Abteilung für Osteuropäische Geschichte, Uni Heidelberg

Abteilung für Osteuropäische Geschichte, Uni Heidelberg Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Abteilung für Osteuropäische Geschichte, Uni Heidelberg, Hochschule und Universität, Grabengasse 3-5, Heidelberg.

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von D...
01/06/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Elena Fast am 02. Juni 2026, um 18 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars.

Elena Fast studierte unter anderem Literaturwissenschaft, Germanistik und Rechtswissenschaften in Wolgograd und Bielefeld und sammelte anschließend Erfahrungen im Unternehmensumfeld. Parallel dazu setzte sie ihr Studium der Literaturwissenschaft fort und promovierte 2024 mit der Arbeit „Das Lagerwissen in Warlam Schalamows Erzählungen aus Kolyma“, die 2025 als Buch veröffentlicht wurde. Darin untersucht sie die Regeln, Hierarchien und Funktionsweisen der Lagergesellschaft sowie die Erfahrungen Schalamows im Lager und die Schlussfolgerungen, die er daraus zog.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen sowjetische Lagerliteratur und Literaturwissenschaft.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

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18/05/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Colin Neufeldt am 19. Mai 2026, um 18 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars.

Colin Neufeldt ist Osteuropa-Historiker und Professor für Geschichte an der Concordia University in Edmonton. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere auf der Geschichte der Mennoniten in der Sowjetunion, der Geschichte Russlands und der Sowjetunion sowie der Geschichte der Ukraine und Osteuropas.

In seiner 1999 erschienenen Dissertation „The Fate of Mennonites in Ukraine and the Crimea During Soviet Collectivization and the Famine, 1930–1933“ untersucht er die Erfahrungen mennonitischer Gemeinschaften in der Sowjetunion während der Kollektivierung. Dabei beleuchtet er sowohl die Rolle der Mennoniten als Opfer und Täter als auch die Maßnahmen des sowjetischen Staates zur Verfolgung und Enteignung dieser Gemeinschaften. Darüber hinaus hat er zu verschiedenen Aspekten der mennonitischen Geschichte in der Sowjetunion und in Osteuropa geforscht, unter anderem zum Schicksal mennonitischer Gemeinschaften während der Säuberungen der Kommunistischen Partei in der Ukraine sowie zur Geschichte der Mennoniten in Polen.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

Wir möchten auf die Studienreise „Understanding Memory – Public History Lab 2026“ hinweisen; die Veranstaltung findet vo...
13/05/2026

Wir möchten auf die Studienreise „Understanding Memory – Public History Lab 2026“ hinweisen; die Veranstaltung findet vom 26. bis 30. Oktober 2026 in Warschau in Präsenz statt und wird vom Pilecki-Institut Berlin gemeinsam mit dem Museum des Warschauer Ghettos veranstaltet.

Die Studienreise nimmt Fragen danach in den Blick, wie Geschichte erinnert wird, welche Perspektiven unser Verständnis der deutschen Besatzung in Polen und des Holocaust prägen und welche Bedeutung diese Fragen für die Bildungsarbeit heute haben. Das Programm verbindet Vorträge, Workshops, thematische Stadterkundungen und eine Exkursion zur Gedenkstätte Treblinka mit projektorientierter Arbeit an eigenen Vorhaben. Zielgruppe sind Studierende sowie Lehrkräfte und Akteur:innen aus der historisch-politischen Bildungsarbeit und der Museums- und Gedenkstättenpädagogik in einer frühen bis mittleren Phase ihrer beruflichen Laufbahn.

Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines eigenen Projekts, etwa in Form eines Unterrichtsentwurfs, Workshopkonzepts, wissenschaftlichen oder populärwissenschaftlichen Textes. Unterkunft, Reise und Programm werden vorbehaltlich der Förderzusage übernommen, Teilnahmegebühren fallen nicht an.

Die Bewerbungsfrist ist am 07.06.2026. Weitere Informationen finden Sie hier:

Wie wird Geschichte erinnert – und von wem? Welche Perspektiven prägen unser Verständnis der deutschen Besatzung in Polen und des Holocaust – und welche Rolle spielen diese Fragen für die Bildungsarbeit heute? Mit der Studienreise „Understanding Memory – Public History Lab 2026“ bieten ...

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von P...
11/05/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Kirsten Bönker am 12. Mai 2026, um 18 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars.

