25/08/2026
Die Geweihmaske der „Steinzeitschamanin” wurde 1934 bei einer Ausgrabung in Bad Dürrenberg entdeckt. Sie stammt aus einem mittelsteinzeitlichen Grab und zählt zu den zahlreichen besonderen Grabbeigaben, die der Bestatteten diese Bezeichnung einbrachten. Ähnliche Objekte sind von mehreren mittelsteinzeitlichen Fundplätzen in Nordeuropa bekannt und werden oft mit der Tracht neuzeitlicher sibirischer Schaman:innen verglichen.
Wie der Kopfschmuck jedoch einst genau aussah, bleibt ungewiss, da die Dokumentation der Ausgrabung von 1934 nur dürftig ist und die bisherige Rekonstruktion des Kopfschmucks daher eher spekulativ war. Um eine möglichst hohe Authentizität zu erreichen, wurden daher in der experimentellen Archäologie handwerkliche Versuche durchgeführt: Verwendet wurden ausschließlich Materialien, Werkzeuge und Techniken der Mittelsteinzeit.
Wie die Nachbildung genau ablief, erfahrt ihr in unserer Sonderausstellung „Studieren, Probieren, Experimentieren” im Museum Schwedenspeicher – dort erwarten euch noch viele weitere spannende Experimente aus der Vor- und Frühgeschichte!
Alle Termine und Infos findet ihr in der Bio!
Foto: Carsten Dammann