FRM II Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz

FRM II Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) ist eine Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) in Garching.

Der FRM II liefert jährlich Neutronen für Wissenschaft, Industrie und Medizin. Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) in Garching. Der FRM II produziert Neutronen, die als Sonden in der Physik, Chemie, Biologie und den Materialwissenschaften eingesetzt werden. Im Neutronenstrahl können b

eispielsweise die Strukturen und Eigenschaften neuer Materialien (z.B. Supraleiter, Energiespeicher), die atomaren Ursachen von Materialermüdung sowie das Innere komplexer Werkstücke zerstörungsfrei sichtbar gemacht werden. Wichtige Arbeitsgebiete am FRM II sind auch die extrem gleichmäßige Dotierung von Silizium für Hochleistungselektronik, die Herstellung von Radiopharmaka und die Direktbestrahlung oberflächennaher Tumore mittels schneller Neutronen zur Krebstherapie. Die mehr als 25 wissenschaftlichen Geräte werden von Forschergruppen betrieben, die deutschen Universitäten, der Max-Planck-Gesellschaft oder den Helmholtz-Zentren angehören. Im Hintergrund des Experimentierbetriebs wird ein sicherer Betrieb und die Funktionsfähigkeit des Reaktors sichergestellt:

Das Sicherheitskonzept genügt höchsten Ansprüchen und wird durch passive und aktive Sicherheitseinrichtungen erreicht (siehe FAQ zur Sicherheit). Das beim FRM II realisierte Kompaktkernkonzept in Form eines Uransilizid-Aluminium-Dispersionsbrennstoffs, innovative Neutronenstrahlführungen, Bestrahlungsanlagen und sekundäre Neutronenquellen befriedigen die hohen Ansprüche moderner Experimente an und mit Neutronen.

rechts) Führungswechsel am FRM II: Prof. Andreas Meyer (auf dem wird zum 1. Oktober 2026 neuer wissenschaftlicher Direkt...
02/09/2026

rechts) Führungswechsel am FRM II: Prof. Andreas Meyer (auf dem wird zum 1. Oktober 2026 neuer wissenschaftlicher Direktor des FRM II. Der .muenchen-Alumnus und aktuell deutscher stellvertretender Direktor des tritt die Nachfolge von Prof. Christian Pfleiderer an, der das Amt seit Januar 2024 interimsmäßig innehatte.

Mehr dazu: https://www.frm2.tum.de/frm2/news-single-view/article/prof-andreas-meyer-wird-wissenschaftlicher-direktor-des-frm-ii/

Unser großer Dank gilt Christian Pfleiderer für seinen stets außerordentlichen Einsatz für den FRM II. Gleichzeitig freuen wir uns auf das nächste Kapitel mit Andreas Meyer als wissenschaftlicher Direktor des FRM II.

🧊🧲 Wie kühlt man riesige supraleitende Magnete auf fast den absoluten Nullpunkt herunter?Regina Grün und Lukas Vogl vom ...
01/09/2026

🧊🧲 Wie kühlt man riesige supraleitende Magnete auf fast den absoluten Nullpunkt herunter?

Regina Grün und Lukas Vogl vom FRM II verbrachten eine Woche am PSI Paul Scherrer Institut, um praktische Erfahrungen mit kryogenen Probenumgebungen und supraleitenden Magneten zu sammeln. Bei der Arbeit mit flüssigem Helium bei etwa −269 °C lernten sie, wie komplexe Magnetsysteme kontrolliert heruntergekühlt und für Experimente vorbereitet werden.

Der Besuch stärkte außerdem den Wissensaustausch zwischen den Teams des MLZ und des PSI.

Neugierig? Den vollständigen Artikel gibt es hier: https://www.frm2.tum.de/frm2/news-single-view/article/multitasking-zwischen-helium-und-magneten/

Wie helfen Neutronen dabei, Handy-Akkus länger haltbar zu machen? 🔋Mit Neutronen aus dem FRM II haben Forschende einen w...
28/08/2026

Wie helfen Neutronen dabei, Handy-Akkus länger haltbar zu machen? 🔋Mit Neutronen aus dem FRM II haben Forschende einen wichtigen Bestandteil von Lithium-Ionen-Akkus – wie sie in Smartphones oder E-Autos stecken – bis ins kleinste Detail untersucht. Das Ergebnis: ein genaueres Verständnis davon, wie sich dieser Stoff bei unterschiedlichen Temperaturen verhält – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu sichereren und langlebigeren Akkus.

