Public History - FernUniversität Hagen

Public History - FernUniversität Hagen Das Lehrgebiet Public History der FernUniversität in Hagen erforscht die Entstehung digitaler Geschichtskulturen im 21.

Jahrhundert anhand der Produktion, öffentlichen Kommunikation und dialogischen Vermittlung historischen Wissens.

Forschung: Janine Fubel zu Gast im Historischen Salon18.06.2026 | Online (Zoom)Am 18. Juni 2026 um 18.00 Uhr nimmt Janin...
17/06/2026

Forschung: Janine Fubel zu Gast im Historischen Salon

18.06.2026 | Online (Zoom)

Am 18. Juni 2026 um 18.00 Uhr nimmt Janine Fubel am nächsten Termin des Historischen Salons des Historischen Instituts der FernUniversität in Hagen teil. Die Gesprächsreihe widmet sich dieses Mal der Frage, wie sich die Geschichte des Holocausts schreiben lässt – anhand von zwei aktuellen Veröffentlichungen aus dem Institut.

Fubel stellt ihr Buch „Krieg, Bewegung und extreme Gewalt. Die Auflösung des Konzentrationslagers Sachsenhausen 1945" vor, das die Evakuierungspolitik und Todesmärsche am Ende des Zweiten Weltkrieges rekonstruiert. Gemeinsam mit ihr präsentiert Dr. Florian Gregor (LG2) seinen Band „Franz Stangl (1908–1971)", der sich mit dem Lebensweg eines NS-Täters und dessen nachträglicher Deutungsgeschichte befasst. Das Gespräch leitet Prof. Dr. Alexandra Przyrembel (Lehrgebiet Geschichte der Europäischen Moderne), moderiert von Dr. Arndt Neumann.

Weitere Informationen zum Historischen Salon: https://www.fernuni-hagen.de/geschichte/lg2/historischer-salon.shtml

Die belarusische Oppositionsführerin Svjatlana Tsikhanouskaia verlieh Prof. Dr. Felix Ackermann am 9. Juni 2026 im Warsc...
16/06/2026

Die belarusische Oppositionsführerin Svjatlana Tsikhanouskaia verlieh Prof. Dr. Felix Ackermann am 9. Juni 2026 im Warschauer Zentrum der belarusischen Solidarität einen Orden für die ertragreiche Arbeit zugunsten von Belarus. Der Leiter des Lehrgebiets Public History weilte in der polnischen Hauptstadt zu einer Buchvorstellung der belarusischen Übersetzung seines Buchs über die Geschichte der Stadt Hrodna. In Hagen baut er seit 2022 einen Belarus-Schwerpunkt auf, der das isolierte Land in den Mittelpunkt der Forschungen zum Nachwirken von Gewalt rückt.

Das historische Territorium von Belarus war als Teil der westlichen Sowjetunion vor 85 Jahren in besonderer Weise von den Folgen des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion betroffen. In Hagen schreibt Gundula Pohls eine Dissertationen über die Rolle von Erinnerung an die NS-Verbrechen in der belarusischen Gegenwart. Aliaksei Bratachkin verließ 2021 die belarusische Hauptstadt Minsk aufgrund drohender Verfolgung und promoviert seit 2022 in Hagen über die Rolle von Public History in Belarus in der Dekade von 2010 bis 2020. Am Lehrgebiet Public History ist außerdem Dr. Aryna Dzimitryieva in einem Forschungsprojekt über die Geschichte von Polizeigewalt in Belarus tätig. Gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Bedorf holte Felix Ackermann mit der Philosophin Dr. Olga Shparaga eine der Vordenkerin der Massenproteste in Belarus nach Hagen, wo sie ein Projekt über die Rolle von Fürsorge im 21. Jahrhundert bearbeitet.

An diesem Freitag, 19. Juni, spricht Dr. Shparaga um 18 Uhr im Pilecki Institut Berlin über die Rolle zeitgenössischer Kunst in den 2020er Jahren. Vom 5.-7. Juli 2026 findet in Hagen das Belarus Colloquium statt, das renommierte Wissenschaftler:innen zusammen bringt, die sich mit der Vergangenheit und Gegenwart des 10-Millionen-Einwohnerlandes an der EU-Außengrenze beschäftigen. In diesem Jahr steht im Mittelpunkt des Collocquiums die Frage, wie in Zukunft empirisches Forschen zu Belarus möglich sein wird, wenn die meisten Wissenschaftler:innen nicht mehr in das Land reisen können und die dortigen Archive für sie nicht mehr zugänglich sind. Am Abend des 7. Juli findet um 18.00 Uhr ein öffentlicher Vortrag über postkoloniale Zugänge zur Geschichte von Belarus und der Ukraine statt. Es ist möglich diesen Vortrag via Zoom zu verfolgen.

