DGB Ruhr-Mark

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DGB Ruhr-Mark Als Dachverband koordiniert der DGB Ruhr-Mark die gewerkschaftlichen Aktivitäten und vertritt die Interessen der Beschäftigten in der Region.

Die DGB Region Ruhr-Mark umfasst neben den Städten Bochum, Hagen und Herne auch den Ennepe-Ruhr-Kreis und den Märkischen Kreis. Die strukturpolitischen Veränderungen haben dazu geführt, dass mittlerweile die Mehrheit der Beschäftigungsverhältnisse im Dienstleistungssektor gezählt wird. Geprägt wird die Region aber weiterhin von einem starken industriellen Kern vor allem in mittelständischen Betrieben. Die DGB-Region ist auch eine Region der „Bildung". Drei Universitäten (Ruhr-Universität, Fern-Universität Hagen und Privatuniversität Witten-Herdecke) sowie sechs Fachhochschulen bilden zusammen rund 110.000 Studierende aus. Aktive ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen sind Garant für eine lebendige Gewerkschaftsarbeit. Ob in Gremien, Projektgruppen oder Arbeitskreisen, mit unseren Stadt-, Kreis- und Ortsverbänden sind wir fast flächendeckend in der Region vertreten.

Feline TecklenburgDas Wir in Wirtschaft. Wer Care-Arbeit aufwertet, sichert Wohlstand und DemokratieLesung & Diskussion ...
09/10/2026

Feline Tecklenburg
Das Wir in Wirtschaft. Wer Care-Arbeit aufwertet, sichert Wohlstand und Demokratie

Lesung & Diskussion / GEGEN DEN STROM
10.11 26
19 Uhr
Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, 58089 Hagen

Warum alle gewinnen, wenn Care mehr zählt als Profit

Kinder betreuen, Eltern pflegen, kochen und putzen – für viele fühlt sich der Feierabend an wie eine zweite Schicht. Und dann reicht das Geld nicht. Während andere mit Finanzgeschäften Millionen verdienen, bleibt denen, die Care-Arbeit leisten, kaum etwas zum Leben. Aber Burnout gilt als persönliches Versagen und Altersarmut als individuelles Pech.

Das ist kein Zufall, das ist Politik. Care-Arbeit ist das unsichtbare Fundament unserer Wirtschaft, und wer sie verrichtet, wird systematisch ausgebeutet. Dieses Buch macht Schluss mit dem Gefühl, selbst schuld zu sein. Denn was politisch geschaffen wurde, lässt sich politisch ändern. Feline Tecklenburg analysiert, warum die Umverteilung von Zeit, Macht und Geld nicht radikal, sondern längst überfällig ist. Die Frage ist nicht, ob wir uns das leisten können. Die Frage ist, wie lange wir uns noch ein System leisten wollen, das die wichtigste Arbeit umsonst haben will.

»Im Mittelpunkt von Feline Tecklenburgs Handeln und Denken steht der Mensch – mit all seinen Gefühlen, Belastungen, Bedürfnissen und Möglichkeiten. Der irrationalen Annahme, dass Wirtschaft nur aus Zahlen bestünde, setzt Feline Tecklenburg mit ihrer Expertise zu Care-Arbeit ein kluges, durchdachtes und zukunftsweisendes Konzept entgegen: Wenn wir nicht verstehen, welche komplexe Rolle Gemeinschaft und Miteinander im wirtschaftlichen Kontext einnehmen, kann es keine Verbesserung der bestehenden Verhältnisse geben. Feline Tecklenburgs Buch zeigt, wie es besser geht – zum Wohle aller.« Gilda Sahebi

Feline Tecklenburg, geboren 1992, ist Politökonomin. Sie ist Mitgründerin und Co-Geschäftsführerin der Denk- und Handlungswerkstatt Wirtschaft ist Care. An der Universität Paderborn forscht sie zur Care-Ökonomie in zukunftsfähigen Wirtschaftsmodellen.

Die Lesung wird veranstaltet von GEGEN DEN STROM (Arbeit und Leben Berg Mark, DGB Region Ruhr Mark, das Kulturzentrum Pelmke sowie die VHS Hagen).

Demokratie ist kein Zuschauersport! 📣Toleranz, Vielfalt und ein echtes Miteinander fallen nicht einfach vom Himmel – sie...
08/10/2026

Demokratie ist kein Zuschauersport! 📣

Toleranz, Vielfalt und ein echtes Miteinander fallen nicht einfach vom Himmel – sie werden jeden Tag von Menschen wie du und ich, wir und euch ge- und erlebt. Und weil wir gemeinsam einfach stärker, lauter und im gemeinsamen Austausch veränderungsfreudiger sind, haben wir im Kreisverband Ennepe-Ruhr das „Bündnis für Demokratie und Vielfalt“ gegründet! 🔥

Unsere Haltung? Überparteilich, aber glasklar: Für eine offene Gesellschaft, gegen jede Form von Extremismus.

