Nordost-Institut (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg

Nordost-Institut (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Nordost-Institut (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg, LindenStr. 31, Lüneburg.

18/03/2026

What connected the Soviet Union and Tanzania?

Today at the Nordost-Institut, Aleksandr Kondrashev shared insights from his ongoing doctoral research on Soviet–Tanzanian relations during the Cold War.

As research assistant of the Nordost institute, Aleksandr has been part of the project “Competing Socialisms and African Agency: The Sino-Soviet Rivalry in Tanzania during the Cold War (1950s–1990)”, led by our director PD Dr. Kirsten Bönker. Kondrashev's work explores Soviet economic aid and trade relations with Tanzania between 1956 and 1991 — and asks what it meant to “Leninize” Africa.

Under Julius Nyerere, Tanzania pursued a policy of African socialism (ujamaa) and non-alignment, cooperating with both socialist powers while maintaining a distinct ideological path and significant political autonomy.

A fascinating perspective on global connections, ideological competition, and African agency in the Cold War.



Registration closing soon! 🔔How does disinformation actually spread on social media – and why does it resonate so strong...
18/03/2026

Registration closing soon! 🔔

How does disinformation actually spread on social media – and why does it resonate so strongly?

On 27 March, experts from research and practice come together at the Bucerius Law School in Hamburg to examine Russian malign information online. The discussion brings together quantitative and qualitative approaches and asks how emotional dynamics, media ecosystems, and political contexts shape digital narratives.

🎤 Keynote: Propaganda as a Social Process
Dr. Anna Litvinenko (Freie Universität Berlin)

The event builds on findings from the EU-funded project NARDIV and addresses one of the central challenges for journalism and democratic resilience today.

📅 27 March 2026
📍 Hamburg
🔗 Registration open until 20 March:
https://pretix.eu/zeit-stiftung/nardiv/

Ein Bart war im Russland des späten 17. Jahrhunderts und frühen 18. Jahrhunderts mehr als nur eine Stilfrage.Mit der Bar...
16/03/2026

Ein Bart war im Russland des späten 17. Jahrhunderts und frühen 18. Jahrhunderts mehr als nur eine Stilfrage.

Mit der Bartsteuer von 1698 griff Zar Peter der Große gezielt in den Alltag seiner Untertanen ein und machte äußere Erscheinungsformen zum Gegenstand staatlicher Reformpolitik. 🧔

Die Maßnahme war Teil einer umfassenden Modernisierung, die sich bewusst an westeuropäischen Normen orientierte.

Traditionelle Körperpraktiken wurden sichtbar reguliert, Anpassung öffentlich markiert. 🌍

Das Beispiel zeigt: Historischer Wandel vollzieht sich nicht nur in Verfassungen oder Institutionen, sondern häufig ganz konkret im Alltag - manchmal sogar im Gesicht. 📜

Lektüretipp: Bericht über einen von der Max Weber Stiftung organisierten Workshop in Tbilisi, an dem auch unser Mitarbei...
13/03/2026

Lektüretipp: Bericht über einen von der Max Weber Stiftung organisierten Workshop in Tbilisi, an dem auch unser Mitarbeiter Dr. Dmytro Myeshkov teilnnahm.

We would like to invite you to the International Workshop
"The Foreign Expatriates at the South Caucasus. The case of international family enterprises in Azerbaijan and Georgia 1850–1925th".

The workshop is organized by Georgian Branch of the Max Weber Foundation in Tbilisi, Aleksanteri Institute at the University of Helsinki, Max Weber Network Eastern Europe.

Date: 1–2 December, 2025
Venue: Max Weber Stiftung Georgia Branch Office

The New Industrial Revolution in the middle of 19th century and its modern industry began to exploit many natural and synthetic resources, such as oil, gas, kerosene, or paraffin. The oil fields in the Absheron Peninsula and near Baku in Azerbaijan made this region very important for the growing industry since the middle of the 1860th. The Russian Empire was one of the most important markets for German, Finnish, and Swedish industries also as well as one of most important suppliers of raw materials for these nations. Finnish, Swedish, and German engineers, traders, businessmen, companies, and agencies had their activities in Russia. Dozen foreign firms turned their attention to this oil region. The largest foreign companies in the South Caucasus were the Nobel Brothers involved in the oil business and the Siemens & Halske AG and later the Simens Brothers with copper mines. Finns and Swedes (citizens of Finland and Sweden) were the largest foreign diaspora in Baku. The third group were Germans. It was a unique expats’ community with their own culture, its own church, its own schools, its own cemeteries.

