Abteilung für Osteuropäische Geschichte, Uni Heidelberg

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Vortrag & DiskussionNach Deportation und Trudarmee - Russlanddeutsche Familien zwischen Erinnerung und Bewältigung Mo, 1...
29/09/2026

Vortrag & Diskussion
Nach Deportation und Trudarmee - Russlanddeutsche Familien zwischen Erinnerung und Bewältigung

Mo, 19.10.26, 17.00-19.00 Uhr
Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg

Die Erfahrungen von Zwangsarbeit, Vertreibung und Stigmatisierung haben in russlanddeutschen Familien tiefe Spuren hinterlassen und wurden über Jahrzehnte wenig besprochen. Die Auseinandersetzung mit dieser Geschichte kann dazu beitragen, transgenerationale Prägungen besser zu verstehen und die Folgen dieser Zeit einzuordnen.

und die Forschungsstelle für Geschichte und Kultur der Deutschen in Russland am Historischen Seminar der uniheidelberg möchten dieses Kapitel gemeinsam beleuchten. Im Mittelpunkt des Abends stehen die Resilienz- und Bewältigungsstrategien der Betroffenen und ihrer Nachkommen.

Nach einer historischen Einordnung durch Dr. Jasmin Söhner und Stella Gushakowski diskutieren und Dipl. Psych. Alexander Frohn, moderiert von Dr. Bettina Kaibach. Im Anschluss ist Raum für Fragen und gemeinsamen Austausch.

Studierende, Angehörige, Nachfahren und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen, eigene Perspektiven einzubringen und den Raum für den gemeinsamen Austausch zu nutzen

Die Veranstaltung wird von in Kooperation mit der Forschungsstelle für Geschichte und Kultur der Deutschen in Russland am Historischen Seminar der sowie mit Unterstützung des umgesetzt. Gefördert wird die Veranstaltung durch die Forschungsstelle für Geschichte und Kultur der Deutschen in Russland sowie im Rahmen des Projekts „Lasst die Bubble platzen! - Miteinander kontrovers im Dialog". Das Projekt wird von Mosaik Deutschland e. V. umgesetzt und im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt - Vor Ort. Vernetzt. Verbunden" durch das Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

23/09/2026

Wir möchten auf das Projekt „Vergessene Geschichte(n): NS-Unrecht in Osteuropa und antiosteuropäischer Rassismus“ der Evangelischen Akademien in Deutschland e. V. hinweisen. In Zusammenarbeit mit CineMova Ukrainian Empowerment Network e. V. und der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung entsteht eine Ausstellung, die sich mit NS-Unrecht in Osteuropa und den historischen Kontinuitäten antiosteuropäischen Rassismus beschäftigt. Das Projekt wird durch das BMF im Rahmen der EVZ-Bildungsagenda NS-Unrecht gefördert.

Gesucht werden Studierende und Berufstätige bis 30 Jahre, die sich an der Konzeption, Entwicklung und Gestaltung der Ausstellung beteiligen möchten. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die historischen Vorstellungen von Osteuropa als „rückständig“, die nationalsozialistische Besatzungs- und Vernichtungspolitik sowie deren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Anhand von Interviews, Briefen, Fotografien und weiteren biografischen Quellen sollen historische Zusammenhänge erschlossen und mit eigenen Erfahrungen und Familiengeschichten verbunden werden. Darüber hinaus werden Ideen für eine multimediale Ausstellung und begleitende Bildungsangebote entwickelt.

Die Projektphase umfasst vier hybride Workshops in Deutschland und Polen und findet vom 15.11.2026 bis 28.02.2027 statt. Bewerbungsschluss ist der 11.10.2026. Weitere Informationen finden Sie hier:

04/09/2026

Wir möchten auf die Leopold-Kretzenbacher-Stipendien des Schroubek Fonds Östliches Europa an der Ludwig-Maximilians-Universität München hinweisen. Gefördert werden Studierende und Nachwuchswissenschaftler:innen der Kulturwissenschaften mit Forschungs-, Qualifikations- und Studienvorhaben mit räumlichem Bezug zu Osteuropa.

