AK SUPEx organisiert die seit Sommersemester 2012 stattfindende Lehrveranstaltung "Sicherheit beim Umgang mit Pyrotechnischen Mischungen und Explosivstoffen". Ziele sind die Vermittlung von wichtigen Sicherheisvorkehrungen und der Umgang mit explosiven Stoffen. SUPEx bietet Studenten aller Fakultäten direkte Einblicke in die Welt der Sprengstoffe und der Pyrotechnik. Weiterhin haben Studenten der
Chemie nach abgeschlossenem vierten Semester die einmalige Gelegenheit, sich unter professioneller und direkter Anleitung von Dr. Mirza Cokoja (Anorganik) und Dr. Tanja Gulder (Organik) in ein Themengebiet ihrer Wahl einzuarbeiten, einen Vortrag zu erstellen, Synthesewege zu recherchieren und passend dazu den entsprechenden Sprengstoff in akademischen Mengen darzustellen. Mit HMTD reichen bereits 300 mg aus, um eine signifikante Delle in eine Stahlplatte schlagen, bei 50g Schwarzpulver würde unverdämmt nichtmal eine Explosion stattfinden. Die Veranstaltungsreihe wird ergänzt Durch Gastredner aus den unterschiedlichsten Fachgebieten, wie in der Vergangenheit beispielsweise Prof. Höcherl der Bundeswehruniversität München ("Innenbalistik und militärische Treibladungen"), Dr. Knobloch von Nitrochemie Aschau ("Wie stelle ich Panzermunition her?") oder Frau Kämmerer vom LKA ("Fachtechnische Entsorgung von gefährlichen Stoffen wie kiloweise APEX im Keller eines Einfamilienhauses"). Nach den großen Erfolgen der letzten beiden Jahre wird es in diesem Wintersemester erstmals ECTS-Credits für die Veranstaltung geben. Geplant sind hier zwei für alle Zuhörer (Abschlussprüfung) und vier für alle Teilnehmer, die einen Vortrag halten. Zuhören kann also jeder, nur bei den Synthesen gibt es das Limit ab dem 5. Semester Chemie. Näheres auf unseren Plakaten, unserer Facebookseite hier und der Einführungsveranstaltung in der zweiten Semesterwoche.