Universität Jena

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Universität Jena LIGHT. LIFE. LIBERTY. – Connecting People and Ideas Unser Studienangebot reicht von A wie Alte Geschichte bis Z wie Zahnmedizin.

Im Jahr 1558 wurde die Uni Jena gegründet und steht heute für eine moderne Universität, deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in vielen Bereichen zu den Spitzenforschenden ihres Fachs gehören. Mehr als 190 Studienmöglichkeiten in den Geistes-, Sozial-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften gibt es an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Hier findest du berufsorientierte Bachelorangebote, praxisnahe Lehramtsausbildung und attraktive interdisziplinäre Masterprogramme. Founded in 1558, the University of Jena is a modern university whose scientists are among the top researchers in their fields. There are more than 190 study opportunities in the humanities, social and natural sciences at the Friedrich Schiller University of Jena. Here you will find career-oriented Bachelor programmes, specialized teacher training and attractive interdisciplinary Master programmes.

Eine Entzündung hilft unserem Körper, Krankheitserreger zu bekämpfen und Verletzungen zu heilen. Normalerweise klingt si...
15/10/2026

Eine Entzündung hilft unserem Körper, Krankheitserreger zu bekämpfen und Verletzungen zu heilen. Normalerweise klingt sie anschließend von selbst ab. Funktioniert das jedoch nicht, können chronische Entzündungen entstehen.

Wie sich der Körper dabei unterstützen lässt, Entzündungen wieder zu beenden, das untersucht ein neues europäisches Forschungsnetzwerk, an dem auch unsere Universität beteiligt ist.

Das Team um Prof. Dr. Oliver Werz am Institut für Pharmazie erforscht dabei körpereigene Botenstoffe, die Entzündungen steuern. Einige von diesen verstärken die Entzündungsreaktion, andere helfen dabei, sie zu beenden. Die Forschenden wollen herausfinden, ob bestimmte Wirkstoffe diesen Wechsel beschleunigen können.

Die Erkenntnisse könnten künftig dazu beitragen, neue Medikamente gegen chronisch-entzündliche Erkrankungen zu entwickeln.

Das Forschungsnetzwerk HARPNET wird vier Jahre lang mit insgesamt 4,8 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert.

Mehr erfahren 👉 https://www.uni-jena.de/448767/mit-koerpereigenen-mechanismen-gegen-chronische-entzuendungen

Forschende unserer Universität bauen eine neue Technologieplattform auf, mit der sich wirkstoffbeladene Nanopartikel aut...
14/10/2026

Forschende unserer Universität bauen eine neue Technologieplattform auf, mit der sich wirkstoffbeladene Nanopartikel automatisiert herstellen und untersuchen lassen. Solche winzigen Partikel können Wirkstoffe transportieren und gezielt für Anwendungen in Medizin oder Umwelttechnik angepasst werden.

Die neue Plattform soll die Herstellung unterschiedlicher Formulierungen direkt mit ihrer Charakterisierung verbinden. Dabei können bereits sehr kleine Materialmengen eingesetzt werden. Das spart Rohstoffe und Energie und ermöglicht es zugleich, viele verschiedene Zusammensetzungen unter vergleichbaren Bedingungen zu untersuchen. So wollen die Forschenden Zusammenhänge zwischen dem Aufbau neuer Materialien und ihren Eigenschaften besser verstehen und vielversprechende Zukunftsmaterialien schneller weiterentwickeln.

Gefördert wird das Vorhaben mit 540.000 Euro durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln der Europäischen Union im EFRE-Programm unter der Fördernummer 2025 FGI 0011. Danke dafür! 🙏 🇪🇺

Forschende unserer Universität bauen die Technologieinfrastruktur des Thüringer Innovationszentrums für Quantenoptik und...
13/10/2026

Forschende unserer Universität bauen die Technologieinfrastruktur des Thüringer Innovationszentrums für Quantenoptik und Sensorik (InQuoSens) am Standort Jena weiter aus. Im Mittelpunkt stehen quantenphotonische integrierte Schaltkreise, kurz Q-PICs. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um winzige optische Schaltungen, die Licht und Quanteneffekte auf einem Chip nutzbar machen.

Mit der zweiten Erweiterungsstufe sollen die technischen Möglichkeiten am Standort Jena in den Jahren 2026 bis 2028 gezielt ausgebaut werden. Ziel ist es, Q-PICs intensiver erforschen und technologisch weiterentwickeln zu können und damit ihre Reife für künftige Anwendungen in den Quantentechnologien zu erhöhen.

Gefördert wird das Vorhaben mit mehr als 1,49 Millionen Euro durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln der Europäischen Union im EFRE-Programm unter der Fördernummer 2025 IZN 002. Danke dafür! 🙏 🇪🇺

Elektronen bewegen sich in ultradünnen Materialien nicht einfach wie kleine Teilchen auf festen Bahnen. Ihre quantenmech...
13/10/2026

Elektronen bewegen sich in ultradünnen Materialien nicht einfach wie kleine Teilchen auf festen Bahnen. Ihre quantenmechanischen Zustände haben eine Geometrie – und die beeinflusst zum Beispiel, wie Elektronen auf Licht oder elektrische Felder reagieren.

