07/10/2026
🔧 Digitalisierung zum Anfassen bei der „Nacht des Handwerks“
Am 26. September 2026 war der Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung gemeinsam mit dem engineering 4.0 lab (e4lab) zu Gast bei der „Nacht des Handwerks“ der HWK Pfalz im Berufsbildungs- und Technologiezentrum in Kaiserslautern.
Die Veranstaltung knüpfte an die erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangenen Jahr im Rahmen der „3D-Druck für das Handwerk“-Workshops im e4lab an.
Bei verschiedenen Mitmach- und Informationsstationen konnten Besucherinnen und Besucher jeden Alters moderne Technologien kennenlernen und deren konkrete Einsatzmöglichkeiten erleben.
🖨️ 3D-Druck für das Handwerk
In einer Live-Vorführung wurde gezeigt, wie aus einer ersten Idee ein fertiger Prototyp entsteht – vom Konzept über die digitale Modellierung mittels CAD bis zum 3D-gedruckten Bauteil. Dabei wurde deutlich, welche Potenziale die additive Fertigung für individuelle und praxisnahe Anwendungen im Handwerk bietet.
🥽 Virtual & Augmented Reality
Auch aktuelle Forschungsarbeiten aus dem Bereich VR & AR konnten erlebt werden. Vor allem die jüngeren Besucher*innen setzten sich spielerisch mit Nachhaltigkeit und Mikroplastik auseinander. Ein interaktives VR-Minispiel vermittelte die Inhalte anschaulich.
Darüber hinaus konnten Interessierte anhand eines VR-Schulungsszenarios zur Montage einer Baugruppe erleben, wie VR bereits heute für praxisnahe Trainings- und Ausbildungsszenarien eingesetzt werden kann.
💡 Smarte Produkte & Internet of Things
Abgerundet wurde das Angebot durch Informationsstationen zu vergangenen und zukünftigen Schüler-Workshops rund um „Smarte Produkte“ und „Internet of Things“.
Die positive Resonanz der Besucher*innen hat erneut gezeigt, wie wichtig der Transfer zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft ist. Gleichzeitig wurde deutlich, wie stark sich traditionelle Handwerksberufe durch die Digitalisierung verändern und welche Chancen sich daraus ergeben.
Im direkten Austausch mit regionalen Handwerksbetrieben konnten wir konkrete Anwendungsmöglichkeiten moderner Technologien diskutieren und zeigen, dass Digitalisierung nicht abstrakt sein muss: Mit niedrigschwelligen Angeboten, praxisnahen Beispielen und konkreten Anwendungsfällen lässt sich der Einstieg in neue Technologien greifbar gestalten.
🤝 Ein herzliches Dankeschön an die HWK Pfalz, insbesondere Herrn Benjamin Hilmer, für die Möglichkeit, Teil dieser gelungenen Veranstaltung zu sein. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktivitäten und darauf, den Austausch zwischen Handwerk und Wissenschaft weiter auszubauen!
Seitens des Lehrstuhls wurde die Veranstaltung von Sebastian Riedinger und Kevin Wiegand betreut.
Unterstützt wurden sie seitens der RPTU von ihren Kolleginnen Kristine Klaeger und Chantal Momber in ihrer Rolle als Transfermanagerinnen.