This workshop addresses several different aspects of the history of international community and family business in Georgia and Azerbaijan: the specifics of a non-regional family business in the periphery of the Russian Empire, the cultural history of business-expats in Caucasian cities, merchant communities, in expat-communities (including roles as ethnic/religious minority) and their role in Caucasian-European contacts. The task of the workshop is to discuss the everyday life and fates of Germans, Finns, and Swedes who moved to Azerbaijan and Georgia for various reasons and the role of archives and museums in preservation of the history of migration.

🔗 Please find the program for the workshop here: https://shorturl.at/kH8TR

®️ Interested parties and people can register via zoom by scanning the QR code included in the program to access the registration link.

Am heutigen Nachmittag durften wir im Nordost-Institut in Lüneburg eine besondere Besucherin begrüßen: Dr. Bettina Boure...
10/03/2026

Am heutigen Nachmittag durften wir im Nordost-Institut in Lüneburg eine besondere Besucherin begrüßen: Dr. Bettina Bouresh, Vorsitzende der Lehndorff-Gesellschaft Steinort e.V. – gemeinsam mit ihrem Hund Tonio.

Seit einem Vierteljahrhundert engagiert sich die Historikerin und Archäologin für die Rettung und Zukunft von Schloss Steinort in Masuren. Das ehemalige Gutsschloss der Familie von Lehndorff, verbunden mit dem Widerstandskämpfer Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort, soll heute zu einem Ort der Erinnerung, der Forschung und der deutsch-polnischen Begegnung weiterentwickelt werden.

Bei ihrem Besuch am Institut sprachen wir über mögliche Perspektiven für eine deutsch-polnische Begegnungsstätte sowie eine zukünftige „Academia Masuria“ am historischen Ort – als Raum für wissenschaftlichen Austausch und internationale Zusammenarbeit des Ostseeraumes.

Vielen Dank für den inspirierenden Austausch – und natürlich auch für den Besuch von Tonio. 🐾

3/10 unserer Serie zur nordosteuropäischen Kunstgeschichte: ⬛ Das Schwarze Quadrat (1915)Mit diesem Werk setzte Kasimir ...
10/03/2026

3/10 unserer Serie zur nordosteuropäischen Kunstgeschichte:

⬛ Das Schwarze Quadrat (1915)

Mit diesem Werk setzte Kasimir Malewitsch einen radikalen Einschnitt in der Kunstgeschichte. Das Bild markiert seiner eigenen Aussage nach den „Nullpunkt der Malerei“ – den bewussten Bruch mit Gegenstand, Perspektive und Erzählung. Nicht Abbild, sondern Idee steht im Zentrum.

Das Gemälde gilt damit als programmatischer Beginn des Suprematismus und als Ikone der abstrakten Malerei. 🖼️

➡️Mehr dazu in unseren Slides

Zum Weltfrauentag 2026 erinnern wir an Lesya Ukrainka, eine der bedeutendsten Autorinnen der ukrainischen Literatur und ...
08/03/2026

Zum Weltfrauentag 2026 erinnern wir an Lesya Ukrainka, eine der bedeutendsten Autorinnen der ukrainischen Literatur und eine prägende Stimme weiblicher Selbstbehauptung. In einer Zeit, in der Frauen im literarischen und politischen Leben oft übergangen wurden, trat sie mit großer Klarheit und Entschlossenheit als Schriftstellerin und Intellektuelle hervor.