Am 3. Oktober könnt ihr das FRM II selbst live erleben! Besucht uns am Tag der offenen Tür auf dem TU München Campus in Garching.

Sichert euch jetzt euren kostenlosen Platz für unsere Führungen (wir bieten Führungen für Erwachsene sowie spezielle WDR 🐭🎈 „Maustag“-Führungen für Kinder an): https://lnkd.in/dYE3stWj

⚽🚄Wie viele Neutronen passen auf ein Fußballfeld? Und wie kann ein Zug kopfüber schweben? Bei ihrem Besuch am FRM II hat...
27/08/2026

⚽🚄Wie viele Neutronen passen auf ein Fußballfeld? Und wie kann ein Zug kopfüber schweben? Bei ihrem Besuch am FRM II hatten die zehn Kinder der Nachbarschaftshilfe Garching e.V. jede Menge Fragen.

Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Neutronen ging es – wie echte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Laborkitteln - in die Schaltwarte, wo die Reaktorfahrer die Systeme steuern.

Ein absolutes Highlight waren die Experimente von Dr. Tobias Neuwirth mit -200 °C kaltem flüssigen Stickstoff. Für Staunen sorgte dabei die Magnetschwebebahn, bei der ein Supraleiter über seinen magnetischen Gleisen schwebt – und das sogar kopfüber!

Zum Abschluss gab es eine leckere Abkühlung: Aus Kakao, Sahne und Zucker wurde mithilfe von Flüssigstickstoff selbst gemachtes Schokoladeneis. 🍫🍦

👉Interessiert? Der ganze Artikel: https://www.frm2.tum.de/frm2/news-single-view/article/schokoeis-und-supraleiter/



📷:
1: Esther Schmid, FRM II / TUM
2-6: Laura Richter, FRM II / TUM

♻️🔬 Können bakterielle Enzyme den Weg zum nachhaltigen Abbau von Plastik ebnen?Forschende des Heinz Maier-Leibnitz Zentr...
19/08/2026

♻️🔬 Können bakterielle Enzyme den Weg zum nachhaltigen Abbau von Plastik ebnen?

Forschende des Heinz Maier-Leibnitz Zentrum, des Helmholtz-Zentrum Hereon, des Institut Laue-Langevin - ILL, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Universität Greifswald und der Universität Hamburg haben erstmals mit Neutronen beobachtet, wie Enzyme PET abbauen. Die Ergebnisse: Wasser dringt schnell in die Oberfläche des PET ein und fördert so auch das Eindringen der Enzyme ins Material. Mit der Zeit sammeln sich allerdings Abbauprodukte an, die die Enzyme hemmen und die Reaktion damit ausbremsen. Bis zum industriellen Maßstab ist noch einiges an Forschung nötig. Die Ergebnisse sind aber ein wichtiger Anhaltspunkt auf dem Weg zu nachhaltigerem Recycling.

Neugierig? Zum vollständigen Artikel: https://www.frm2.tum.de/frm2/news-single-view/article/neutronen-zeigen-bio-abbau-von-plastik



📷:
1: erstellt mit KI, bearbeitet: Reiner Müller, FRM II / TUM
2: BlackBox/Canva Stock
3: Artur/Adobe Stock
4: Rawpixel.com/Adobe Stock
5: Bernhard Ludewig, FRM II / TUM
6: sematadesign, Getty Images Pro/Canva Stock

🔍⚛️ Die Antwort liegt in unserem Reaktorbecken: Durch Kernspaltung im Brennelement entstehen unzählig viele freie Neutro...
16/08/2026

🔍⚛️ Die Antwort liegt in unserem Reaktorbecken: Durch Kernspaltung im Brennelement entstehen unzählig viele freie Neutronen. Das umgebende Wasser kühlt das System dabei nicht nur, sondern dient gleichzeitig als sichere Strahlungsabschirmung.

