Aktionsbündnis MLU

Aktionsbündnis MLU Bündnis aus Vertreter*innen des Universitätspersonals, der Studierendenschaft, der Gewerkschaften sowie der politischen Hochschulgruppen an der MLU.

Das Aktionsbündnis „ – Perspektiven schaffen“ hat sich gegründet, um die (namensgebende) Unterfinanzierung der MLU zu thematisieren und zu beenden. Es sieht sich als Fortführung des „Aktionsbündnis MLU – Perspektiven gestalten“, welches bis 2015 für eine starke und zukunftsfähige MLU aktiv war. In diesem Sinne fordert es die Ausfinanzierung der MLU in ihrer bestehenden Fächerviel

falt und eine aufgabengerechte Grundfinanzierung für alle Hochschulen in Sachsen-Anhalt. Deshalb lehnt es sowohl die Kürzungspläne aus dem Rektorat und das damit einhergehende Streichen bzw. Schließen von Studiengängen und Professuren ab als auch die Hochschulstrukturplanung des Landes von 2014. Das Aktionsbündnis kämpft für die Fächervielfalt, die Zurückdrängung prekärer Beschäftigungsverhältnisse und Kettenbefristungen bei den Mitarbeiter*innen sowie für gute Studienbedingungen. Das Bündnis steht allen demokratischen Uni-Angehörigen offen und setzt sich bis jetzt vor allem aus studentischen Gremien, den Gewerkschaften sowie politischen Hochschulgruppen und Listen zusammen. Wir fordern alle Beschäftigten und Studierenden dazu auf, bei diesem Prozess aktiv mitzuwirken und aktiv gegen die Verschlechterung von Arbeits- und Studienbedingungen an der Martin-Luther-Universität vorzugehen. Mitglieder:

Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Personalrat der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg
DGB-Hochschulgruppe MLU
DGB Region Halle-Dessau
ver.di-Hochschulgruppe an der MLU
ver.di-Jugend im Bezirk Sachsen-Anhalt Süd
GEW-Landesverband Sachsen-Anhalt
GEW-Hochschulgruppe an der MLU
Fachschaftsrat für Geowissenschaften und Geographie
Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I
Fachschaftsrat Pädagogik
Fachschaftsrat Mathe/Info
Juso-Hochschulgruppe Halle/Saale
Grüne Hochschulgruppe Halle
SDS Halle
Offene Linke Liste MLU
Kritische Politikwissenschaft Halle
Institutsgruppe Altertum
Institutsgruppe Geschichte
Institutsgruppe Ethnologie
Arbeitskreis Protest im StuRa der MLU
Arbeitskreis Zivilklausel im StuRa der MLU

Kampagne „Schlussverkauf Bildung“Der  hat gerade die Kampagne „Schlussverkauf Bildung“ gestartet, wobei es darum geht, a...
23/01/2025

Kampagne „Schlussverkauf Bildung“
Der hat gerade die Kampagne „Schlussverkauf Bildung“ gestartet, wobei es darum geht, auf die Forderung der Studierenden und Beschäftigten der Hochschulen hinzuweisen.
Als Hallenser*innen können wir uns dem nur anschließen. Denn es geht darum, dass die Studierendenwerke und die Hochschulen massiv unterfinanziert sind, ein Großteil der Studierenden in Armut lebt, es immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden, Wissenschaftler*innen immer nur befristet angestellt werden und Forschung und Lehre immer wieder von Kürzungen bedroht wird.
Diese Phänomene finden wir erst recht in Halle und an der MLU! Es braucht auch eine bundesweite Lösung für den Erhalt von Kleinen Fächern und der Fächervielfalt, für dauerhafte und nachhaltige Stellen in der Wissenschaft und für die Unterstützung von Studierenden.
Dafür braucht es Geld – denn Bildung gibt es nicht im Schlussverkauf!

Am 1. Oktober hat das neue Semester angefangen und die MLU konnten 3.600 Erstsemester begrüßen. Das machen wir (verspäte...
23/10/2024

Am 1. Oktober hat das neue Semester angefangen und die MLU konnten 3.600 Erstsemester begrüßen. Das machen wir (verspätet) auch: Herzlich Willkommen in Halle!
Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass die Zahlen dabei auf dem Kürzungsniveau von 2022 bleiben. Während die MLU auch für die Anzahl von Studierenden weiter unterfinanziert bleibt und Kürzungen durchsetzt, führen die Kürzungen gleichzeitig dazu, dass die MLU weniger Studierenden aufnimmt als es Bedarf in Sachsen-Anhalt gibt.
Und es führt zu einem (scheinbaren) Paradox: Damit drohen natürlich auch weitere Mittelkürzungen, denn kleinere Hochschulen brauchen angeblich auch weniger Geld. In diesem Semester wird es also mit den Probleme weitergehen. Die Landesregierung tut dagegen nichts - bestenfalls wird die Unterfinanzierung fortgeschrieben und nicht weiter verschlimmert, wobei es auch für Letzteres derzeit Anzeichen gibt. Es gibt viele gute Gründe an der MLU zu studieren. Die aktuelle Entwicklung ist aber keiner davon. Deshalb gilt es die Unterfinanzierung weiter zu kritisieren!

