Kulturwissenschaft an der Uni Koblenz

Kulturwissenschaft an der Uni Koblenz 12 Fächer - eine Kulturwissenschaft!

Das Institut für Kulturwissenschaft wurde 2007 am Campus Koblenz gegründet und vereint derzeit 40 Mitglieder aus 12 Fächern - mit den Kerndisziplinen Ethnologie, Medienwissenschaft und Politische Wissenschaft - in einem integrativen Konzept für BA/MA. Bachelor- und Master-Studiengang "Kulturwissenschaft" an der Universität in Koblenz bieten ein herausforderndes, hochaktuelles Studium in einer bund

esweit einzigartigen Disziplinvielfalt: 12 Fächer - mit den Kerndisziplinen Ethnologie, Medienwissenschaft und Politische Wissenschaft - sind in einem integrativen Konzept vereint. Im Mittelpunkt stehen Themen wie "Körper, Praxis und Kultur", "Kommunikation, Medien und Kultur", "Kultur, Macht und Politik", "Wissenskulturen", "Kunst und Kultur", "Kultur und Religion", "Kulturvergleich und Interkulturalität", "Kultur und Geschlecht", "Medienpraxis", "Feldforschung" oder "Organisationskulturen" - jeweils aus transdiziplinärer Sicht.

In der malerischen Kulisse des Weingut Raddeck in Nierstein mit herrlichem Blick auf den Rhein fand heute das 5. Netzwer...
01/09/2026

In der malerischen Kulisse des Weingut Raddeck in Nierstein mit herrlichem Blick auf den Rhein fand heute das 5. Netzwerktreffen von KuLaDig Rheinland-Pfalz statt. Rund 120 Teilnehmende waren dem Aufruf gefolgt, Neues über das Projekt und viele andere Themen zu erfahren und sich untereinander intensiv auszutauschen.

Organisatorin Christine Brehm vom KuLaDig-Kompetenzzentrum an der Struktur- und Genehmigungs-Direktion Süd hatte dem Ort angemessen dieses Mal einen Schwerpunkt auf die Geschichte und Zukunft des Weinbaus und der Weinkultur gelegt, mit vielfältigen Kurzvorträgen, von Ausgrabungen zum römischen Weinbau bis zu den aktuellen Herausforderungen des Klimawandels.

Wie immer wurden aber auch wieder Modellkommunen und weitere engagierte Teams für ihre Projektarbeit ausgezeichnet, in diesem Jahr zum ersten Mal von Staatssekretärin Fischer vom MKBWK Heimatministerium RLP, die in ihrem Grußwort die Bedeutung des Projekts für das Land und das Ehrenamt unterstrich.

Projektkoordinator Florian Weber stellte die kommunalen Teams des Projektjahrs 2025 sowie deren Themen und Ergebnisse vor. Projektleiter Michael Klemm regte mit vielen Best-Practice-Beispielen an, digital angereicherte Themenrouten vor Ort zu gestalten, unterstützt auch vom demnächst startenden KuLaDig-RLP-Campus mit seinen Vermittlungsformaten. Prof. Speck von der TH Kaiserslautern gab erste Einblicke in die künftige rheinland-pfälzische App.zum kulturellen Erbe.

Und zwischendurch gab es viele Möglichkeiten zum ungezwungenen Austausch unter den Teilnehmenden bei Speis und Trank in schönster Landschaft. Ein rundum gelungenes Netzwerktreffen 2026.

An der Professur für Medienwissenschaft unseres Instituts ist eine volle WiMi-Stelle für drei Jahre zum nächstmöglichen ...
13/08/2026

An der Professur für Medienwissenschaft unseres Instituts ist eine volle WiMi-Stelle für drei Jahre zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Ausschreibung ist beigefügt, Bewerbungsfrist ist der 15. September.

Wir sind allen dankbar für die Verbreitung dieses Stellenangebots über die verfügbaren Kanäle.

Die Professur ist momentan dabei, spezifisch medienwissenschaftliche Lehrangebote in Bachelor und Master für die Uni Koblenz aufzubauen, auch mit internationaler Perspektive - eine spannende Aufgabe, für die wir Verstärkung gut gebrauchen können.

Für Rückfragen steht Prof. Klemm den Interessierten gerne zur Verfügung: [email protected].