Das Programm umfasst ein- bis zweisemestrige Studienstipendien an Universitäten in Osteuropa sowie Forschungs- und Qualifikationsstipendien für Masterarbeiten, Dissertationen und kleinere Forschungsprojekte. Besonders berücksichtigt werden die Fächer Volkskunde, Europäische Ethnologie, Jüdische Geschichte und Kultur sowie Kunstgeschichte.

Für Studienstipendien werden monatlich 500 EUR für maximal zehn Monate sowie gegebenenfalls ein Reisekostenzuschuss von bis zu 500 EUR vergeben. Masterprojekte können mit bis zu 500 EUR monatlich für maximal vier Monate sowie gegebenenfalls einem Reisekostenzuschuss von bis zu 500 EUR gefördert werden. Für Dissertationsprojekte sind Erst- und Abschlussstipendien von bis zu 1.050 EUR monatlich möglich; kleine Forschungsprojekte können ebenfalls bis zu sechs Monate mit bis zu 1.050 EUR monatlich gefördert werden.

Die Stipendien richten sich grundsätzlich an Studierende, Graduierte und Postgraduierte an Hochschulen im deutschen Sprachraum. Für Studienstipendien werden Sprachkenntnisse des jeweiligen Gastlandes auf mindestens B1-Niveau vorausgesetzt. Für Masterprojekte gilt eine Altersgrenze von 28 Jahren, bei Dissertationsstipendien werden Bewerber:innen unter 30 Jahren bevorzugt.

Die Antragstermine sind der 15. März und der 15. September; für Dissertationsstipendien ist eine Antragstellung ausschließlich zum 15. September möglich. Weitere Informationen finden Sie hier:

Der Schroubek Fonds Östliches Europa fördert den kulturwissenschaftlichen Nachwuchs durch die Gewährung von ein- bis zweisemestrigen Stipendien für das Studium eines kulturwissenschaftlichen Fachs (vor allem Volkskunde, Europäische Ethnologie, Jüdische Geschichte und Kultur, Kunstgeschichte) a...

31/08/2026

Wir möchten auf das „MWNO Netzwerkpraktikum 2027“ des Max Weber Netzwerks Osteuropa (MWNO) am Standort Helsinki hinweisen. Das Praktikum richtet sich an deutsche und internationale Studierende der Geschichts- und Geisteswissenschaften und kann für einen Zeitraum von 6 bis 12 Wochen zwischen Januar und Juni sowie August und Dezember 2027 absolviert werden.

Während des Praktikums erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeitsweisen einer international aktiven Wissenschaftsinstitution sowie in die wissenschaftliche Recherche, die Organisation internationaler Workshops, Abendveranstaltungen und Arbeitstreffen sowie in die Wissenschaftskommunikation über Blogs, Podcasts, Social Media und Webseiten.

Vorausgesetzt werden fundierte Deutsch- und Englischkenntnisse, selbstständiges Arbeiten, Teamfähigkeit und gute Computerkenntnisse. Kenntnisse weiterer für das MWNO relevanter Sprachen sind erwünscht, aber keine Voraussetzung. Erfahrungen in den genannten Tätigkeitsfeldern sind von Vorteil, werden jedoch nicht vorausgesetzt.

Das Praktikum wird in Vollzeit mit einer monatlichen Aufwandsentschädigung von 450 EUR vergütet. Zudem werden flexible Arbeitszeiten und zwei bezahlte Urlaubstage pro Monat geboten.

Bewerbungsschluss ist der 15.09.2026. Weitere Informationen finden Sie hier:

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von D...
21/07/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Filip Slaveski heute am 21. Juli 2026, um 18 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars.

Filip Slaveski ist Osteuropahistoriker und Dozent für sowjetische, russische und osteuropäische Geschichte an der Australian National University in Canberra. Zuvor lehrte er an der University of Melbourne und der La Trobe University. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte der Sowjetunion, Russlands, der Ukraine und Moldaus sowie auf den Folgen von Massengewalt, Nahrungsmittelkrisen und kriegsbedingten Zerstörungen.

