11/05/2026
HAWK-Seminar regt Studierende dazu an, klimafreundlicher zu denken und zu handeln // „Das Thema hat mich interessiert“, sagt Luisa Geisler. Sie studiert Architektur im Bachelor an der HAWK im fünften Semester. Heute trägt sie ihre Vorschläge vor, um den Hochschulalltag klimafreundlicher zu gestalten. Dabei setzte sie ihre Schwerpunkte auf Heizungstechnik und Beleuchtung: „Das sollte man bedarfsspezifischer steuern“, sagt sie. Besonders gefällt ihr an dem Format, dass die Studierenden gemeinsam in Feedbackrunden die Ideen verfeinern. „Die Diskussion bringt immer wieder neue Impulse, um eine Ursprungsidee entscheidend weiter zu entwickeln“. Die HAWK gründete im vergangenen Herbst im Rahmen des Zukunftsforums klimafreundliche Hochschulen an allen drei Standorten der HAWK jeweils ein Green Office. Für diese und andere Maßnahmen trägt sie seit April 2026 den Titel „klimafreundliche Hochschule“. „Wir möchten, dass die ‚Green Offices‘ keine Einbahnstraße sind, sondern durch studentische Ideen untermauert und bereichert werden“, sagt Prof. Dr. Erik Bertram. Er leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Oehme das Seminar im Individuellen Profilstudium (IPS) „Zukunft klimafreundliche Hochschule - Handlungsoptionen an der HAWK“, weil beiden die stärkere Klimafreundlichkeit der Hochschule am Herzen liegt.
Das Ergebnis: mehr Umweltbewusstsein im Alltag an der HAWK. Beim Modellbau in den HAWK-Werkstätten könnten wesentliche Ressourcen eingespart werden, wenn eine Wiederverwendung schon Teil des Lehrkonzeptes und Strukturen für die Wiederverwertung organisiert sind, ein Flaschenpfandsystem könnte im Stil von „Gamification“ zum Mitmachen anregen, so einige neue Ideen der Studierenden.
„Wenn die Studierenden ihre Hochschule umweltbewusster wahrnehmen und analysieren, sind sie auf einem guten Weg von neuen Denkmustern in neue umweltfreundlichere Handlungsstrukturen zu kommen“, sagt Oehme.
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