Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle IWH

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle IWH Der eigentliche Transformationsprozess, der Umbau des institutionellen Rahmens in diesen Ländern, ist inzwischen abgeschlossen. Das Institut ist u. a.

Wir betreiben unabhängige Forschung zu gesellschaftlich wichtigen ökonomischen Fragen und möchten Fakten und evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die bessere ökonomische Entscheidungen ermöglichen. (English version below)


Die Wurzeln des IWH liegen in der Transformationsforschung – angestoßen durch den Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland und Mittel- und Osteuropa in den

frühen 1990er Jahren. Das IWH hat daher sein Forschungsprofil in den vergangenen Jahren schrittweise verändert, um den neuen Realitäten Rechnung zu tragen. Unter dem Leitthema „Von der Transformation zur europäischen Integration“ stellt es nun die Bestimmungsfaktoren langfristiger Wachstumsprozesse ins Zentrum seiner Forschung. Forschungsfragen des IWH sind beispielsweise: Unter welchen Bedingungen können wirtschaftlich schwächer ausgestattete Regionen im Vergleich zu fortgeschrittenen Regionen der EU aufholen? Wie kann die gesamtwirtschaftliche Stabilität im Verlauf von Aufhol- und Integrationsprozessen gewährleistet werden? Wie kann man Finanzkrisen vorhersagen oder verhindern? Wie entstehen wirtschaftliche Innovationen? Sind staatliche Eingriffe in die Investitions- und Forschungsaktivitäten von Unternehmen wirksam? Wie lassen sich Marktprozesse und die staatliche Regulierung dieser Prozesse am besten austarieren? Wie beeinflussen soziale Normen und Rechtsvorschriften das wirtschaftliche Verhalten von Menschen und Unternehmen? Ein zweiter Schwerpunkt ist die evidenzbasierte wirtschaftspolitische Beratung, die auf Grundlage der wissenschaftlichen Expertise und der laufenden Auswertung großer Datenbestände in Form von Workshops, Gutachten und über die Medien erfolgt. Dazu gehören die Überprüfung der tatsächlichen Wirksamkeit politischer Maßnahmen, aber auch die Konjunkturprognosen, die das IWH erstellt. Mitglied der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, die halbjährlich Gutachten zur Lage der Wirtschaft in der Welt und in Deutschland für die Bundesregierung erstellt. The Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association was founded in 1992. With its three research departments – Macroeconomics, Financial Markets, and Structural Change –, the IWH conducts economic research and provides eco-nomic policy recommendations, which are founded on evidence-based research. With the IWH’s guiding theme “From Transition to European Integration”, the institute’s research concentrates on the determinants of economic growth processes with a focus on efficient capital allocation in a national and European context. Particular areas of interest for the in-stitute are macroeconomic dynamics and stability, microeconomic innovation processes, productivity and labour markets, the dynamics of structural adjustment processes, finan-cial stability and growth and the role of financial markets for the real economy.

🔍 Large companies that operate across many countries decide where to build factories and offices, and those decisions sh...
31/08/2026

🔍 Large companies that operate across many countries decide where to build factories and offices, and those decisions shift when global financial conditions change. Anushka Mukherjee's research examines how these firms carry economic shocks from one country to another, and what that means for investment and employment in the places where they build.

💬 At "Book a Scientist", the science speed-dating event organised by the Leibniz-Gemeinschaft, you have the opportunity to speak directly with IWH economist Anushka Mukherjee for 25 minutes. Ask your questions about multinational firms, international investment, and how economic shocks spread across countries.

📅 29 September 2026 | online
👉 Reserve your slot via https://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/neues/veranstaltungen/book-a-scientist -topic-471
🌍 The conversation will be held in English.

