20/03/2023
Weiterhin Teilnehmende für Onlinestudie gesucht.
Moralische Bewertung von Gentechnologien
Dna Bild NetIn den vergangenen Jahrzehnten hat die Entwicklung der modernen Biowissenschaften unsere Erkenntnis- und Handlungsmöglichkeiten in Medizin und Technik in ungeahntem Ausmaß erweitert. So ist es heutzutage möglich, mittels Gentests die „genetische Prädisposition“, d.h. die erblich bedingte Anlage bzw. Empfänglichkeit für bestimmte Erkrankungen, vorauszusagen. Zudem können Pflanzen gentechnisch verändert werden, damit sie widerstandsfähiger (z.B. gegen Parasiten oder Trockenheit) und/oder ertragreicher werden oder einen höheren Nährwert haben. Doch ist alles, was wir mittlerweile dank der Forschung „können“, auch moralisch vertretbar? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der moralischen Bewertung von Gentechnologien und Religiosität und/oder genetischem Grundwissen? Damit wir Studien durchführen können, die sich z.B. mit der Frage befassen, warum manche Personen unbedingt einen Gentest durchführen lassen möchten, andere wiederum auf gar keinen Fall, ist ein validiertes Messinstrument notwendig, d.h. ein Messinstrument, das für einen bestimmten Zweck geeignet und gültig ist. Die vorliegende Studie hat folgende Ziele: die Validierung des ins Deutsche übersetzten Gentechnologiefragebogens sowie eine erste Untersuchung, ob Religiosität und Wissen über Genetik die moralische Bewertung von Gentechnologien beeinflussen. Die Teilnahme ist anonym und kann jederzeit abgebrochen werden.
© kjpargeter, freepik
Link zur Studie https://forms.gle/BFK45wN7DrnXdQaD6
Gen Jpg NeuHerzlichen Dank für Ihre Teilnahme!
Kontakt I Dr. Birgit Teichmann, Dipl. Biologin, Gerontologin M. Sc. I Tel. +49 6221 54 8124 I E-Mail: [email protected]