27/04/2026
Das AStA-Referat für Antirassismus hat jüngst mit einer Verkürzung alle Einsatzkräfte pauschal verurteilt und diskreditiert, wenn es dazu einlud, zusammen mit den Studierenden den Film „Polizeigewalt: Kein Freund, kein Helfer – Lorenz & Die Einzelfälle“ zu schauen.
Dem Tenor des Doku-Titels folgend heißt es in der Mail, dass man in Deutschland eine weiterhin hohe Zahl rassistischer Polizeigewalt (!) feststellen könne. Hier offenbart sich die einseitige Wertung des AStA, die einen tatsächlich facettenreichen und ergebnisoffenen Diskurs über das Thema gar nicht erst zulässt. Statistiken können diese steile, von tiefem Misstrauen gegenüber den Einsatzkräften geprägte These jedenfalls nicht untermauern. Es handelt sich bei der Unterstellung des AStA vielmehr um eine radikale Vorverurteilung zulasten zahlreicher Menschen, die ihren Dienst für die Gemeinschaft tun.
Hierzu erklärt Jasper Heil, Landesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten Schleswig-Holstein (RCDS SH): „Dem AStA bleibt es an sich natürlich unbenommen, sich mit einzelnen Problematiken kritisch auseinanderzusetzen. Jedes massive Fehlverhalten von Polizistinnen und Polizisten im Dienst schadet den Betroffenen und auch der Institution selbst enorm. Mindestens genauso wichtig wäre es aber, wenn der AStA wenigstens ein Wort zu den zahlreichen Menschen verlieren würde, die aufrichtig und fleißig unser aller Sicherheit gewährleisten und dafür selbst ins Risiko gehen! Dass dies die überragende Mehrheit ist, kommt dem AStA offenbar gar nicht erst in den Sinn. Diese Geisteshaltung offenbart eine ideologische Vorprägung, die bei einer Veranstaltung, welche die Meinung aller Studierenden diskursiv aufgreifen sollte, fehl am Platz ist. Die Studierenden an der CAU haben jedenfalls verdient, dass ihr AStA-Beitrag nicht für solche Veranstaltungen verprasst wird, deren Ergebnis in Gestalt der Selbstvergewisserung des eigenen Weltbildes schon von vornherein feststeht!“