Beratungsbüro Thomas

Beratungsbüro Thomas Das Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie.

Danke an alle Beteiligten für den schönen Abend – hat richtig Freude gemacht!
26/03/2026

Danke an alle Beteiligten für den schönen Abend – hat richtig Freude gemacht!

Alleine gegründet? Aber von wegen solo. Denn wenn wir gründen, sitzen plötzlich viele mit am Tisch: die Visionärin, die ...
27/02/2026

Alleine gegründet? Aber von wegen solo. Denn wenn wir gründen, sitzen plötzlich viele mit am Tisch: die Visionärin, die Macherin, die Zweiflerin, die Perfektionistin, die Sicherheitsbeauftragte …

Beim Startup-Stammtisch Landau vom Gründungsbüro RPTU & HS Kaiserslautern spreche ich darüber, welche inneren Rollen uns in der Gründungsphase prägen, unterstützen oder auch bremsen können – und warum wir sie je nach Phase im Lebenszyklus einer Unternehmung immer wieder neu gewichten und bewusst führen müssen.

Mit dem Modell des „Inneren Teams“ nach Schulz von Thun werfe ich einen Blick auf die Selbstführung in herausfordernden Zeiten und teile ganz persönliche Wachstumsmomente aus meiner eigenen unternehmerischen Reise.

Merkt euch das Datum vor, ich freue mich auf den Austausch.

Mehr Infos gibt's hier:
https://gruendungsbuero.info/events/startup-stammtisch-landau-2/

Foto: Kimofthebongo

17/02/2026

Seit vielen Jahren gestalte ich Beziehungs- und Entwicklungsräume und erhalte dabei tiefe Einblicke in die Erlebens- und Erfahrungswelten von Führungskräften und Mitarbeitenden. Ich liebe diese Arbeit.

Was ich dabei immer wieder beobachte: Solche spannenden Momente gehören eigentlich auch zum Führungsalltag. Und doch werden Mitarbeitenden- und Feedbackgespräche häufig eher als Pflicht erlebt – weniger als echter Mehrwert.

Das finde ich tragisch. Denn Menschen wachsen, wenn sie die richtige Unterstützung bekommen. Und genau diese Gespräche bieten den Raum dafür.

Trotzdem bleiben die Beteiligten oft unzufrieden zurück. Botschaften kommen nicht an, Feedback erzeugt Widerstand und die Gespräche kosten Energie, statt Orientierung zu geben.

Aus psychologischer Sicht überrascht mich das nicht. Denn diese Gespräche sind keine Informationsveranstaltungen. Sie sind Beziehungs- und Entwicklungsräume – und damit zentrale Momente guter Führung. Was häufig fehlt, ist nicht der Leitfaden, sondern ein tieferes Verständnis für Emotionen, Dynamiken und die eigene innere Haltung.

Den 2-tägigen Workshop „Mitarbeitenden- und Feedbackgespräche wirksam führen“ habe ich bereits seit längerer Zeit in meinem Programm. Ich halte ihn für besonders wertvoll, weil wir dort genau an diesen psychologischen Komponenten arbeiten: an Kommunikation, Haltung und wirksamer Gesprächsführung.

Er ist für alle Führungskräfte, die wichtige Gespräche zukünftig nicht mehr abarbeiten, sondern bewusst gestalten wollen. Denn genau dort beginnt wirksame Führung.

Weitere Informationen:
https://beratungsbuero-thomas.de/mitarbeitenden-und-feedbackgespraeche-fuehren/

Herzliche Einladung! Unser nächster Rudertalk findet am 29. Januar 2026 um 19 Uhr im Ruderclub in Landau statt.
09/12/2025

Herzliche Einladung! Unser nächster Rudertalk findet am 29. Januar 2026 um 19 Uhr im Ruderclub in Landau statt.

Mein Büro ist 10 Jahre alt geworden – und ich habe das Jubiläum auf meine Weise gefeiert: ohne große Party, dafür mit vi...
04/12/2025

Mein Büro ist 10 Jahre alt geworden – und ich habe das Jubiläum auf meine Weise gefeiert: ohne große Party, dafür mit viel Zeit für Reflexion, Leitbildarbeit und Unternehmensentwicklung. Wer wissen möchte, warum ein Baum plötzlich wichtiger war als Feuerwerk und Sektgläser, kann meinen Geburtstags-Blogbeitrag lesen:

10 Jahre Beratungsbüro Thomas. Statt großer Feier, Fokus auf Unternehmensentwicklung, Leitbildarbeit, Struktur und Reflexion über Wachstum und Zukunft.