Derzeit freut sich das Wissenschaftsministerium: Während im Haushalt die Sparvorgaben dominieren, durfte für die Exzelle...
02/09/2024

Derzeit freut sich das Wissenschaftsministerium: Während im Haushalt die Sparvorgaben dominieren, durfte für die Exzellenzinitiative Geld ausgegeben werden. Und nun ist u.a. ein Projekt der MLU tatsächlich eine Runde weiter, könnte also durchaus, wenn schon nicht in den Titel der Exzellenz-Universität, doch wenigstens einen Exzellenz-Cluster erringen – also mehr Forschungsgeld und mehr Prestige nach Halle holen.
Gegen mehr Geld spricht natürlich nichts. Und die dort betriebene Forschung ist auch auf jeden Fall sehr gut und förderwürdig – da würden wir auf keinen Fall gegen sprechen. Aber das Problem ist: Die Exzellenzinitiative ist derart absurd, dass Millionen für eine erfolgversprechende Teilnahme mobilisiert werden und dann einer Uni zugutekommen, denen die Studierenden weglaufen (wie an der MLU mit einem Tiefstand im Vergleich zu den letzten Jahren) oder der Regen durch die Decke tropft (wie etwa in der Eingangshalle der TU Berlin).
Und das ist kein Widerspruch: Effizienzsteigerung nennen das Manager*innen und Politiker*innen gleichermaßen. Konkret heißt das: Die Mittel werden von der allgemeinen Verwaltung, der Lehre in der Breite und den Fächern, die in der Konkurrenz schlechter dastehen, abgezogen und in „Leuchttürme“ gesteckt. Dabei kann es durchaus legitim sein, Forschung schwerpunktmäßig zu bündeln, aber wenn gleichzeitig die Gesamteinrichtung unattraktiver wird und grundlegende Sachen nicht funktionieren, dann bricht der Nachwuchs weg – damit ist die Exzellenzförderung das Gegenteil von nachhaltig.
Als Aktionsbündnis freuen wir uns zwar über die wissenschaftlichen Erfolge aus Halle, aber weisen gleichzeitig auf die enorme Fehlsteuerung hin. Wenn wir auch in Zukunft gute Forschung – ob „exzellent“ oder nicht – haben wollen, dann müssen wir jetzt dafür sorgen, dass die Studierenden Sachsen-Anhalt nicht den Rücken zukehren. Und das geht nur mit guter Finanzierung in der Breite!

Politiker*innen sind im Medaillenfieber, wollen trotz beeindruckender Leistung nach Paris noch mehr Edelmetall sehen. Wa...
16/08/2024

Politiker*innen sind im Medaillenfieber, wollen trotz beeindruckender Leistung nach Paris noch mehr Edelmetall sehen. Was dabei vergessen wird: Es braucht dafür bessere Finanzierung der Grundlagen, also von Sportvereinen, aber eben auch der Sportwissenschaft, des Lehramtes und des Unisports, z.B. an der MLU. Mehr dazu: https://mlunterfinanziert.wordpress.com/2024/08/15/im-medaillenfieber/

4,7% weniger Studierende an der . Woher das wohl kommt?
23/07/2024

4,7% weniger Studierende an der . Woher das wohl kommt?

Im Wintersemester 23/24 waren 4,7 Prozent weniger Studierenden an der Uni Halle eingeschrieben als im Wintersemester zuvor. Der Rückgang an der MLU fällt dabei besonders stark aus, da er im Landess…

In der MZ wurde sich in der letzten Woche wieder über den Fachkräftemangel beklagt. Ein Sprecher der Handwerkskammer for...
22/07/2024