🔍 Wie lässt sich die wirtschaftliche Zukunft vorhersagen? Wirtschaftsprognosen basieren auf Daten, Modellen und wissensc...
28/08/2026

🔍 Wie lässt sich die wirtschaftliche Zukunft vorhersagen? Wirtschaftsprognosen basieren auf Daten, Modellen und wissenschaftlichen Methoden. Dennoch können unerwartete Ereignisse selbst fundierte Vorhersagen überholen. Katja Heinisch zeigt, wie Prognosen entstehen, wie sie interpretiert werden und warum Unsicherheit sowie Prognosefehler unvermeidbar sind.

💬 Bei "Book a Scientist", dem Speeddating mit der Wissenschaft, haben Sie die Chance, sich 25 Minuten lang direkt mit IWH-Ökonomin Katja Heinisch auszutauschen und alles zu fragen, was Sie schon immer zum Thema Prognosen wissen wollten.

📅 29. September 2026, online
👉 Einige Termine sind bereits vergeben – sichern Sie sich jetzt Ihren Slot über die Veranstaltungsseite der Leibniz-Gemeinschaft: https://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/neues/veranstaltungen/book-a-scientist -topic-471

Wir freuen uns, das Ambulante Kinder- und Jugendhospiz Halle unterstützen zu können. 🙌
14/08/2026

Wir freuen uns, das Ambulante Kinder- und Jugendhospiz Halle unterstützen zu können. 🙌

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle überreichte uns letzte Woche einen Spenden-Gutschein in Höhe von 460€. Bei einem Mitarbeiter-Hoffest wurde die Summe zu Gunsten des AKJHs gesammelt❤️
Wir danken Elke Fabian, Pascal Teubert und allen IWH-Mitarbeitern für ihre Unterstützung.

Wir suchen eine studentische Hilfskraft (w/m/d) für 60 Stunden monatlich. Die Stelle im Stabsbereichs Interne und extern...
28/07/2026

Wir suchen eine studentische Hilfskraft (w/m/d) für 60 Stunden monatlich. Die Stelle im Stabsbereichs Interne und externe Kommunikation ist befristet auf die Monate September bis Dezember 2026.

Sie beherrschen Microsoft Word versiert, gehen strukturiert und zuverlässig vor und haben Interesse an wissenschaftlicher Text- und Publikationsarbeit? Dann unterstützen Sie uns gern, einen barrierefreien Endbericht für ein Forschungsprojekt zu erstellen. Die Analyse entsteht im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Sie vertiefen Ihre Praxiskenntnisse und erhalten Einblicke in den Betrieb einer außeruniversitären Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bewerbungsschluss: 10.08.2026
Jetzt informieren und bewerben: https://jobs.iwh-halle.de/jobposting/c74a1a23851ebaa0f08256600c83009be6cbc60f0?ref=homepage

IWH-Insolvenztrend: Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im Juni erneut gestiegen. Es gab 1.702 Insolvenzen von...
09/07/2026

IWH-Insolvenztrend: Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im Juni erneut gestiegen. Es gab 1.702 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften. Das sind 20% mehr als im Juni vor einem Jahr und 80% mehr als in einem durchschnittlichen Juni vor der Corona-Pandemie.

📊 Im gesamten zweiten Quartal 2026 gab es so viele Firmenpleiten wie seit 21 Jahren nicht mehr. Auf Basis von Frühindikatoren rechnen unsere Forscher damit, dass sich die Lage in den nächsten Monaten nicht entspannt.

👩‍🏭 👷‍♂️ In den größten 10% der Unternehmen, deren Insolvenz im Juni gemeldet wurde, waren mehr als 14.000 Arbeitsplätze betroffen. Damit liegt die Zahl der betroffenen Beschäftigten 26% über dem Vormonatswert Juni und 30% über dem Durchschnitt eines typischen Junis vor der Pandemie.

