Aleksander Brückner Zentrum für Polenstudien

Aleksander Brückner Zentrum für Polenstudien Interdisziplinäre Erforschung historischer und gegenwärtiger Formationen polnischer Staatlichkeit, Gesellschaft, Sprache und Kultur

Das 2012 gegründete Aleksander-Brückner-Zentrum ist ein kooperatives Projekt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung und den Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert wird. Ausführliche Informationen zum Profil und MitarbeiterInnen finden Sie unter: http://www.aleksander-brueckner-zentrum.org

Herzlichste Einladung zur vierten und finalen Vorführung im Rahmen der Polnischen Filmreihe »Migration« in Halle!🎬 Drzew...
04/06/2026

Herzlichste Einladung zur vierten und finalen Vorführung im Rahmen der Polnischen Filmreihe »Migration« in Halle!

🎬 Drzewa milczą | Silent Trees (PL 2024, R: Agnieszka Zwiefka, 84 Min., OmU)
📅 Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:00 Uhr
📍 Puschkino (Kardinal-Albrecht-Str. 6, 06108 Halle)
🎙️ Moderation: Sophie-Carolin Groß (Halle)
🤝 Diskussion: Johanna Hiebl (Frankfurt (Oder)) & Rainer Mende (Leipzig)

Runa ist sechzehn, trägt locker sitzende dunkle Klamotten, malt gern und steht auf Billie Eilish. Sie könnte ein ganz normales Mädchen sein, aber sie ist mit ihrer kurdischen Familie aus dem Irak vor dem IS über Belarus nach Polen geflüchtet. Nach 18 Tagen im Wald stirbt ihre Mutter und sie findet sich unversehens in der Rolle der Ersatzmutter wieder – ihr Vater ist mit den vier jüngeren Brüdern und dem Leben in einem völlig fremden Land heillos überfordert.

Über einen langen Zeitraum beobachtet Agnieszka Zwiefka eine doppelte Metamorphose. Die Familie verlässt ihren Container an der belarusischen Grenze und versucht, sich einen Alltag mit Wohnung, Schule und Arbeit aufzubauen. Gleichzeitig wächst Runa langsam in ihre neue Rolle als Familienoberhaupt hinein, obwohl sie sich vermutlich lieber altersgemäß mit Comics, Freunden und Musik beschäftigen würde.

Die dunklen Bäume des polnisch-belarusischen Urwalds ziehen sich als Leitmotiv durch die Geschichte. Hier drang das Dunkel in Runas Leben ein, hier änderte sich ihr Schicksal für immer. Meist schweigt sie über ihre Gefühle – diese drückt sie lieber in Zeichnungen aus, deren Ästhetik von eingestreuten Animationen aufgenommen und in fantastische Sequenzen übersetzt wird. [Rainer Mende]

Weitere Informationen zur Filmreihe findet ihr auf unserer Website (polenstudien.de).

Wir begrüßen ganz herzlich die Rechtswissenschaftlerin und Historikerin Prof. Anna Tarnowska aus dem polnischen Toruń in...
03/06/2026

Wir begrüßen ganz herzlich die Rechtswissenschaftlerin und Historikerin Prof. Anna Tarnowska aus dem polnischen Toruń in Halle!

Als DAAD-Gastdozentin wird sie an Freitagen und Samstagen im Juni das englischsprachige Blockseminar »Law, Society, and State Reconstruction: Comparative Perspectives on Poland after 1918 and 1989« anbieten (Einführung: 05.06., reguläre Sitzungen: 12./13.06., 19./20.06., Abschlusssitzung: 26.06.). Außerdem wird sie am 23. Juni in unserem Forschungskolloquium mit einem Vortrag vertreten sein.

Die Kooperation des Aleksander-Brückner-Zentrums mit Anna Tarnowska besteht seit mehreren Jahren. Inzwischen ist diese in ein gemeinsames Forschungsprojekt zu verflochtenen Staatsbildungen in Polen, der Ukraine und Deutschland in den Transformationszeiten seit 1918 und seit den 1980er Jahren gemündet. Die Teilnahme am Masterseminar bietet also auch einen spannenden Einblick in aktuelle Forschung. Anmeldungen sind weiterhin möglich!

Heute! 💃
03/06/2026

Heute! 💃

Herzlichste Einladung zur dritten Vorführung im Rahmen der Polnischen Filmreihe »Migration« in Halle!