In der MZ wurde sich in der letzten Woche wieder über den Fachkräftemangel beklagt. Ein Sprecher der Handwerkskammer fordert als Lösung dafür, dass weniger Menschen in Sachsen-Anhalt Abitur machen und weniger studieren sollen.
Das halten wir für falsch. Nicht nur, um die Freiheit der Betroffenen möglichst zu wahren, sondern vor allem, weil es eine andere Lösung für den Fachkräftemangel, der sowohl akademische als auch handwerkliche Berufe betrifft, braucht.
Denn Tatsache ist, dass auch dank Lehrermangel 11,8 % der Schüler*innen die Schule in Sachsen-Anhalt ohne Abschluss verlassen. Der Lehrermangel liegt auch daran, dass die MLU unterfinanziert ist und die Studierenden zurecht über schlechte Studienbedingungen klagen, was zu einer hohen Abbruchquote führt. Insgesamt brechen auch im BA/MA-Bereich bis zu 30 % der Studierenden ab.
Das Problem mit dem Abbruch gibt es übrigens auch im Handwerk: 16 % brechen eine einmal angefangene Ausbildung ab. Einige Betriebe sehen Auszubildende als billige Arbeitskräfte und sind entsprechend unattraktiv. Und: Viele Betriebe bilden gar nicht mehr aus, erwarten die Lieferung von Fachkräften frei Haus.
Um den Fachkräftemangel zu lösen, braucht es optimale Studien- und Ausbildungsbedingungen. Das geht durch mehr Geld für die Hochschulen des Landes, gute Ausstattung von Berufsschulen und eine ordentliche Bezahlung von Auszubildenden.
Was wir nicht brauchen sind Vorschriften für junge Menschen. Ob sie ein Studium oder eine Ausbildung machen, kann nicht von Arbeitgeber*innen der Politiker*innen entschieden werden – sondern nur von ihnen selbst.
https://www.instagram.com/p/C9fyB_QNpIc/

Kürzungen gibt es bundesweit: In Frankfurt/Main wird die Latinistik gekürzt, in Erfurt gibt es flächendeckende Sparmaßna...
30/05/2024

Kürzungen gibt es bundesweit: In Frankfurt/Main wird die Latinistik gekürzt, in Erfurt gibt es flächendeckende Sparmaßnahmen, der Bund spart bei den Forschungsinstituten und beim DAAD, das Land Berlin droht ebenfalls mit Kürzungen im Haushalt und in den letzten Jahren gab es effektive Einschnitte in Mecklenburg-Vorpommern (2022), Bremen, Niedersachsen, Brandenburg und Hamburg (alle 2021).

Derzeit kämpfen auch die Kolleg*innen und Kommiliton*innen in Jena (Thüringen) gegen Kürzungsmaßnahmen, die aufgrund eines angenommenen Defizites von bis zu 15 Millionen Euro verhängt werden sollen. Zum Unterstreichen ihrer Forderungen sind sie auch vor den Petitionsausschuss des Landes gezogen.

Daran sehen wir, wie prekär die Hochschulfinanzierung bundesweit aufgestellt ist. Etliche Hochschulen planen so, dass sie eigentlich mehr strukturelle Ausgaben haben als die Grundfinanzierung hergibt - weil sie von dem System aber auch dazu gezwungen werden.

Während sich die Grundfinanzierung für Beschäftigte und Räume in den letzten 30 Jahren effektiv drastisch reduziert hat, hat sich die Zahl der Studierenden drastisch erhöht. Aber nicht nur das: Die gesellschaftlichen Aufgaben sind größer geworden, die Kosten höher und große Teile der Finanzierung finden nur noch kurzfristig statt. Als das begünstigt "Haushaltslöcher", die manchmal auch was mit falscher Prioritätensetzung der Rektorate und Präsidien zu tun haben, aber v.a. mit dem systemischen Problem.

Es braucht eine bundesweite Lösung für eine stabile Grundfinanzierung für alle Hochschulen. Dabei soll es nicht darum gehen, die Kompetenzen der Länder einzuschränken. Aber es muss Standard werden, dass auskömmliche Mittel für Forschung und Lehre vorhanden sind. Das ist auch ein Aspekt der Wissenschaftsfreiheit, die ohne Möglichkeit dazu wenig wert ist.

Von daher wünschen wir allen, die gegen die Kürzungen kämpfen viel Erfolg!