Termine:

19. Juni 18.00: Olga Shparaga, Berlin / Zoom: https://www.fernuni-hagen.de/geschichte/lg4/aktuelles/news_0050_vortrag-frightened-modernity.shtml
5.-7. Juli: Belarus Colloquium: https://www.fernuni-hagen.de/geschichte/lg4/aktuelles/news_0046.shtml
7. Juli 18.00: Anton Saifullayeu, Hagen / Zoom: https://www.fernuni-hagen.de/geschichte/lg4/aktuelles/news_0046.shtml
Überblick Forschungsprojekte: https://www.fernuni-hagen.de/geschichte/lg4/forschung/projekte/

Interviews mit Felix Ackermann:

Radio Racyja Vilnia: https://racyja.com/by/kultura/akerman-mne-ujavilasja-sto-tema-harodni-budze-velmi-cikavaj/

Deutsche Welle: https://amp.dw.com/ru/namecki-gistoryk-napisau-knigu-pra-supareclivuu-gistoryu-belaruskaga-gorada/a…

Polskie Radio: Pod znakiem Pogoni / Пад знакам Пагоні | „Ruiny Białorusi” z wyróżnieniem w konkursie „Najpiękniejsz…https://www.radio.bialystok.pl/pogon/index/id/261964

Radio Racyja Białystok: https://racyja.com/by/kultura/akerman-ja-cakau-sto-pryjdze-bols-haradzencau/

Reform.by über die Ehrung: https://reform.news/en/tsikhanouskaya-presents-award-to-siarhei-shupa-during-hospital-visit-following-scheduled-surgery

Das Deutsch-Polnische Haus lädt zur ersten Veranstaltung der neuen Online-Reihe „Offene Fragen: Deutsch-Polnische Verfle...
15/06/2026

Das Deutsch-Polnische Haus lädt zur ersten Veranstaltung der neuen Online-Reihe „Offene Fragen: Deutsch-Polnische Verflechtungen und Asymmetrien“. Am 22. Juni 2026 diskutiert Felix Ackermann (FernUniversität Hagen) gemeinsam mit Anna Kwiatkowska (Zentrum für Osteuropastudien, Warschau) um 17:30: "Was wissen wir (nicht) übereinander? Verflechtungen und Asymmetrien in den deutsch-polnischen Beziehungen."

Anmeldung : https://deutschpolnischeshaus.de/22-juni-was-wissen-wir-nicht-uebereinander-verflechtungen-und-asymmetrien-in-den-deutsch-polnischen-beziehungen?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAYnJpZBEwakZWWE5tWDF5bzdndFBzVXNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR568k9zIxVygVA99ceaR2e6SBTO09KSn8XBlkbtHCTJsY-qnE0LyJpmQGYLSQ_aem_Z-Q9FYjRmKdU2m9QYLI1RQ

Seminar at the FernUniversität Campus in Leipzig (15–16 May)On 15–16 May, a seminar entitled *“Nostalgic Memories? Life ...
12/06/2026

Seminar at the FernUniversität Campus in Leipzig (15–16 May)

On 15–16 May, a seminar entitled *“Nostalgic Memories? Life in the GDR Remembered by Former Soviet Soldiers”* was held at the FernUniversität campus in Leipzig and was led by Aliaksei Bratachkin.

The seminar explored the history of late socialism beyond the usual national perspectives that often dominate discussions of Eastern Europe. Participants examined everyday life in the German Democratic Republic (GDR) through several complementary approaches. Particular attention was given to private memoirs of former Soviet soldiers and their families, a group whose members lived in the GDR while remaining partly isolated from full participation in local society. These personal accounts provided valuable insights into the complexities of socialist everyday life and the interactions between Soviet and East German experiences.

The seminar also critically examined the concept of “nostalgia” and questioned how memories of socialism are framed and interpreted in historical research. Participants discussed new perspectives on Cold War history and explored how the Cold War shaped everyday life under socialism.