Kirsten Bönker ist Osteuropahistorikerin und aktuell Direktorin des Nordost-Instituts an der Universität Hamburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u.a. die Verflechtungsgeschichte des Kalten Krieges, die Geschichte von Medien, Kommunikation und Öffentlichkeit, die Geschichte von Konsum- und Geldpraktiken sowie die Geschichte von Stadt und Urbanisierung, Zivilgesellschaft und Lokalpolitik.

2007 promovierte sie an der Universität Bielefeld mit der Dissertation „Lokaler Gesellschaft und Öffentlichkeit in Balašov, Gouvernement Saratov, 1890–1917“. 2017 habilitierte sie sich ebenfalls an der Universität Bielefeld mit der Arbeit „Brave New World? Watching TV and Political Communication in the Late Soviet Union“, in der sie sich mit dem Medienverhalten sowjetischer Zuschauer und der Rolle des staatlichen Fernsehens in der späten Sowjetunion befasst. Im Laufe ihrer akademischen Laufbahn war sie u.a. als Stipendiatin und Gastprofessorin an der Universität Vilnius, am Institute of Advanced Studies der Loughborough University sowie an der University of Notre Dame in Indiana tätig.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

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04/05/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Olha Korniienko am 05. Mai 2026, um 18 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars.

Olha Korniienko ist Historikerin und spezialisiert auf die Geschichte der sowjetischen und ukrainischen Mode sowie der materiellen Kultur und auf die Geschichte der modernen Ukraine. Derzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Postdoctoral Fellow am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam tätig; zugleich leitet sie das von ihr gegründete Ukrainian Fashion History Digital Archive.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die ukrainische Kultur und Identität, die ukrainische Diaspora sowie die Kulturdiplomatie des Kalten Krieges. Für ihre Forschung wurde sie mit mehreren Auszeichnungen geehrt, darunter der Documenting Ukraine Award des Institute for Human Sciences und dem Preis der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission für Archivdienste in der Ukraine.

In ihrer 2020 erschienenen Dissertation „A Fashion Phenomenon: State Policy and Everyday Life in Ukrainian SSR, 1956–1985“ untersucht sie die Entwicklung, Produktion und den ideologischen Kontext der Mode in der Sowjetukraine in der Spätphase der Sowjetunion sowie die besondere Stellung der Sowjetukraine innerhalb der Hierarchie der Sowjetrepubliken.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

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27/04/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Thomas Weiler und Christiane Körner am Dienstag, den 28. April 2026, um 18 Uhr c.t. im Hörsaal des Historischen Seminars.

Thomas Weiler ist freier Übersetzer polnischer, belarusischer und russischer Literatur. Nach einem Sozialen Friedensdienst in Minsk studierte er Übersetzen in Leipzig, Berlin und St. Petersburg. Seit 2007 arbeitet er als freier Übersetzer und wurde für seine Übersetzungen vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Karl-Dedecius-Preis, dem Paul-Celan-Preis sowie 2025 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für seine Übersetzung der Zeitzeugenberichten „Feuerdörfer. Wehrmachtsverbrechen in Belarus – Zeitzeugen berichten“.

Christiane Körner ist Literaturübersetzerin aus dem Russischen. Sie studierte Germanistik, Slawistik und Politikwissenschaft in Köln und Frankfurt am Main und war zunächst als Sprachdozentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Moskau tätig. Seit 1999 arbeitet sie als freie Übersetzerin und wurde 2017 mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Professur für Osteuropäische Geschichte gemeinsam mit dem Verein Pickup4Ukraine (...
23/04/2026

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Professur für Osteuropäische Geschichte gemeinsam mit dem Verein Pickup4Ukraine (https://www.pickup4ukraine.org) am 4. Mai 2026 um 17:30 Uhr im HS 6 der Neuen Universität Heidelberg den Episodenfilm „Animals in War“ zeigt. Der Film entstand unter Mitwirkung von Oleg Kokhan und Oleksiy Makukhin. Makukhin war bis Mai 2025 als CEO des Babyn Yar Holocaust Memorial Centers in Kyiv (http://babynyar.org/en) tätig und arbeitet auch als Filmproduzent.

„Animals in War“ erzählt in sieben eigenständigen Geschichten von den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf das Leben von Menschen und Tieren in der Ukraine und vermittelt eindrucksvoll, wie die Ukraine mit dem Terror des Krieges umgeht. Eine persönliche Einführung am 04. Mai geben Oleg Kokhan und Oleksiy Makukhin.