„Die aktuellen Zahlen zeigen, dass das Insolvenzgeschehen weiterhin auf einem außergewöhnlich hohen Niveau liegt“, sagt Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung. „Die Lage ist schwierig: Die Insolvenzen treffen die Wirtschaft in der Breite. Viele Branchen und Regionen sind gleichzeitig betroffen. Für das dritte Quartal ist weiterhin mit höheren Insolvenzzahlen als im Vorjahr zu rechnen.“

▶️ Der neue IWH-Insolvenztrend: https://lnkd.in/dank34Sv

Wir freuen uns sehr: Das IWH hat die turnusgemäße Evaluierung seiner Leistungen mit sehr gutem Ergebnis bestanden. Zu di...
08/07/2026

Wir freuen uns sehr: Das IWH hat die turnusgemäße Evaluierung seiner Leistungen mit sehr gutem Ergebnis bestanden. Zu diesem Befund kommt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft. Das Gremium empfiehlt der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), das IWH in den nächsten sieben Jahren weiterhin durch Bund und Län­der zu fördern. 👏 🎉

In einer Stellungnahme würdigt der Senat die „wichtigen und innovativen Forschungsergebnisse“ des IWH, die vermehrt in international führenden Fachzeitschriften veröffentlicht werden. Auch das Engagement in der Politikberatung und die wertvollen Datenbestände des Instituts werden begrüßt. Als beacht­liche Erfolge der vergangenen Jahre gelten zwei grundlegende Erweiterungen des IWH. Sie gingen u. a. mit der Berufung von international herausragenden Forschenden einher.

🏅 Im Ergebnis der Evaluierung werden drei Forschungsabteilungen als „sehr gut“, die vierte als „sehr gut bis exzellent“ bewertet.

„Wir freuen uns enorm über dieses sehr positive Ergebnis der Evaluierung“, sagt IWH-Präsident Reint Gropp. „Wir sind der Leibniz-Gemeinschaft dankbar, dass sie die hervorragenden Erfolge der letzten Jahre würdigt, für die das gesamte Team intensiv gearbeitet hat.“ 👩‍🎓👨‍🎓

Gropp sieht in dem Ergebnis eine deutliche Bestätigung für den eingeschlagenen Weg, langfristige Wachstumsprozesse in Deutschland und Europa zu erforschen. Dafür sei der Fokus auf das Zusammenspiel von Arbeits- und Finanzmärkten genau richtig. Zugleich sei der Evaluierungsbefund ein Ansporn, die Forschung des Instituts auch künftig ambitioniert voranzutreiben und die Beratung des öffentlichen Sektors mit evidenzbasierten Erkenntnissen aus dem IWH zu stärken.

▶️ Weitere Details und Hintergründe gibt es hier: https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/evaluierung-erfolgreich-absolviert-iwh-mit-sehr-guten-noten-zur-weiterfoerderung-empfohlen
▶️ Zur Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft:https://www.leibniz-gemeinschaft.de/fileadmin/user_upload/Bilder_und_Downloads/%C3%9Cber_uns/Evaluierung/Senatsstellungnahmen/IWH_-_Senatsstellungnahme__07.07.2026__mit_Anlagen.pdf

📻 Programm-Tipp: Heute, 29. Juni, 20:15 Uhr – ARD "Mitreden! Deutschland diskutiert"Rente mit 70: Wie gerecht wird die R...
29/06/2026

📻 Programm-Tipp: Heute, 29. Juni, 20:15 Uhr – ARD "Mitreden! Deutschland diskutiert"

Rente mit 70: Wie gerecht wird die Rentenreform?

🎙️ Mit dabei: IWH-Präsident Reint Gropp in der Diskussion über zentrale Punkte der aktuellen Reformempfehlungen der Rentenkommission.

Zu hören im Radio auf BR24, HR Info, MDR AKTUELL, NDR Info, rbb24 Inforadio, SWR Aktuell und zu sehen im Livestream auf YouTube:

👉 Zur Sendung: https://1.ard.de/mitreden!rente70?g=rg

Sieht so die neue Rente aus: mehr einzahlen, länger arbeiten, wenig...

