03/09/2026
Übelkeit, Gelenkschmerzen oder Hautausschlag – solche Symptome können als Nebenwirkungen nach der Einnahme von Arzneimitteln auch bei Tieren auftreten. Sogenannte Unerwünschte Ereignisse (UE) können seit vergangenem Jahr über das Pharmakovigilanz-Zentrum der gemeldet werden. Die TiHo sortiert die Meldungen und leitet sie gebündelt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weiter.
Ziel der Pharmakovigilanz ist es, Tierarzneimittel langfristig sicherer zu machen – durch systematisches Sammeln und Auswerten von sogenannten Unerwünschten Ereignissen:
➡️ Nebenwirkungen wie Hautausschläge oder Übelkeit
➡️ Wechselwirkungen zwischen Medikamenten
➡️ Ausbleibende Wirkung
➡️ Zu kurze Wartezeiten
➡️ Reaktionen beim Menschen nach Kontakt mit Tierarzneimitteln
➡️ Reaktionen beim Tier nach Kontakt mit Humanarzneimitteln️
➡️ Umweltwirkungen (Ökotoxizität)
Melden können Tierärztinnen und Tierärzte, TFA, Tierhalterinnen und Tierhalter sowie Studierende – per E-Mail, Telefon oder Online-Formular:
🔗 www.tiho-hannover.de/pharmakovigilanz
✉️ [email protected]
📞 +49 511 953 8721
Auch eine direkte Meldung beim BVL ist möglich:
🔗 www.vet-uaw.de
Foto: Budimir Jevtic, stock.adobe.com