Den Startschuss haben wir bereits gegeben: Beim ersten Vernetzungstreffen im Rahmen bei der IG Metall in Gevelsberg kamen 36 engagierte Köpfe aus 20 verschiedenen Vereinen und Organisationen zusammen. Es wurde diskutiert, vernetzt und die Basis für starke, gemeinsame Lösungen geschaffen.

Es ist an der Zeit, sich persönlich einzubringen und sich laut gegen Extremismus zu positionieren. Bist du dabei? 👋



Gevelsberg Zivilgesellschaft StimmeErheben Netzwerk Engagement GemeinsamStark

06/10/2026

"Was brauchen Heranwachsende und junge Erwachsene in Hagen?"

Genau diese Frage richtete Matthias Quent, Soziologe und Rechtsextremismus-Experte, im Rahmen der heutigen GEGEN DEN STROM-Veranstaltung im Kulturzentrum Pelmke konkret an Schüler*innen eines Hagener Berufskollegs.

Was folgte, war eine lebhafte, streitbare und ungemein engagierte Diskussion.

Gegen den Strom – das sind: Arbeit und Leben Berg Mark, DGB Region Ruhr Mark, Kulturzentrum Pelmke sowie VHS Hagen.

Gefördert durch Arbeit und Leben Berg Mark.

06/10/2026

Heute Abend lud die politische Reihe GEGEN DEN STROM ins Hagener Kulturzentrum Pelmke. Auf dem Podium: Matthias Quent, Soziologe und von Berufswegen Experte für Rechtsextremismus.

Unter der Leitung von Silke Niehaus-Scherpenbeck präsentierte Quent sein jüngstes Werk: „Keine Macht der Ohnmacht“. Ein optimistischer Titel für ein schweres Thema; es geht um Ohnmachtsakzeptanz, Krisenbewältigung, Wehrhaftigkeit gegen den Faschismus und Rezepte gegen das große, deutsche Frösteln vor dem Rechtsruck.

Das Publikum war erfreulich zahlreich erschienen, offenbar getrieben von dem dringenden Bedürfnis, der Magdeburger Realität etwas entgegenzusetzen. Was folgt, war keine steife Lesung, sondern das, was diese Republik so dringend braucht: eine lebhafte, streitbare und ungemein engagierte Diskussion. Man ging hoffentlich nicht nur klüger nach Hause, sondern auch entschlossener. Und das ist ja auch schon was.

Gegen den Strom – das sind: Arbeit und Leben Berg Mark, DGB Region Ruhr Mark, Kulturzentrum Pelmke sowie VHS Hagen.

Gefördert durch Arbeit und Leben Berg Mark.

Man schreibt das Jahr 2026, und der 6. Oktober schickt sich an, ein deutsches Datum zu werden. In Magdeburg geriet die k...
06/10/2026

Man schreibt das Jahr 2026, und der 6. Oktober schickt sich an, ein deutsches Datum zu werden. In Magdeburg geriet die konstituierende Sitzung des Landtags zu einer handfesten Machtdemonstration der AfD. Da sitzt nun ein Landtagspräsident aus ihren Reihen, und als ob das nicht schon genug wäre, drückte man sogleich noch einen waschechten Hardliner als Vize hinterher.

Und just an diesem denkwürdigen Abend – die Ironie der Geschichte liebt bekanntlich das präzise Timing – lud die politische Reihe GEGEN DEN STROM ins Hagener Kulturzentrum Pelmke. Auf dem Podium: Matthias Quent, Soziologe und von Berufswegen Experte für jenes Phänomen, das sich zeitgleich in Magdeburg breitgemacht hatte.

Unter der Leitung von Silke Niehaus-Scherpenbeck präsentierte Quent sein jüngstes Werk: „Keine Macht der Ohnmacht“. Ein optimistischer Titel für ein schweres Thema; es geht um Ohnmachtsakzeptanz, Krisenbewältigung, Wehrhaftigkeit gegen den Faschismus und Rezepte gegen das große, deutsche Frösteln vor dem Rechtsruck. Das Publikum war erfreulich zahlreich erschienen, offenbar getrieben von dem dringenden Bedürfnis, der Magdeburger Realität etwas entgegenzusetzen. Was folgt, war keine steife Lesung, sondern das, was diese Republik so dringend braucht: eine lebhafte, streitbare und ungemein engagierte Diskussion. Man ging vielleicht nicht klüger nach Hause, aber entschlossener. Und das ist ja auch schon was.

