Kulturwissenschaft an der Uni Koblenz

Kulturwissenschaft an der Uni Koblenz 12 Fächer - eine Kulturwissenschaft!

Das Institut für Kulturwissenschaft wurde 2007 am Campus Koblenz gegründet und vereint derzeit 40 Mitglieder aus 12 Fächern - mit den Kerndisziplinen Ethnologie, Medienwissenschaft und Politische Wissenschaft - in einem integrativen Konzept für BA/MA. Bachelor- und Master-Studiengang "Kulturwissenschaft" an der Universität in Koblenz bieten ein herausforderndes, hochaktuelles Studium in einer bund

esweit einzigartigen Disziplinvielfalt: 12 Fächer - mit den Kerndisziplinen Ethnologie, Medienwissenschaft und Politische Wissenschaft - sind in einem integrativen Konzept vereint. Im Mittelpunkt stehen Themen wie "Körper, Praxis und Kultur", "Kommunikation, Medien und Kultur", "Kultur, Macht und Politik", "Wissenskulturen", "Kunst und Kultur", "Kultur und Religion", "Kulturvergleich und Interkulturalität", "Kultur und Geschlecht", "Medienpraxis", "Feldforschung" oder "Organisationskulturen" - jeweils aus transdiziplinärer Sicht.

Vom 2. bis 9. April reiste eine Delegation der  nach Jerewan, um die langjährige Partnerschaft mit der Yerevan State Uni...
22/04/2026

Vom 2. bis 9. April reiste eine Delegation der nach Jerewan, um die langjährige Partnerschaft mit der Yerevan State University ( ) weiter auszubauen. Dr. Dennis Maxeiner und Ruzanna Maxeiner sowie die Kuwi-Studentinnen Julia Unkelbach, Leonie Schuh und Jessica Kleimann folgten der Einladung von Dr. Gayane Savoyan, Leiterin des Germanistischen Instituts.

Seit 2019 pflegen die Universität Koblenz, vor allem die Kulturwissenschaft, und die YSU eine enge akademische Zusammenarbeit mit Mobilitätsprogrammen für Studierende und Lehrende im Rahmen von Erasmus+. Regelmäßig absolvieren armenische Studierende Semester in Koblenz. Zudem promoviert Argine Badalyan im Fach Medienwissenschaft an der Universität Koblenz, während Nare Gabrielyan hier ihren Master in Kulturwissenschaft absolviert. Ausbaufähig ist noch der Aufenthalt Koblenzer Studierender in Jerewan - ob an der YSU oder auch im Rahmen eines Praktikums in renommierten Einrichtungen.

Im Rahmen der Studienreise wurden mehrere Seminare für Studierende und Lehrende des Lehrstuhls für Deutsche Philologie angeboten. Zudem wurden die Studierenden über den ERASMUS+-Austausch informiert.

Eine von Studierenden organisierte Stadtführung bot einen Einblick in Geschichte, Kultur und alltägliches Leben der faszinierenden armenischen Hauptstadt. Auch gemeinsame Ausflüge und private Besuche in Familien standen über die Ostertage auf dem Programm. Besonders beeindruckend war die Teilnahme an einem Workshop zur Herstellung traditioneller Kreuzsteine (Chatschkare), einem bedeutenden Element armenischer Kultur. Anders beeindruckend war der Besuch des Genozid-Museums Zizernakaberd. Den Abschluss bildete ein Gesprächscafé „Tee trinken und Deutsch quatschen“ mit armenischen und deutschen Studierenden.

Im Rahmen des Aufenthalts wurde im International Office der YSU ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, das die zukünftige Kooperation zwischen den Institutionen weiter stärkt. Zudem wurde die Möglichkeit von Praktika deutscher Studierender in Armenien besprochen. Auch diese Studienreise hat gezeigt, wie fruchtbar der langjährige Austausch zwischen uk und YSU ist.

Im Rahmen des KI-Lernpfads des Interdisiplinären Zentrums für Lehre  der  hält Medienwissenschaftler apl. Prof. Dr. Stef...
17/04/2026

Im Rahmen des KI-Lernpfads des Interdisiplinären Zentrums für Lehre der hält Medienwissenschaftler apl. Prof. Dr. Stefan Meier nächste Woche einen Impulsworkshop zum Thema "Potenziale und Anwendungen – vom KI-Bild- und Videogeneratoren" ab.