Wir sind mit unserer Arbeit in der neuen Ausgabe der Leistungssport!Seit mehr als zehn Jahren habe ich als Psychologin d...
29/09/2025

Wir sind mit unserer Arbeit in der neuen Ausgabe der Leistungssport!

Seit mehr als zehn Jahren habe ich als Psychologin die Ehre, in faszinierende Erfahrungs- und Erlebenswelten im Leistungssport eintauchen und nach Antworten auf die Frage suchen zu dürfen: Was müssen Herz, Kopf und Bauch von Athlet*innen lernen, um langfristig in ihrer Sportart über sich hinauswachsen zu können? Denn einer der stärksten Muskeln im Leistungssport ist auf den ersten Blick oft unsichtbar.

Selbst die größten Sporttalente stoßen an Grenzen, wenn bei ihnen entwicklungsrelevante psychologische und psychosoziale Kompetenzen nicht ausgebildet sind. Alltägliche Herausforderungen können dann ungünstige Bewältigungsstrategien verstärken. Und wenn Athlet*innen immer wieder auf wenig hilfreiche Denk- und Verhaltensweisen zurückgreifen, verlieren sie enorm viel Energie – Energie, die ihnen zur Leistungsentwicklung fehlen wird.

Meine Arbeit für und im Team des Zentrums für praktische Sportpsychologie in Potsdam besteht darin, gemeinsam mit erfahrenen Trainer*innen und Athlet*innen, die Psycho-logik des Gelingens ihrer jeweiligen Sportart zu entschlüsseln. Dabei schlage ich eine Brücke zwischen ihrer Praxiserfahrung und unserem psychologischen Fachwissen und versuche, das zunächst meist Unbewusste so herauszuarbeiten und zu strukturieren, dass es für alle greifbar, besprechbar und für den Leistungsaufbau nutzbar wird.

Im nächsten Schritt übersetze ich dieses Wissen in ein Diagnostiktool und übergebe den „Staffelstab“ an die Sportpsycholog*innen in unserem Team. Mit dem Tool können sie die relevanten Kompetenzen der Athlet*innen erfassen und ihren emotionalen, kognitiven und sozialen Entwicklungsstand sichtbar machen.

So entsteht neben der trainingswissenschaftlichen und sportmedizinischen Perspektive auch eine fundierte psychologische Sicht. Sie ermöglicht in Zusammenarbeit mit den Trainer*innen eine gute Grundlage, informierte Entscheidungen zu treffen, Entwicklungswege gezielter zu gestalten und ein Umfeld zu kreieren, in dem Athlet*innen angeleitet werden, auch ihren „mentalen Muskel“ aktiv zu stärken.

Auf diese Weise begleiteten wir bereits 1.414 Athlet*innen in 14 Sportarten.

Jetzt hatte ich die Ehre, gemeinsam mit Mascha Grote-Patock, Ole Benthien, Marlene Raabe-Steinherr und Ralf Brand unseren Schlüssel zur gezielten sportpsychologisch unterstützten Talententwicklung – unser ‚Potsdamer Modell‘ – zu Papier bringen zu dürfen und in der aktuellen Ausgabe der ‚Leistungssport‘ zu veröffentlichen.

Hat uns jemand entdeckt?

Das gute Stück war viel Arbeit – jedes Wort, jedes Satz- und Sonderzeichen von uns wohlüberlegt. Umso unglücklicher bin ich, dass die von uns mittels * bewusst gewählte geschlechtergerechte Sprache gestrichen wurde. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Trainerinnen und Sportlerinnen entschuldigen, die sich in dem Artikel nicht gesehen fühlen.

Welche Leseratten suchen noch Futter fürs Wochenende? Vielleicht habe ich da etwas Interessantes für euch:In dem wertvol...
19/09/2025

Welche Leseratten suchen noch Futter fürs Wochenende? Vielleicht habe ich da etwas Interessantes für euch:

In dem wertvollen Artikel der In-Mind geht’s um den empathischen Umgang miteinander und die Frage, wie wir gute Gespräche führen, die als wirklich hilfreich wahrgenommen werden?