Der Trailer zu „Animals in War“ ist unter folgendem Link zu sehen: https://youtu.be/Iu_VCqY8GFg?si=nwXOSHMt4tmHk2Kl

Weitere Informationen über den Film finden Sie hier: https://www.imdb.com/title/tt32203874/?ref_=tturv_ov_bk

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von D...
20/04/2026

Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zur Osteuropäischen Geschichte laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Molly Pucci am 21. April 2026, um 18 Uhr. Der Vortrag findet online statt. Zur Zusendung der Zugangsdaten bitten wir um eine kurze E-Mail an: [email protected].

Molly Pucci ist Osteuropa-Historikerin und derzeit Assistenzprofessorin für die Geschichte des 20. Jahrhunderts am Trinity College Dublin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte der Tschechoslowakei, den Geheimdienstorganisationen des sozialistischen Blocks sowie der Geschichte des Staatssozialismus in Osteuropa.

Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Radomír-Luža-Preis für mitteleuropäische Geschichte, dem Oskar-Halecki-Preis sowie dem Kulczycki-Buchpreis für Polonistik. In ihrem jüngsten Buch „Marxismus und Traumdeutung. Der Kommunismus in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit und die Idee Mitteleuropas“ analysiert sie die Geschichte und die besondere, multinational geprägte Mitgliederstruktur der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei in den 1920er und 1930er Jahren.

Derzeit arbeitet Molly Pucci an einem Projekt zur internationalen Geschichte des radikalen linken Aktivismus sowie zu revolutionären Ideen in Recht, Rechtstheorie und Schauprozessen der 1920er und 1930er Jahre.

Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag willkommen!

Auch im Sommersemester 2026 findet wieder unser Forschungskolloquium zur Osteuropäischen Geschichte statt, zu dem wir al...
15/04/2026

Auch im Sommersemester 2026 findet wieder unser Forschungskolloquium zur Osteuropäischen Geschichte statt, zu dem wir alle Interessierten ganz herzlich einladen möchten!
Das breit gefächerte Programm umfasst Vorträge zu Gewalt, Herrschaft, Erinnerung, Kultur, Migration, globale Verflechtungen und weiteren Themen.
Weitere Details zu Terminen, Vortragenden und Vortragstiteln finden Sie auf dem Plakat. Über kurzfristige Änderungen informieren wir auf Facebook und Instagram.
Das Kolloquium findet i. d. R. wie gewohnt dienstags um 18:00 Uhr c.t. im Übungsraum II des Historischen Seminars statt. Wir freuen uns auf zahlreiche Zuhörer:innen und Diskussionsteilnehmer:innen!

Wir möchten auf das Summer Institute „Beyond Testimony — Silences, Gaps, and Unspoken Memories“ hinweisen; die Veranstal...
26/03/2026

Wir möchten auf das Summer Institute „Beyond Testimony — Silences, Gaps, and Unspoken Memories“ hinweisen; die Veranstaltung findet 11.-14. August 2026 in Uzhhorod (Ukraine) in Präsenz statt und wird vom Canadian Institute of Ukrainian Studies in Kooperation mit Lund University, der Ukrainian Oral History Association, der Uzhhorod National University, der National University of Kyiv-Mohyla Academy und der Dobra Wola Foundation veranstaltet.

Das Institut widmet sich methodischen, ethischen und interpretativen Herausforderungen beim Arbeiten mit Stille, Selbstzensur und dem Ungesagten in Kriegszeugnissen. Im Zentrum stehen konzeptionelle Debatten zu Abwesenheit und Nicht-Erzählen, die epistemischen Grenzen von Zeugenschaft sowie der Umgang mit Lücken und Unterbrechungen in narrativen Quellen — mit besonderem Blick auf aktuelle und historische Kriegszusammenhänge. Die Arbeitssprache ist Englisch.

Zielgruppe sind Forschende im Gebiet der Oral History, Memory Studies und verwandten Feldern mit Fokus auf Krieg und Gewalt in der Ukraine; das Programm umfasst Vorträge, thematische Panels, Workshops, Filmvorführungen sowie Teilnehmenden-Präsentationen. Es fällt keine Teilnahmepauschale an; Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten werden für ausgewählte Teilnehmende übernommen.

Bewerbungsschluss ist der 15.04.2026. Weitere Informationen finden Sie hier:

In response to Russia’s full-scale aggression against Ukraine, the Summer Institute Witnessing the War on Ukraine (WWSI) was launched in July 2022 as a joint initiative of several academic and cultural institutions. From the outset, the Institute has been conceived as a professional and ethical re...

Adresse

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69117

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