🎬 Oda do radości | Ode to Joy (PL 2005, R: Anna Kazejak-Dawid, Jan Komasa & Maciej Migas, 118 Min., OmU)
📅 Mittwoch, 3. Juni 2026, 18:00 Uhr
📍 Puschkino (Kardinal-Albrecht-Str. 6, 06108 Halle)
🎙️ Moderation: Anne Kluger (Halle)
🤝 Diskussion: Yvonne Drosihn (Halle) & Veronika Warzycha (Berlin)

Der Film erzählt drei Episoden aus dem Leben polnischer Jugendlicher, die ihre Träume zu erfüllen und einen Platz für sich selbst zu finden versuchen. Er zeigt die Veränderungen im Polen der frühen Nullerjahre und erzählt von den Schwierigkeiten der jungen Generation der Post-Transformationsgesellschaft. Die meisten geben auf und machen sich auf die Suche nach dem »Glück«. Sie fahren nach England, das als mythisches Symbol für ein heiß ersehntes Paradies steht.

Der Episodenfilm »Oda« war das Debüt dreier Studierender der Filmhochschule Łódź. Der Film wurde als Entdeckung bei mehreren Festivals in Polen gefeiert. Für einige der Beteiligten, besonders Jan Komasa (Regie der Episode »Warszawa«), Piotr Głowacki (Hauptrolle in der Episode »Warszawa«) und Małgorzata Buczkowska (Hauptrolle in der Episode »Śląsk«) markierte der Film den Beginn einer großen Karriere.

Weitere Informationen zur Filmreihe findet ihr auf unserer Website (polenstudien.de).

Morgen Abend im Puschkino!
02/06/2026

Morgen Abend im Puschkino!

In Halle (Saale) geht am Mittwoch die Reihe „Migration im Film“ des Aleksander Brückner Zentrum für Polenstudien weiter:
📅 03.06.2026 / 18:00 / Halle (Saale) / Puschkino
📽️ ODA DO RADOŚCI / ODE AN DIE FREUDE
Spielfilm, R: Anna Kazejak-Dawid, Jan Komasa & Maciej Migas, PL 2005, 110 min, OmdU
Diskussion: 🎤 Yvonne Drosihn (Halle) & 🎤 Veronika Warzycha (Berlin), Moderation: 🎤 Anne Kluger (Halle)

Der Film erzählt in den Episoden „Śląsk“ (Oberschlesien), „Warszawa“ (Warschau) und „Morze“ (Meer) aus dem Leben junger Erwachsener, die in grundverschiedenen Umgebungen ihre Träume erfüllen wollen und ihren Platz im Leben suchen. Zu ihnen gehören die Friseurin Aga in Schlesien, der Rapper Michał in Warschau und der Studienabbrecher Wiktor an der Ostseeküste. Mit ihnen porträtiert der Film die Veränderungen im Polen der frühen Nullerjahre und erzählt von den Schwierigkeiten der jungen Generation in der Post-Transformationsgesellschaft. Viele von ihnen geben auf und machen sich auf die Suche nach dem Glück – sie fahren nach England, das kurz nach dem EU-Beitritt Polens als mythisches Symbol für ein heiß ersehntes Paradies steht.

Veranstalter: Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig und dem Puschkino, mit freundlicher Unterstützung der Sanddorf-Stiftung und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

[Foto © Akson Studio]

Im Juni freut sich das Brückner-Zentrum gleich über mehrere neue Gastwissenschaftler:innen: in Halle über den Soziologen...
02/06/2026

Im Juni freut sich das Brückner-Zentrum gleich über mehrere neue Gastwissenschaftler:innen: in Halle über den Soziologen Dr. Eduard Lopushniak von der Taras-Ševčenko-Universität in Kyiv und über die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Anna Tarnowska von der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń; in Jena über die Rückkehr von Dr. Kai Witzlack-Makarevich.

Für Fans des polnischen Films bringt der Juni eine Fülle an Veranstaltungen in Halle, Jena und Leipzig, darunter auch zwei Filmvorführungen im Rahmen unserer Filmreihe »Migration«.

Passend zum Sommerwetter haben wir auch einige Exkursionstipps für euch!

Alle Termine in Halle und Jena sowie Informationen zu weiteren Veranstaltungen in der Region gibt es im aktuellen ABZ-Newsletter, den ihr hier finden (und abonnieren!) könnt: https://www.aleksander-brueckner-zentrum.org/veranstaltungen/newsletter

Heute Abend im Kino am Markt!
28/05/2026

Heute Abend im Kino am Markt!