Eine wichtige Größe dieser Quantengeometrie, die sogenannte Berry-Krümmung, war bisher experimentell nur schwer zugänglich. Forschende unserer Universität und der Universität Regensburg haben nun ein optisches Verfahren entwickelt, mit dem sie sich bestimmen lässt.

Dafür nutzte das Team eine weniger als einen Nanometer dünne Schicht des Halbleiters Wolframdiselenid. Zwei ultrakurze Laserpulse verändern die elektronischen Zustände und lesen diese aus. Aus dem entstehenden Licht mit doppelter Frequenz konnten die Forschenden einen konkreten Wert für die Berry-Krümmung ableiten.

Die Ergebnisse sind in „Nature Photonics“ erschienen.

Mehr erfahren 👉 https://www.uni-jena.de/448426/mit-licht-verborgene-quanteneigenschaften-sichtbar-machen

Viele unserer wichtigsten Medikamente – allen voran Antibiotika – verdanken wir Stoffen, die Bakterien in der Natur prod...
09/10/2026

Viele unserer wichtigsten Medikamente – allen voran Antibiotika – verdanken wir Stoffen, die Bakterien in der Natur produzieren. Welches Potenzial in Moorbakterien schlummert, untersuchten nun Forschende unseres Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der University of Delaware und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig.

Für ihre Studie entnahmen sie Torfproben aus dem Schlöppnerbrunnen-Moor im bayerischen Fichtelgebirge und analysierten das Erbgut der darin lebenden Mikrobengemeinschaft. Dabei konnten sie mehr als 8.000 sogenannte biosynthetische Gencluster identifizieren – Abschnitte der DNA, die Bauanleitungen für die Herstellung biologisch aktiver Verbindungen enthalten. Die Forschenden untersuchten außerdem, welche Gene im Moor tatsächlich aktiv waren. Entgegen bisheriger Annahmen waren es Bakterien mit vergleichsweise wenigen Genclustern – die Acidobacteriota –, die die höchste Aktivität zeigten.

Für die Suche nach künftigen Arzneistoffen liefert die Studie eine wichtige Erkenntnis: Es reicht nicht aus, sich bei der Suche ausschließlich auf Genome mit besonders vielen genetischen Bauplänen zu konzentrieren. Entscheidend ist der ökologische Kontext, in dem Mikroorganismen ihr genetisches Werkzeug tatsächlich einsetzen. Bisher vernachlässigte Gruppen wie die Acidobacteriota rücken damit rasant in den Fokus der Naturstoffforschung.

Mehr zu den Ergebnissen der Studie 👉 https://www.uni-jena.de/447667/auf-der-spur-neuer-wirkstoffe

08/10/2026

We are international students at UniJena. Of course we have a few things to say! 👀🌍

Winterdepression, Sommer ohne Klimaanlage und jede Menge Kulturschocks – unsere internationalen Studierenden wissen, wovon sie sprechen. 😂

Was hat euch in Deutschland am meisten überrascht?

Tell us in the comments!👇

Dr. Dilek A. Tepeli erforscht als Juniorprofessorin für Interkulturelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Migrationsfors...
07/10/2026

Dr. Dilek A. Tepeli erforscht als Juniorprofessorin für Interkulturelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Migrationsforschung lokale Konflikte und Emotionen in urbanen Räumen.

Wir haben sie für euch kennengelernt.

Was ist Ihnen in der Lehre wichtig?

Mir ist es wichtig, den Studierenden auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Lebenswelten, Perspektiven sowie biografischen Wissensbestände in die Lehre einzubeziehen. Ich vermittle ihnen theoretische Werkzeuge, mit denen sie gesellschaftliche Wirklichkeit, Selbst-Welt-Beziehungen sowie Macht- und Herrschaftsverhältnisse kritisch reflektieren können. So lernen sie, hegemoniale Deutungen aufzubrechen und soziale Ungleichheit sichtbar zu machen – ganz im Sinne des Soziologen Pierre Bourdieus.

Woran forschen Sie aktuell?

Momentan erforsche ich im Rahmen des vom BMFTR geförderten Forschungsprojekts „Lokale Konflikte und Emotionen in urbanen Räumen“ (LoKoNet) Nachbarschaftskonflikte und die Rolle starker Gefühle bei ihrer Entstehung, ihrem Verlauf und ihrer Bearbeitung. Dabei interessieren mich nicht nur Wertkonflikte, die im Zusammenleben entstehen, sondern insbesondere auch Konfliktvorstufen sowie Konflikte, die mit Nähe und Distanz, Grenzüberschreitungen und latent-affektiven Ebenen zusammenhängen – etwa mit biografischen Krisen, Einsamkeit oder historisch fortwirkenden Verletzungsverhältnissen.