In seinem 2015 erschienenen Werk „Remaking Ukraine after WWII. The Clash of Central and Local Soviet Power 1944–1953“ untersucht er den Wiederaufbau der Sowjetukraine nach dem Zweiten Weltkrieg und analysiert die Macht- und Ressourcenkonflikte zwischen lokalen und zentralen Eliten, die die Versorgung der Bevölkerung und den Wiederaufbau des Landes beeinflussten.

Für sein aktuelles Forschungsprojekt „Rebuilding Ukraine: From its War-Torn Past to its War-Torn Present“ erhielt er ein ARC Future Fellowship des Australian Research Council. Das Projekt verbindet historische Perspektiven auf die ukrainische Vergangenheit mit Fragen des gegenwärtigen und zukünftigen Wiederaufbaus des Landes.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von P...
14/07/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Simone Derix am Donnerstag, den 16. Juli 2026, um 17 Uhr im Hörsaal 04 der Neuen Universität.

Der Vortrag ist Teil der Heidelberger Vorträge zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe unseres Lehrstuhls mit den Professuren für Neuere Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Zeitgeschichte.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von D...
06/07/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Nathalie Moine am 07. Juli 2026, um 18 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars.

Nathalie Moine ist Osteuropahistorikerin und spezialisiert auf die Geschichte der Sowjetunion. Seit 2024 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre Marc Bloch in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Dokumentation des Holocausts auf sowjetischem Gebiet, den Besatzungserfahrungen und nationaler Identitäten in der Ukraine und Belarus sowie der Sozial- und Umweltgeschichte der Sowjetunion.

In ihrer 2000 verteidigten Dissertation „Bolschewistische Macht angesichts der kleinen städtischen Bevölkerung: soziale Spaltungen, Identitätszuweisung und Akkulturation in Moskau in den 1930er Jahren“ untersucht sie die Bemühungen der sowjetischen Führung, Moskau zu einer „proletarischen Stadt“ umzugestalten, und analysiert die damit verbundenen administrativen Umbrüche und Machtverhältnisse.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

Wir möchten auf das European Liberal Arts Network (ELAN) hinweisen. Das Austauschprogramm ermöglicht Studierenden der 13...
02/07/2026

Wir möchten auf das European Liberal Arts Network (ELAN) hinweisen. Das Austauschprogramm ermöglicht Studierenden der 13 Partneruniversitäten einen Studienaufenthalt von einem oder zwei Semestern innerhalb des Netzwerks. Besonders möchten wir auf die Möglichkeit eines Studienaufenthalts an der Tallinn University hinweisen.

ELAN verbindet einen interdisziplinären Liberal-Arts-Ansatz mit fachlicher Vertiefung und fördert zugleich die eigenständige wissenschaftliche Arbeit der Teilnehmenden. Darüber hinaus werden die Studierenden dabei unterstützt, individuelle Forschungsprojekte im Rahmen ihres Auslandsaufenthalts zu entwickeln und umzusetzen.

Bewerbungsfrist ist der 15.01. jeden Jahres. Weitere Informationen zum Programm und zu den Bewerbungsmöglichkeiten finden Sie hier:

The European Liberal Arts Network (ELAN) is an exchange program that allows mobilities for one or two semesters to students within the network of its 13 partner

Wir möchten auf die  Online-Veranstaltung „Ein unbekannter Prozess: Der Koblenzer Kriegsverbrecherprozess (1962–1963) un...
01/07/2026

Wir möchten auf die Online-Veranstaltung „Ein unbekannter Prozess: Der Koblenzer Kriegsverbrecherprozess (1962–1963) und die Aufarbeitung von NS-Verbrechen in Ost und West" hinweisen.

Alle wichtigen Informationen zur Veranstaltung finden Sie im angehängten Flyer.
Die Anmeldung zu der Veranstaltung erfolgt über den folgenden Link: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_Z92-mKS0S-KldOkvpmtsEQ

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von P...
30/06/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Birgit Aschmann am Mittwoch, den 01. Juli 2026, um 18 Uhr c.t. im Hörsaal des Historischen Seminars.

Der Vortrag ist Teil der Heidelberger Vorträge zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe unseres Lehrstuhls mit den Professuren für Neuere Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Zeitgeschichte.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

Adresse

Grabengasse 3-5
Heidelberg
69117

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