Für Solidarität und freie Bildung

Für Solidarität und freie Bildung Seit 2010 für euch mit einem Sitz im Senat der JLU Gießen vertreten! Im Gegensatz zu manch anderen studentischen Listen sind wir nicht parteigebunden.

„Für Solidarität und freie Bildung!" - Liste 2 in den Senat wählen

Die Senatsliste „Für Solidarität und freie Bildung!“ setzt sich aus Studierenden verschiedener Fachbereiche zusammen. Wir sind, neben unserem Engagement in der universitären Selbstverwaltung, auch in der Studentischen aktiv. Seit 2011 sind wir nun durchgängig mit unserer Liste im Senat und den dazugehörigen Kommissionen, wie der S

enatskommission Studiengänge und der QSL-Z Kommission vertreten. Verantwortungsvolle Gremienarbeit bedeutet für uns eine gute inhaltliche Vorbereitung der entsprechenden Sitzungen, eine kontinuierliche Teilnahme und aktive Mitarbeit sowie eine transparente Offenlegung der dort behandelten Themen und Ergebnisse. Wir fordern ein neues Hessisches Hochschulgesetz (HHG), in dem den Studierenden mehr Vertreter_innen in allen wichtigen Gremien, wie dem Senat und den Fachbereichsräten, zugesprochen werden. Wir lehnen einen "Hochschulrat" ab, dem nur Mitglieder außerhalb der Universität angehören und der in irgendeiner Form Einfluss auf die Entscheidungen des Senats hat. Unserer Auffassung nach muss es für jeden Menschen, unabhängig seiner finanziellen Mittel, jederzeit möglich sein einen freien Zugang zu Bildung oder Weiterbildung zu erhalten. In Zeiten von G8/G9 (doppelte Abiturjahrgänge) ist es wichtig, dass das Land Hessen seinen Hochschulen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellt, um das Mehr an Studierenden bewältigen zu können. Den hessischen Hochschulpakt, den das Präsidium der JLU unter Druck der Landesregierung mitgetragen hat, und der de facto eine Mittelkürzung darstellt, lehnen wir entschieden ab. Die ohnehin untragbaren Zustände an der JLU, insbesondere in Massenveranstaltungen, werden durch den Hochschulpakt noch verschärft. Wir lehnen eine Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen ab. Diese entmündigt nicht nur Studierende, sondern missachtet auch, dass sie verschiedene Lernstrategien verfolgen. Zudem fordern wir weiterhin, dass Studierende, sowohl in Bachelor- als auch in Master-Studiengängen, die Möglichkeit haben, Modulnoten aus der Endnotenberechnung auszuklammern. Wir halten nach wie vor an einer Umsetzung dieser Forderung fest, da es nicht sein kann, dass Studierende ab Studienbeginn mit einem enormen Leistungsdruck konfrontiert werden, weil jede erbrachte Note über eine Masterzulassung entscheidet, oder eben nicht. Gerade in Zeiten, in denen der Durchschnitt für eine Zulassung zu einem Masterstudium von 3,0 auf 2,6 angehoben wurde müssen Studierende entlastet werden. Hierbei sehen wir in vielen Fachbereichen dringenden Handlungsbedarf. Wir lehnen die Streichung von Studiengängen aufgrund der prekären Haushaltslage der Fachbereiche ab. Es sollte nicht sein, dass Studierende die Auswirkungen einer schlechten universitäre Planung tragen müssen. Zwar gibt es in Hessen keine allgemeinen Studiengebühren mehr, jedoch werden für eine geringe Anzahl international angelegter Masterstudiengänge derartige Gebühren von der Universität Gießen in erheblichen Ausmaß erhoben. Dies halten wir für einen unsäglichen Zustand. Weiterhin sehen wir die Erhebung sogenannter Verwaltungsgebühren, wie sie von der Universität ohne jegliche Angabe über ihre Verwendung zu jedem Semester verlangt werden kritisch. Wir fordern daher einen transparenten Umgang mit der Verwendung dieser Verwaltungsgebühren! Werbung und Anwerbung sind alltäglich geworden an unserer Universität. Großflächige Plakate an exklusiven Stellen locken mit studierendenspezifischen Angeboten, Aufsteller und regelrechte Werbealtäre prangen vor den Hörsälen. In universitären Vorbereitungsseminaren für Arbeitsmarkt und Bewerbung dozieren Vertreter_innen großer Konzerne und laden gleich mal ein bei ihnen ein Praktikum zu absolvieren, sogenannte Headhunter bauen überall ihre informellen Karrierenetzwerke aus. Wir möchten durch Anfragen die Einnahmen durch und Vergabepraxis bei Werbetafeln und die offensichtliche Kooperation mit privaten Unternehmen bei der Lehre vorallem im Rahmen des ZfbK durchsichtig machen. Wir setzen uns weiterhin für die Einführung einer Zivilklausel, also einer universitären Selbstverpflichtung zur Ausschließlich friedlicher und ziviler Forschung an der JLU ein. Obwohl der erste Versuch scheiterte eine solche Klausel in die Grundordnung der JLU einzufügen, finden wir es wichtig dieses Thema aktuell zu halten und durch Anfragen, Vorschläge und das Hinwirken auf eine Neuverhandlung, letztlich die Einführung einer solchen Friedensverpflichtung durchzusetzen. Verbunden mit einer solchen Forderung verlangen wir die Offenlegung sämtlicher drittmittelfinanzierter Forschung und Lehre (Stiftungsprofessuren, wissenschaftliches Personal) beziehungsweise die zentrale Erfassung und Einsicht in Auftraggeber_innen, Inhalte und zu Verfügung gestellter Geldmittel. Geheimhaltung, Intransparenz und Mitbestimmung von Inhalten und Veröffentlichungen durch die Auftraggeber_innen widersprechen sowohl grundlegenden Ansprüchen der Wissenschaftlichkeit als auch der Grundgesetzlich verbrieften Recht auf Freiheit von Forschung und Lehre. Auch wird dadurch ein bedeutender Teil der Universität demokratischer Einsicht und Kontrolle entzogen. Insgesamt wollen wir die Praxis der immer weiter fortschreitenden Finanzierung von Studium, Lehre und Forschung durch Drittmittel in Frage stellen. Derzeit gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Hochschulrankings, welche Universitäten zueinander in Konkurrenz setzen. So begünstigt eine hohe Position im Ranking die Hochschulen bei der Vergabe zusätzlicher Fördermittel. Diesen Umstand lehnen wir ab und fordern den Ausstieg der Universität Gießen aus derartigen Rankings. Immer öfter werden im Senat Listen von Berufungskommissionen durch gestimmt, die in den Fachbereichen im Schnellverfahren zusammengestellt wurden. Mitunter werden sogar „Listen“ eingereicht, auf denen nur eine Person zur Berufung auf eine Professur vorgeschlagen ist. Dies führt dazu, dass es keinen Wettbewerb zwischen verschiedenen Bewerber_innen gibt. Zudem ist es meist fraglich, ob bei diesem Tempo ein Mindestmaß an Mitbestimmung gewährleistet ist. Wir stehen diesem „Hau-Ruck-Prinzip“ ablehnend gegenüber. Die Vergabekommission für die QSL-Mittel (QSL=Qualitätssicherung der Lehre) hat in den vergangenen Jahren entschieden, den Fachbereichen in hohem Maß die Mittel zu kürzen. Dies führte zu einer Verschlechterung der Lehre. Wir setzen uns auch weiterhin für eine stärkere Finanzierung und Autonomie der Fachbereiche ein. Das „Präsidium der offenen Türen“, wie es sehr oft propagiert wird, lehnen wir ab. Dies führte nicht zu mehr Demokratie, sondern lediglich dazu, dass wichtige Gespräche nicht in den demokratisch legitimierten Gremien, sondern im Hinterzimmer geführt wurden. Das Präsidium konnte so die unterschiedlichen Akteure gegeneinander ausspielen. Wir fordern, dass Diskussionen wieder im Senat geführt werden. Uns ist bewusst, dass Studierende, aufgrund der Stimmenverteilung im Senat, alleine keine Entscheidungen treffen können. Deshalb arbeiten wir auch mit anderen Statusgruppen solidarisch zusammen und berücksichtigen bei Entscheidungen auch die Meinung anderer Mitglieder der studentischen und universitären Selbstverwaltung. Unsere Kandidat_innen sind:

1. Ina Jendriczka FB05
2. Alan Ruben van Keeken FB03
3. Stefan Heinloth FB06
4. Jonathan Adam FB09
5. Christian Hoge FB04
6. Christoph Müller FB11
7. Lucas Proehl FB03
8. Jan Hedrich FB03
9. Sina Reese FB03
10. Daniel Holzhacker FB04
11. Christian Heimpel FB05
12. Marco Miguel Valero Sanchez FB03

Wir haben verstanden. Das Modell einer kritischen, parteiunabhängigen Liste, die auch mal ihren Mund aufmacht, in das wi...
29/01/2015

Wir haben verstanden. Das Modell einer kritischen, parteiunabhängigen Liste, die auch mal ihren Mund aufmacht, in das wichtigste Gremium einer Universität reinzuwählen, ist zumindest in Gießen verjährt. Die (wenigen) Wähler*innen ziehen mehrheitlich die konservative Lösung vor. Ein weiteres Jahr keine Zivilklausel, ein weiteres Jahr neue Studienordnungen mit schärferen Anwesenheitslisten, ein weiteres Jahr ohne Impulse aus der Studierendenschaft im Senat. Bis Dienstag um 16 Uhr habt Ihr jedoch noch die Möglichkeit, die Hochschulgruppen, die uns unterstützt haben, in das Studierendenparlament zu wählen - falls Ihr noch nicht wählen gegangen seid. Gedankt sei denen, die uns gewählt haben, auch wenn es wieder nichts wurde. Wir sagen Adieu!