Wer sich für das meist mündlich überlieferte Wissen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen interessiert, ist bei unserem Lande...
29/07/2026

Wer sich für das meist mündlich überlieferte Wissen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen interessiert, ist bei unserem Landesprojekt KuLaDig Rheinland-Pfalz bestens aufgehoben. Von Anfang an gehörte die Bewahrung und Präsentation dieses vielfältigen Wissens zu den wichtigsten Aufgaben. In fast jeder Modellkommune gibt es dieses Wissen aus erster Hand über Objekte, Ereignisse oder verloren gegangene Praktiken – und zugleich die Gewissheit, dass dieser prekäre Schatz für die Nachwelt irgendwann verloren gehen wird. Daher ist es oft der Wunsch der Kommunen, diese Oral History in Audio oder Video festzuhalten.

Und so haben studentische Teams in den letzten Jahren unzählige Personen ihre Geschichte(n) erzählen lassen, unterlegt in der Postproduktion durch historische Filme, Fotografien und Dokumente. Es ging um Epochen wie die NS-Zeit, um Ereignisse wie Kriege oder Fabrikschließungen, um historische Bräuche und Berufe, aber manchmal auch um persönliche Lebensläufe und Erfahrungen.

Einen kleinen Ausschnitt aus seinem Fundus hat das Landesprojekt gerade auf seiner Website dokumentiert: https://kuladigrlp.net/2026/07/28/das-wertvolle-wissen-der-zeitzeuginnen-bewahren-unsere-oral-histories.
Viel mehr noch findet man auf dem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/

Beeindruckend sind zum Beispiel Schilderungen von der Deportation von Juden in der NS-Zeit oder Arbeitskämpfen der 70er Jahre, von Ereignissen wie der Sprengung eines Fabrikturms. Ebenso wertvoll sind Einblicke in das Leben als Kapitänin oder Lotse auf dem Rhein oder in die Auswanderung als Instrumentenbauer nach New York. Auch Erinnerungen an verlorene dörfliche Praktiken wie das gemeinsame Backen und Baden sind die Bewahrung wert.

Selbstverständlich ersetzen diese Zeitzeugnisse keine historische Forschung, sondern müssen von dieser flankiert werden. Oral History ist subjektiv, anfällig für Lücken, Fehler und Verklärungen, häufig auch nicht ‚politisch korrekt‘. Aber sie ist authentisch, emotional, bereichert Geschichtsschreibung um eine persönlich gefärbte Komponente, um einzigartige Erfahrungen, die gerade für folgende Generationen lehrreich sein können im Kontrast zu unserer heutigen Welt.

Auf viel Interesse von Bürger:innen, Kolleg:innen und Studierenden stieß gestern Abend bei der Nacht der Forschung an de...
09/07/2026

Auf viel Interesse von Bürger:innen, Kolleg:innen und Studierenden stieß gestern Abend bei der Nacht der Forschung an der Universität Koblenz der interaktive Stand zu unserem Landesprojekt KuLaDig Rheinland-Pfalz. Projektleiter Michael Klemm und Projektkoordinator Florian Weber standen drei Stunden lang Rede und Antwort und demonstrierten die vielen digitalen Formate, die seit 2019 zur Präsentation des kulturellen Erbes in Rheinland-Pfalz entwickelt wurden.

Im Fokus stand dieses Mal das Teilprojekt "KuLaDig-RLP meets BUGA 2029". In diesem Rahmen entwickelt das Projektteam momentan zusammen mit Studierenden und außeruniversitären Partnern wie viriditas · Naturschutz · GIS · Virtuelle Rundgänge Themenbeiträge und Themenrouten, die Orte und Menschen im Welterbe Oberes Mittelrheintal miteinander verbinden. Im Wintersemester findet dazu das nächste Projektseminar statt. Die Besucher konnten gestern schon einen Blick hinter die Kulissen des Projekts erhalten und mehr über Themen und Konzepte für die Routen erfahren, auch über die Möglichkeiten, selbst mitzumachen.

KuLaDig-RLP-Projektkoordinator Florian Weber war Gast im Format "Talk 56" bei TV Mittelrhein. Zusammen mit Organisator U...
02/07/2026

KuLaDig-RLP-Projektkoordinator Florian Weber war Gast im Format "Talk 56" bei TV Mittelrhein. Zusammen mit Organisator Ulrich Linnemann beantwortete er Fragen von Moderatorin Louisa Laux zur kürzlich zu Ende gegangenen Vortragsreihe "Die Amis kommen!" zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Mittelrheintal.