Was gefällt Ihnen an der Universität Jena?

An der Friedrich-Schiller-Universität gefällt mir besonders, dass sie eine so bedeutende geisteswissenschaftliche Tradition hat. Auch mag ich, dass es sehr kollegial zugeht. Einen intensiven Eindruck davon konnte ich beispielsweise bei der Exzellenzbegehung gewinnen. Außerdem forschen meine Kolleg*innen zu spannenden und vielfältigen Themen. An der Universität Jena befinde ich mich also in einer intellektuell sehr anregenden Umgebung!

Herzlich willkommen an unserer Universität! 🤗

Mehr erfahren 👉 Link in Bio

Dr. Dilek A. Tepeli erforscht als Juniorprofessorin für Interkulturelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Migrationsfors...
07/10/2026

Dr. Dilek A. Tepeli erforscht als Juniorprofessorin für Interkulturelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Migrationsforschung lokale Konflikte und Emotionen in urbanen Räumen. Wir haben sie für euch kennengelernt.

Was ist Ihnen in der Lehre wichtig?

Mir ist es wichtig, den Studierenden auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Lebenswelten, Perspektiven sowie biografischen Wissensbestände in die Lehre einzubeziehen. Ich vermittle ihnen theoretische Werkzeuge, mit denen sie gesellschaftliche Wirklichkeit, Selbst-Welt-Beziehungen sowie Macht- und Herrschaftsverhältnisse kritisch reflektieren können. So lernen sie, hegemoniale Deutungen aufzubrechen und soziale Ungleichheit sichtbar zu machen – ganz im Sinne des Soziologen Pierre Bourdieus.

Woran forschen Sie aktuell?

Momentan erforsche ich im Rahmen des vom BMFTR geförderten Forschungsprojekts „Lokale Konflikte und Emotionen in urbanen Räumen“ (LoKoNet) Nachbarschaftskonflikte und die Rolle starker Gefühle bei ihrer Entstehung, ihrem Verlauf und ihrer Bearbeitung. Dabei interessieren mich nicht nur Wertkonflikte, die im Zusammenleben entstehen, sondern insbesondere auch Konfliktvorstufen sowie Konflikte, die mit Nähe und Distanz, Grenzüberschreitungen und latent-affektiven Ebenen zusammenhängen – etwa mit biografischen Krisen, Einsamkeit oder historisch fortwirkenden Verletzungsverhältnissen.

Was gefällt Ihnen an der Uni Jena?

An der Friedrich-Schiller-Universität gefällt mir besonders, dass sie eine so bedeutende geisteswissenschaftliche Tradition hat. Auch mag ich, dass es sehr kollegial zugeht. Einen intensiven Eindruck davon konnte ich beispielsweise bei der Exzellenzbegehung gewinnen. Außerdem forschen meine Kolleg*innen zu spannenden und vielfältigen Themen. An der Universität Jena befinde ich mich also in einer intellektuell sehr anregenden Umgebung!

Herzlich willkommen an unserer Universität! 🤗

Mehr erfahren 👉 https://www.uni-jena.de/en/446831/unravelling-the-underlying-level-and-structure-of-conflicts

06/10/2026

Welcome to your Ersti-Era! 📚🎓

Was habt ihr euch für das erste Semester vorgenommen? 👀

Am heutigen Montag, 5. Oktober, wurde auf dem Beutenberg-Campus das Microverse Center Jena (MCJ) offiziell eröffnet – ei...
05/10/2026

Am heutigen Montag, 5. Oktober, wurde auf dem Beutenberg-Campus das Microverse Center Jena (MCJ) offiziell eröffnet – ein Forschungszentrum für die winzigen Lebensgemeinschaften, die Umwelt, Gesundheit und unsere Lebensgrundlagen beeinflussen. Im MCJ arbeitet unser Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ künftig daran, besser zu verstehen, wie mikrobielle Gemeinschaften entstehen, im Gleichgewicht bleiben oder gestört werden. Beteiligt sind Forschende aus Biowissenschaften, Chemie, Geowissenschaften, Medizin, Informatik und Physik sowie aus zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Jena.

Der Hybridbau aus Stahlbeton und Holz mit Holzfassade, Photovoltaikanlage, Gründach und großen Wärmespeichern ist darauf ausgelegt, Forschung und Austausch auch räumlich eng miteinander zu verbinden. Das Gebäude bietet rund 5.000 Quadratmeter Fläche, flexibel nutzbare Labore, Räume für Tagungen und Platz für etwa 200 Mitarbeitende sowie Promovierende und internationale Gäste.

Mehr dazu 👉 https://www.uni-jena.de/446468/microverse-center-eroeffnet

Adresse

Fürstengraben 1
Jena
07743

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