Container Universität

Container Universität Nutze das Provisorium und sorge dafür, dass später alle diesem Zustand nachweinen... Das modellhafte Projekt ContainerUni ist seitdem beendet.

Unter dem Motto "Nutze das Provisorium und sorge dafür, dass später alle diesem Zustand nachweinen..." organisierten die Künstler*innen Margit Czenki und Christoph Schäfer eine beschleunigte Wunschproduktion für diesen temporären Campus der Zeppelin Universität. In Kooperation mit dem Architekturbüro quartiervier entstand ein ungewöhnlicher Campus aus rund 180 Containern und einer Schnellbauhalle.

Teile der Uni, sowie einige der rund 80 Büroräume wurden hochinidividuell durch Mitarbeiter*innen und Studierende angeeignet. Das Ziel: Unterschiedlichkeit trotz Standardisierung zu ermöglichen, wurde modellhaft umgesetzt, mit einem "Open Test Haus" ("The Hausordnung does not apply"), dem Mondhaus mit rundum gepolstertem, retrofuturistischem "Mondcontainer", dem Gartenhaus mit einem 1:1 Nachbau von George Bernhard Shaws rotierendem "Writing Shed" auf der großzügigen Terrasse, mit dem Autohaus und dem von den Studierenden mit von Häflern gespendeten Möbeln ausgestatteten "Hangar".

2015 wurde die ContainerUni zur Unterkunft für Geflüchtete. Konzepte von Studierenden, Initiativen und Künstlern, das Gebäude zu einer Mischung aus studentischem und Flüchtlingswohnen inklusive studentischem Bauwagenplatz, mit einem gemeinsam betriebenen Hangar als interkulturelles Restaurant und Treffpunkt umzubauen und zu betreiben, wurden von seiten der Stadt nicht aufgenommen. Sämtliche künstlerischen und architektonischen Besonderheiten des Ensembles wurden beim Umbau zur Unterkunft entfernt und zerstört.

Wir sind Hfbk!
14/01/2023

Wir sind Hfbk!

Schaukeln nur mit rotem Rock - Die Methode Wunschproduktion
Dienstag 17. Januar 19 Uhr in der Aula der HfbK-Kunstpädagogik, Wartenau 15.

"Wie kann die Imaginationskraft eine transformative Spannung zur Wirklichkeit aufbauen?

Die kollektiven Projekte von Margit Czenki und Christoph Schäfer intervenieren in Städte und Stadtplanung. Sie machen den Widerspruch zwischen dem glitzernden Verspechen der Städte auf Freiheit und Ideenaustausch und der faden Realität des durch Kapital und Behörden kommandierten Raums produktiv. Sie setzen radikal auf Subjektivität, um das Gemeinsame neu zu definieren; sie forcieren Unterschiedlichkeit, um Treffpunkte für alle zu schaffen; sie organisieren kollektive Prozesse der Rezeption von Stadt, um der Produktion von Stadt eine neue Richtung zu geben.

Der Begriff der Wunschproduktion ist dabei zentral, erweitert sich jedoch zunehmend zur kollektiven Forschung. Und die kann die Form einer Fotosafari auf dem nächtlichen Kiez, als Zeichnungsworkshop für 16jährige, als kooperatives Gesellschaftsspiel oder als urbaner Tanzworkshop in Erscheinung treten.

Margit Czenki und Christoph Schäfer stellen Projekte vor, die teils verwoben mit sozialen Bewegungen und immer in wechselnden transdisziplinären Teamkonstellationen entstanden:

Park Fiction – die Wünsche werden die Wohnung verlassen und auf die Strasse gehen (Hamburg ab 1994), : Nutze das Provisorium und sorge dafür, dass alle später diesem Zustand nachweinen (Friedrichshafen 2012), PlanBude – Knack' den St. Pauli Code (Hamburg ab 2014), ­– Brombach Dreaming (Lörrach 2017 - 2019), Parklabyr (Museum Morsbroich Leverkusen seit 2022).


https://www.facebook.com/events/1189314492014107/?ref=newsfeed

Spät entdeckter, aber recht gründlicher Artikel zur
25/05/2018

Spät entdeckter, aber recht gründlicher Artikel zur

FRIEDRICHSHAFEN (ABZ). - Silberfolie und Blümchentapete, Dachterrasse und Kaminzimmer. Was nach schöner Wohnen klingt, hat in Friedrichshafen mit Lernen und Arbeiten in angenehmer Atmosphäre zu tun: die Interims-lösung der Zeppelin Univ

Eins der tollsten Elemente der ContainerUni, der Mondcontainer, hatte Polsterknöpfe, die man drücken konnte, um "Sounds ...
03/07/2016

Eins der tollsten Elemente der ContainerUni, der Mondcontainer, hatte Polsterknöpfe, die man drücken konnte, um "Sounds aus der Zukunft" auszulösen. Funktionierte wegen einer fehlenden Erdung (logisch) leider nur selten. Jetzt hat die NASA solche Geräusche online gestellt.
https://soundcloud.com/nasa/sets/solar-system-beyond-sounds