As part of the program, participants visited a private nostalgia museum in Leipzig as well as the city history museum. The visits provided additional historical context and opportunities to reflect on the representation of the socialist past in contemporary museum exhibitions.

The seminar encouraged participants to reflect on the diversity of socialist experiences and on the methodological challenges of studying memory, nostalgia, and everyday life in the former Eastern Bloc.

On 24–25 April 2025, a block seminar entitled Understanding State-Sanctioned Violence, led by Dr. Aryna Dzmitryieva, too...
10/06/2026

On 24–25 April 2025, a block seminar entitled Understanding State-Sanctioned Violence, led by Dr. Aryna Dzmitryieva, took place at the FernUniversität in Hagen Regional Center in Hamburg. Over two intensive days, participants engaged with philosophical, individual, and political dimensions of state violence, asking how force becomes legitimized and where its boundaries are drawn. Discussions combined classical and contemporary theories of power and violence, from Weber to Arendt and Galtung. The seminar also included a close analysis of Sergei Loznitsa’s documentary The Trial and a visit to the Stadthaus Museum, grounding theoretical debates in concrete historical experience.

Knapp 100 Absolvent:innen feierten gemeinsam mit zahlreichen Gästen ihren Studienabschluss in der Berliner ufa-Fabrik.Fe...
08/06/2026

Knapp 100 Absolvent:innen feierten gemeinsam mit zahlreichen Gästen ihren Studienabschluss in der Berliner ufa-Fabrik.
Felix Ackermann hielt auf der Alumnifeier der FernUniversität in Berlin einen Vortrag über die Geschichte digitaler Öffentlichkeiten. Dabei bezog er auch das Publikum ein und fragte u.a., wer noch eine gedruckte Zeitung abonniere, wer ein Faxgerät zuhause stehen habe und wer Telegram installiert hat. Am Beispiel der Rolle von Telegram in der Ukraine erklärte er, wie Gesellschaften funktionieren, in denen die Kommunikation bereits weitgehen digital funktioniert.

Foto: Berliner KSW-Absolvent:innen © Rolf Schulten, FernUniversität in Hagen

Zur Erinnerung! Die Buchvorstellung von Prof. Dr. Felix Ackermann findet heute in Vilnius statt. Die Veranstaltung wird ...
07/06/2026

Zur Erinnerung! Die Buchvorstellung von Prof. Dr. Felix Ackermann findet heute in Vilnius statt. Die Veranstaltung wird auf Belarussisch abgehalten.

Прэзентацыя кнігі Фелікса Акермана на беларускай мове адбудзецца сёння ў Вільні. Запрашаем усіх зацікаўленых!

https://www.facebook.com/events/1290184229852823?acontext=%7B%22event_action_history%22%3A[%7B%22mechanism%22%3A%22attachment%22%2C%22surface%22%3A%22newsfeed%22%7D]%2C%22ref_notif_type%22%3Anull%7D

Zur Erinnerung! Die Veranstaltung findet bereits heute Abend statt!Vortrag: Warschau 1905 Geschichte machen und die Mode...
04/06/2026

Zur Erinnerung! Die Veranstaltung findet bereits heute Abend statt!

Vortrag: Warschau 1905

Geschichte machen und die Moderne anführen

Impuls: Dr. Clara M. Frysztacka (Berlin), Kommentar: Dr. Johannes Bent (Frankfurt (Oder))
Donnerstag, der 4. Juni 2026 um 18:00 Uhr
Pilecki-Institut Berlin, Pariser Platz 4a, 10117 Berlin

Fortschritt und Revolution gelten als zentrale Kategorien des Zeitgefühls der Monderne. Der Fortschrittsbegriff transportiert das moderne Verständnis von Geschichte als einer übermächtigen Entwicklungskraft. Die Revolution hingegen eröffnet die ebenso moderne Vorstellung, dass Menschen die historische Entwicklung aktiv gestalten können. Der Vortrag analysiert, wie diese zwei miteinander verflochtenen Aspekte der Geschichte – ihre Übermacht und ihre Machbarkeit – die Wahrnehmung der Gegenwart während der Revolution des Jahres 1905 in Warschau entscheidend prägten. Die Warschauer Massenpresse deutete die Demonstrationen, Streiks und Repressionen, die die polnische Hauptstadt unter zaristischer Herrschaft das ganze Jahr über erschütterten, im Spannungsfeld zwischen diesen zwei Polen. Damit versuchte sie, den Platz Warschaus in der westlichen Moderne zu definieren.