In Zeiten persönlicher Krisen ist es im Zwischenmenschlichen meist nämlich viel wertvoller, einfach da zu sein, mitzufühlen, Nachfragen zu stellen oder eine Umarmung anzubieten, anstatt sofort mit gut gemeinten Lösungen um die Ecke zu kommen.

Im professionellen Kontext, wie dem Coaching, wird da gerne das Sprichwort „Rat-schläge sind auch Schläge“ bemüht, um deutlich zu machen, dass direkte Tipps häufig bevormundend wirken und für das Gegenüber wenig zielführend sind.

Wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, warum das so ist und nach Ideen sucht, wie es besser gelingen kann? Hier geht’s rein: https://de.in-mind.org/article/ratschlaege-koennen-auch-schlaege-sein-wenn-worte-wehtun-und-wie-eine-empathische

Kennen Sie das: Sie unterhalten sich mit jemandem, aber sind in Gedanken schon bei Ihrer Antwort und nicht wirklich aktiv beim Zuhören? So oder so ähnlich geht es vielen Menschen. In diesem Artikel tauchen wir ein in die Kunst der Empathie und zeigen, wie alltägliche Gespräche empathisch gestalt...

25/07/2025

Aktuell arbeite ich fleißig im Hintergrund an meiner Homepage, um sie endlich auf den neuesten Stand zu bringen. Interessierte Entscheiderinnen und Entscheider unter euch, möchte ich vorab schon einmal auf ein Format aufmerksam machen, das in meinem Büro nicht neu ist, aber jetzt auch in unserer „digitalen Identität“ einen Platz gefunden hat.

Im psychosozialen Bereich ist die kollegiale Beratung ein etabliertes Format der beruflichen Professionalisierung und Entwicklung – und damit der Lernkultur. Habt ihr schon ausprobiert, sie auch bei euch im Unternehmen zu nutzen? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Die Führungswerkstatt meines Büros bietet mit dem Peer-Coaching eine tolle Möglichkeit für den gezielten Wissensaustausch direkt in deinem Unternehmen. Damit aus persönlichem Wissen gemeinsame Stärke wird.

Lass uns loslegen: https://beratungsbuero-thomas.de/fuehrungswerkstatt/

Unsere Rudertalks erfüllen mich mit großer Freude und ich bin stolz, wie sie sich entwickeln. Die Veranstaltungsreihe, d...
30/03/2025

Unsere Rudertalks erfüllen mich mit großer Freude und ich bin stolz, wie sie sich entwickeln. Die Veranstaltungsreihe, die Cati vom Ruderclub und ich ins Leben gerufen haben, wächst und gedeiht.

Es ist inspirierend, die verschiedenen Persönlichkeiten besser kennenzulernen, die mit ihrem Gestaltungswillen, ihrer Leistungslust und ihrem Herzblut Landau und die Region bereichern und zu einem lebendigen und attraktiven Ort machen.

Auch von mir ein großes Dankeschön an alle, die bisher als Gesprächspartner*innen oder als Gäste dabei waren. Eure Offenheit und Ehrlichkeit machen die Rudertalks zu etwas sehr Besonderem.

Kimofthebongo herzlichen Dank, dass du uns einen dieser Abende mit deiner Linse festgehalten hast. Deine Bilder fangen die schöne Atmosphäre so wunderbar ein.

Und herzliche Einladung an alle Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region, die bisher bei unseren Rudertalks noch nicht dabei sind. Wir freuen uns auf euch!

Gesundes Selbstvertrauen ist ein wichtiger Baustein guter Führung. Es fühlt sich nicht nur gut an, sondern ermöglicht di...
27/03/2025

Gesundes Selbstvertrauen ist ein wichtiger Baustein guter Führung. Es fühlt sich nicht nur gut an, sondern ermöglicht dir auch, dass du als Führungskraft souverän die wichtigen Dinge ansprechen, mutig für deine Entscheidungen einstehen oder Risiken auf dich nehmen kannst. Doch eben das ist oft gar nicht so einfach.

Wo ist der Hebel, den ich bei mir selbst drehen muss, um eine gute Portion Selbstvertrauen zu entwickeln? Genau an dieser Frage setzt mein neuer Workshop für Führungskräfte an. Er ist so konzipiert, dass du deine Strategien im Umgang mit der Unsicherheit erkunden und deren Funktionalität sowie Aktualität überprüfen kannst. Auch geht es darum, Schritt für Schritt, durch verschiedene Methoden und Übungen neue Zugänge kennen zu lernen, um dich selbst neu zu erleben, zu bewerten und dich in Zukunft mutiger durch die Unsicherheiten deines Arbeitsalltags als Führungskraft führen zu können.