Die von Studentinnen der Universität Jena organisierte Reihe mit Spiel- und Dokumentarfilmen zu FLINTA*-Perspektiven geht in die nächste Runde:
📅 28.05.2026 / 19:45 / Jena / Kino am Markt
📽️ KOBIETA Z … / FRAU AUS FREIHEIT
Spielfilm, R: Małgorzata Szumowska & Michał Englert, PL/SVE 2023, 132 min, OmdU
Einführung: 🎤 Jakub Szumski (Imre Kertész Kolleg Jena)

Polen in den frühen 1980ern. Während das Land dem Kommunismus allmählich den Rücken kehrt und sich zu einem demokratischen Staat wandelt, sucht Aniela Wesoły in einer Kleinstadt ihre Freiheit als Frau. Schon während ihrer Kindheit und Jugend als Andrzej beginnt sie, sich anders zu fühlen. Doch ihre Umgebung reagiert mit Unverständnis und Verdrängung. Ein halbes Leben lang lebt Aniela als Mann, sie hat einen Job im Büro, heiratet eine Frau, bekommt zwei Kinder. Doch weder die Widerstände in ihrer Familie noch staatliche Repressionen können sie davon abhalten, endlich die Person zu werden, die sie schon immer war. Vor dem Hintergrund der jüngeren historischen Entwicklungen in ihrer polnischen Heimat erzählen Małgorzata Szumowska und Michał Englert („Im Namen des …“) die epische Geschichte einer queeren Selbstermächtigung über einen Zeitraum von knapp 50 Jahren. In Anlehnung an Andrzej Wajda und seine „Der Mann aus …“-Trilogie ergreift „Frau aus Freiheit“ Partei für die Marginalisierten des Landes und für eine offene Gesellschaft, in der trans* Menschen frei leben können.

Die Reihe „Polnisches Kino“ wird in studentischer Initiative mit Unterstützung des Aleksander Brückner Zentrum für Polenstudien, des Imre Kertész Kolleg Jena, des Studierendenwerk Thüringen und des Polnischen Instituts Berlin – Filiale Leipzig durchgeführt.

[Foto © Salzgeber]

15/05/2026

Hinweis für unsere Studierenden! 👋 Bewerbungsschluss ist Mittwoch, der 20. Mai. Viel Erfolg!

Herzlichste Einladung zur dritten Vorführung im Rahmen der Polnischen Filmreihe »Migration« in Halle!🎬 Oda do radości | ...
07/05/2026

Herzlichste Einladung zur dritten Vorführung im Rahmen der Polnischen Filmreihe »Migration« in Halle!

🎬 Oda do radości | Ode to Joy (PL 2005, R: Anna Kazejak-Dawid, Jan Komasa & Maciej Migas, 118 Min., OmU)
📅 Mittwoch, 3. Juni 2026, 18:00 Uhr
📍 Puschkino (Kardinal-Albrecht-Str. 6, 06108 Halle)
🎙️ Moderation: Anne Kluger (Halle)
🤝 Diskussion: Yvonne Drosihn (Halle) & Veronika Warzycha (Berlin)

Der Film erzählt drei Episoden aus dem Leben polnischer Jugendlicher, die ihre Träume zu erfüllen und einen Platz für sich selbst zu finden versuchen. Er zeigt die Veränderungen im Polen der frühen Nullerjahre und erzählt von den Schwierigkeiten der jungen Generation der Post-Transformationsgesellschaft. Die meisten geben auf und machen sich auf die Suche nach dem »Glück«. Sie fahren nach England, das als mythisches Symbol für ein heiß ersehntes Paradies steht.

Der Episodenfilm »Oda« war das Debüt dreier Studierender der Filmhochschule Łódź. Der Film wurde als Entdeckung bei mehreren Festivals in Polen gefeiert. Für einige der Beteiligten, besonders Jan Komasa (Regie der Episode »Warszawa«), Piotr Głowacki (Hauptrolle in der Episode »Warszawa«) und Małgorzata Buczkowska (Hauptrolle in der Episode »Śląsk«) markierte der Film den Beginn einer großen Karriere.

Weitere Informationen zur Filmreihe findet ihr auf unserer Website (polenstudien.de).

Hinweis für unsere Studierenden!
07/05/2026

Hinweis für unsere Studierenden!

About In Between? 2026 8–18 September 2026, Lübeck, Germany In Between? is an international, educational project focused on exploring local histories in Europe’s borderlands – regions that share a unique culture of memory shaped by the turbulent history of the 20th century, including wars, ge...

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Martin-Luther-Universität Halle, Institut Für Geschichte, Emil-Abderhalden-Str. 26-27
Halle
06108

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