Es wird wieder gewählt: Seit gestern (16.05.) sind die Mitarbeiter*innen und Studierenden der MLU zur Abstimmung aufgeru...
17/05/2024

Es wird wieder gewählt: Seit gestern (16.05.) sind die Mitarbeiter*innen und Studierenden der MLU zur Abstimmung aufgerufen. Es werden die nicht-professoralen Mitglieder des Senates und der Fakultätsräte sowie die Gleichstellungsgremien und die Promovierendenvertretung neu gewählt. Darüber hinaus wählen die Studierenden auch die studentischen Gremien, also den Studierendenrat und die Fachschaftsräte.
Allgemeine Informationen zur Wahl gibt es hier: https://wisswei.verwaltung.uni-halle.de/wahlen/senat-fakrat/hsw24/
Für die studentischen Gremien gibt es darüber hinaus einen Wahl-O-Mat bei dem auch das Thema der Unterfinanzierung eine Rolle spielt: https://www.stura.uni-halle.de/wahlomat/
Neben der Abstimmung über Personen gibt es in diesem Jahr bei den Studierenden auch noch eine Abstimmung zum Semesterticket. Dazu gibt es hier alle Informationen: https://www.stura.uni-halle.de/blog/urabstimmung-zum-semesterticket-2024/
Wir wünschen allen Kolleg*innen und Kommiliton*innen viel Erfolg!

Letzten Mittwoch hat der Senat über die Bibliotheksmittel diskutiert. Eigentlich ist es das immer gleiche Problem, denn ...
16/05/2024

Letzten Mittwoch hat der Senat über die Bibliotheksmittel diskutiert. Eigentlich ist es das immer gleiche Problem, denn sie reichen nicht. Einerseits gibt es einen hohen Bedarf bei einem Angebot, was teilweise nur als unverschämt bezeichnet werden kann: Große Verlage und Anbieter verlangen horrende Preise für das, was aber unbedingt notwendig ist. Andererseits hat die Uni auch nicht so viel Geld zur Verfügung, wie sie für eine gute Ausstattung der Bibliotheken bräuchte: Immer wieder kommt es zu Verteilungskämpfen, zur Frage, was man sich noch leisten kann: Aktuelle Journals oder Monographien? Hier braucht es ein Handeln der Politik, denn die Wissenschaft leidet darunter. Die MLU Halle hat hier aufgrund der Unterfinanzierung besonders schlechte Karten, aber das Problem geht darüber hinaus – mehr Bücher und weniger sparen, mehr Wissenschaft und weniger Profit. Dafür braucht es neue Regelung – aber auch einfach mehr Geld für ULB und MLU, auch damit die Öffnungszeiten endlich wieder auf den alten Stand kommen.

Am Samstag konnten sich die zukünftigen Studierenden beim Hochschulinformationstag (HIT) ihre mögliche neue Hochschule i...
08/04/2024

Am Samstag konnten sich die zukünftigen Studierenden beim Hochschulinformationstag (HIT) ihre mögliche neue Hochschule in Halle anschauen. Und die MLU bzw. Halle haben viel zu bieten: Vielfältige Studienangebote, tolle Mitarbeiter*innen, engagierte Kommiliton*innen, Wohnheime und Mensen und große Bibliotheken. Aber: Es wäre viel mehr möglich. Und es wäre auch viel mehr nötig. Denn noch immer werden Studiengänge abgebaut. Noch immer bleibt der versprochene Aufbau aus, da es auch keine zusätzlichen Mittel gibt. Das trifft einerseits die kleinen Fächer, andererseits die Breite der Studierenden, da der Dozierendenmangel dementsprechend zunimmt. Und dabei ist noch gar nicht von anderen Problemen, wie etwa den verschwundenen Druckern und den Mieterhöhungen beim Studentenwerk geredet. Natürlich gibt es trotzdem viele gute Gründe, in Halle ein Studium anzufangen. Wir würden es sogar empfehlen. Nichtsdestotrotz ist es ein Skandal, mit welchen Problem die größte Universität Sachsen-Anhalts zu kämpfen hat und wie derzeit mit Wissenschaft und Bildung umgegangen wird. Wir wollen das nicht akzeptieren - und das solltet ihr auch nicht, denn es ist auch euer Studienangebot, was massiv eingeschränkt wird!

Heute haben 1.300 Menschen gegen die extreme Rechte, für  demokratische Bildung und eine bessere Bildungs- und Integrati...
03/02/2024

Heute haben 1.300 Menschen gegen die extreme Rechte, für demokratische Bildung und eine bessere Bildungs- und Integrationspolitik demonstriert. Aufgerufen hatten u.a. der Stadtschülerrat und die Initiative Bildungsprotest .

Morgen geht es um 15 Uhr auf dem Marktplatz um eine gute und gut ausgestattete Bildungspolitik, gegen die extreme Rechte...
02/02/2024

Morgen geht es um 15 Uhr auf dem Marktplatz um eine gute und gut ausgestattete Bildungspolitik, gegen die extreme Rechte und für demokratisches Lernen. Kommt vorbei!

Adresse

Universitätsplatz 7
Halle
06108

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