11/02/2026
Seminar Jugenddelinquenz | BK38
Straftaten junger Menschen prägen regelmäßig die öffentliche Wahrnehmung – und begegnen uns auch in der pädagogischen Praxis. Im Seminar mit Herrn Wunder setzte sich unser Abschlussjahrgang intensiv mit dem komplexen Arbeitsfeld der Jugenddelinquenz auseinander.
Im Fokus standen u. a. entwicklungspsychologische Hintergründe von Delinquenz, die besondere Bedeutung der Pubertät für Legalverhalten sowie die klare Abgrenzung zwischen und – insbesondere bei unter 14-Jährigen. Ebenso wurde das Jugendstrafrecht als Erziehungsstrafrecht beleuchtet, einschließlich Erziehungsmaßregeln und Zuchtmitteln sowie deren Funktionen.
Internationale Perspektiven, Haftalternativen auf regionaler und bundesweiter Ebene und die Opferperspektive - u.a. durch den Weißen Ring () erweiterten den fachlichen Blick. Die Analyse des Films „10 1/2“ verdeutlichte eindrücklich die Herausforderungen im Umgang mit hochbelasteten, traumatisierten jungen Täter*innen und regte eine differenzierte Fachdiskussion an.
In Eigenverantwortung vertiefte der Kurs zentrale Themenfelder – von , Anti-Gewalt-Trainings und über geschlossene Heimschulen, U-Haft-Vermeidung und Intensivgruppenarbeit bis hin zu modernen Jugendstrafvollzugskonzepten.
Fazit: Ein vielschichtiges, praxisrelevantes Seminar, das die Bandbreite pädagogischer Interventionen im Arbeitsfeld deutlich machte.
👉🏽 Den vollständigen Seminarbericht findet ihr auf der Homepage 🔗 www.fs-hd.de