Dieses Workshop-Angebot richtet sich an Lehrende und eröffnet praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI-generierten Bildern und Videos in der Lehre. Neben einer verständlichen Einführung in die Grundlagen und zentralen Parameter digitaler Bildgestaltung lernen die Teilnehmenden ausgewählte Tools sowie deren Funktionsweisen kennen.

Im Zentrum des Workshops steht die kreative Entwicklung von Schlüssel- und Symbolbildern sowie optional von Videos zu ausgewählten Themen. Begleitend dazu werden die Potenziale und Herausforderungen des Einsatzes von KI-gestützten Bild- und Videogeneratoren gemeinsam reflektiert und diskutiert.

Der Workshop findet statt am Mittwoch, 22. April, 12 Uhr in F 313.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind im Weiterbildungsportal des IZL zu finden, ebenso das Gesamtprogramm des Lernpfads.

Im Rahmen ihres Forschungssemesters ist Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ina Kerner zurzeit auf Vortragsreise in Brasi...
15/04/2026

Im Rahmen ihres Forschungssemesters ist Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ina Kerner zurzeit auf Vortragsreise in Brasilien.

Schon 2019 hat sie mit der Universität Londrina im südlichen Bundesstaat Parana im Landesinnern eine Partnerschaft geschlossen, die einen regelmäßigen Austausch unter Lehrenden und Studierenden aus Londrina und Koblenz ermöglicht - eine wertvolle Bereicherung für die angestrebte zunehmende Internationalisierung der Universität Koblenz. Die 1970 gegründete Universität mit mehr als 17.000 Studierenden ist ein äußerst spannender Ort für ein Auslandssemester, aber auch für Forschungskooperationen.

https://www.uni-koblenz.de/de/philologie-kulturwissenschaften/kulturwissenschaft/internationales/londrina-brasilien

Im Rahmen ihres Brasilien-Aufenthalts wird Ina Kerner auch die Partneruni wieder besuchen. In ihren Vorträgen an verschiedenen brasilianischen Universitäten referiert sie insbesondere über Fragen des Postkolonialismus, etwa im Hinblick auf die Kolonialität des Staates oder Gerechtigkeitsprobleme.

In gut zwei Wochen startet das traditionelle Kolloquium Kulturwissenschaft des Fachbereichs 2 der Universität Koblenz in...
07/04/2026

In gut zwei Wochen startet das traditionelle Kolloquium Kulturwissenschaft des Fachbereichs 2 der Universität Koblenz in seine nächste Runde.

Veranstaltet wird das Kolloquium dieses Mal vom Zertifikat Gender Studies und dem Potenzialbereich III der Universität Koblenz „Transition und Transgression: Fluide Geschlechterbewegungen“ im Rahmen der Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz.

Dementsprechend lautet auch das Thema der Ringvorlesung "Fluide Geschlechterbewegungen" - mit Vortragenden aus unterschiedlichsten Disziplinen, von der Universität Koblenz sowie als Gastvortragende aus dem In- und Ausland.

Die Veranstaltung vereint unterschiedliche – historische wie gegenwartsanalytische – Blickwinkel auf den Phänomenbereich. Präsent sind dabei Ansätze aus verschiedenen Fächern zur Konstruktion und Oszillation von ‚Geschlecht’ in diversen gesellschaftlichen Feldern bzw. Kunstformen, Text- und Mediensorten. Im Zentrum stehen Fragen nach der Verbindung von ‚Transition‘ und ‚Transgression‘, im Sinne von Veränderungen in Wahrnehmung und Inszenierung sowie Überschreitung von kategorialen wie normativen Grenzen – verbunden mit der Umkämpftheit von
Gender bzw. Geschlecht auf Mikro-, Meso- und Makroebene.

Das Kolloquium beginnt am 22. April und findet dann immer wie üblich mittwochsabends ab 18 Uhr in F 314 statt. Das konkrete Programm kann man dem Slide entnehmen. Weitere Informationen zur Ringvorlesung gibt es im Rahmen des ersten Vortrags von Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Corinna Herr.

03/03/2026

Ein paar Impressionen vom heutigen Workshop zum Projektseminar "KuLaDig-RLP meets BUGA 29". Das Landesprojekt wird seit 2019 vom Innenministerium RLP gefördert und von der Koblenzer Kulturwissenschaft durchgeführt, seit letztem Jahr auch mit einem Schwerpunkt auf das Obere Mittelrheintal.