Wenn das für dich spannend klingt, dann nutze die Gelegenheit, um in diesem professionellen Rahmen an deinem Selbstvertrauen zu arbeiten und damit auch eine wichtige Grundlage für den Erfolg in deiner Führungsrolle zu legen. Freue dich auf einen inspirierenden Austausch in einer kleinen Gruppe, in der du wertvolle Erkenntnisse gewinnen und deine persönliche Entwicklung vorantreiben kannst.

Hier kannst du dich direkt für den Workshop anmelden und die Details finden: https://beratungsbuero-thomas.de/mit-selbstvertrauen-fuehren/

Dieses Buch, liebe Leute!„Führung wagen“ von Brené Brown, wenn ich als Psychologin und Bücherwurm ein Buch zum Thema Füh...
06/02/2025

Dieses Buch, liebe Leute!

„Führung wagen“ von Brené Brown, wenn ich als Psychologin und Bücherwurm ein Buch zum Thema Führung empfehlen darf, dann ist es dieses Buch.

Es befasst sich mit der menschelnden Seite von Führung – mit der Funktion von Führung, die für Vertrauen, Verbundenheit und starke Beziehungen sorgt. Es ist für diejenigen geschrieben, die nicht aus Angst heraus führen und dem kniffligen Zwischenmenschlichen nicht mit Vermeidungsverhalten entgegen treten möchten.

„Der Führungsstil vieler Vorgesetzter beruht auf dem Gefühl der Verletztheit und Minderwertigkeit, und sie nutzen ihre Machtposition, um ihr mangelndes Selbstwertgefühl auszugleichen.“ Brown plädiert für mehr Verletzlichkeit denn für Selbstschutz, der als Führungsprinzip dem Miteinander und damit Organisationen eher schadet als hilft. Sie erläutert, wie wir den „Panzer“ ablegen und den Umgang mit unangenehmen Emotionen, wie Angst und Scham, lernen können.

Oft stellen sich diese Gefühle unserem engagierten Handeln in den Weg. Als Beispiel greift Brown das Thema Feedback heraus. Wer in seiner Führungsrolle richtig gut werden möchte, braucht Feedback, genauso wie die Teammitglieder. Spannenderweise scheuen sich viele Führungskräfte jedoch davor Feedback zu erhalten und davor Feedback zu geben.

Ehrlichkeit ist mitunter schmerzhaft und der Moment des Feedback-Gesprächs unangenehm. Daher wollen wir diese Gespräche gerne abkürzen und uns der Situation entziehen. Doch bringen uns diese Vermeidungsmanöver vom Ziel weg! Wir entscheiden uns mit ihnen dagegen, die Situation zu verbessern, den Status Quo herauszufordern und nachhaltige Entwicklung und Wachstum anzustoßen.

Bei Brown heißt die Stärke, die hier ins Spiel kommt, Empathie. Empathie ist nicht mit Mitleid zu verwechseln, dass uns in der Regel vom Gegenüber eher trennt, und auch nicht mit „Einlullen“ oder der Idee von „fehlender Grenzsetzung“. Vielmehr ist es das aufrichtige Interesse und die unvoreingenommene Neugier am Gegenüber. Aus beidem entsteht echte Begegnung, Verbundenheit und: Vertrauen.

Brown forscht zu den Themen Scham und Empathie und erläutert uns Lesenden, wie und warum in diesen zwischenmenschlichen Situationen die „Empathiekompetenz“ einen Unterschied macht. Und das Schöne, man kann diese Kompetenz durch Übung lernen. Brown teilt mit uns eine Vielzahl hilfreicher Ideen für konkrete Verhaltensweisen.

Ich weiß, das Buch ist lang und auf der Führungsebene die Zeit knapp, aber Shortcuts helfen hier, glaube ich, nicht weiter. Brené Brown vermittelt eine Haltung und mein Eindruck ist, dass bereits beim Lesen Seite für Seite ein kleines bisschen dieser Haltung auf die Leserin oder den Leser übergeht. Es gibt wenig Bücher, die mir für „das Zwischenmenschliche“ mehr beigebracht haben.

Habt ihr’s schon gelesen? Was sind eure Erfahrungen mit dem Buch?

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