FRM II Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz

FRM II Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) ist eine Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) in Garching.

Der FRM II liefert jährlich Neutronen für Wissenschaft, Industrie und Medizin. Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) in Garching. Der FRM II produziert Neutronen, die als Sonden in der Physik, Chemie, Biologie und den Materialwissenschaften eingesetzt werden. Im Neutronenstrahl können b

eispielsweise die Strukturen und Eigenschaften neuer Materialien (z.B. Supraleiter, Energiespeicher), die atomaren Ursachen von Materialermüdung sowie das Innere komplexer Werkstücke zerstörungsfrei sichtbar gemacht werden. Wichtige Arbeitsgebiete am FRM II sind auch die extrem gleichmäßige Dotierung von Silizium für Hochleistungselektronik, die Herstellung von Radiopharmaka und die Direktbestrahlung oberflächennaher Tumore mittels schneller Neutronen zur Krebstherapie. Die mehr als 25 wissenschaftlichen Geräte werden von Forschergruppen betrieben, die deutschen Universitäten, der Max-Planck-Gesellschaft oder den Helmholtz-Zentren angehören. Im Hintergrund des Experimentierbetriebs wird ein sicherer Betrieb und die Funktionsfähigkeit des Reaktors sichergestellt:

Das Sicherheitskonzept genügt höchsten Ansprüchen und wird durch passive und aktive Sicherheitseinrichtungen erreicht (siehe FAQ zur Sicherheit). Das beim FRM II realisierte Kompaktkernkonzept in Form eines Uransilizid-Aluminium-Dispersionsbrennstoffs, innovative Neutronenstrahlführungen, Bestrahlungsanlagen und sekundäre Neutronenquellen befriedigen die hohen Ansprüche moderner Experimente an und mit Neutronen.

🔬 Wie messen wir am FRM II eigentlich Neutronen?  Neutronen sind elektrisch neutral, sie erzeugen weder Licht noch eine ...
06/06/2026

🔬 Wie messen wir am FRM II eigentlich Neutronen?

Neutronen sind elektrisch neutral, sie erzeugen weder Licht noch eine direkte elektrische Spannung. Genau deshalb lassen sie sich nicht mit gewöhnlichen Teilchendetektoren nachweisen.

Der Trick: Man misst sie indirekt: das Neutron wird in eine Reaktion verwickelt, die geladene Teilchen erzeugt, die man wiederum detektieren kann.

Wie genau diese Detektoren funktionieren erklärt euch Nobby in diesem Info Post!

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⚛️ Wir hatten Besuch von der 9. Klasse der Wilhelm-Busch-Realschule! Fünf Schülerinnen und Schüler hielten vor unseren F...
05/06/2026

⚛️ Wir hatten Besuch von der 9. Klasse der Wilhelm-Busch-Realschule! Fünf Schülerinnen und Schüler hielten vor unseren Forschenden Veronika Reich und Dr. Tobias Neuwirth eigene Vorträge zum Thema Kerntechnik. Zudem konnten sie in unserer Nebelkammer natürliche Alpha- und Beta-Strahlung bestaunen, bevor sie einen Blick in das Reaktorbecken warfen und die wissenschaftlichen Instrumente in der Neutronenleiterhalle West erkundeten.

Mit dem geballten Expertenwissen von Veronika und Tobias blieb am Ende keine Frage mehr offen. 🥼🔍 Danke für eure Neugier und diesen spannenden Tag!

📸 Naomi Dieng, FRM II / TUM

🔥   – zur Untersuchung von Fest-Gas-Reaktionen.Neutronen sind das einzige Instrument, das eine hochpräzise In-situ-Beoba...
03/06/2026

🔥 – zur Untersuchung von Fest-Gas-Reaktionen.

Neutronen sind das einzige Instrument, das eine hochpräzise In-situ-Beobachtung von Reaktionen mit leichten Elementen ermöglicht und damit neuartige Energiespeicher sowie nachhaltige chemische Prozesse unterstützt.

Prof. Dr. Holger Kohlmann von der UNIVERSITÄT LEIPZIG betont ihre interdisziplinäre Bedeutung. ⚛️

02/06/2026

Meet our Employees - Next up: Peter Reichel! 🎥⚛️

Peter ist Doktorand am FRM II und arbeitet derzeit am Projekt HTS4Fusion, einer gemeinsamen Forschungsinitiative zur Förderung der Fusionsenergie. Das Projekt untersucht innovative Hochtemperatur-Supraleiter (HTS), die zur Steuerung des extrem heißen Plasmas in Fusionsreaktoren eingesetzt werden. 🌡⚡

HTS-Materialien könnten eine effizientere Kühlung und stärkere Magnetfelder ermöglichen, was kompaktere Fusionsanlagen zur Folge hätte. Peters Forschung konzentriert sich darauf, wie diese neuartigen Supraleiter der intensiven Neutronenbestrahlung standhalten, die in zukünftigen Fusionsreaktoren zu erwarten ist.

Danke, Peter, dass du uns Einblicke in deine akademische Arbeit am FRM II gegeben hast!

🔋⚛️ Kristalldefekte mit Potenzial - Ein Forschungsteam mit Beteiligung vom  MLZ, der TU München , dem , dem , der  und d...
01/06/2026

🔋⚛️ Kristalldefekte mit Potenzial - Ein Forschungsteam mit Beteiligung vom MLZ, der TU München , dem , dem , der und der hat das vielversprechende Batteriematerial Lithiumtitanat (LTO) untersucht, das für seine hohe Stabilität bekannt ist, jedoch unter einem schnellen Spannungs- und Kapazitätsverlust leidet.