Here's a collection of NASA sounds from historic spaceflights and current missions. You can hear the roar of a space shuttle launch or Neil Armstrong's "One small step for (a) man, one giant leap for

Auch die ContainerUni, bis vor kurzem temporärer Ausweichort der   in Friedrichshafen, wird gewürdigt in der neuen Publi...
09/01/2016

Auch die ContainerUni, bis vor kurzem temporärer Ausweichort der in Friedrichshafen, wird gewürdigt in der neuen Publikation des Vera List Centers for Art and Politics an der New Yorker The New School. CAMP schreibt in "Entry Points - Field Guide on Art and Social Justice" über die Arbeit von Christoph Schäfer, Greg Sholette widmet Marina Naprushkinas Office for Anti-Propaganda ein Kapitel, e gibt Beiträge über Chto Delat? events and around, Sanja Iveković, sehr viel zu Theaster Gates, und viele mehr, mit einem Vorwort von Okwui Enwezor.

WIK-Kollektiv: “Wir heißen Sie willkommen” Derzeit wird die ContainerUni zu einem Heim für Geflüchtete umgebaut. Das fin...
01/12/2015

WIK-Kollektiv: “Wir heißen Sie willkommen”

Derzeit wird die ContainerUni zu einem Heim für Geflüchtete umgebaut. Das findet das künstlerische Team der alten ContainerUni eigentlich eine gute Idee. Im Prinzip. Hatte auch mit der Stadt Gespräche darüber geführt. Andere hatten die gleiche Idee. Was derzeit passiert ist jedoch wesentlich weniger, als das, was vor rund einem Jahr von einem breiten und engagierten Spektrum unterschiedlicher Initiativen vorgeschlagen worden war. Mehr dazu aus unserer Sicht zu gegebenem Zeitpunkt.

http://containeruni.de/?p=2211

Glückwunsch an quartiervier - die Architekten im Team der ContainerUni (und bis vor kurzem bevorzugte Designer der Möbel...
23/11/2015

Glückwunsch an quartiervier - die Architekten im Team der ContainerUni (und bis vor kurzem bevorzugte Designer der Möbel an der Zeppelin Universität) wurden von der Architektenkammer Dresden mit dem sächsischen Staatspreis ausgezeichnet: "Halle 14 der Baumwollspinnerei zeigt vorbildlich, wie eine alte, heruntergekommene Stockwerksfabrik mit 20.000 Quadratmetern Nutzfläche durch unterschiedliche Akteure über einen langen Zeitraum mit geringfügigen Mitteln so neu programmiert wird, dass sie zu einem vitalen Ort der Kunst, der Kommunikation und der Arbeit wird. Die baukünstlerischen Maßnahmen des Büros quartier 4 aus Leipzig sind dabei so reduziert und gut platziert, dass die Fabrikhallen nichts von ihrer Sprödigkeit einbüßen. Im Besucherzentrum schaffen geschwungene Holzplattformen, die mit Teppichstoffen bezogen sind, eine kommunikative Sitzlandschaft vor den raumhohen Fenstern." http://www.aksachsen.org/index.php?id=8737

Vorankündigung: Platforms of Urban Imagination ContainerUni/Zeppelin Universität, 10. & 11. Oktober: Beginnt das Zeitalt...
17/09/2014

Vorankündigung: Platforms of Urban Imagination ContainerUni/Zeppelin Universität, 10. & 11. Oktober: Beginnt das Zeitalter einer möglichen Massenkreativität? Was bedeutet das für Städte, für Kunst und Politik? Das Symposium bringt Architekturbüros, Künstler, Stadtplaner, Forscher und Institutionen zusammen, die ihre Praxen radikal in den sozialen Raum erweitern und Plattformen gemeinsamer Imagination, Diskussion und Produktion ausbilden. Mit: Shaina Anand, pad.ma, Bombay; Teddy Cruz, Estudio Teddy Cruz, San Diego; Iris Dressler, Direktorin WKV, Stuttgart;
angefragt: Gisela Erler Staatsrätin für Bürgerbeteiligung BW; Prof. Axel Kufus, Creativ Reaktor Berlin und UdK Berlin; Renée Tribble, PlanBude, Hamburg; quartiervier architekten, Leipzig;
Prof. Karen van den Berg, Zeppelin Universität Friedrichshafen; kuratiert von Margit Czenki und Christoph Schäfer; ZU zusammen mit Architektenkammer Baden-Würtemberg; Information und Anmeldung: Zeppelin Universität, Bettina Pfuderer Telefon 07541 6009-1303, E-Mail [email protected]
In englischer und deutscher Sprache
Teilnehmergebühr: 30 Euro
Mit freundlicher Unterstützung der Zeppelin Universitätsgesellschaft e.V. (ZUG)

Wir sind in MERIAN: "Und so erfindet sich seit gut einem Jahrzehnt Friedrichshafen wieder einmal neu: als Wissensstadt. ...
03/06/2014

