Foodsharing Kassel

Foodsharing Kassel Gegen die Lebensmittelverschwendung.

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28/12/2025

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Am Samstag, 27.09.2025 auf dem Königsplatz: Das Team von Foodsharing Kassel machte auf die dramatische Lebensmittelversc...
29/09/2025

Am Samstag, 27.09.2025 auf dem Königsplatz: Das Team von Foodsharing Kassel machte auf die dramatische Lebensmittelverschwendung aufmerksam. © Foto: Helmut Krümler

Die Le­bens­mit­tel: Pas­san­ten staun­ten am ver­gan­ge­nen Sams­tag nicht schlecht, als ein gro­ßer Trans­por­ter auf den Kö­nigs­platz fuhr und viele Hel­fe­rin­nen und Hel­fer in oran­ge­nen Wes­ten Kis­ten und Stie­gen mit Un­men­gen an Le­bens­mit­teln aus­lu­den, um sie auf dem Platz auf­zu­bau­en. Mit die­ser Ak­ti­on mach­ten die Mit­glie­der von Food­sha­ring Kas­sel ihre Ar­beit sicht­bar; sie ret­ten jede Woche meh­re­re Ton­nen ein­wand­freie Le­bens­mit­tel, die sonst ent­sorgt wür­den und geben sie kos­ten­los wei­ter. Un­glaub­li­che 1000 Ki­lo­gramm Le­bens­mit­tel, die am Vor­tag in den mit Food­sha­ring ko­ope­rie­ren­den Be­trie­ben ein­ge­sam­melt wor­den waren, prä­sen­tier­te man dem Pu­bli­kum. Ver­eins­vor­sit­zen­de Ga­brie­le Re­gen­bo­gen: „Mit der Ak­ti­on wol­len wir zei­gen, dass viele ge­nieß­ba­re Le­bens­mit­tel al­lei­ne im Stadt­ge­biet Kas­sel an nur einem Tag weg­ge­wor­fen wer­den. Und was wir hier zei­gen, ist tat­säch­lich nur ein klei­ner Teil davon.“ So auf­fäl­lig der Auf­tritt, so er­folg­reich war er auch: Schnell kam man mit den Pas­san­ten ins Ge­spräch und Bür­ger­meis­te­rin Ni­co­le Ma­isch un­ter­stütz­te die Prä­sen­ta­ti­on mit ihrem Be­such. Zum Ende der Ver­an­stal­tung wur­den alle Le­bens­mit­tel im Pu­bli­kum ver­teilt.

27/09/2025

Es war mega. 1373 kg Obst, Gemüse und Backwaren innerhalb von 24 Stunden vor dem Müll gerettet und am Ende der Demo verteilt.

„Tag der Lebensmittelrettung“ am 27. September mit Aktionen in 30 Städten: Initiative foodsharing zeigt die Dimension de...
23/09/2025

„Tag der Lebensmittelrettung“ am 27. September mit Aktionen in 30 Städten: Initiative foodsharing zeigt die Dimension der Verschwendung

Zum Auftakt der Aktionswoche „Zu gut für die Tonne 2025“ macht foodsharing am 27. September 2025 bundesweit in rund 30 Städten auf die immense Lebensmittelverschwendung in Deutschland aufmerksam. Noch immer werden jedes Jahr entlang der gesamten Wertschöpfungskette 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, so das Statistische Bundesamt. Andere Erhebungen (z.B. WWF 2021) beziehen die Vorernteverluste mit ein – demnach fallen in Deutschland etwa 25 Millionen Tonnen pro Jahr an.

Aber jeder Mensch kann etwas dagegen tun, das zeigen die vielfältigen Aktionen von foodsharing am Samstag, dem 27. September im ganzen Bundesgebiet. Mit öffentlichkeitswirksamen Präsentationen geretteter Lebensmittel, Infoständen und Fairteilungen an zentralen Plätzen zeigen Ehrenamtliche eindrucksvoll, wie viele Lebensmittel innerhalb von 24 Stunden in der Tonne landen würden – wenn sie nicht von den Aktiven gerettet würden: in Supermärkten, Bäckereien und Cafés, Kantinen, Caterings, Kindergärten, Restaurants, Tankstellen, Bioläden und auf Wochenmärkten. Der Tag der Lebensmittelrettung wird in diesem Jahr erstmals bundesweit stattfinden. Beteiligt sind u. a. Berlin, München, Köln, Freiburg, Kiel und viele weitere Städte.

Lebensmittelwertschätzung braucht Sichtbarkeit

„Lebensmittel müssen wieder mehr wertgeschätzt werden. Allein die Lebensmittelverschwendung ist für rund 10 Prozent der globalen Treibhausgase verantwortlich. Alle können etwas für das Klima tun, indem sie weniger Lebensmittel wegwerfen und sorgsamer damit umgehen“, sagt Oliver Weiß, einer der foodsharing-Verantwortlichen in Freiburg. Dort hatte bereits im September 2024 eine Ausstellung aller an einem einzigen Tag geretteten Lebensmittel für große Aufmerksamkeit gesorgt. Kommunalpolitiker:innen und viele Besucher:innen kamen mit foodsharing ins Gespräch – und wurden zum Nach- und Umdenken angeregt.

Am Ende der Veranstaltungen werden die von foodsharing geretteten Lebensmittel in vielen Städten kostenfrei an alle verteilt. Um dies umweltfreundlich zu gestalten, sollten die Besucher:innen eigene Taschen, Rucksäcke etc. mitbringen.

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34117

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