Mithilfe von Positronenmessungen an NEPOMUC (der intensivsten Positronenquelle der Welt 💪) am FRM II konnte das Team Kristalldefekte im Material identifizieren und zeigen, wie sie dessen Eigenschaften beeinflussen. Ein überraschendes Ergebnis: Nicht nur Sauerstoffleerstellen spielen eine Rolle, sondern auch „hüpfende“ Lithiumionen im Inneren des Kristalls tragen zur Leitfähigkeit bei. Die Forschenden fanden außerdem heraus, dass bestimmte Kristallorientierungen Strom besser leiten als andere ⚡🔋

👉 Neugierig? Hier geht’s zum Artikel: https://www.frm2.tum.de/frm2/news-single-view/article/kristalldefekt-mit-potenzial-positronen-analysieren-batteriematerialien/

👻🌛Nachts am FRM II: Während viele von uns schlafen, sind hinter den Türen des FRM II noch die Lichter an: Es werden Expe...
30/05/2026

👻🌛Nachts am FRM II: Während viele von uns schlafen, sind hinter den Türen des FRM II noch die Lichter an: Es werden Experimente betreut, Proben gewechselt, Messdaten kontrolliert und der sichere Anlagenbetrieb überwacht!

Forschung kennt eben keine Öffnungszeiten🔬✨

👉 Swipe durch den Beitrag um mehr über den FRM II bei Nacht zu erfahren und lasse ein Like für Nobby da!

Der Bundestagsabgeordnete .moser.mdb hat zusammen mit seinen Mitarbeitenden den FRM II besucht. Bei der Tour durch Reakt...
26/05/2026

Der Bundestagsabgeordnete .moser.mdb hat zusammen mit seinen Mitarbeitenden den FRM II besucht. Bei der Tour durch Reaktorhalle und Neutronenleiterhalle gemeinsam mit Technischem Direktor Dr. Axel Pichlmaier und Verwaltungsdirektor Dr. Jürgen Neuhaus zeigte sich Moser „sehr beeindruckt von Portfolio und Potential“ der Forschungs-Neutronenquelle. „Ich sehe, dass der FRM II eine große Bedeutung in der Forschung, für Industrie und Medizin und auch im Kompetenzerhalt für die Kerntechnik hat“, sagte der Abgeordnete für den Wahlkreis Freising.

Hier geht's zur Meldung auf der FRM II-Webseite: https://www.frm2.tum.de/frm2/news-single-view/article/grosse-bedeutung-des-frm-ii-bundestagsabgeordneter-zu-besuch/

🔄 Throwback zum TUM Sustainability Day 2026! 🌱⚛️Wir haben uns sehr gefreut, Besucherinnen und Besucher unseren Forschung...
22/05/2026

🔄 Throwback zum TUM Sustainability Day 2026! 🌱⚛️

Wir haben uns sehr gefreut, Besucherinnen und Besucher unseren Forschungsreaktor zu zeigen und mit zwei spannenden Vorträgen von Dr. Anatoliy Senyshyn und Dr. Ralph Gilles Einblicke in nachhaltige Forschung am FRM II zu geben.

Von Neutronenstreuung in der Batterieforschung bis hin zu neuen Hochtemperaturlegierungen zur CO₂-Reduktion zeigte der Tag, wie Neutronenforschung zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen kann.

👉 Swipe für weitere Eindrücke des Tages!

🚀🔬Wenn Materialien unter Spannung stehen Materialien müssen oftmals extremen Bedingungen standhalten, zum Beispiel müsse...
21/05/2026

🚀🔬Wenn Materialien unter Spannung stehen

Materialien müssen oftmals extremen Bedingungen standhalten, zum Beispiel müssen sie dem Salzwasser auf hoher See trotzen. Doch wenn die Belastungen besonders hoch sind, entsteht ein Problem: Innere Spannungen im Material können zu Rissen führen und Bauteile unbrauchbar machen.

Forschende am Material Science Lab des MLZ und am ANSTO (Australian Centre for Neutron Scattering) haben deshalb einen innovativen Verbundwerkstoff genauer untersucht: eine Bronze-Legierung mit einer Oberfläche aus Wolframkarbid. Wolframkarbid ist fast so hart wie Diamant und kann Bauteile deutlich widerstandsfähiger gegen Verschleiß machen. 💎⚙️

Ihr Ergebnis: Gezieltes Erhitzen kann inneren Spannungen reduzieren. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu langlebigeren Materialien für die Industrie.🛰️🌊

👉 Neugierig? Den vollständigen Artikel hier lesen: https://www.frm2.tum.de/frm2/news-single-view/article/spannung-lass-nach-materialien-rissbestaendig-machen/



📸 Bernhard Ludewig / Armin Kriele, FRM II / TUM

🗡️🏺Was haben Wikingerschwerter und Buddhastatuen aus Tibet gemeinsam? Sie wurden mit Neutronen analysiert - vollkommen z...
20/05/2026

🗡️🏺Was haben Wikingerschwerter und Buddhastatuen aus Tibet gemeinsam? Sie wurden mit Neutronen analysiert - vollkommen zerstörungsfrei, was bei den kostbaren Artefakten ein großer Vorteil der Methode ist. Das sind nur zwei Beispiele, die gestern beim Auftakt der International Conference on Neutrons in Heritage Science in München präsentiert wurden.

Noch bis Ende der Woche tauschen sich Neutronenforschende mit Vertreterinnen und Vertretern internationaler Museen auf der Konferenz des Heinz Maier-Leibnitz Zentrums (MLZ) in Kooperation mit der Archäologische Staatssammlung aus. Heute ging es für die rund 80 Teilnehmenden mit Vorträgen und der Besichtigung der Münchner Residenz weiter.

Adresse

LichtenbergStr. 1
Garching Bei Munich
85748

Webseite

https://frmii-linktree.my.canva.site/

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