früchte, während Vielfalt und Vorteile der einheimischen Gemüse- und Getreidesorten vernachlässigt werden. Der Fokus auf “Regionalität” und “Saisonalität” leistet somit einen Beitrag dazu unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Gleichzeitig erfreut er auch unseren Gaumen, denn leckeres und gesundes Essen gibt es nicht nur aus Übersee. Eine Umstellung der Zubereitungs- und damit der Ernährungsweisen scheitert häufig an fehlendem Wissen oder der Verfügbarkeit über bestehende Alternativen. Über welche regionalen Gemüsesorten verfügt die Bodenseeregion? Wann gibt es erntefrische Äpfel? Welche Lieferanten aus der Region kommen für uns in Frage?

Daher soll am Beispiel des “hauseigenen” Mensabetriebs der Zeppelin Universität ein Konzept entwickelt werden, dass sich auf regionalen und saisonalen Konsum fokussiert und diese Neuerung gleichsam nach innen und außen kommuniziert. Denn eine erfolgreiche Umsetzung des neuen Konzepts schließt mit ein, Vorurteile und Halbwissen auszuräumen und alle Beteiligten in Kenntnis über ihre Konsumweisen und deren Konsequenzen zu setzen.
Für diesen Fall sind aufschlussreiche Exkursionen und Zusammentreffen mit Akteur*innen geplant, die ihre Perspektiven auf die Thematik erläutern sowie Einblicke in ihr Handeln geben.

Das Zukunftsbüro der Zeppelin Universität ist institutionalisierte Vernetzungsstelle für interne und externe Partner zum Thema Nachhaltigkeit. Wir fördern und fordern aktiv das Voranschreiten des nachhaltigen Wandels.

Instagram:

15/03/2018

Lust, die Energiewende in der Bodenseeregion mitzugestalten? Genau darum geht es bei der diesjährigen Summer School an der ZU. Vom 4. bis 8. Juni treffen Akteure aus allen Praxisfeldern auf Promovierende und Studierende, um gemeinsam an anwendungsorientierten Fragen rund um Energiewende und Nachhaltigkeit zu arbeiten. Interesse geweckt? Dann jetzt anmelden unter zu.de/summerschool

Die Orga-Team von der EnergyCultures Nachwuchsforschungsgruppe um Dr. Thomas Pfister (2. v. r.), der FH Vorarlberg und der HTWG Konstanz freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende!

+++ Fall Nr.1 : ENERGIEVERANTWORTUNG UND INTEGRATION +++FALLGEBER: Energie- und Klimaschutzmanagement Landratsamt Bodens...
09/03/2018

+++ Fall Nr.1 : ENERGIEVERANTWORTUNG UND INTEGRATION +++

FALLGEBER: Energie- und Klimaschutzmanagement Landratsamt Bodenseekreis, Klimaschutz Gemeindeverband Mittleres Schussental und Klimaschutz Landratsamt Ravensburg

Für geflüchtete Menschen ist der sparsame Umgang mit den bereitgestellten Ressourcen aus ihrem bisherigen Lebensalltag oft kein Thema. Wer um sein Leben fürchtet, kein Dach über dem Kopf hatte und die Beschaffung der täglichen Nahrung im Vordergrund stand, kann mit den Begriffen „Stoßlüftung statt Kippfenster“ und „Bedienung eines Thermostatventils“ nichts anfangen. Aus Sicht des Kommunalen Energie- und Klimaschutzmanagements ist aber dennoch der Energieverbrauch in den Unterkünften und Wohnungen auf das notwendige Maß zu begrenzen. Dies kann einerseits durch technische Vorrichtungen gesteuert werden. Auf der anderen Seite jedoch stehen die Nutzer, die für das Thema sensibilisiert werden müssen. Wie kann man also vermitteln, dass Energie ein kostbares Gut ist?

Gesucht werden sowohl Ansätze/Konzepte für die Vermittlung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Energie für die Zielgruppe der Geflüchteten als auch sinnvolle technische Möglichkeiten, um den Ressourcenverbrauch in den Unterkünften zu reduzieren.

Adresse

Fallenbrunnen 3
Friedrichshafen
88045

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