Die fünf Vortragsabende im Theater Lahnstein waren jeweils ausverkauft, was das ungebrochen große Interesse an den Ereignissen vor über 80 Jahren zeigt, gerade auch vor dem Hintergrund heutiger Diskussionen über die Wahrscheinlichkeit von Kriegen. Umso eindrücklicher und nachhaltiger wirkten die minutiösen Rekonstruktionen der dramatischen Ereignisse zum Kriegsende im Frühjahr 1945.

Ulrich Linnemann erläuterte im Gespräch, wie die Idee entstanden ist und umgesetzt wurde. Florian Weber sprach über die Möglichkeit, die Vorträge und Daten nun in Zusammenarbeit mit KuLaDig Rheinland-Pfalz digital für die Öffentlichkeit verfügbar zu machen.

Denkbar ist zum Beispiel, im BUGA-Teilprojekt des Landesprojekts eine Themenroute anzulegen, über die an ausgewählten Orten digitale Informationen zum Kriegsende bereitgestellt werden, möglichst auch Berichte von Zeitzeug:innen. Über die konkrete Umsetzung werden Organisatoren und Projektleitung in den nächsten Wochen beraten.

Das Interview kann über die Website von TV Mittelrhein abgerufen werden:
https://www.tv-mittelrhein.de/sendungen/103/TALK56/8248/Wenn_Geschichte_lebendig_wird.html

Dr. Nele Weiher, Postdoktorandin am Arbeitsbereich Politische Wissenschaft, veranstaltet am 09. und 10. Juli eine wissen...
01/07/2026

Dr. Nele Weiher, Postdoktorandin am Arbeitsbereich Politische Wissenschaft, veranstaltet am 09. und 10. Juli eine wissenschaftliche Tagung an der Universität Koblenz mit dem Titel "trans* - Perspectives, Experiences, Spaces", zu der alle Interessierten hiermit herzlich eingeladen werden.

Der Abendvortrag am 09. Juli von Ligia Fabris Campos (Brasilien) über „Transgender Identity and the Broken Promise of Freedom in Right-Wing Liberalism“ ist öffentlich (18:00 Uhr, Raum M 001).

Für die Teilnahme am zweiten Tag bitten wir um Anmeldung über die Mailadresse [email protected].

Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ina Kerner wird am 1. Juli im Rahmen des Collegium Philosophicum an der Universität ...
24/06/2026

Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ina Kerner wird am 1. Juli im Rahmen des Collegium Philosophicum an der Universität Jena vortragen. In diesem Semester lautet das Rahmenthema "Demokratie in Krisenzeiten. Perspektiven der politischen Philosophie".

Die Demokratie ist in der Krise – diese Diagnose hört man in Europa seit einigen Jahren immer häufiger. Aber was genau macht die diagnostizierte Krise aus? Und wie rezent ist sie? In ihrem Beitrag wird Ina Kerner zunächst Aspekte der westlichen Demokratie beleuchten, die man als immer schon krisenhaft bezeichnen könnte. Sie verweisen auf koloniale Hinterlassenschaften der westlichen Demokratie – auf ihre Kolonialität. In einem zweiten Schritt wird sie Wege andeuten, den umrissenen Hinterlassenschaften entgegenzuwirken.

Ina Kerner ist momentan im Forschungssemester und war unter anderem auf Vortragsreise in Brasilien unterwegs, wo die Koblenzer Kulturwissenschaft mit Londrina eine Partner-Universität hat.

Nächsten Donnerstag, 25. Juni, ist es wieder so weit: Mit einem baskischen Filmabend setzt das studentische Projekt comm...
18/06/2026

Nächsten Donnerstag, 25. Juni, ist es wieder so weit: Mit einem baskischen Filmabend setzt das studentische Projekt community:kino Koblenz seine Veranstaltungsreihe in der Kulturfabrik Koblenz fort.

In Kooperation mit der baskischen Gruppe Koblenz und dem Verein Txengel Etxea e.V. Txengel Etxea e.V. wird deTxengel Etxea e.V.es baskischen Regisseurs Asier Altuna präsentiert, wie immer flankiert von Gesprächen, Musikdarbietungen und typischen kulinarischen Köstlichkeiten.

Der Film spielt zu Zeiten des spanischen Bürgerkriegs und thematisiert die Flucht eines Paares bis nach Südamerika sowie deren Rückkehr in das Spanien unter Franco und den Kampf gegen die Diktatur.