Besonders ihr Gedicht "Contra spem spero! (1890)" wurde zu einem eindrucksvollen Ausdruck von Hoffnung und Standhaftigkeit und gilt bis heute als Symbol für den Glauben an Freiheit und Selbstbestimmung. ✊📖

👉 Swipen Sie durch die Slides und entdecken Sie Leben, Werk und Nachwirken dieser außergewöhnlichen Autorin.

05/03/2026

📚 Lesung am Nordost-Institut

Unser großer Bibliothekslesesaal ist tagsüber ein Ort der Forschung. Am Abend verwandelt er sich bei Veranstaltungen in einen gut bestuhlten Raum für mehr als 70 Gäste. Gestern war er entsprechend gut gefüllt: Die polnische Autorin Ishbel Szatrawska stellte ihren historischen Roman „Die Tiefe“ vor.

Das Buch nähert sich dem vielschichtigen Erinnerungsort Ostpreußen aus literarischer Perspektive und eröffnet neue Blickwinkel auf eine Region, deren Geschichte bis heute nachwirkt. Die Lesung bot Raum für Einblicke in das Werk und für Gespräche mit dem Publikum.

👑 Heute vor 640 Jahren: Beginn der polnisch-litauischen PersonalunionAm 4. März 1386 wurde der litauische Großfürst Joga...
04/03/2026

👑 Heute vor 640 Jahren: Beginn der polnisch-litauischen Personalunion

Am 4. März 1386 wurde der litauische Großfürst Jogaila als Władysław II. Jagiełło zum König von Polen gekrönt. Mit seiner Taufe und der Eheschließung mit der polnischen Königin Jadwiga begann eine der folgenreichsten Personalunionen des mittelalterlichen Europas.

Die Verbindung zwischen dem Königreich Polen und dem Großfürstentum Litauen schuf einen weitläufigen Herrschaftsraum zwischen Ostsee und Schwarzem Meer. Sie prägte die politische Ordnung Ostmitteleuropas über Jahrhunderte – seit 1569 als Adelsrepublik Polen-Litauen.

Ein dynastischer Schritt mit weitreichenden Folgen für die Geschichte der Region.


Pünktlich zum sonnigen Frühlingsstart in Lüneburg begrüßen wir Amanda Beser als neue Stipendiatin am Nordost-Institut. 🌷...
03/03/2026

Pünktlich zum sonnigen Frühlingsstart in Lüneburg begrüßen wir Amanda Beser als neue Stipendiatin am Nordost-Institut. 🌷

In ihrer Promotion forscht sie zum Gesamtwerk des deutsch-baltischen Schriftstellers Siegfried von Vegesack. Betreut wird das Projekt von Prof. Dr. Iwan-Michelangelo D’Aprile am Lehrstuhl „Kulturen der Aufklärung“ am Institut für Germanistik der Universität Potsdam. 📚

Besonders interessieren sie Vegesacks transnationale Perspektiven und der Gattungsreichtum seines literarischen Schaffens. In den kommenden zwei Monaten nutzt sie die baltistischen Bestände unseres Hauses – und wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zeit in Lüneburg.

Herzlich willkommen!

🌷 Masuren im Frühling – damals und heuteWenn die Seen auftauen und das Schilf neu austreibt, zeigt sich die Masurische S...
02/03/2026

🌷 Masuren im Frühling – damals und heute

Wenn die Seen auftauen und das Schilf neu austreibt, zeigt sich die Masurische Seenlandschaft in ihrer weiten Ruhe und laden zu ausgedehnten (Rad-)Wanderungen und stillem Kontemplieren in der dünn besiedelten Region ein. 🌊

Das historische Foto (um 1930) zeigt den Niedersee in Masuren und stammt aus der Sammlung des Nordost-Instituts. Auch heutige Aufnahmen lassen die stille Schönheit dieser Landschaft erkennen – und doch verdecken sie leicht, dass Masuren im 20. Jahrhundert wiederholt im Spannungsfeld deutsch-polnischer Rivalitäten stand. Die einst ostpreußische Region gehört heute zu Polen und zählt zu den beliebtesten Tourismuszielen des Landes. 🇵🇱

Adresse

LindenStr. 31
Lüneburg
21335

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