Die studentischen Projektteams präsentierten ihre Konzepte zu Themenrouten im Rahmen der Bundesgartenschau, die in drei Jahren im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal stattfinden wird. Es geht um Künstler/innen im Mittelrheintal, um Sagen und Mythen, um True Crime, um einen Fotowettbewerb zu "Rheinromantik 2.0" sowie um eine Rheinschifffahrt als unterhaltsames wie informatives "Eduventure".

Etliche Expertinnen und Experten waren auf den Campus gekommen, um den Teams mit Erfahrungen und Tipps aus ihren Arbeitsfeldern zu helfen. In zwei intensiven Arbeitsrunden wurden Themen, Stationen, Gestaltungsideen oder Marketingansätze diskutiert und wertvolle Kontakte geknüpft. Und so zogen die Studierenden am Ende ein sehr positives Fazit. Alle werden nun im Nachgang die Anregungen strukturieren und in die Weiterentwicklung der Konzepte integrieren.

Großer Dank gilt den Expertinnen und Experten für ihre wertvolle Unterstützung. Fortsetzung nachdrücklich erwünscht.

25/02/2026

Kleiner Rückblick auf ein tolles Projekt - und schon morgen geht es weiter!

Die Tagung "Against Interlocking Forms of Discrimination and Exclusion (in Higher Education): Concepts, Struggles, and S...
10/02/2026

Die Tagung "Against Interlocking Forms of Discrimination and Exclusion (in Higher Education): Concepts, Struggles, and Strategies", die Ende Januar 2026 an der stattfand, brachte Wissenschaftler:innen sowie Praktiker:innen aus Brasilien, Kanada, Deutschland und den Niederlanden zusammen. Sie diente dem internationalen und kontextübergreifenden Austausch zum Thema Politiken der Antidiskrimierung.

Das Hochschulwesen ist im Umbau: Neben Angriffen auf die Wissenschaftsfreiheit schränken laut Gastgeberin Prof. Dr. Ina Kerner Mittelkürzungen und neoliberale Restrukturierungsprozesse Spielräume in Lehre und Forschung ein. Zugleich ist nicht nur an deutschen Unis eine Ausweitung von Antidiskriminierungsmaßnahmen zu beobachten. So werden geschlechterpolitische Gleichstellungsansätze herausgefordert und ergänzt, um verflochtenen Formen der Ungleichbehandlung zu begegnen, wie Fragen der Herkunft, der Klasse und Maßnahmen gegen Rassismus.

Zu Beginn der Tagung unterstrich die Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der , Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl, in ihrem Grußwort das Engagement und die Erfolge der Universität Koblenz im Bereich der Gleichstellungspolitik. In ihrem öffentlichen Keynote-Vortrag thematisierte anschließend Mieke Verloo (Nijmegen) aktuelle politische Bedrohungen freier Forschung und Lehre, aber auch von Antidiskriminierungspolitiken.

Der zweite Konferenztag mit Vorträgen von Regina Frey (Berlin) Cristiano Rodrigues (Minas Gerais) und Mariana Prandini Assis (Goiás), Aline Oloff (Berlin), Gemma Hunting (Vancouver), Lucienne Wagner (Koblenz) und Mai-Anh Boger (Koblenz) war konkreten Antidiskriminierungsansätzen und -strategien in internationaler Perspektive gewidmet.

Der ausführliche Tagungsbericht ist hier zu finden: https://www.uni-koblenz.de/de/newsroom/erfolgreiche-internationale-tagung-zu-politiken-der-antidiskriminierung-an-der-universitaet-koblenz

Aufgepasst, der erste Termin des Community:kino im Jahr 2026 wirft bereits seine Schatten voraus, bitte vormerken. Diese...
04/02/2026

Aufgepasst, der erste Termin des Community:kino im Jahr 2026 wirft bereits seine Schatten voraus, bitte vormerken. Dieses Mal geht es nicht um eine ethnische Community, sondern um eine übergreifende Perspektive:

Gemeinsam mit den Feministas Koblenz lädt das Team des
Community:kino am 26. Februar 2026 zum feministischen
Filmabend in die Kulturfabrik ein.