Einlass in der Kufa ist um 17:30 Uhr, das Programm beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind gerne gesehen.

Schon mal vormerken: Fortgesetzt wird das Community Kino mit einem chinesischen Filmabend am 24. September, einem indischen Filmabend am 22. Oktober und einem armenischen Filmabend am 19. November.

Vom 2. bis 9. April reiste eine Delegation der  nach Jerewan, um die langjährige Partnerschaft mit der Yerevan State Uni...
22/04/2026

Vom 2. bis 9. April reiste eine Delegation der nach Jerewan, um die langjährige Partnerschaft mit der Yerevan State University ( ) weiter auszubauen. Dr. Dennis Maxeiner und Ruzanna Maxeiner sowie die Kuwi-Studentinnen Julia Unkelbach, Leonie Schuh und Jessica Kleimann folgten der Einladung von Dr. Gayane Savoyan, Leiterin des Germanistischen Instituts.

Seit 2019 pflegen die Universität Koblenz, vor allem die Kulturwissenschaft, und die YSU eine enge akademische Zusammenarbeit mit Mobilitätsprogrammen für Studierende und Lehrende im Rahmen von Erasmus+. Regelmäßig absolvieren armenische Studierende Semester in Koblenz. Zudem promoviert Argine Badalyan im Fach Medienwissenschaft an der Universität Koblenz, während Nare Gabrielyan hier ihren Master in Kulturwissenschaft absolviert. Ausbaufähig ist noch der Aufenthalt Koblenzer Studierender in Jerewan - ob an der YSU oder auch im Rahmen eines Praktikums in renommierten Einrichtungen.

Im Rahmen der Studienreise wurden mehrere Seminare für Studierende und Lehrende des Lehrstuhls für Deutsche Philologie angeboten. Zudem wurden die Studierenden über den ERASMUS+-Austausch informiert.

Eine von Studierenden organisierte Stadtführung bot einen Einblick in Geschichte, Kultur und alltägliches Leben der faszinierenden armenischen Hauptstadt. Auch gemeinsame Ausflüge und private Besuche in Familien standen über die Ostertage auf dem Programm. Besonders beeindruckend war die Teilnahme an einem Workshop zur Herstellung traditioneller Kreuzsteine (Chatschkare), einem bedeutenden Element armenischer Kultur. Anders beeindruckend war der Besuch des Genozid-Museums Zizernakaberd. Den Abschluss bildete ein Gesprächscafé „Tee trinken und Deutsch quatschen“ mit armenischen und deutschen Studierenden.

Im Rahmen des Aufenthalts wurde im International Office der YSU ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, das die zukünftige Kooperation zwischen den Institutionen weiter stärkt. Zudem wurde die Möglichkeit von Praktika deutscher Studierender in Armenien besprochen. Auch diese Studienreise hat gezeigt, wie fruchtbar der langjährige Austausch zwischen uk und YSU ist.

Im Rahmen des KI-Lernpfads des Interdisiplinären Zentrums für Lehre  der  hält Medienwissenschaftler apl. Prof. Dr. Stef...
17/04/2026

Im Rahmen des KI-Lernpfads des Interdisiplinären Zentrums für Lehre der hält Medienwissenschaftler apl. Prof. Dr. Stefan Meier nächste Woche einen Impulsworkshop zum Thema "Potenziale und Anwendungen – vom KI-Bild- und Videogeneratoren" ab.

Dieses Workshop-Angebot richtet sich an Lehrende und eröffnet praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI-generierten Bildern und Videos in der Lehre. Neben einer verständlichen Einführung in die Grundlagen und zentralen Parameter digitaler Bildgestaltung lernen die Teilnehmenden ausgewählte Tools sowie deren Funktionsweisen kennen.

Im Zentrum des Workshops steht die kreative Entwicklung von Schlüssel- und Symbolbildern sowie optional von Videos zu ausgewählten Themen. Begleitend dazu werden die Potenziale und Herausforderungen des Einsatzes von KI-gestützten Bild- und Videogeneratoren gemeinsam reflektiert und diskutiert.

Der Workshop findet statt am Mittwoch, 22. April, 12 Uhr in F 313.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind im Weiterbildungsportal des IZL zu finden, ebenso das Gesamtprogramm des Lernpfads.

Adresse

Universitätsstraße 1
Koblenz
56070

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