Gegen den Strom – das sind: Arbeit und Leben Berg Mark, DGB Region Ruhr Mark, Kulturzentrum Pelmke sowie VHS Hagen.

Gefördert durch Arbeit und Leben Berg Mark.

Was ist für mich Heimat?  Was bedeutet Heimat? Wann fühlen wir uns zu Hause und angekommen? Und was macht aus einem Land...
30/09/2026

Was ist für mich Heimat?  

Was bedeutet Heimat? Wann fühlen wir uns zu Hause und angekommen? Und was macht aus einem Land ein Zuhause – für Menschen, die hier verwurzelt sind, ebenso wie für jene, die gerade dabei sind, anzukommen?

Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung „Sprechen & Zuhören – Bochum hört sich zu“ am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 18:00 Uhr in der Stadtteilbücherei Querenburg, Querenburger Höhe 270, 44801 Bochum.

Der Begriff Heimat berührt viele persönliche Erfahrungen: Erinnerungen und Orte, Sprache und Kultur, Familie und Freundschaften, aber auch Fremdheit, innere Heimatlosigkeit und die Suche nach Zugehörigkeit. In moderierten Gesprächsrunden haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Erlebnisse und Perspektiven zu teilen und anderen aufmerksam zuzuhören.

Dabei geht es nicht darum, sofort einer Meinung zu sein. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen und die Frage, welche Bedürfnisse hinter unterschiedlichen Sichtweisen liegen. Durch das Zuhören können Verbindungen und Gemeinsamkeiten sichtbar werden – auch dort, wo zunächst Gegensätze vermutet werden.

Die Veranstaltung ist Teil einer bundesweiten Dialogreihe: Von Anfang Oktober bis Anfang November 2026 finden rund 100 Gespräche in Volkshochschulen, Schulen, Vereinen, Unternehmen, Kirchengemeinden, Nachbarschaftszentren und kommunalen Einrichtungen statt. Unter der gemeinsamen Frage „Was bedeutet Heimat für mich, für uns, für Deutschland?“ werden Erfahrungen und Perspektiven hörbar, die in öffentlichen Debatten oft zu wenig Raum bekommen.

Die Veranstaltungsreihe „Bochum hört sich zu – Sprechen & Zuhören“ ist eine Kooperation der Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben Bochum – bestehend aus der vhs Bochum, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Bochum und Arbeit und Leben NRW – mit Mehr Demokratie e. V.

Veranstaltung auf einen Blick
Titel: Sprechen & Zuhören – Bochum hört sich zu  
Thema: Was ist für mich Heimat?  
Datum: Dienstag, 6. Oktober 2026  
Beginn: 18:00 Uhr  
Ort: Stadtteilbücherei Querenburg  
Adresse: Querenburger Höhe 270, 44801 Bochum  
Anmeldung: Hustadt hört sich zu – Sprechen & Zuhören

Wir waren am Samstag 18.000 Menschen auf dem Burgplatz in Essen und sendeten ein klares Zeichen nach Berlin: Unser Sozia...
28/09/2026

Wir waren am Samstag 18.000 Menschen auf dem Burgplatz in Essen und sendeten ein klares Zeichen nach Berlin: Unser Sozialstaat darf nicht angegriffen werden. Wir brauchen echte Reformen statt Verschlechterungen bei Gesundheit, Sozialstaat und Arbeitnehmerrechten. Nein zu Kürzungen, nein zu Reformen auf dem Rücken der Menschen!

Zusammen mit 18.000 Kolleg*innen in Essen: Unsere Gruppe aus dem Märkischen Kreis hat ein deutliches Zeichen gegen die v...
28/09/2026

Zusammen mit 18.000 Kolleg*innen in Essen: Unsere Gruppe aus dem Märkischen Kreis hat ein deutliches Zeichen gegen die von der Bundesregierung geplanten Einschnitte bei Arbeitsbedingungen und Sozialstaat gesetzt.

Die Veranstaltung war Teil eines bundesweiten Aktionstages der DGB-Gewerkschaften unter dem Motto „HART VERDIENT! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“

20.000 statt der erwarteten 10.000 Teilnehmenden in Essen heute auf der "Hart verdient" Kundgebung!
26/09/2026

20.000 statt der erwarteten 10.000 Teilnehmenden in Essen heute auf der "Hart verdient" Kundgebung!

Adresse

Körnerstrasse 43
Hagen
58095

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