Im Mittelpunkt des Abends steht die Filmvorstellung “Die
Unbeugsamen 2” (2024) von Torsten Körner. Anschließend
erfolgt ein gemeinsames Filmgespräch im Stile eines World
Cafés mit veganem Buffet.

Der Dokumentarfilm “Die
Unbeugsamen 2” handelt von
dem Leben der Frauen in der
DDR. Verschiedene
Zeitzeuginnen aus allen
gesellschaftlichen Schichten
erzählen persönlich und
authentisch von den
Herausforderungen ihres Lebens
als Frauen. Ihre Geschichten
erzählen nicht nur von
vergangenen Problemen, sondern
auch von Ungleichheiten und
Spannungen, die heute aktueller denn je sind.

Der Arbeitsbereich Politische Wissenschaft am Institut für Kulturwissenschaft an der  lädt zu einem Vortrag mit anschlie...
27/01/2026

Der Arbeitsbereich Politische Wissenschaft am Institut für Kulturwissenschaft an der lädt zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein:

Dr. Daniel James

"Because I'm not a N**i?!?" Sociolinguistic Variation and Cross-Linguistic Race-Talk

Der Legende nach fragte Charles W. Mills Jürgen Habermas einmal: „Warum arbeiten Sie nicht über race?“ – worauf dieser antwortete: „Weil ich kein N**I bin?“ Der Vortrag untersucht, wie solche Missverständnisse auf soziolinguistische Variation zurückgehen: Rasse funktioniert in Deutschland teils slur-ähnlich, während race in den USA analytisch und solidarisch besetzt ist. Pilotstudien bestätigen: Deutsche neigen eher dazu, Sprecher, die Rasse verwenden, als rassistisch oder rechtsgerichtet wahrzunehmen, während US-Amerikaner race mit antirassistischen oder linksgerichteten Überzeugungen verbinden.

Insgesamt verdeutlichen diese Befunde, worum es im Austausch zwischen Mills und Habermas tatsächlich ging – und warum race talk sprach- und kulturübergreifend so unterschiedlich verläuft. „German Angst“ vor dem Wort „Rasse“ spiegelt den Drang wider, sich von dessen vermeintlichen „ursprünglichen“ Sprechern zu distanzieren – und prägt damit nicht nur, wie der Begriff verstanden wird, sondern auch, wie race talk in der öffentlichen Debatte geregelt und angefochten wird.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt

am Dienstag, den 03.02.2026
um 18:15 Uhr
in Raum E 312
oder im Stream (s. QR-Code auf dem Plakat).

Der Arbeitsbereich Politische Wissenschaft organisiert am 22. und 23. Januar eine internationale Tagung an der , mit dem...
08/01/2026

Der Arbeitsbereich Politische Wissenschaft organisiert am 22. und 23. Januar eine internationale Tagung an der , mit dem Titel "Interlocking Forms of Discrimination and Exclusion (in Higher Education): Concepts, Struggles, and Strategies".

Hier ein Auszug aus dem Einladungstext:
Contemporary societies are far from being devoid of structural inequalities. Such inequalities
also shape institutions. Universities and other institutions of higher education are among
these. The effects are different forms of discrimination and exclusion, which often inlock, like
in the case of gender-based discrimination and institutional racism that black feminism has
pointed to. Individuals, political action groups, social movements and in some cases also
parties problematize such effects of (interlocking) discrimination and exclusion – their efforts
have led, among other things, to institutional mechanisms that aim to work against these
effects, at best to prevent them from occurring altogether.

[...] The workshop unites an international group of scholars and practitioners who are thinking
about suitable ways to assess, and even more so to challenge and to undo interlocking forms
of discrimination and exclusion. The workshop is both interdisciplinary and trans-contextual.
It brings together scholars and practitioners with backgrounds in education, gender studies,
legal studies, political science, and sociology, whose work is informed by or focused on
constellations of interlocking forms of discrimination and exclusion (in higher education)
in Brazil, Canada, Germany, and the Netherlands.

Das Vortragsprogramm kann man dem Plakat entnehmen.

Anmeldungen (für den zweiten Tag — für den ersten sind sie nicht nötig) sind bis zum 19. Januar 2026 möglich per Mail an [email protected].

Adresse

Universitätsstraße 1
Koblenz
56070

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