Dr. Clara M. Frysztacka ist Historikerin. Zu ihrer Forschungsschwerpunkten zählen insbesondere die Geschichte der Geschichtstheorie und Modernevorstellungen, post- und dekoloniale Geschichte Osteuropas, gesellschaftlicher und politischer Wandel in den langen 1970er Jahren und Europaideen und Europäisierungsprozesse des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für europäische Zeitgeschichte der Universität Siegen (2012−2015) und der Europa-Universität Viadrina. Seit Juli 2023 arbeitet sie als Referentin für Zeitgeschichte bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie ist zugleich Mitherausgeberin des Portals Copernico für Geschichte und Kulturerbe im östlichen Europa.

Mehrzahl Moderne: Das Lehrgebiet Public History der FernUniversität in Hagen fragt gemeinsam mit dem Pilecki-Institut Berlin, wie die neueren Geschichten Polens, der Ukraine und von Belarus als Teil der Geschichte Europas erzählt werden können. Wie lassen sich die historischen Erfahrungen dieser Gesellschaften erzählen, ohne historische Vorstellungen von Asymmetrie, Rückständigkeit und Überlegenheit fortzuschreiben? Eine Antwort auf diese Frage ist, die Moderne als Mehrzahl unterschiedlicher, miteinander verwobener Prozesse zu verstehen. Die Sensibilität für die Vielstimmigkeit, Komplexität und Verflechtung der Region ermöglicht den Blick auf die vermeintliche Peripherie zu schärfen. Indem wir ihre Vergangenheit ins Zentrum rücken, erinnern wir daran, dass heute über die Zukunft Europas in der Ukraine entschieden wird. Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und im Herbst 2026 im Modul M1 des MA Geschichte Europas zur Verfügung gestellt.

Übersicht der Termine: https://www.fernuni-hagen.de/geschichte/lg4/aktuelles/news_0042.shtml
Anmeldung: https://berlin.instytutpileckiego.pl/de
Anmeldedaten für die Zoom-Übertragung: [email protected]
Foto 1: Streik der Zeitungsboten des Kurier Warszawski im November 1905, Strajk roznosicieli Kuriera Warszawskiego listopad 1905
Quelle: Polona.pl, syg. F.43464.

Geschichte im Podcast.Ein hybrider Workshop der Studierenden der Kölner Public HistoryDie Professur für Public History a...
03/06/2026

Geschichte im Podcast.

Ein hybrider Workshop der Studierenden der Kölner Public History

Die Professur für Public History an der Universität zu Köln und die Studierenden und Young Professionals der AG Angewandte Geschichte / Public History im VHD laden vom 25. bis 26.06. zu einem hybriden Workshop nach Köln ein, um einen theoretischen, methodischen und praktischen Blick auf das Medium Podcast zu werfen.

Das Medium Podcast hat in Wissenschaft und Öffentlichkeit längst eine tragende Rolle als Informations- und Unterhaltungsmedium eingenommen. Damit eröffnen sich auch für die Public History spannende Möglichkeiten der Erforschung und Vermittlung. In vier hybriden Panels wird beleuchtet, wie Geschichtspodcasts methodisch erforscht werden können, welche Qualitätskriterien es hierbei zu berücksichtigen gilt und welche Potenziale solche Formate generell für die Wissenschaftskommunikation eröffnen können. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, praxisnah an der Produktion eines eigenen Podcasts mitzuwirken. Ziel ist es, Impulse für eine vertiefte geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Medium Podcast zu liefern.

Die aktive Teilnahme am Workshop verbindet Einblicke in aktuelle Forschungsfragen und analytische Zugänge zu Podcasting und Public History mit praktischen Kompetenzen für die Umsetzung eigener Podcast-Projekte. Im Mittelpunkt steht dabei die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis, für unterschiedliche Zielgruppen, Anwendungen und Themen. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über Möglichkeiten der Publikation eigener Projekte sowie über relevante technische Anforderungen.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Reise- und Unterkunftskosten können leider nicht übernommen werden.
Anmeldung:
Der Workshop richtet sich vorrangig an Studierende und Young Professionals. Interessierte können sich bis zum 18. Juni 2026 für eine Teilnahme in Präsenz oder digital per Mail anmelden: annika.haeberlein(at)uni-koeln.de

Kontakt: annika.haeberlein(at)uni-koeln.de

Adresse

UniversitätsStr. 33
Hagen
58084

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