Forschende nutzen die Neutronen wie ein riesiges Mikroskop. Sie machen atomare und molekulare Strukturen im Inneren von Materialien sichtbar, ohne sie zu zerstören. Das ist entscheidend für die Entwicklung langlebigerer Batterien oder effektiverer mRNA-Impfstoffe! 🔋🧬

👀 Schaut euch das Reaktorbecken selbst an! Besucht uns am 3. Oktober beim Tag der offenen Tür auf dem Campus Garching der .muenchen

Sichert euch jetzt euren kostenlosen Platz für unsere Führungen (wir bieten Touren für Erwachsene sowie spezielle 🐭🎈Maustag-Führungen für Kinder an): https://indico.frm2.tum.de/event/645/

⚛️ 🩺 Wie bekämpfen Neutronen Krebs? Und wie können neue Methoden in die klinische Praxis überführt werden? Diese und vie...
15/08/2026

⚛️ 🩺 Wie bekämpfen Neutronen Krebs? Und wie können neue Methoden in die klinische Praxis überführt werden? Diese und viele weitere Fragen wurden auf der MLZ-Konferenz „Neutrons for Future Health“ im Schloss Fürstenried in München diskutiert.

Dr. Richard Henkelmann und Dr. med. Celine Wilke von ITM Isotope Technologies Munich zeigten, wie Lutetium-177 hergestellt und zielgerichtet eingesetzt werden kann. Über eine Infusion können Krebszellen so von innen bestrahlt werden, während gesundes Gewebe geschont wird.

Prof. Wolfgang Sauerwein und Dr. Hanna Koivunoro stellten die Bor-Neutroneneinfangtherapie (BNCT) vor. Dabei wird zunächst eine Bor-Verbindung verabreicht, die sich gezielt in den Krebszellen anreichert. Treffen nun Neutronen auf das Bor, entstehen bei der Reaktion ein Alphateilchen und ein Lithiumkern. Deren Reichweite ist exakt auf die Größe einer einzigen menschlichen Zelle begrenzt – der Krebs wird von innen heraus zerstört, während das umliegende, gesunde Gewebe geschützt bleibt.

👉 Ihr wollt mehr erfahren? Hier geht es zu unserem News-Artikel!
https://www.frm2.tum.de/frm2/news-single-view/article/mlz-konferenz-wie-neutronen-gegen-krebs-helfen/

📸 1 & 2: © Iris Köhler, Forschungszentrum Jülich
3: © peterschreiber.media, Adobe Stock

Wo habt ihr die Sonnenfinsternis beobachtet? Unser Kollege und Hobbyastronom Dr. Christian Stieghorst hat diese tolle Au...
14/08/2026

Wo habt ihr die Sonnenfinsternis beobachtet? Unser Kollege und Hobbyastronom Dr. Christian Stieghorst hat diese tolle Aufnahme von der Brücke über dem Wiesäckerbach festgehalten, nördlich des Center for Quantum Engineering der .muenchen in Garching . 🌒

.garching

🔋⚡ Was passiert mit dem Lithium, wenn die Batterie altert? Siliziumhaltige Anoden versprechen leistungsfähigere Batterie...
06/08/2026

🔋⚡ Was passiert mit dem Lithium, wenn die Batterie altert? Siliziumhaltige Anoden versprechen leistungsfähigere Batterien, weil sie deutlich mehr Lithium speichern können als herkömmliches Graphit. Doch dieser Vorteil hat einen Haken: Während des Batteriegebrauchs lagert sich Lithium in das Silizium ein und wieder aus, wodurch sich das Material wiederholt ausdehnt und zusammenzieht.

Mit Hilfe von Neutronen konnten Forschende des Heinz-Maier-Leibnitz-Zentrums gemeinsam mit der VARTA AG und BASF erstmals in großen Batteriezellen beobachten, wo sich dieses „verlorene“ Lithium tatsächlich ansammelt. Die Messungen zeigten: Ein Teil des Lithiums wird in Nebenprodukten oder in inaktiven Lithium-Silizium-Verbindungen gebunden und steht der Batterie dadurch nicht mehr für die Energiespeicherung zur Verfügung. ⚛️ 🔌

Die Ergebnisse helfen dabei, Alterungsprozesse besser zu verstehen und so neue Batterien zu entwickeln, die hohe Energiedichte mit längerer Lebensdauer verbinden können.

Neugierig? Zum vollständigen Artikel: https://www.frm2.tum.de/frm2/news-single-view/article/dem-lithium-auf-der-spur/

📸 1: © Bernhard Ludewig, FRM II / TUM
2: © Andreas Heddergott, TUM
3: © Adobe Stock, Peter Hermes Furian
4: © Laura Richter, FRM II / TUM



PSI Paul Scherrer Institut
Ústav jaderné fyziky AV ČR

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LichtenbergStr. 1
Garching Bei Munich
85748

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