Herzliche Einladung zur Podiumsdiskussion:Wirtschaft als Sicherheitsfrage – wie verwundbar ist Deutschland?Wirtschaftlic...
12/06/2026

Herzliche Einladung zur Podiumsdiskussion:
Wirtschaft als Sicherheitsfrage – wie verwundbar ist Deutschland?

Wirtschaftliche Stärke, politische Handlungsfähigkeit und Sicherheit sind heute eng miteinander verknüpft. Globale Lieferketten, Energieabhängigkeiten und der Zugang zu Rohstoffen beeinflussen zunehmend auch die strategische Handlungsfähigkeit Deutschlands. Diesen Fragen widmet sich eine Podiumsdiskussion am IWH – gemeinsam mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V.

📅 22. Juni 2026
🎙️ Podiumsdiskussion 18:00–19:30 Uhr, 🍤 anschließend Get-Together
📍 Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle IWH, Halle (Saale)

Mit: Reint Gropp (IWH), Catiana Krapp (Handelsblatt), Oberst Torsten Alme (Landeskommando Sachsen-Anhalt)

Es moderiert der Journalist und Autor Werner Sonne

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.
➡️ Zur Veranstaltung und Anmeldung: https://lnkd.in/dFPSvmgu

Sommerprognose des IWH: Entspannt sich der Golfkonflikt und steigen die Energiepreise nicht weiter an, setzt sich die Er...
11/06/2026

Sommerprognose des IWH: Entspannt sich der Golfkonflikt und steigen die Energiepreise nicht weiter an, setzt sich die Erholung der 🇩🇪 Wirtschaft fort. Für 2026 erwarten unsere Konjunkturforscher +0,9% BIP.

▶️ Pressemitteilung: https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/konjunktur-aktuell-konjunktur-zwischen-energiekrise-und-ki-boom
▶️ Prognose: https://www.iwh-halle.de/publikationen/detail/konjunktur-aktuell-zwischen-energiekrise-und-ki-boom

Das BIP legte zu Jahresbeginn moderat zu, getragen von Exporten. Im Sommer steigen die Risiken, etwa durch höhere Energiepreise und einen Beschäftigungsrückgang. Ein konjunktureller Einbruch bleibt aber unwahrscheinlich – insbesondere gestützt durch eine expansive Ausrichtung der Finanzpolitik.

Ähnliche Expansionsraten wie in Gesamtdeutschland sind auch für Ostdeutschland zu erwarten - das BIP dürfte in diesem Jahr im Osten um 0,8% steigen.

Bleibt die Straße von Hormus im Sommer geschlossen, dürfte Erdöl deutlich teurer werden. Inflation und Zinsen steigen, die Exporte geraten unter Druck. Unter diesen Bedingungen dürfte die 🇩🇪 Wirtschaftsleistung 2026 laut IWH-Konjunkturchef Oliver Holtemöller bestenfalls stagnieren.

IWH-Insolvenztrend: Die Zahl der Firmenpleiten in DE ist im Mai deutlich gesunken. Es gab 1.518 Insolvenzen von Personen...
09/06/2026

IWH-Insolvenztrend: Die Zahl der Firmenpleiten in DE ist im Mai deutlich gesunken. Es gab 1.518 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften – das sind 15% weniger als im Vormonat.

👉 Mehr hier: https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/iwh-insolvenztrend-anzahl-der-firmenpleiten-deutlich-gesunken

In den größten 10% der Unternehmen, deren Insolvenz im Mai gemeldet wurde, waren mehr als 11.000 Jobs betroffen. Die Zahl liegt deutlich unter der im April (‒43%), allerdings 73% über dem Mai-Durchschnitt der Vor-Corona-Jahre.

Das IWH erhebt Frühindikatoren, die dem Insolvenzgeschehen in der Regel zwei bis drei Monate vorauslaufen. Diese Zahlen lassen IWH-Insolvenzforscher Steffen Müller auch für den nächsten Monat ähnlich viele Firmenpleiten erwarten.

Adresse

Kleine Märkerstraße 8
Halle
06108

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

Telefon

+49345775360

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