07/09/2020
Interview mit Philipp Decker. Der DaF/DaZ-Student an der Uni Hildesheim absolviert momentan sein sechswöchiges Praktikum bei uns am ISK.
1. Philipp, du bist jetzt schon in der letzten Praktikumswoche. Welche Aufgaben nimmst du im Rahmen deines Praktikums wahr?
Es ist super vielfältig. Hauptsächlich bin ich in den Deutschkursen. Dort übernehme ich ganz unterschiedliche Aufgaben, je nach Situation unterstütze ich die Lehrkräfte, indem ich Ihnen zum Beispiel bei der Korrektur schriftlicher Aufgaben helfe. Manchmal bietet es sich aber auch an, dass ich ganze Unterrichtseinheiten übernehme. Das habe ich jetzt schon bei einigen Onlinekursen gemacht. Ich konnte mir so einen guten Überblick über alle Bereiche verschaffen: Alphakurse als Präsenzunterricht, Integrationskurse im Onlineunterricht, Deutsch für Mediziner vor Ort und Onlineunterricht im Standardkursbereich. Auch bei Prüfungen war ich schon dabei.
2. Was findest du am spannendsten beim Praktikum?
Als Lehrkraft fand ich den Wechsel zwischen vormittags Online- und nachmittags Präsenzunterricht am spannendsten. Einige digitale Lernplattformen kannte ich aus der Theorie und sie jetzt mal in der Anwendung im Unterricht kennenzulernen, war sehr interessant. Die technische Umsetzung am ISK funktioniert wirklich gut. Die Smartboards sind eine super gute Unterstützung auch im Onlineunterricht. Einmal habe ich eine Vertretungsstunde ganz spontan übernommen. Jetzt weiß ich, dass ich auch improvisieren kann. Ich habe hier gelernt, dass das Berufsfeld im DaF/DaZ-Bereich sehr breit gefächert ist. Jeder Kurs ist anders!
3. Was war die größte Herausforderung für dich?
War ich vormittags noch im B2-Berufssprachkurs, durfte ich am Nachmittag in einem Alphakurs mit A1-Niveau dabei sein. Ich fand es herausfordernd, mich von Kurs zu Kurs an den richtigen Sprachstand anzupassen. Das ist eine Sache, die ich als Muttersprachler lernen muss.
4. In welchem Bereich möchtest du nach deinem Studium arbeiten?
Im Lehrbereich zu arbeiten könnte ich mir jetzt nach diesem Praktikum gut vorstellen. Vorher war ich skeptisch, ob das etwas für mich ist. Mir gefällt vor allem die lockere Atmosphäre in der Erwachsenenbildung. Ich kann mir auch gut vorstellen, nach meinem Studium im Ausland für einige Zeit als Deutschlehrer zu arbeiten.
5. Würdest du das ISK als Praktikumsstelle weiterempfehlen?
Ja, auf jeden Fall. Man bekommt hier im „Schnelldurchlauf“ einen Einblick in alle Bereiche. Das finde ich sehr hilfreich. Ich war von der Vielfalt sehr überrascht.
Ihr habt auch Lust auf ein Praktikum in der Erwachsenenbildung an unserer Sprachschule? Dann meldet euch gern bei uns!