26/01/2015

Anwesenheit der studentischen Vertreter*innen im Senat 2014/15: Jusos: 6/7 Sitzungen (davon einige Male nicht bis zum Ende): UniGrün: 6/7 (mehrmals nicht bis zum Ende), StudentenUnion: 5/7. Die Protokolle sind im JLU-Netzwerk einsehbar. Bei Beachtung der Senatskommissionen ist das Bild noch düsterer.
Traurig, wie unsere ohnehin unterrepräsentierte Mitbestimmung im Senat verschwendet wird...

Flyer 2015 Vorderseite
12/01/2015

Flyer 2015 Vorderseite

Flyer 2015 Rückseite
12/01/2015

Flyer 2015 Rückseite

Ja ist Weihnachten, aber zum Abschluss doch noch mal was Interessantes, das uns an unseren Senat (und manchmal auch StuP...
24/12/2014

Ja ist Weihnachten, aber zum Abschluss doch noch mal was Interessantes, das uns an unseren Senat (und manchmal auch StuPa) erinnert!
http://www.deutschlandfunk.de/whistleblowing-studie-mehr-transparenz-an-deutschen.680.de.html?dram%3Aarticle_id=307040

Geldverschwendung, Geschacher um Posten und Vorteilsnahme: Nicht nur in Wirtschaft und Politik ist Transparenz wichtig. Whistleblowing kann dabei ein wichtiger Helfer sein. Inwieweit Whistleblowing auch im Hochschulbereich sinnvoll sein kann, haben nun Kommunikationsforscher der Westfälischen Wilhel…

16/12/2014

Unser sehr kurzfristig verfasstes Wahlstatement findet sich auch auf der JLU Gießen Seite (Fehler gehören euch!). In den kommenden Wochen folgen ein paar Zitate zu bestimmten Themen hier auf die Seite! Wir fangen an...
Für Solidarität und freie Bildung! über das CHE-Hochschulranking:
"...niemand benötigt es." Gute Nacht!

03/12/2014

Endlich ist es soweit! Wir wurden zugelassen und haben zusammen mit der ̶F̶̶D̶̶P̶ Liberalen Hochschulgruppe die meisten Kandidat*innen zum Senat! Letztes Jahr sind wir als geloste Liste 1 aus dem Senat geflogen, dieses Jahr bringt uns Listenplatz 5 hoffentlich mehr Erfolg! Es kann losgehen...
Für Solidarität und freie Bildung!

24/11/2014

Goodbye Tristesse! Den Senats-Sitz der StudentenUnion holen wir uns wieder zurück und verabschieden uns ab April 2015 hoffentlich von der APO! Heute haben wir pünktlich eine Liste abgegeben und kandidieren somit im Januar zum Senat der JLU Gießen!
Damit die Zivilklausel endlich wieder eine Rolle spielt, damit ein Zeichen gegen eine neoliberale Hochschule gesetzt wird, damit nicht alle Beschlüsse brav abgenickt werden, damit unabhängige Studierende wieder im wichtigsten Universitätsgremium vertreten sind! Für Solidarität und freie Bildung!

23/01/2014

Eine aus unserer Sicht unglaublich traurige Nachricht: Zum ersten Mal seit mehr als 6 Jahren wird es keine parteipolitisch unabhängige Hochschulgruppe mehr im Senat geben. Die StudentenUnion hat den dritten Sitz nach den erwartbaren zwei von Jusos und UniGrün mit hauchdünnem Vorsprung vor uns geholt. Dazu müssen wir ihnen gratulieren!
Sicherlich spielte ihnen die Burschenschaftsliste mit dem ähnlichem Namen wie unseren in die Hände - eine endgültige Erklärung für unser schwaches Abschneiden (immerhin waren wir als Liste 1 auf dem Wahlzettel auch möglicherweise etwas im Vorteil) ist das mit Sicherheit nicht. Es macht uns umso trauriger und auch wütend, wenn wir daran denken, dass etwa gestern in der Senatskommission Studiengänge diverse Studiengangsnovellen mit bis zu 80% Pflichtanwesenheit beschlossen werden und außer unserem Vertreter KEIN anderer studentischer anwesend war (Jusos, Grüne, FSK). Hoffentlich werden die Vertreter_innen von StudentenUnion trotz CDU-Nähe die Senatsarbeit dennoch Ernst nehmen und nicht alles mitmachen, was uns Studierenden von Seiten des Präsidiums und der Dekanate auf den Tisch serviert wird. Viel zu oft mussten wir erleben, wie im Senat und den Kommissionen kritiklos fragwürdige Vorlagen "durchgewunken" wurden - auch ab und an von anderen studentischen Vertreter_innen.
Für uns selbst müssen wir natürlich sehen, was wir falsch gemacht haben und wieso von unserer Senatsarbeit scheinbar kaum etwas bei den Studierenden geblieben ist. Was uns jetzt erst einmal bleibt, ist die APO.

20/01/2014

Morgen geht's los - Hochschulwahlen an der JLU Gießen! Die Senatswahlen laufen nur drei Tage - von Dienstag bis Donnerstag! Wählt Liste 1: Für Solidarität und freie Bildung!

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35394

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