Wir sind in MERIAN: "Und so erfindet sich seit
gut einem Jahrzehnt Friedrichshafen
wieder einmal neu: als Wissensstadt.
Auf dem ehemaligen Kasernenge-
lände im Fallenbrunnen entsteht ein
veritabler Campus (...).
Weil die Uni schneller wuchs als der
neue Hauptcampus, haben die Ham-
burger Künstler Margit Czenki und
Christoph Schäfer gemeinsam mit dem
Architekturbüro »quartier vier« eine
temporäre, bunte Wissenslandschaft aus
160 Containern entworfen. Alles betont
provisorisch, aber so charmant, »dass
später alle diesem Zustand nachwei-
nen« werden, wie Schäfer hofft. Zu-
gleich sorgt er sich darum, dass ein
allzu perfekt sortierter Campus genau
die kreative Reibung verhindert, die
Städte seiner Meinung nach in Zukunft
mehr denn je brauchen werden – »umso
mehr, als dass wir uns auf dem Sprung
zu einer Gesellschaft befinden, in der
dank der neuen technischen Möglich-
keiten jeder Produzent sein kann«. "

Bild und Text: Merian Friedrichshafen

Christoph Schäfer, einer der Künstler hinter der ContainerUni, hat an der vergangenen Istanbul Biennale teilgenommen - u...
27/03/2014

Christoph Schäfer, einer der Künstler hinter der ContainerUni, hat an der vergangenen Istanbul Biennale teilgenommen - und zeigt eine dieser Zeichnungen im Kunstverein Friedrichshafen:

28. März, 19 h | bis 20. April
›(Earth Tables) Iftar in Yeniköy‹, 2013
eine Zeichnung von Christoph Schäfer
zur Eröffnung gibt es einen kleinen Vortrag und ein Gespräch mit Kurator Jörg van den Berg

Der Künstler schreibt dazu:

"Vor ein paar Tagen wies Margit Czenki mich auf eine Passage bei Hannah Arendt hin, die sich in "Macht und Gewalt" auf den Begriff "Public Happiness" bezog, der im 18 Jahrhundert geprägt, und von den amerikanischen Revolutionären um Thomas Jefferson verwendet wurde. "If the ultimate end of revolution was freedom and the constitution of a public space where freedom could appear, then... no one could be called happy without his share of public happiness, that no one could be called free without his experience in public freedom, and that no one could be called happy or free without participating, and having a share, in public power."

In den Wochen nach Gezi entwickelten sich in den Parks, Plätzen und Strassen Istanbuls vielfältige molekulare widerständigen Momente: Mit alltäglichen Handlungen - öffentliches Fastenbrechen von Muslimen und Säkularen, Foren, öffentlichem Teetrinken, Bücherlesen - nahmen und veränderten die Leute den öffentlichen Raum und erzeugten eine neue Idee des "Gemeinsamen".

Das ist der Hintergrund dieser Zeichnung, zentraler Teil meiner Installation für die 13. Istanbul Biennale, in der ich eine politische und hedonistische Geschichte der Stadt Istanbul durch seine Gärten, Parks und Stadien erzähle.

Die Reihe im Kunstverein Friedrichshafen wird von Jörg van den Berg kuratiert, heisst "Die Zeiten - More than fifteen minutes", und zeigt jeweils eine Arbeit. Zum Auftakt meiner kleinen Aiusstellung gibt es einen talk und ein Gerspräch mit dem Kurator."

Jahresprogramm 2014:0131. Januar (Kunstfreitag), 19 h | bis 23. Februar ›and I beat the time back to life‹, 2012 eine Rauminstallation von Leonie Felle:02 28. Februar, 19 h | bis 23. März ›Gold Painting‹, 2012 eine Malerei von Joseph Marioni:03 28. März, 19 h | bis 20. April ›(Earth Tables) Ifta...

Container Satellit der zeppelin Universität in Cape Town / Südafrika:   heißt das Projekt der ZU Student_innen - Check i...
25/03/2014

Container Satellit der zeppelin Universität in Cape Town / Südafrika: heißt das Projekt der ZU Student_innen - Check it out! 121074974@N05/sets/72157642748850584/" rel="ugc" target="_blank">https://www.flickr.com/photos/121074974@N05/sets/72157642748850584/

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11 fleissige und gutaussehende ZUler und ZUlerinnen haben am Wochenende das OpenTestHaus frisch gemacht: Der Experimente...
19/01/2014

11 fleissige und gutaussehende ZUler und ZUlerinnen haben am Wochenende das OpenTestHaus frisch gemacht: Der Experimentelle Raum sieht fast aus wie eine amtliche Hochschulgalerie, Shared Office jetzt mit algengrünem Fussboden und einem Ölpastellgemälde, dass Ferdinand in den nächsten Tagen an die Wand bringt - und die Technik im Kaminzimmer ist wieder top- Danke anl alle die mitgemacht haben!

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